Frohe Weihnachten!

Weihnachtsliedchen aus Bruder Martin
von Wenzel Kalliwoda.
gespielt von Ursula Albert

Es kommt die gnadenvolle Nacht,
Die uns den hellsten Tag gebracht.
Wie freute sich der Engel Schaar,
Da Gottes Sohn geboren war!

Froh jubelte der Engel Heer:
“Gott in den höhen Gott sei Ehr’!
Und Friede, Freud’ und Seligkeit
Herrlich’ auf der Erde weit und breit!

Aus goldnen Wolken fangen so
Die Boten Gottes himmlisch froh;
Und himmlisch froh und hoch entzückt
Hat sie der Hirten Schaar erblickt.

Die hocherfreuten Hirten geh’n,
In Windeln Gottes Sohn zu seh’n;
Erblicken in der Krippe Ihn,
Und sinken auf die Kniee hin.

Und Jeder, der das Kindlein sah,
War froh und sprach: der Herr ist da!
Es kommt sein gnadenvolles Reich
Welch’ Kind ist diesem Kinde gleich?

O, wie viel Trost und Freunde gab
Mit ihm Gott in die Welt hernab!
O, wie uns unser Vater liebt,
Daß er den liebsten Sohn uns gibt.

Ja Gottes Lieb’ ist unbeschränkt,
Ein Gott, der seinen Sohn uns schenkt,
Schenkt Alles uns was heilsam ist,
Er schenkt es uns durch Jesum Christ.





Conrad Franz Xaver Gruber schrieb 1818 die Melodie zum bekanntesten Weihnachtslied der Welt, Stille Nacht, heilige Nacht, das Joseph Mohr 1816 gedichtet hatte. Hier eine Klavierfassung gespielt von Ursula Albert.

Visit Eva Rosenstiel

Die Künstlerin Eva Rosenstiel hat dem Hieronymus-online am 14. Mai 2022 ein Foto geschenkt. Vielen Dank dafür!

Die Bilder stammen aus der Ausstellung „visit“ in der städtischen Galerie Fruchthalle Rastatt.

Auf vergrösserte fotografische Abbildungen von Lithografien aus dem  Hieronymus malte sie 2018 Bäume. Die im Original im Wald dargestellten Figuren werden durch die Malerei verdeckt und die Natur wirkt „zeitloser“. Das linke Bild hängt inzwischen im Stadtmuseum in Rastatt

Hieronymus Kapitel 11 und Hieronymus Kapitel 12 von Eva Rosenstiel

Im Rathaus hängt übrigens auch noch das eine Bild unten aus 1999.

Anton Knapp hatte für Hüfingen aber noch mehr erworben.

Am Schluß do kummet die Schönschte…

Einige wissen ja, dass ich aus Villingen stamme. Deshalb gehört mein Herz der Villinger Fasnet und vor allem den Wuescht.

Hier nochmal mein Beitrag zur Fasnet 2023, weils so schön ist:

Vielen Dank an den Wueschtvater a.D. Roland Weißer

Es isch e Maidle in de Brunne keit,
Ich han se heere plumpse,
ich han se no am Strumpf verwischt,
no fangt der Sirch a brunze.

Ein Wueschtgruß

Am Schluß do kummet die Schönschte…

Zwei Blaumeisen beobachten grüne Hexe und nackten Lappen im Stadtbächle

Niemandem zum Leid, jedem zur Freud

Satire tritt nach oben, nach unten treten ist einfach nur Machterhalt

Allegorische Darstellung der Fakultät für Medizin von Rudolf Gleichauf.
Weibliche Sitzfigur mit den charakteristischen Attributen Schlange und Schale.
Skizze für das Ensembles der vier Gründungsfakultäten in der Universität Heidelberg.

*…in welcher man bekanntlich alles Bildliche und Farbige beseitigt,
und selbst den Himmel noch weiß angestrichen hätte,
wenn ihm beizukommen…

*https://hieronymus-online.de/hieronymus-kapitel-12/

Stromschnellen – die Vernissage

Am 24. Januar 2025 war die Eröffnung der Ausstellung „STROMSCHNELLEN …eine Jugend…“ mit Arbeiten von Walter Gramming, Peter Gramming, Monika Burkart und ushi f.

E freie frohe Muth
e gsund und frölich Blut
goht über Geld und Guth.

