Diskriminierung, Repression und Überwachung

3 Epitaphe auf dem Hüfinger Friedhof in der Mitte das mit einer Dame die das Schwert im Arm hat und in die Ferne schaut

Spätestens seit die Verwaltung zugegeben hatte die Webcam Aufzeichnungen vom Rathausplatz zu speichern, wissen wir, dass gewisse Kreise Interesse daran haben, die Bürgerinnen und Bürger zu überwachen.

Nun ist es so, dass die Hüfinger Vereine von der Stadt eine Vereinsförderung erhalten: Richtlinie zur Vereinsförderung. Den Sockelbetrag von 200 Euro bekommen eigentlich alle Hüfinger Vereine, unabhängig der Mitgliederzahl. Allerdings sollten hier 2/3 der Mitglieder in Hüfingen den Wohnsitz haben. Macht ja Sinn, da es unser Geld ist, das die Verwaltung hier ausgiebt.

Diesen Passus nutzt die Verwaltung eine Mitgliederliste, mit Anschrift und Geburtsdatum, von den Vorsitzenden einzufordern mit der Behauptung, sie würden verantwortlich mit den Daten umgehen. Man sagt also den Vorsitzenden der Vereine, dass man sie per se für Lügner hält und selber die Mitglieder überprüfen müsse.
Aber wie läuft das dann mit den der Verwaltung lästigen Vereinen? Werden da dann die Mitglieder einzeln angefragt, ob sie auch tatsächlich im Verein Mitglied sind?

Bedenken wegen der DSGVO werden beiseite gewischt, da diese für die Gemeinde nicht relevant sei, da sie ein berechtigtes Interesse an den Daten hätte und der Verein ja auch einen Vereinszuschuss wolle.

In Endeffekt verkaufen also die Vorsitzenden die Mitgliederliste für 200 Euro.
Ich kann nur allen Vereinen dringend raten, die Mitglieder zumindest schriftlich darauf aufmerksam zu machen, eigentlich müsste auch ein Passus dabei sein, damit die Mitglieder diesem Vorgehen widersprechen können.

Freunde der Natur Hüfingen

Der Verein wird eigentlich schon seit seiner Gründung vor über 200 Jahren von bestimmten Kreisen in Hüfingen bekämpft und von den Nachkommen der damaligen Banausen wird dieses Amt weiter getragen. Unterlagen sind verschwunden und selbst die Chronik der Stadt im Jahre 1984 wurde noch manipuliert. Fast hätten diese gewonnen und der Verein wäre in Vergessenheit geraten, wären nicht einige Unterlagen im Landesarchiv vor dem Zugriff in Sicherheit gebracht worden, und wäre der Verein nicht im Jahr 2021 wieder gegründet worden.

Die Wiedergründung erfolgte, da die Banausen, die laut Lucian Reich am liebsten den Himmel weiß anmalen würden, seit 2016 einen Bürgermeister haben, der alles dran setzt, die Hüfinger Natur und auch die Zivilgesellschaft zu bekämpfen.

Es ist selbstverständlich, dass die Mitglieder der Freunde der Natur vor dem Zugriff der Stadtverwaltung sicher sind!

Diskrimminierung

Aus diesem Zusammenspiel der Überwachung und auch Repressionen ergibt sich, dass Vereine die ihre Mitglieder nicht der Verwaltung offenlegen wollten, gleich gar keine Vereinsförderung beantragen.

Somit sind die von der Stadt geförderten Vereinen, nur die Vereine, die sich möglichst leise und bürgermeistergefällig verhalten.

Wäre es nicht sinnvoller man würde diese diskriminierende Vereinsförderung abschaffen?

Es sind lediglich ein paar „Bonbons“ die der Bm an die bevorzugten Vereine verteilt.

Jugendarbeit lässt sich durchaus anders finanzieren. Zum Beispiel über ein Jugendhaus und auch ein intaktes Schwimbad, geheizte Sporthallen und gut ausgestattete Musikvereine.

Allegorische Darstellung der Fakultät für Medizin von Rudolf Gleichauf 1884.

Unaufrichtig (mauvaise foi) zu leben, bedeutet für Sartre, dass der Mensch durch Konformitätsdruck falsche Wertvorstellungen übernimmt und seine absolute Freiheit aufgibt, das Faktische in die Zukunft projiziert und damit die Verantwortung leugnet, über das was ist, hinauszugehen.

Petitionsauschuss vom Landtag in Behla!

Heute war also mal wieder ein großer Tag für den Behlaer Weiher. Weiter unten steht die Vorgeschichte und ich hoffe, dass in der Zeitung ein objektiver Bericht kommt. Deswegen hier nur kurz und knapp meine Einschätzung:

Zuerst mal war ich erstaunt, dass man einen Beamer hätte beantragen müssen. Auf die Idee kam ich natürlich nicht. Weiter unten gibt es eine pdf worüber ich geredet hatte. Hier erst mal ein paar Fotos von heute so als Eindruck. Vielen Dank an Andreas Hofmann dafür!

hier aus meiner Perspektive
Das Mikrofon war eigentlich für die anwesende Bevölkerung gedacht.
Interessant wo die Damen auf einmal alle her kommen, wenn es nicht um sich gegenseitig auf die Schultern klopfen geht.


die drei anwesenden Landtagsabgeodneten
Nos duo contra ceteros omnes

Was uns alle überrascht hat war, dass keiner der Anwesenden Besucher etwas sagen durfte. Laut Aussage des Berichterstatters, Hans-Peter Hörner, ist dies nicht in der Geschäftsordnung des Petitionsausschusses vorgesehen. Aus diesem Grunde würde es mich sehr freuen, wenn wir hier in den Kommentaren die Eindrücke und Meinungen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger sammeln könnten.

Ich weiß, dass der Bm wieder gedroht hat, aber man darf hier durchaus und auch deswegen mit Spitznamen kommentieren – ich verrate garantiert keinen an unsere Verwaltung! Gebt mir nur bitte kurz Zeit den Kommentar frei zu schalten. Danke!

Auch Kritik an mir ist willkommen! Es ist mir durchaus bewusst, dass jeder der was macht, auch Fehler macht. Aber nichts tun ist für mich keine Option, deswegen brauche ich Kritik, um es nächstes Mal zumindest besser zu machen.

Und hier noch die pdf die ich erläutert hatte:

Dieses Audio stammt vom 12. November als ich für die Rede für den Ausschuss die Zeit gemessen hatte. Es ist also bei mir zuhause aufgenommen und ist nur grob was ich am 13. November gesagt hatte. Ich dachte nur vielleicht interessiert es den ein- oder anderen zu den Bildern oben.

Hier die Einladung vom 28. Oktober 2023

Am 7. November 2022 war ich im Kreistag und zeitgleich haben wir eine Beschwerde über das Landratsamt an den Petitionsausschuss nach Stuttgart geschickt. Hier die Antwort:



Das Biotop Behlaer Weiher befindet sich seit längerem in einem sehr schlechten Zustand, da die Stadt Hüfingen über Jahre Mischwasser eingeleitet hat. Die letzten Jahre wurden viele unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt.

Es gibt mikrobiologische und chemische Analysen, Befahrungen und Dokumentationen u.a. vom GVV Umweltbüro, der Stadt Hüfingen, der Hochschule Furtwangen, der Fischereivereinigung, des Amtes für Umwelt Wasser und Bodenschutz und der unteren Naturschutzbehörde. Zeitgleich bestehen zum Teil wissenschaftlich unhaltbare Anschuldigungen.

Wir möchten, dass die Zustände am Biotop Behlaer Weiher endlich untersucht werden und auch dass Lösungsvorschläge für eine Wiederherstellung erarbeitet werden.

Des weiteren wurde in Hüfingen im Ziegeleschle illegal eine Streuobstwiese beseitigt. Der ehemalige Stadtrat der illegal den über 100 Jahre alten Baumbestand entfernt hat, wurde wegen einer Ordnungswidrigkeit zur Zahlung eines Bußgeldes verurteilt. Das Bußgeld entsprach einem Bruchteil des Planungsgewinnes, den er durch die Rodung hatte.

