Hüfingen’s Infamous Reflecting Pool

The greatest blue reflecting pool. Tremendous craftsmanship. Absolutely beautiful. Perfectly restored in the magnificent colors of Hüfingen. Strong blue. Beautiful blue. Nobody does blue better than Hüfingen. People come from everywhere to admire it. The greatest reflecting pool in the history of reflecting pools. Everybody agrees!

Marienbrunnen à la Christo

Der Marienbrunnen unter der Haube am 23. Juni 2026

Marienbrunnen

Gemälde von Hans Schroedter von Hüfingen mit Mariabrunnen und Stadtkirche
1925 von Hans Schroedter

Das Ölgemälde aus 1929 von Karl Merz befindet sich irgendwo im Besitz der Stadt Hüfingen.
Postkarte von Andreas Weißhaar.
Hüfingen im Jahr 1930
Der Marienbrunnen im Jahr 1930
Auf dem Bild ist die Stadtkirche und der Marienbrunnen zu sehen
Marienbrunnen gemalt von Hans Lang
Foto: Alfred Riegger

Im Zuge der Neugestaltung des Stadtbächles wurde 1964 auch der Marienbrunnen vor das neue Rathaus versetzt. Die bisherige achteckige Form des Brunnenbeckens sollte erhalten bleiben, aber das Becken mußte völlig erneuert werden. Der graue Sandstein war sehr verwittert und wurde durch große Betonflickstellen zusammengehalten.

Marienbrunnen vor dem Rathaus. Altes Fotos von German Hasenfratz
Marienbrunnen mit geflicktem Fundament vor 1964
Foto: German Hasenfratz
vermutlich am selben Tag aufgenommen mit geringfügig anderer Perspektive.
Bild im Rathaus von German Hasenfratz aus dem Jahr 1978
Bild im Rathaus von German Hasenfratz aus dem Jahr 1978
Marienbrunnen vor dem Rathaus
Der Marienbrunnen im Oktober 2025
Mari von Johann Baptist Riegger
Mari von Johann Baptist Riegger

Quelle: Chronik der Stadt Hüfingen von August Vetter (1984)

Der Marienbrunnen von Johann Baptist Riegger

Im Jahr 1703 erhielt der Brunnen vor dem Rathaus den Namen Marienbrunnen und wohl auch ein Marienbild das etwa 1850 von Xaver Reich war. Da der laufende Brunnen besonders stark unter Witterungsschäden zu leiden hatte, waren häufig Erneuerungsarbeiten notwendig.

Die Marienstatue die heute auf der Brunnensäule steht wurde von dem Bildhauer Johann Baptist Riegger geschaffen.

Johann Baptist Riegger wurde am 11. Juni 1855 in Hüfingen als Sohn des Lägelwirts Mathias Riegger geboren und erlernte bei Xaver Reich den Beruf des Bildhauers. 1892 ging er nach Strasbourg und am 14. Februar 1916 legte er dem Gemeinderat von Hüfingen die Federzeichnung des Marienbrunnens vor. Der Gemeinderat erteilte dem Hüfinger Bildhauer in der Fremde den Auftrag zum Preis von 750 Mark und Riegger schuf mit der Madonna auf dem Rathausbrunnen eines seiner letzten Werke. Er starb am 26. September 1916 in Strasbourg.

Bildhauer, (C) (* Hüfingen, Baden, 1855 † Straßburg 26.9.1916).
Sohn von Matthaeus Riegger, Gastwirt, und Agathe NN. ∞ Margareth Maria Herzog (* 1852 in Zwettl, Österreich, † Straßburg 28.10.1913), Tochter von Ignatius Herzog und Maria NN. Kam 1892 nach Straßburg.

Medaillon von Bucer in der Église Saint-Thomas.
Foto: Claude Truong-Ngoc / Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons

Schöpfer von 22 Medaillons, die die Fassaden der National- und Universitätsbibliothek Straßburg schmücken, sowie von sechs Kaiserstatuen, die einst die Fassade der Grande Poste zierten: Barbarossa, Rudolf von Habsburg, Maximilian I., Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II.; die letzten drei wurden 1918 enthauptet. Riegger schuf 1891 auch das Medaillon von Bucer (Église Saint-Thomas) und die beiden Statuen, die das Elsass und Lothringen darstellen, an der Fassade des heutigen Nationaltheaters von Straßburg, das nach 1920 zum Konservatorium und nach 1946 zum Konservatorium und Nationaltheater wurde, sowie die Büste von Jules Sengenwald und die Statue „Fleur épanouie” (Blühende Blume).