>Johann Peter Hebel

Peter Gramming: „Stromschnellen, unser Ausstellungstitel, wird von mir umgesetzt mit blauer, reflektierender Kunststofffolie, gewunden wie Flüsse. Eben wie Brigach und Breg, wie die Donau, an der ich heute wohne



Hier einige Eindrücke:

Stromschnellen

Bild 1 von 8

Peter Gramming, Monika Burkart, Ariane Faller, ushi f., Walter Gramming

Monika Burkart widmet sich in ihrer Arbeit für die gemeinsame Ausstellung dem Blumenteppich. „Am Hochrhein geboren und aufgewachsen“, so erzählt Monika Burkart, „hat mich der alljährliche katholische Fronleichnamsbrauch der geschmückten Altäre an der Straße durch meine Kindheit begleitet. Das Sammeln der Blumen mit anderen Kindern, das Legen des Blumenteppichs vor dem Altar in der Früh am Morgen war immer ein Ereignis und Erlebnis für mich in dieser Zeit. Meine Mutter hatte die jährliche Motivwahl und die Ausgestaltung einer Prozessionsstation übernommen. Entsprechend war sie interessiert an der Thematik. So fuhren wir in den frühen sechziger Jahren hierher nach Hüfingen, in den Ort, der zumindest im südbadischen Raum für seine langen und schönen Teppiche bekannt war. Ich war sehr beeindruckt von der Farbigkeit, der Motivvielfalt und enormen Länge, so dass ich mich jetzt, Jahrzehnte später, noch daran erinnern kann. Dieser Bezug zur Stadt ist der Auslöser dafür, mich mit dem Thema Blumenteppich auseinanderzusetzen und mich ihm mit textiler Technik zu nähern.

Die Künstlerin ushi f. zeigt uns Einblicke in die besonderen und unvergesslichen Momente ihrer Jugend, positiv wie negativ, – vom erstmals real empfundenen Glück der Sommerferien in einem Dorf bei Bad Kissingen, der ersten Begegnung des Berliner Stadtkindes mit Wäldern, Bächen und Flüssen, über die tief empfundene Traurigkeit angesichts der Feststellung, dass Zeit Dinge verändert, bis hin zu Angst und Schrecken über die Teilung Berlins, die ushi f. als 13jährige Teenagerin unvermittelt traf. Mit Fragen über die Individualität von Erinnerungen, Subjektivität und Gemeinsamkeit konfrontiert uns die Künstlerin und macht uns bewusst, dass wir ohne unsere Jugend mitnichten die wären, die wir sind.

Walter Gramming setzte sich in Vorbereitung der Ausstellung mit Fotografien auseinander, die in Hüfingen entstanden. „Ende der 60er Jahre“, so Gramming, „entstanden in der scheinbar kurzen Abfolge von kaum zwei Jahren Fotos, die meinen Abschied aus der Kindheit und den Start in die Jugend markieren. Doch erst als ich letztes Jahr begann die Fotografien für diese Ausstellung improvisierend/zeichnerisch umzusetzen wurde mir ihre viel größere Bedeutung bewusst.

Die STROMSCHNELLEN,“ stellt Walter Gramming fest, „das sind wir selbst, sind zugleich der Fluss und das Hindernis, wir sind der Fels und die Brandung, sind nur auf Sand gebaut und treiben mit den
Wellen.“

Die Ausstellung ist bis am 13. April 2025 im Stadtmuseum Hüfingen.
https://www.stadtmuseumhuefingen.de/

Konzert mit Panflöte in St. Verena und Gallus

Wir wünschen allen einen schönen und friedlichen 3. Advent!

Konzert am 20. Juni 2021

Vielen Dank an die Künstlerin Tanja Futter an der Panflöte und den Künstler Thomas Heinsohn an der Gitarre für das Exklusivkonzert in St. Verena und Gallus für den Hieronymus.

„Von guten Mächten“ von Siegfried Fietz und Dietrich Bonhoeffer


Kanon von Johann Pacheibel (1653-1706)


„Der Frühling“ von Antonio Vivaldi (1725)

D’Käther und de Marti

Von Gottfried Schafbuch

Bschlage

Es johlet d’Käther, schreit und schilt
am Mendig früh wie besässe:

„Du Lump, du ganz versoffne Siech,
bischt z’lang im Bäre gesässe.
Jetzt guck emol din Kittel a,
sind Flecke drin, en Huufe.
Du Pfiddi, siescht, die Moose doo,
die kummet nu vom Suufe!“

De Marti stiert vor sich hear,
hört zu dem Dunderwätter.
Z mol schleet er d’Bratze uff de Disch
und brüelet a sie Käther:

„Gell, lüg mer nitt und halt die Muul,
und hör nur uff mit blääre.
Vum Suufe kummet d’Moose nit
die giit es bim Verlääre!


Karikatur von Helmut Gross, Villingen.