Verwaltungsvorschrift Bußgeldkatalog Umwelt vom 23. Oktober 2018 – Az.: 1-8809/14 mit folgenden Ausführungen im Allgemeinen Teil des Bußgeldkatalogs (Anlage zur Verwaltungsvorschrift Bußgeldkatalog Umwelt Baden-Württemberg):

4.1 Eine Erhöhung kann insbesondere in Betracht kommen, wenn er
…
4.1.6 wirtschaftliche Vorteile aus der Tat gezogen hat. In diesem Fall soll die Geldbuße den Betrag des empfohlenen Bußgeldes um diesen Vorteil übersteigen (§ 17 Abs. 4 Satz 1 OWiG).
Hierzu kann auch das gesetzliche Höchstmaß der Geldbuße überschritten werden, wenn es
nicht ausreicht, den wirtschaftlichen Vorteil, den die Täterin oder der Täter aus der Tat ge-
zogen hat, abzuschöpfen (§ 17 Abs. 4 Satz 2 OWiG).

Da der Planungsgewinn teilweise noch nicht realisiert wurde und alles eh geheim ist, werden wir hier keine Handhabe haben und können der Gier auf Kosten der Natur wie immer kein Paroli bieten.
Deswegen verzichten wir auf diesen Punkt.

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger zu dieser öffentlichen Sitzung ein:

Montag 13. November um 10:00 Uhr
Baarblickhalle Behla, Prof. Hall-Weg 5

Ich weiß Montag Morgen um 10 ist für die arbeitende Bevölkerung fast nicht machbar. Aber die Neckarquelle und auch der Hieronymus werden das natürlich covern.

Haemophilus influenzae

Diese Seite ist ein Klon von von meiner hmjaag.de, die irgendwann eingestellt wird.

Dieser Artikel geht nur um einen H. influenzae Abstrich (Haemophilus influenzae strain hmjh) der 2022 in Leipzig isoliert wurde. Wer genauerer Informationen sucht sei auf die Seiten des Robert Koch Institutes verwiesen:

Haemophilus Influenzae

H. influenzae infiziert ausschließlich Menschen und braucht Hemin und NAD im Medium! Deshalb habe ich Mueller Hinton Agar mit diesen zwei Faktoren hergestellt:

  • Eine frische Hemin-Stammlösung wird hergestellt, indem man 50 mg Hemin-Pulver in 100 ml (0,01 mol/L NaOH) unter Erhitzen und Rühren aufgelöst werden, bis das Pulver vollständig aufgelöst ist.
  • Eine Nikotinamid-Adenin-Dinukleotid (NAD)-Stammlösung wird durch Auflösen von 50 mg NAD in 10 ml destilliertem Wasser hergestellt; nicht erhitzen, sondern sterilfiltrieren!.
  • Mueller-Hinton-Agar (MHA) aus einer handelsüblichen dehydrierten Basis nach den Anweisungen des Herstellers herstellen, plus 5 g Hefeextrakt und 30 ml Hemin-Stammlösung auf 1 Liter MHA.
  • Nach dem Autoklavieren und abkühlen 3 ml der NAD-Stammlösung dazu sterilfiltrieren.

H. influenza auf MHA plus Hefe, Hemin und NAD.

Sorry ist ne alte Platte, hatte gerade nichts besseres. H. influenza wächst relativ langsam also bei Neuanimpfung sollte man ihm schon zwei/drei Tage Zeit lassen.

Dieser H. influenza wurde bestimmt, indem seine 16S ribosomal RNA sequenziert wurde. Hierfür wurden vier Primer nach (1) gekauft.

HM108f-16S – TAAGCAGTTTATTGAGCGAT  
HM109r-16S – GTGAGCACTCGCTGTC
HM110f-16S – CAAATGAATTGACGGGGG
HM111r-16S – CCCCCGTCAATTCATTTG

PCR wurde mit Primern HM108 und HM109 bei 52°C mit Phusion Taq (NEB) gemacht.

Gel unter UV Licht mit den Banden

Das 16S PCR Produkt von H. influenza hat etwa 1550 bp.

Dieses PCR Produkt wurde ausgeschnitten und mit dem Monarch Gel Extraction Kit von NEB aufgereinigt und mit allen vier Primern (HM108, HM109, HM110, HM111) sequenziert. Die Sequenz wurde zusammengefügt:

>16-S_Haemophilus influenzae strain hmjh
ATTGAAGAGTTTGATCATGGCTCAGATTGAACGCTGGCGGCAGGCTTAACACATGCAAGTCGAACGGTAGCAGGAGAAAGCTTGCTTTCTTGCTGACGAGTGGCGGACGGGTGAGTAATGCTTGGGAATCTGGCTTATGGAGGGGGATAACGACGGGAAACTGTCGCTAATACCGCGTATTATCGGAAGATGAAAGTGCGGGACTGAGAGGCCGCATGCCATAGGATGAGCCCAAGTGGGATTAGGTAGTTGGTGGGGTAAAGGCCTACCAAGCCTGCGATCTCTAGCTGGTCTGAGAGGATGACCAGCCACACTGGAACTGAGACACGGTCCAGACTCCTACGGGAGGCAGCAGTGGGGAATATTGCGCAATGGGGGGAACCCTGACGCAGCCATGCCGCGTGAATGAAGAAGGCCTTAGGGTTGTAAAGTTCTTTCGGTATTGAGGAAGGTTGATGTGTTAATAGCACATCAAATTGACGTTAAATACAGAAGAAGCACCGGCTAACTCCGTGCCAGCAGCCGCGGTAATACGGAGGGTGCGAGCGTTAATCGGAATAACTGGGCGTAAAGGGCACGCAGGCGGTTATTTAAGTGAGGTGTGAAAGCCCCGGGCTTAACCTGGGAATTGCATTTCAGACTGGGTAACTAGAGTACTTTAGGGAGGGGTAGAATTCCACGTGTAGCGGTGAAATGCGTAGAGATGTGGAGGAATACCGAAGGCGAAGGCAGCCCCTTGGGAATGTACTGACGCTCATGTGCGAAAGCGTGGGGAGCAAACAGGATTAGATACCCTGGTAGTCCACGCTGTAAACGCTGTCGATTTGGGGGTTGGGGTTTAACTCTGGCGCCCGTAGCTAACGTGATAAATCGACCGCCTGGGGAGTACGGCCGCAAGGTTAAAACTCAAATGAATTGACGGGGGCCCGCACAAGCGGTGGAGCATGTGGTTTAATTCGATGCAACGCGAAGAACCTTACCTACTCTTGACATCCTAAGAAGAGCTCAGAGATGAGCTTGTGCCTTCGGGAACTTAGAGACAGGTGCTGCATGGCTGTCGTCAGCTCGTGTTGTGAAATGTTGGGTTAAGTCCCGCAACGAGCGCAACCCTTATCCTTTGTTGCCAGCGACTTGGTCGGGAACTCAAAGGAGACTGCCAGTGATAAACTGGAGGAAGGTGGGGATGACGTCAAGTCATCATGGCCCTTACGAGTAGGGCTACACACGTGCTACAATGGCGTATACAGAGGGAAGCGAAGCTGCGAGGTGGAGCGAATCTCATAAAGTACGTCTAAGTCCGGATTGGAGTCTGCAACTCGACTCCATGAAGTCGGAATCGCTAGTAATCGCGAATCAGAATGTCGCGGTGAATACGTTCCCGGGCCTTGTACACACCGCCCGTCACACCATGGGAGTGGGTTGTACCAGAAGTAGATAGCTTAACCTTTTGGAGGGCGTTTACCACGGTATGATTCATGACTGGGGTGAAGTCGTAACAAGGTAACCGTAGGG

NCBI-Blast mit dem sequenzierten Serotyp ergibt Übereinstimmung mit M10523 aus (1) 67P38H1 und 67P56H1 aus (2).