Karl Merz – der Maler der Baar.
Zum 136. Geburtstag

Karl Merz (3.01.1890 – 10.03.1970)

1. Version war am 14. Juni 2021

Karl Merz wurde am 3. Januar 1890 in Unterbaldingen geboren und ist am 10. März 1970 in Donaueschingen gestorben.

Alte Donaubrücke Pfohren 1921

Alte Donaubrücke, Wendelinuskapelle und Entenburg 1937

1937 Pfohren
An der Donau bei Neudingen 1929

Im Rathaus in Pfohren hängen die alte Donaubrücke, Wendelinuskapelle und Entenburg und auch der Blick über die Baar von 1937.

Karl Merz machte nach der Schule eine Lehre bei einem Dekorationsmaler und besuchte danach die Karlsruher Kunstgewerbeschule . Von 1909 an war er Schüler unter anderem der Professoren Landenberger und Pötzelberger an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart *.

Mühlengasse in Pfohren von Karl Merz 1936

Im ersten Weltkrieg war Karl Merz an der Front für die Donaumonarchie in Mazedonien, Serbien und Galizien. Mehrfach war er als Kriegsmaler abkommandiert. In den Inflationsjahren verdiente er sich sein Brot vor allem als Porträtmaler in der nahen Schweiz, in den Kantonen St. Gallen, Zürich und Schaffhausen. Auch in Bad Dürrheim fand der Bauernsohn aus der Ostbaar zahlreiche Porträtaufträge. *

1920 kehrte Karl Merz in seine Heimat zurück und gründete mit Karl Bartels und Hans Schroedter die Künstlergruppe „Maler und Bildhauer Oberbadens“.

Im zweiten Weltkrieg war Karl Merz zum Luftschutzwarndienst eingezogen, tat eineinhalb Jahre in Blumberg Dienst bei der Gendarmerie und wurde im letzten Kriegsjahr erneut zur Wehrmacht einberufen. *

Schellenberg von Karl Merz 1956

Seine Werke mit der Baaremer Landschaften fanden nie den Weg in die Museen der großen Städte, sondern mehr in Rat- und Gasthäuser, sowie ungezählten Bürgerhäusern und Bauernstuben auf der Baar.

Titisee und Feldberg 1950

Foto: Erich Spiegelhalter 2023

In Donaueschingen war im im August 2024 eine kleine Ausstellung im blauen Rathaus und dort waren auch zwei Bilder von Karl Merz ausgestellt. Diese zwei Bilder sind ein Gemälde von Titisee mit dem Feldberg und das Trachtenbild mit der Frau seines Neffen, Ursula Merz.

Schwenninger, Villinger und Donaueschinger Tracht. In Villinger Tracht Ursula Merz.
Gretle und Hansel,
Donaueschingen von 1950

Der Bruder von Karl Merz war Eugen Merz. Eugen Merz sein Sohn war der in Villingen berühmte Schemmenschnitzer Manfred Merz. Die Dame in Villinger Tracht oben ist Ursula Merz, die Frau des Schemmenschnitzers Manfred Merz. Ursula Merz wurde nach dem Tod ihres Mannes von weitläufiger Familie enterbt und in ein Pflegeheim abgeschoben wo sie 2018 verarmt und einsam starb.

Postkarte von Andreas Weißhaar aus den Kommentaren unten.
Das Ölgemälde von 1929 befindet sich irgendwo im Besitz der Stadt Hüfingen.
Foto aus dem Jahr 1953

Allmendshofen Kirchplatz

Auf der Insel Hüfingen

Hasewäldle Hüfingen

Härlefalle Hüfingen

Härlefalle 1940 mit Tor im Hintergrund
Härlefalle 1940 mit Tor im Hintergrund

Bregspiegel Hüfingen

An der Breg Hüfingen

*Infos von einem Zeitungsschnipsels von Lorenz Honold etwa 1980

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