Einordnung des Serotyps unsere Isolates hmjh aus (2)

Weiter wurde versucht den Serotyp zu bestimmen. Zuerst wurden hierfür Primer nach (3) bestellt. Leider scheint unser Isolat keiner der typisierten Serotypen zu sein. Es wurde mit Wobble Primer ein Fragement des Isolates amplifiziert und sequenziert:

>42AF66 Haemophilus influenzae strain hmjh
ACAGGCGGTTGCCCGCACACAGCAATTCGTGAAGATGCCTCGATGAATTTAGAAGCGGTTGATGAAATGGTGGCTCGTTTCCCTGATGTGGAAATTGTATTTATTGAATCGGGCGGCGATAACCTTTCAGCGACTTTTAGCCCTGATTTGGCTGACGTGACAATTTTCGTGATTGACGTGGCTCAAGGGGAAAAAATCCCTCGTAAAGGTGGGCCGGGTATCACTCGTTCAGATTTACTTGTGATCAACAAAACTGATCTTGCTCCATTC

Der hier isolierte Haemophilus influenzae strain hmjh hat also die selben Hüllproteine wie ein 2012 in Japan sequenziertes Isolat CHBN-III-4 DNA.

Leider darf ich bei NCBI nichts mehr hochladen, da ich zu keiner Uni gehöre. Deshalb muss man hiermit vorlieb nehmen.

(1) High Level of Sequence Diversity in the 16S rRNA Genes of Haemophilus influenzae Isolates Is Useful for Molecular Subtyping, Claudio T. Sacchi et.al., Journal of Clinical Microbiology, p. 3734–3742, Aug. (2005)

(2) Haemophilus influenzae genome evolution during persistence in the human airways in chronic obstructive pulmonary disease, Melinda M. Pettigrew, PNAS, https:/www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5889651/pdf/pnas.201719654, (2018)

(3) PCR for capsular typing of Haemophilus influenzae, T J Falla 1, D W Crook, L N Brophy, D Maskell, J S Kroll, E R Moxon, Journal of Clinical Microbiology, 1994 Oct;32(10):2382-6. doi: 10.1128/jcm.32.10.2382-2386.1994. (1994)

Bauarbeiten Friedhof / Schaffhauser Straße

An dieser Stelle habe ich die Bauarbeiten um den Friedhof dokumentiert.

Es war ein schöner Sommer. Menschen standen am Friedhof und durften sich unterhalten. Wir hatten ein kleines Zeitfenster in dem wir erleben durften, wie es sein könnte, wenn Autos nicht unser Leben beherrschen würden.

Ab heute wird sich wieder angeschrien.
HÄ? Was häsch geseid?

Danke an Axel für die Aufnahme vom 7. Oktober 2023

Seit Freitag Mittag ist die Straße frei!



23. Oktober der Asphalt ist fertig und morgen Mittag wird geöffnet.
04. Oktober 2023
Asphalt kommt drauf
Danke an Axel für die Fotos!
26.09.2023 Verkehr wird einspurig durch das Tor geleitet.
20. September 2023
Weinhaus Baum darf geradeaus
18.09.2023
Busse dürfen wieder über die Brücke.
19. September
16.09.2023

Der Belag der Brücke ist fertig
11. September 2023
Der Kreisel ist geteert
Kreisel am 11. September
Blick über s’Leänedli
Bei Bullenhitze wird über Mittag geschafft was das Zeugs hält. Respekt!
Die Woche vor dem 10. September scheint mit neuen Brückenbelag angefangen worden zu sein..
Kreisel am Weinhaus Baum
1. September 2023
Blick über s’Leänedli
Landesheim und s’Leänedli
Nepomuk am 1. September

Seit 4. August ist zwischen Tor und Friedhof theoretisch gesperrt!

Die Ampel nach Bräunlingen läuft aber noch!

Weinhaus Baum ist über Schaffhauser Str. und Dögginger Str. erreichbar.
11. August 2023

Also mit dem Auto ist dicht. Fußgänger und Fahrradfahrer kommen immer überall hin. Weinhaus Baum kann mit dem Auto über die Dögginger Straße und Schaffhauser Straße angefahren werden. Die Läden an der Hauptstraße sind alle sehr gut erreichbar!

4. August die Ampel nach Bräunlingen steht noch.
Bräunlinger Straße geht momentan noch
04. August 2023 frei bis zum Tor
Weinhaus Baum von hier erreichbar!
d‘ neu Leänedli Bruck
Leänedli Bruck und s’Leänedli
01. August 2023

Am Montag, 24. Juli um 23:20 Uhr kam die neue Alubrücke. (Mit solch einem schlimmen Besäufnis, dass ich unten tatsächlich einen Film zensieren musste, um nicht einen Unbeteiligten zu belasten.)










21. Juli 2023

17. Juli 2023



17. Juli 2023


der Straßenbelag wird abgetragen


Vollsperrung über die Bregbrücke

Seit 17. Juli ist die Bregbrücke gesperrt.

08. Juli 2023 Mühlebach

Der Schlosspark ist wieder auf und es wird vor dem Tor eine Überquerung geben.

08. Juli 2323
Querung zum Schlosspark
08. Juli 2023
hinten kommt die neue Brücke hin
30.06.2023

Inzwischen hat sich geklärt, warum der Schlosspark abgesperrt ist. Die graben da die Straße ab und wollten die Leute wohl schon seit Montag daran gewöhnen. Also, falls jemand da trotzdem lang geht: Aufpassen, nicht ins Loch fallen!

Baustelle am 29.06.2023

Seit heute, Montag den 26. Juni, ist das Chaos perfekt. Keiner weiß so recht wie er fahren darf und Fußgänger werden gleich mal prophylaktisch ausgesperrt. So darf man nicht mehr durch das Tor und auch nicht mehr in den Park. Ich empfehle hier das Verschieben der Sperren.

[ngg src=“galleries“ ids=“128″ display=“pro_mosaic“]

Ab dem 26. Juni gibt es eine Ampellösung!

[ngg src=“galleries“ ids=“127″ display=“pro_mosaic“]

Ab dem 19. Juni 2023, wird die Baustelle eingerichtet. Das heißt erst mal, dass der Parkplatz hinterm Nepomuk ab Montag gesperrt wird.

Nepomuk
Parkplatz ist ab Montag gesperrt!

Die Baustelle wird ab Weinhaus Baum eingerichtet.


Am 26. April war dann das Fundament für die Brücke fertig.

Die Brücke selber soll Ende Mai kommen.

Das Fundament ist am 15. März gegossen und muss jetzt erst mal ein paar Wochen/Monate aushärten.

Fundament am 15.03.2023
Fundament am 17.03.2023
11. März 2023

Am 08. März, wurde mit dem Bauarbeiten für die Fahrradbrücke über die Breg begonnen:




Antrag zum Verbot geschlechtersensibler Sprache an den Hochschulen in Baden-Württembergs

Rechtspopulistische Äußerungen unseres Landtagsabgeordneten der FDP, Niko Reith, auf Facebook haben mich schon im Sommer aufhorchen lassen. Jetzt war ein Artikel in der Zeitung auf dem Manuel Hagel, der Landesfraktionschef der CDU, sich zur Brandmauer der CDU-Fraktion äußerte:

Für die CDU im Land sei die Beschlusslage klar. Es gebe keinerlei Zusammenwirken mit der AfD. Dass er damit Ernst macht, hatte er Anfang Februar bewiesen. Er ließ seine Fraktion gegen einen Antrag der FDP zum Gendern stimmen, der inhaltlich der Beschlusslage der CDU entsprach.
Der Antrag wäre nur mit AfD-Stimmen durchgegangen.

Manuel Hagel am 16. September 2023 zum Schwarzwälder Boten

Im Sommer hatte sich auch ein AfD Abgeordneter bei Niko Reith auf Facebook mokiert, dass die FDP ihre Anträge „klaue“. Geschrieben hatte er: „Genau deswegen werden die Anträge immer wieder nach einer gewissen Wartezeit etwas umformuliert und von ihnen selbst eingebracht, um sie dann durchzuwinken?!“

Es ist also vorerst in Baden-Württemberg so, dass Dank der CDU das Durchwinken nicht funktionierte, obwohl auch diese an bestimmten rechtspopulistischen Forderungen Interesse hat.

Antrag Anwendung geschlechtersensibler Sprache an den Hochschulen in Baden-Württemberg

Dies alles kann als Drucksache 17/4121 auf den Seiten vom Landtag herunter geladen werden.

Da es jeder selber nachlesen kann, möchte ich nur einen kurzen Ausschnitt aus dem Dokument hier rein kopieren, den ich persönlich für zentral erachte:

Eine Abgeordnete der SPD merkte an, die Positionen der Fraktionen zum Thema „Gendergerechte Sprache“ seien in der Beratung im Plenum hinreichend deutlich geworden und dürften sich seither nicht verändert haben. Besonders spannend sei das Thema im Hinblick auf die Hochschulen, weil es dort die Wissenschaftsfreiheit berühre. Das Wissenschaftsministerium habe richtigerweise auf die eigene Verantwortung der Hochschulen verwiesen. Die SPD-Fraktion sehe ebenfalls keine Notwendigkeit, den Hochschulen in dieser Hinsicht dezidierte Vorgaben zu machen.
…..
Das Vorurteil, die Studierenden würden durch „Genderprofessorinnen und -professoren“ zu einer bestimmten Ausdrucksweise gezwungen, sei bei näherer Betrachtung nicht haltbar. Für die Studierenden sei in der Regel eine gendergerechte Sprache die gewöhnliche Ausdrucksweise, die allerdings bei bestimmten Professorinnen und Professoren noch auf Vorbehalte stoße. Solche Differenzen müssten ausgehandelt werden. Die maximale Freiheit der Hochschulen sei an dieser Stelle wünschenswert.

Drucksache 17/4121

Mein Fazit

Eigentlich will ich nicht über Sprache und deren Anwendung diskutieren, ich denke wir haben auf dem Hieronymus hier nettere Sachen dazu:

Meiner Meinung nach ist Sprache frei und lebt!

Einige Rechtspopulisten sollen hier keine Vorgaben machen, da sie und ihre Anhänger die deutsche Sprache eh nicht beherrschen und zum anderen finde ich es außerordentlich blöde, Hochschulen überhaupt politische Vorgaben zu machen.

Politiker sollten sich mal darum kümmern, dass Gesetzte einen Sinn ergeben und auch für alle Bürgerinnen und Bürger gleich gelten.

Ok, zur Freude aller schreibe ich das jetzt auch so:

Politiker*innen sollten sich mal darum kümmern, dass Gesetzte einen Sinn ergeben und auch für alle Bürger*innen gleichermaßen gelten !!!!!!******

Römerfest Zeitreise 2023

Vielen Dank an Helmut Vogel, Heidi Mayer-Löhr und an alle Beteiligten für das tolle Fest!

Hier ein paar Eindrücke von uns:

Am Samstag Abend marschierten das Grenadiercorps 1810 aus Villingen, die historische Bürgerwehr Hüfingen und das Fähnlein Rottweil zum Platz jenseits der Breg und nahmen auf Kommando ihre Position für den dreifachen Böllersalut ein. Diese Darbietung soll im Besonderen an die Belagerung 1632 und das grauenvolle Blutbad sowie an die Sinnlosigkeit der vielen Kriege erinnern.

Ein Abend im Museum mit der SPD

Dies stand in der Einladung:

Die SPD-Hüfingen lädt herzlich zu einer Feierstunde ein, die am Do., 14.09. um 19 Uhr zu Ehren unseres längjährigen Bürgermeister a.D. Anton Knapp stattfindet. Die Veranstaltung wird im Hüfinger Stadtmuseum abgehalten.
Diese Feierstunde ist eine Gelegenheit, um Antons 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD zu feiern und gemeinsam schöne Momente zu teilen.
Wir wollen auch die Gelegenheit bieten, uns mit den anderen OVs der Südbaar auszutauschen, und den ein oder anderen Bericht aus Berlin von unserem MdB Derya Türk-Nachbaur mit Spannung zu erwarten.
Außerdem werden unser Landrat Sven Hinterseh und Kreisrat Nicola Schurr sprechen. Die Ehrung wird letztlich durch den baden-württembergischen Innenminister a.D. Reinhold Gall durchgeführt.

Ich war unter anderem gespannt auf den Bericht aus Berlin und bin hin.

Die Rede von Derya Türk-Nachbaur habe ich aufgenommen und möchte sie hier jedem zur Verfügung stellen. Die Qualität ist jetzt nicht die allerbeste, aber ich finde man kann es ganz gut verstehen, wenn man den Ton laut macht.

Rede von Derya Türk-Nachbaur

Danach gab es die Reden vom Landrat und von Nicola Schnurr und dann bekam Anton Knapp vom Innenminister a.D. Reinhold Gall eine Ehrennadel für 50 Jahre SPD.

Kreisrat Nicola Schnurr
Landrat Sven Hinterseh
Innenminister a.D. Reinhold Gall
Mete Ünal, Derya Türk-Nachbaur, Reinhold Gall, Anton Knapp, Kerstin Skodell, Nicola Schnurr, Hernrieke Knust und Sven Hinterseh.

Nach der Ehrung von Anton Knapp habe ich die Vorsitzenden der SPD Hüfingen Henrieke Knust und Mete Ünal gefragt was sie vom Bürgerdialog halten

Hier die Antworten:

Meinung von Henrieke Knust zum Bürgerdialog
Meinung von Mete Ünal zum Bürgerdialog

Fünf Sätze die der Südkurier nie sagen würde

1. Im Hüfinger Gemeinderat gab es Widerspruch.

Egal ob Lidl-Erweiterung, Baugebiete oder Haushaltsverabschiedung wird eine Einigkeit vorgegaukelt. Mag sein, weil der CDU und ihrem Bm Widerspruch per se nicht passt, oder auch weil man dann unsere Argumente darlegen oder sogar widerlegen müsste, was man allem Anschein nach nicht kann.

2. Wegen Verstoß gegen Ziffer 2 (journalistischer Sorgfalt) haben wir eine Mißbilligung vom Presserat bekommen.

Die schwarzen Listen vom Südkurier werden geheim gehalten, Leserbriefe zensiert und Journalismus spielt absolut keine Rolle; dafür streut man bunte Blümchen um korrupte Machenschaften.

Der Beschwerdeausschuss hält den Verstoß gegen die Ziffer 2 des Pressekodex für so schwerwiegend, dass er gemäß § 12 Beschwerdeordnung die Maßnahme der Missbilligung wählt. Nach § 15 Beschwerdeordnung besteht zwar keine Pflicht, Missbilligungen in den betroffenen Publikationsorganen abzudrucken. Als Ausdruck fairer Berichterstattung empfiehlt der Beschwerdeausschuss jedoch eine solche redaktionelle Entscheidung.

aus dem Brief vom Presserat

3. Die Einleitung von Mischwasser in ein Biotop ist eine Straftat.

Die jahrzehntelange Einleitung von Mischwasser in ein Biotop und dessen Zerstörung war eine Straftat und der Südkurier bringt statt dessen Bilder einiger Mitglieder unseres Patriarchats mit seinem ersten Auto in einer hübschen Männerserie.

4. Die illegale Rodung einer Streuobstwiese könnte sich wegen Grundstücksgeschäften hoch bezahlt machen.

Wenn jemand zufällig illegal eine Streuobstwiese rodet wird dies vom Südkurier ebenso ignoriert, wie der darauf folgende Bußgeldbescheid und dass dies eine Ordnungswidrigkeit war. Dies mag zum einen daran liegen, dass dies der Bm und seine CDU nicht möchten, aber auch daran, dass man dann eventuell die Hintergründe recherchieren müsste. Also warum die Streuobstwiese genau an dieser Stelle im Weg war und wem. Und apropos Weg: Warum ein alter Weg nicht benutzt werden kann für einen neu zu errichtenden katholischen Aufbewahrungshort für Kinder im Industriegebiet?

5. Der Hüfinger Gemeinderat hat beschlossen, eine Wahlkampftour über die Ortschaften aus der Stadtkasse zu finanzieren und Bürgerdialog zu nennen.

Dann war da die Gemeinderatssitzung am 20. Oktober 2022 in dem die CDU, FDP/FW/UWV Fraktionen bestimmt hatten, dass die Firma translake GmbH 30.000 Euro aus dem Hüfinger Haushalt bekommt für einen sogenannten “Zukunftsdialog” der jetzt im September zum Wahlkampfauftakt stattfinden soll.

Da der Bm bestimmt hatte, dass dies ein “Zukunftsdialog on Tour” über die Ortschaften werden soll, liegt die Vermutung nahe, dass unsere Ortschaften hiermit zurück gekauft werden sollen. Und dies auch noch mit dem eigenen Geld, wie geschickt für die Parteikassen!

Fünf Sätze?

Oh weh, mir fallen natürlich noch jede Menge mehr Sätze ein, aber ich wollte ja hier unsere Hofberichterstatter spiegeln und nicht ewig lange Listen erstellen. Aber so rein zur Unterhaltung sei auf einen kürzlich zensierten Leserbrief verwiesen, der es doch gewagt hatte am Alkoholkonsum und der Fahrlässigkeit im Umgang mit Sicherheitsregeln „rumzunörgeln“.

Hüfinger Anteile an der Energieversorgung Südbaar GmbH & Co.KG wurden heute vom Bm und den CDU, FDP/FW/UWV Fraktionen verkauft

Die Gemeinderatssitzung zum esb Verkauf wurde von letzter Woche nach heute in den Urlaub unseres Fraktionssprecher verschoben. Aus diesem Grund haben wir beantragt den Entschluss auf die Sitzung am 27. Juli zu verschieben. Zudem wurden die Stadträte die letzten Tagen mit vielen Sichtweisen aus Leserbriefen und E-Mails konfrontiert.

Die Koalition aus CDU/FDP/FW hat dies abgelehnt, obwohl allen bekannt war, wie wichtig dies Peter Albert ist.

Für die Sitzung hat der Bm eine neue Sitzungsvorlage als Tischvorlage den Gemeinderäten hin legen lassen über die abgestimmt werden solle.

Aber ich will hier gar nicht lange reden. Es kam wie es immer kommt: die FDP/FW/UWV schließt sich der CDU und dem Bm an. Hiermit wurde gegen die Stimmen der SPD und uns dem Verkauf zugestimmt und die 3,7 Mio sollen in die Nahwärme fließen. (Abzüglich Steuer 3,2 Mio.)

Also 11 Stimmen für den Verkauf und 6 dagegen (SPD, Bürgerforum/DIE GRÜNEN Fraktionen.)

Die SPD hat tapfer gekämpft. Danke!

Die Rede von Michael Steinemann hierzu gibt es hier:

https://www.buergerforum-huefingen.de/

und von Peter Albert hier:

Kleine Baaremer Botanik

Es gibt ein altes Verzeichnis der Badischen Volksnamen von Pflanzen aus den Jahren 1913 – 1933 von Walther Zimmermann. Da kam mir die Idee ein Verzeichnis der Namen unserer Pflanzen, die es im frühen 20. Jahrhundert hier gab, zu erstellen. Also nicht die Sorten, über alte Sorten gibt es anderswo genug. Es geht hier rein um die Bezeichnungen von Pflanzen in der regionalen Mundart, also auf Alemannisch.

Die Liste ist noch lange nicht fertig da es sich hier um etwa 100 Seiten aus vier Hefen handelt.

Im Februar 2025 hatte ich Probleme mit Wikipedia Fotos von wegen Lizenzen. Da ich nicht weiß ob auf einem Foto eine Lizenz war, die ich nicht beachtet hatte und auch nicht mehr wusste welche Fotos von mir waren, hatte ich hier alle Bilder gelöscht.
Nach- und nach kommen eigene Fotos von der Baar dazu.

Diptam

Diptam
Und da stehen wir vor einer Pflanze, zu der schon viele Kenner gepilgert sind und bei der sie in andächtigem Staunen verharrt haben. Es ist der Diptam (Dictamnus albus). Tief wurzelt er in dem steinigen Grund unter den hohen Buchen, selbst ein kleines Bäumchen. Wie ein kräftiger Eschenjährling sieht er aus und erreicht eine Höhe von 1 m. Würziger Duft entströmt den großen, rosaroten, dunkel geäderten Blumenblättern.

Blumenreiche Baar von Karl Wacker, Donaueschingen. Badische Heimat. Die Baar. Jahrgang 1938

Diptam bei Tuttlingen

Der Diptam ist heute auf der Baar ausgerottet und bei den Jungen schon vergessen. Deshalb lasst uns hier mindesten die alten Namen bewahren!

So schrieb Prof. Dr. Günther Reichelt 1990 in seinem Buch über die Baar:

Runde 300 verschiedene Pflanzenarten könnten wir bei sorgfältiger Nachsuche in den Fluren des Schwarzwaldes finden. Dass sie die Voraussetzung bieten für mindestens 1500 Tierarten, sollte mitbedacht werden. Dazu gehören rund 170 verschiedene Arten allein von Wildbienen und Hummeln, die in der Höhenstufe über 500 m bislang gefunden wurden, ferner zahlreiche Heuschrecken- und Zikadenarten, Käfer, Schmetterlinge und Vögel vom Wiesenpieper über die Gebirgsstelze bis zum Braunkehlchen. Sie alle verschwinden mit zunehmender Düngung und Intensivierung der Landwirtschaft.

Badische Volksnamen

Walter Zimmermann wollte Anfand des 20. Jahrhunderts ein Lexikon der Badischen Volksamen für Pflanzen veröffentlichen und stieß, ebenso wie ich heute, auf taube Ohren. So schreibt er 1913 frustriert:
„Einem einzelnen ist es unmöglich, in allen Gauen zu sammeln. Es bedarf da, der Unterstützung von vielen Seiten. Meine Bitte in den „Monatsblättern des Badischen Schwarzwaldvereins“ blieb vergeblich. So muss ich sie hier wiederholen. Vielleicht finde ich im Kreise unseres Vereins Unterstützung bei dem mühsamen Sammeln, das für Baden leider sehr spät beginnt.“

Badische Volksnamen von Pflanzen

nach Walther Zimmermann

Stollhäfele

Beim Hammeltal

Akelei, Stollhäfele.

Aquilegia vulgaris,

Delphinium consolida, Rittersporn, Ritterspore, Ritterspeerli, Heilandschühle, Hergottschühli.

Geisebolle

Schofglocke bei Blumberg

Großes Windröschen, Gügüke, Schofglocke, Geisebolle, Storchenblume.

Anemone silvestris

Märzenblume

Buschwindröschen bei Blumberg

Buschwindröschen, Schlodderblume, Märzenblume, Blätzerblume (beim Reiben auf der Haut entsteht ein entzündliche Stelle), Kuckucksblume, Hasenblume, Geisenbiürnie, Geisetrappe.

Anemone nemorosa

Kuhschelle

Pulsatilla vulgaris, Küchenschelle, Kuhschelle, frühe Zeitlosen, fräji Zitlose, Lenzeglöckli, Kuckucksblume.

Küchenschellen bei der Siere

Equisetinae, Schachtelhalme, Katzenwedel, Katzenschwanz; Farewadel (= Farrenwedel; Hüsingen i. W.); Zinnkraut; Gutterebutzer (=Flaschenputzer; Säckingen).

Weisstanne

Abies alba, Wiissholz (Löffingen), die Zapfen heissen in Neukirch (Hegau) „Busel“ ; das Harz wurde als „Bielharz“ (Schönberg) in der Apotheke gefordert; junge Tannen „Hitlen“ (Rastatt).

Hepatica triloba, Leberblümchen, Märzeblümli, Guggauchele.

Juniperus communis, grosser oder gemeiner Wacholder, Reckholder, Dreckholder (Bernau, Hotzenwald), Machandelbaum, Wacholderbaum, Kranewittbaum, Reckholder, Weihrauchbaum, Feuerbaum.

Clematis vitalba, Waldrebe, Lähne, Lierreben, Madleneseiler.

Ranunculus-, Hahnenfußarten o. U., Butterblume, Haofuss.

Ranunculus ficaria, Ficaria verna, Scharbockskraut, Feigwurz, Butterblümel.

Ranunculus aconitifolius, Eisenhutblättrige Hahnenfuß, Sturmhutblättriger Hahnenfuß, Eisenhut-Hahnenfuß, Gebirgs-Hahnenfuß, Wasserstrüss, weißer Hah’fuß, Fidisser Yach, (Hegi, Flora v. Mitteleuropa: Fiderst).

Ranunculus repens, Kriechende Hahnenfuß, Geisbocksbart.

Ranunculus fluitans, Flutender Hahnenfuß, Flutende Wasserhahnenfuß, Bachkrut, Schlamm (bei Burte „Der Pflasterstein“, Ekkhart-Kalender 1923, S. 81).

Paeonia, Pfingstrosenarten, Gichterrose, Hergottsrose (Hüfingen, Fronleichnamsteppich), Bibilirose.

Calycanthus floridus, wohlriechender Gewürzstrauch, Echter Gewürzstrauch, Nelkenpfeffer, Specereistrauch, Schmeckäpfele, Kalikander (Busse, Schlafendes Feuer, S. 274).


Papaver rhoeas, Klatschmohn, Mohnblume, Klatschros, Mämmele, Bettseicher, Bettscheißer.

Trollius europaeus, Trollblume, Butterrosen, Schlossrollen (Hüfingen, Fronleichnamsteppich).

Dicentra spectabilis, Lamprocapnos spectabilis, Tränendes Herz, Schöner Doppelsporn, Flammendes Herz, Frauen- Herzle, Jungfrauenherzle, Marienherzle, gebrochene Herzen, Herzle.


Corydalis cava, hohler Lerchensporn, Hohlknolliger Lerchensporn, Sügerli.


Berberis vulgaris, Berberitze, Sauerdorn, Essigbeere, Kreuzdorn.

Raphanus raphanistrum, Acker-Rettich, Hederich, Häderi, Hädri.

Nasturtium officinale, Brunnenkresse, Wasserkresse, Muhrkresse.

Cardamine pratensis, Wiesenschaumkraut, Kukkucksblume, Storchenblume.


Lunaria biennis, Lunaria annua, Gartensilberblatt, Judassilberling, Judaspfennig, Silbertaler, Silberblättle, Gartenmondviole, Papstmünze, Papstbrille, blaui Dotzed.

Arabis albida, Arabis caucasica, Arabis alpina, Kaukasische Gänsekresse, Zierkresse, Bettbrinserli.


Cheiranthus cheiri, Erysimum cheiri, Goldlack, Goldlacke, „Ich sehn mich nach dir“, Galnäjele, Maiennägele.

Hesperis matronalis, Nachtviole, Frauenviole, Josefsblume, (der Namensbestandteil „Nacht-“ rührt daher, dass die Blüten abends am intensivsten duften)

Matthioloa annua, Matthiola incana, Levkoje, Levkoie, Glafoie.

Sedum purpureum, Sedum telephium, Hylotelephium telephium, Große Fetthenne, Großes Fettblatt, Johanniskrut.


Saxifraga decipiens, Saxifraga rosacea, Rasensteinbrech


Saxifraga granulata, Körnersteinbrech, Weißer Steinbrech.

Bergenia crassifolia, Dickblatt-Bergenie, Pestilenzblätter (gegen entzündliche Schwellungen).


Ribes grossularia, Stachelbeere, Gruselbeere, Schwitzerkuttle, Wunderfürzli, Wunderförzli.

Ribes nigrum, Schwarze Johannisbeere, Rosstrauwe, Schwarze Ribisel, Cassis.

Deutzia gracilis, schlanke Deutzie, Zierliche Deutzie, Maiblumenstrauch, Gartenmaiblume.

Philadephus coronarius, Pfeifenstrauch, Blasser Pfeifenstrauch, Falscher Jasmin, Sommerjasmin, Bauernjasmin, Kopfwehblume.

Hydrangea hortensea, Hortensie, Ordenzestock .

Ulmaria palustris, Filipendula ulmaria, Mädesüß, Sumpfpiere, Immekraut.

Birne

Birnbaum in Fürstenberg

Birnbaum, Katzenköpfe.

Pirus communis

Apfel

Apfelbaum im Ziegeleschle

Kulturapfel. Kulturarten: Wiinli, Schmutzäpfel, Becherapfel, Fässlesapfel, Mittelbucher. Frucht: Apfegagge.

Malus domestica,
Pyrus malus.

Sorbus aucuparia, Eberesche, Vogelbeere , Geisbeeren, Geishasle, Drosselbeere, Quitsche, Krametsbeere.

Mespilus germanica, Mispel, Häschbele, Mispelche; Asperl, Aschperln, Hespelein, Dürgen, Dörrlitzen, Dürrlitzen, Hundsärsch, Näschpli.


Rubus idaus, Himbeere, Himbele, Humbele, Imbele.


Fragaria vesca, Buscherdbeere, Walderdbeere, Abbeeri.

Potentilla silvestris, Blutwurz, Schwarzwurzle, Dilledapp, Durmentill, Natterwurz, Rotwurz, Ruhrwurz, Siebenfinger,Tormentill.

Geum rivale, Bach-Nelkenwurz, Himmelsbrot, Johannesbrot, Jakobsbollen (Hüfingen: Fronleichnamsteppich).

Agrimonia eupatoria, kleiner Odermenning, Ackerkraut, Ackerblume, Odermännle, gelbe Wedele, Gelbschwänze.


Sanguisorba officinalis, Großer Wiesenknopf, Blutströpfchen, Blutstropfen, Blutströpfle, Blutsknöpfli, Trummelschlegel (Hüfingen: Fronleichnamsteppich).


Prunus spinosa, Schlehe, Schlehdorn, Sauerpflaume, Heckendorn, Schwarzdorn, Deutsche Akazie.


Prunus domestica, Zwetschge, Zimmerszwetschgen, Pflaume.


Prunus avium, Vogelkirsche, Herzkirsche, Süßkirsche: Oemele (ömelig: süß schmeckend). — Eine Zierkirsche wurde im amtl. Anzeiger d. Freiburger Zeitung 4. 9. 1919 „Büschelkirschen“ genannt.

Prunus cerasus, Weichsel, Sauerkirsche.


Prunus padus, Traubenkirsche, Elze, Alsehecke, Elsehecke, Häberholz, Häberhecke, Palme (dient als Stiel der Osterpalmen).


Prunus laurocerasus, Lorbeerkirsche, Kirschlorbeer, Lorbeerblätter.


Kerria japonica, japanisches Mairöschen, Kerrie, Ranunkelstrauch, Goldröschen, Gäle Rösli.

Cytisus scoparius, Besenginster, Pfrimme, Brämmatter Reps (die Brandmatt sieht zu seiner Blütezeit wie ein gelbes Repsfeld aus), Ramsenblust.

Trifolium arvense, Ackerklee, Hasenpfötchen, Kätzle, Wollkätzle, Gläserbürstli.

Trifolium incarnatum, Inkarnat-Klee, Blutströpflesklee, Bollenklee, Blutklee, Rosenklee oder Italienischer Klee.

Lotus corniculatus, Hornklee, Herrgottsschühli, Schotenklee.

Onobrychis viciifolia, Esparsette, Eschper (Hüfingen: Fronleichnamsteppich).

Lathyrus vernus, Frühlings-Platterbse, Frühlingskicher, Kuckucksblume.

Phaseolus vulgaris, Gartenbohne, Stangenbohne, Buschbohne, Steckenbohnen, Stockbohnen.

Oxalis acetosella, Sauerklee, panis cuculi (Kuckucksbrot), Alleluia, Waldsauerklee, Hasenklee.

Mercurialis perennis, Waldbingelkraut, Dauer-Bingelkraut, Wildhanf, Bäumlinchrut, Sprengkrut (bläht das Vieh).

Polygala vulgaris, Gewöhnliche Kreuzblume, Wiesenkreuzblume: Marienblümchen. Die Pflanzengattung erhielt den Namen Polygala, weil man früher annahm, dass der Verzehr beim Vieh zu mehr Milchproduktion führen würde.

Evonymus europaeus, Pfaffenhütchen, Pfaffenkäppchen, Pfaffenkapperl, Spillbaum, Spindelbaum Ecksteinholz. — Früchte: Pfafferkäpple.

Ilex aquifolium, Stechpalme, Palmenhecke, Palmenbeeren, Jungfrauenpalme, Hulze, Hilsheck, Stupfle.

Frangula alnus, Faulbaum, Lissbäumle, Faulholz, Pulverholz, Schießbeere. Die Rinde wird medizinisch als Abführmittel verwendet, die aus dem Faulbaum gewonnene Holzkohle wurde früher für die Herstellung von Schwarzpulver verwendet.

Rhus typhina, Essigbaum, Hirschkolbensumach, Essigzapfen.

Balsamine Sultani, Impatiens , Sultan Balsamine, Springkräuter Balsamine, Ewige Liebe, Wasserpflanze, Ewiger Frühling, Stundenblümle. Welches Springkraut mit Sultani gemeint ist, konnte ich leider nicht raus finden.

Vitis vinifera, Weinrebe. Hosenschisser (eine schlechttragende, blaue, sich leicht von den Stielen lösende Sorte in Sasbachwalden).

Malva, Malven, Entenkrüseli, Käsebibbili.

Hypericurn perforatum, Johanniskraut, Tüpfelhartheu, Kanschtkraut, Wiss am Stock (offenbar verderbt aus einem eingeführten Namen Wisangstock; Wisang, Weihsang), Kräuterbüschel, Maidlisträhl, Unser lieben Frauen Bettstroh.

Viola tricolor, Stiefmütterchen : Ackerveilchen, Muttergottesschuh, Mädchenaugen, Schöngesicht, Liebesgesichtli, Christusauge, Müler (= Mäuler), Gsichter, Dreierschlähle, Dreifaltigkeitle, Klotzer, Zähnblecker, Glötzerli.

Viola silvatica, Viola reichenbachiana, Wald-Veilchen, Aprilevögele, Rossveilote, Veilote, Viöli, Visaili, Viseläli, Viseneule.

Epiphyllum truncatum, Schlumbergera truncata, Weihnachtskaktus, Altweiberhaut, Altwiwerhutte, Winterkaktus, Fingerlikaktus.

Daphne mezereum, Echte Seidelbast, echter Kellerhals, Sidelang.

Ägetli

Daphne cneorum, Rosmarin-Seidelbast, Flaum-Steinröslein, Ägetli.

Ägetli in Bräunlingen

Lythrum salicaria, Blutweiderich, Katzenwedel, roter Wedel, Rotschwänzle, Mattenrotschwanz.


Epilobium parviflorum, Kleinblütiges Weidenröschen, Bachweidenröschen, wilder Flachs, Josefsschiefe, Muttergottesrute.


Fuchsien
: Glöcklistock.


Anthriscus silvestris, Kerbel, u. Chaerophyllum hirsutum, Bergkerbel. Bochele (Hüfingen: Fronleichnamsteppich), Bachkrut, Wüterichstengel.

Aegopodium podagraria, Giersch, Baumtropfen.

Pimpinella saxifraga, kleine Bibernelle: Bimmernell.


Carum Carvi, Kümmel, wilder Makimmig, „Makimmig!“ ist in Friesenheim ein Spielruf, mit dem ein Spieler, der ausscheiden mußte, sofort wieder eintreten kann.


Meum athamanticum, Bärwurz, Bärmuttermakimmig, Bärkrut, Rossmakimmig, Katzenwedel.


Heracleum sphondylium, Bärenklau, Bärentatzen, Bärendoope.


Levisticum officinale, Liebstöckel, Liebröhre, Stöcklisröhre, Maggikraut, Lavas, Lusstock.

Daucus carota, Möhre, Wilde Gäle Rube, Gälerubsoome.

Cornus mas, Kornelkirsche. Cornus sanguine, roter Hartriegel, Hageblume, Harthölzle.

Vaccinium vitus idaea, Preißelbeere: Waldbuchs (es kann kaum anderes gemeint sein im Gegensatz zu „Gartenbuchs“, der unter diesem Namen auch in dem Osterpalmen enthalten ist).

Calluna vulgaris, Heidekraut, Besenheide, Rintheide, Rindsheile, Heiderösli.

Primula elatior, Hohe Schlüsselblume, Wald-Schlüsselblume, Himmelschlüssele, Bachschlüsseli.

Primula officinalis, echte Schlüsselblume, Teeschlüsseli, Badengeli, Mattetängeli, Madendeli, Mattedendeli, Mattetänneli.


Syringa, Flieder, Zirinke, Siringe, Zerinte, Holder, spanischer Holder, Johannisnägele.

Fraxinus excelsior, Esche , Steinesche.


Erythraea centaurium, Tausendguldenkraut, Tauscheguldekraut.

Wetternägli

Gentiana verna, Frühlingsenzian, Blaui Wetternägele, Schusternägele, Rauchfangkehrer, Himmelsbläueli, Herrgottsliechtli, Tintabluoma, Himmelsstengel.

Wetternägli in Hüfingen

Convolvulus sepium, Calystegia sepium, Zaunwinde, Winde, Manschette.


Convolvulus arvensis, Acker-Winde, Latwing.

Symphytum officinale, Beinwell, Walwurzle, Wallwurzle (Saft gegen Hühneraugen), Arznei-Beinwell, Beinwurz, Bienenkraut, Hasenlaub, Milchwurz, Schadheilwurzel, Schmalwurz, Schwarzwurz, Wallwurz, Komfrei, Wundallheil.

Pulmonaria obscura, Berglungenkraut, Franzosenblume.

Myosotis palustris, Sumpfvergissmeinnicht, Fröschegigle, Liebeherrgottsblümle.

Myosotis arvensis, Ackervergissmeinnicht, Muusöhrli.

Verbena officinalis, Eisenkraut, Isekrut, Wunschkraut, Taubenkraut, Katzenblutkraut, Sagenkraut, Verbene.

Glechoma hederaceum, Gundermann, Rebgundel, Kunkelrebe, Gundelrebe, Erdefeu.

Galeopsis tetrahit, Hanfnessel, Wilder Hanf, Daunessle, Luegere, Distle, Dorn-Hohlzahn, Gewöhnlicher Hohlzahn, Stechender Hohlzahn, Stacheliger Hohlzahn oder Hanfnessel.

Lamium, Taubnesselarten, Suger, Wissi Daunessle, Sugele (Hüfingen; Lamium album im Fronleichnamsteppich), Zuggelblume, Schlotzer, Hunischlotzer, Sengenessle.

Salvia officinalis, Gartensalbei, Salweng.

Salvia pratensis, Wiesensalbei, Bienensaug (Hüfingen im Fronleichnamsteppich – früher gab es auch noch weißen Wiesensalbei).

Thymus serpyllum, Feldquendel, Quenkserli (zum Ausreiben des Taubenhauses), wilder Kimmi (gegen Brustkrankheit), Bolaie, Feldthymian, Quendel, Feldkümmel, Rainkümmel.


Thymus vulgaris, Gartenthymian, Kimmi, Kimmel, Römischer Quendel, Kuttelkraut.


Mentha silvestris, Rossminze, Gänskegel.

Plectranthus fruticosus, Mottenkönig, Harfensträucher, Fliegenfänger, Schawekraut (die Pflanze wird zur Fliegen- und Mottenabwehr gehalten).

Lavandula angustifolia, Lavandula officinalis, Lavandula vera, Lavendel, Wendel.

Solanum tuberosum, Kartoffel, Pogedöli, Bobbedöli, Erdapfel, Erdbirne, Grundbirne, Potaten, Bombastäre (in einem Volkslied über Francis Drake), Rolle, Mit „ronkisch“ bezeichnet man faule Kartoffeln. Kultursorten von 1920: Bodensprenger (Hegau), Gälglockler (Niederwasser b. Triberg).

Solanum dulcamara, Bittersüss : Hinschring, Hinsch (volksmedizinisch bei Hinsch -Euterkatarrh- gebraucht, indem der Hals des Tieres mit einem Hinschring umwunden wird; in Balzhofen umschlingen drei Hinschringe den Osterpalmen), Alpranke, Hirschkraut, Heischkraut, Mäuseholz, Saurebe, Seidelbeere, wilde Stickwurz, Wasserranke.

Solanum pseudocapsicum, Korallenstrauch, Korallenbäumle.

Petunia violacea, Petunia integrifolia, Violette Petunie, Rathausblumen.

Verbascum, Königskerzen, Wollblumen, Wollkraut, Wilhelmstengel, Marienkerze, Staude.


Linaria vulgaris, Echtes Leinkraut, Frauenflachs , Gäle Hasemülele, Löwenmüüler, Josephskraut, gebackene Eier, Kinderscheiß(dreck).

Linaria cymbalaria, Cymbalaria muralis, Zymbelkraut, Zimbelkraut, Eustett, Schlösslekrut.

Veronica chamaedrys, Gamander-Ehrenpreis, Chatzenäugli, Männertreu, Frauenbiss, Wildes Vergissmeinnicht.

Veronica beccabunga, Bachbunge, Bach-Ehrenpreis, Brunnenkresse (nach dem Kälbern eingegeben, bringt schnell Milch).

Alectorolophus, Klapper-Arten, Klappertöpfe, Kläfze

Pedicularis silvatica, Wald-Läusekraut, Schlangenstrüss, Rote Kläfze (Es ist durch seinen Gehalt an Aucubin giftig und wurde früher gegen Läuse verwendet).

Pinguicula vulgaris, Gemeine Fettkraut, Gewöhnliches Fettkraut, Blaues Fettkraut, Kiwitzfettkraut, Schmutzkrut (dem Vieh eingegeben, „wenn es in die Menstruation kommt“).

Plantago maior, Plantago media, großer und mittlerer Wegerich, Breitwegerich, Grassamen, breite Waddri, Schokoladeblümle, Wegebreit, Wegeblatt, Wegtritt, Wegetrene, Rippenblatt, Saurüssel, Mausöhrle, Arnoglosse (von lateinisch arnoglossa), Ackerkraut.

Plantago langelota, Spitzwegerich, Spitzwetterich, Spitze Waddri.

Galium mollugo, Gemeines Labkraut, Wiesen-Labkraut, Weißes Waldstroh, Grasstern, Gingeleskrut, Gingeleswurzle.

Galium verum, Echtes Labkraut, Gelbes Waldstroh, Liebfrauenbettstroh, Liebkraut, Gliedkraut, Gelb-Labkraut, Kindlisdreck.

Sambucus ebulus, Zwergholunder, Attich, Rattekrut.


Sambucus racemosa, Roter Holunder, Hirsch-Holunder, Trauben-Holunder, Berg-Holunder, Jungfrauenholunder, Jungfernschoss.

Sambucus nigra, Schwarzer Holunder, Holder-(busch), siehe Holderküchlein.


Vibrunum opulus, Schneeball, Hoppetebeeren, Herzbeer, Blutbeer, Dampfbeere, Drosselbeerstrauch, Geißenball, Glasbeere, Schlangenbeere, Wasserholder, Wasser-Schneeball.

Vibrunu lantana, Schlinge, Wolliger Schneeball, Schwälgen, Schwälje, schwilgene Hecke.


Lonicera periclymenum, Wald-Geißblatt, Wildes Geißblatt, Deutsches Geißblatt, Wald-Heckenkirsche, Geisseleck, Krengel.

Armeria hortor, Gartengrasnelke, Schnittliblume (= Schnittlauchblume).

Valeriana officinalis, Echter Baldrian, Katzenschlaf, Dannemark, Donnemark.

Valerianella olitoria, Feldsalat, Ritscherle, Mausöhrle, Ackersalat, Nüsslisalat, Nüssler, Rapunzel, Rawunze, Schoofsmeiala, Hasenöhrchen, Döchderle, Sunnewirbeli, Sonnewirbele, Ritscherli, Wingertsalat.

Dipsacus silvester, Dipsacus fullonum, Schuttkarde, Wilde Karde, Strähl, Gläserbürsten, Bubensträhl (Bestandteil der Kräuterbüschel).

Knautia, Scabiosa, Grindkraut, Skabiose, Josefsknöpfle, Blaue Ästerle (Hüfingen, Fronleichnamsteppich), Gufekisseli .

Bistorta officinalis, Schlangen-Knöterich, Wiesenknöterich, Ackerwitwenblume, Zahnbürstle (Hüfingen, Fronleichnamsteppich).

Succisa pratensis, Teufelsabbiss, Augstknöpf, Trommelsklipfel, Trummelklipfel, Trummerklipfel, Teufelwurz, Teufelsbiss.

Cucumis sativa, Gurke, Kümmerli (klein Gurken).

Bryonia dioica, Zaunrübe, Rotbeerige Zaunrübe, Rote Zaunrübe, Sueruewe, Kuehruewe.

Eupatorium cannabinum, Gewöhnlicher Wasserdost, Wasserhanf, Kunigundenkraut, Wetterkühl, Schwimmkrut.

Solidago candensis, Kanadische Goldrute, Hirschwaddle, gelbe Waddel.

Bellis perennis, Maassliebchen, Gänseblümchen, Maserle, Grasblume, Ziterösli, Kohlrösli, Tausendschön, Monatsröserl, Margritli.

Inula britannica, Wiesen-Alant, Franzosenstengel.

Rudbeckia laciniata, Schlitzblättriger Sonnenhut, Schlitzblatt-Rudbeckie, Sonnenblümle, kleine Sonnenblümli, Sternenblume, Molleköpf.

Helianthus tuberosus, Knollensonnenblume, Topinambur, Barbie, Rossborble (der daraus gebrannte Schnaps hieß in Sasbach Barbier, Sasbach hatte wegen der vielen Brennereien den Spitznamen Borbelbach), Ross-Erdapfel, Jerusalem-Artischocke, Erdartischocke, Erdschocke, Erdsonnenblume, Erdtrüffel, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Rosskartoffel, Schnapskartoffel.

Achillea millefolium, Schafgarbe, Scharfgarbe, Barbara, Barbarakraut (rosa- blühend).

Achillea ptarmica, Sumpf-Schafgarbe, Wisse Hemderknöpfli, Wisse Gätterle (wohl entstanden aus Pätterle = Perlen, vergl. Baderle für Bellis perennis).

Chrysanthemum leucanthemum, Leucanthemum vulgare, Magerwiesen-Margerite, Große Gänseblume, Gänsblume, Ochsenblume, Storchenblume, Bettelmann.

Chrysanthemum vulgare, Rainfarn, Wurmkraut, Gelber Ränfar, Reinfart, gäles Ringfarn, Reinfalsknöp, Reifansknöpf.

Artemisia absinthium, Wermut, Bitterer Beifuß, Alsem, Wermet, Wurmet, Bermede.


Tussilago farfara, Huflattich, Placke, Rosstrappe, Eselslattich, Latten, Lette, Ackerlatsche, Wanderers Klopapier, Kuhfladen, Eselstappe, Fohlenfuß, Hufblatt, Zieglerblume.


Doronicum caucasicum, Kaukasische Gemswurz, Badisch Farb.


Senecio Fuchsii, Fuchssches Greiskraut, Wilder Hanf, Fuchskreuzkraut, Kahles Hain-Greiskraut.


Senecio vulgaris, Gemeines Greiskraut, Gemeines Kreuzkraut, Eiterzieh, Eiterkrut.

Senecio aquaticus, Wasser-Kreuzkraut, Gelbe Gätterle.

Dorndistel

Carlina vulgaris (Golddistel) und Carlina acaulis (Silberdistel), Wetterdistel, Eberwurz, Dorndistel (eine dreizinkige kommt in das Kräuterbüschel), Dörnerdistel, Dunnerdistel.

Dorndistel am Kraftstein

Lappa, Klettenarten, Klubere, Chlubere

Cirsium oleraceum, Kohldistel, Gartegebenediktes, Musdischle, Muhrdistle.


Cirsium bulbosum, Cirsium tuberosum, Knollendistel, Knollige Kratzdistel, Butterballe (dem Vieh gegeben zur Buttervermehrung).


Silybum marianum, Mariendistel, Stecher, Christi Krone, Donnerdistel, Fieberdistel, Fechdistel, Frauendistel, Heilandsdistel.

Cnicus benedictus, Centaurea benedicta, Benediktenkraut, Stupfle, Karebenedikte (bei eitrigen Hautgeschwüren).


Tragopogon pratensis, Wiesenbocksbart, Habermark, Gugaks, Mehrzahl: Gugäkser, Kuheuter.

Taraxacum officinale, Arzneiröhrlein, Pfaffenröhrlein, Löwenzahn, Säustude, Bettbrunzerle, Seichblumestöck, Pissali (aus dem französichen: piss en lit, ins Bett pissen), Seichblume, Bettschisser, Märzenstöck, Schlangenblume, Kettenblume, Ringelderbüsch, Rossbollen, Choddelestöck, Poppelestöck, Roßsalat („Blütenschäfte, aus denen Pfägse zum päpen gemacht werden“- keine Ahnung was dies bedeutet?).

Tagetes-Arten: stinkende Hoffart, Hoffartstinker, Hoffartsblümle.

Dahlia-Arten: Adalje, Tailien.

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