Hier geht es um die Gemeinderatssitzung am 22. Oktober 2026. Die Unterlagen gibt es hier: https://huefingen-sitzungsdienst.komm.one
Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik 18:20 Uhr
45/2026 Umbau des Wohngebäudes, Dachgeschoss und Dachgaupen in Hausen vor Wald
Das bestehende Wohngebäude mit zwei Wohneinheiten wird umfassend umgebaut, erweitert und energetisch modernisiert. Wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist der Umbau des Dachgeschosses. Die Dachneigung wird von bisher 32° auf 40° angepasst. Zur Verbesserung der Belichtung, Belüftung und Wohnqualität im Dachgeschoss werden zwei großflächige Dachgauben mit einer jeweiligen Breite von 7,0m, errichtet. Im Gebäude sind wie bisher zwei Wohneinheiten vorgesehen. 4 Stellplätze sind auf dem Grundstück vorhanden.
Das Vorhaben liegt innerhalb des rechtskräftigen Bebauungsplans „Schaafwasen, 1. Änderung“ in einem allgemeinen Wohngebiet.
Der Ortschaftsrat hat dem einstimmig zugestimmt auch der Gemeinderat stimmt einstimmig zu.
46/2026 Errichtung Werbeanlage an der Gierhalde
Beantragt ist ein Werbemodul als innenbeleuchtetes Wandtransparent mit einer Breite von 4,81m und einer Höhe von 46 cm über dem Eingangsbereich der neuen DEVK- Geschäftsstelle. Werbeanlagen sind ab einer Größe von 1,0m² genehmigungspflichtig. Die weiteren beantragten Webeanlagen (Briefkasten + Schild mit Öffnungszeiten) sind daher verfahrensfrei möglich. Das Vorhaben liegt innerhalb des rechtskräftigen Bebauungsplans „Gierhalde“ in einem allgemeinen Wohngebiet. Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans sind nicht beantragt.
Meine Meinung: Eine innenbeleuchtete Werbeanlage dieser Größe halte ich für unnötig. Sie verursacht zusätzliche Lichtbelastung, die gerade in einem allgemeinen Wohngebiet vermieden werden sollte. Nicht alles, was beleuchtet werden kann, muss auch beleuchtet werden.
Dem Bauvorhaben wir nur mit „insektenfreundlicher“ Beleuchtung von 6 bis 22 Uhr einstimmig zugestimmt.
47/2026 Nutzungsänderung Tonstudio in 2 Ferienwohnungen sowie den Neubau einer Doppelgarage in Sumpfohren
Das vorhandene Tonstudio innerhalb des Wohngebäudes soll dabei zu zwei kleinen Ferienwohnungen umgestaltet werden. Äußerliche Veränderungen sind dabei nicht vorgesehen. Nördlich des Bestandsgebäude ist eine Doppelgarage in den Abmessungen von 6,25m auf 6,65 m mit einem 7° geneigtem Pultdach, beantragt. Die Traufhöhe beträgt hier 4,05 m und die Firsthöhe 4,34m. Die Zufahrt erfolgt über die bestehende Hoffläche. Das Grundstück liegt innerhalb der Inneren Abgrenzung von Sumpfohren und ist daher gemäß § 34 BauGB (Bauen im Innenbereich) zu beurteilen.
Dem Bauvorhaben wurde vom Ortschaftsrat einstimmig zugestimmt und auch der Gemeinderat stimmt einstimmig zu.
Sitzung des Gemeinderates 18:30 Uhr
Öffentliche Sitzung des Gemeinderates 22. Oktober 2026
TOP 2 Bürgerfragestunde
Zur Sitzung sind schätzungsweise 70 Bürgerinnen und Bürger gekommen. Feuerwehr und Fußballverein sind gefühlt nahezu vollständig vertreten. Bürgermeister Patrick Haas begrüßt die zahlreichen Anwesenden und merkt an, dass Feuerwehr und Fußball offenbar viele Menschen mobilisieren.
Zu Beginn informiert er darüber, dass erstmals eine KI-gestützte Protokollierung durch SpeechMind eingesetzt wird, und erläutert kurz die Funktionsweise. Zwei Gemeinderäte fehlen.
Dank des SV Mundelfingen für den Kunstrasenplatz
Herr Schwarz vom SV Mundelfingen nutzt die Bürgerfragestunde, um sich für die gute Zusammenarbeit bei der Realisierung des Kunstrasenplatzes in Mundelfingen zu bedanken. Das Projekt sei damals gemeinsam vorgestellt worden. Er sei heute anwesend, um den FC Hüfingen bei seinem Vorhaben zu unterstützen. Die Investition in den Kunstrasenplatz in Mundelfingen sei wichtig und richtig gewesen – für die Kinder und für die Zukunft. Er bittet den Gemeinderat, das aus seiner Sicht ebenfalls wichtige Projekt des FC Hüfingen zu unterstützen, und bedankt sich.
Feuerwehr Hausen vor Wald
Herr Schwinge von der Feuerwehr Hausen vor Wald zeigt sich mit dem offenen und zukunftsorientierten Feuerwehrbedarfsplan zufrieden. Er bedankt sich beim Bürgermeister und beim Gemeinderat dafür, dass eine langfristige Zukunftsperspektive geschaffen werde. Die Feuerwehr habe den Prozess als wertvoll empfunden und schätze die Offenheit und das Verständnis.
Weitere Wortmeldungen gibt es nicht.
TOP 3 Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlichen Sitzungen
Bürgermeister Patrick Haas gibt drei Beschlüsse beziehungsweise Vorhaben bekannt:
- Digitalisierung: Die Stadt will die „KI-Pioniere“ als externen Partner einbeziehen und weitere Schritte zur Effizienzsteigerung durch Digitalisierung angehen.
- Zukunftswerte: Jackson Agbonkhese soll mit einer 30-Prozent-Stelle Teil der Verwaltung werden.
- SV Mundelfingen: Die Stadt gewährt dem Verein ein Überbrückungsdarlehen.
TOP 4 Zuschuss für den Kunstrasenplatz des FC Hüfingen
Der FC Hüfingen möchte seinen bestehenden Rasenplatz auf dem Sportgelände in einen Kunstrasenplatz umbauen. Der Verein bittet darum, dafür im städtischen Haushalt 2027 einen Zuschuss vorzusehen.

Am 25. September 2025 beschloss der Gemeinderat, die Umrüstung des Rasenplatzes ab dem Haushaltsjahr 2027 jährlich zu prüfen und dafür 400.000 Euro vorzusehen, sofern es die Haushaltslage zulässt. Die geplante Umzäunung des Sportgeländes betrifft allerdings nicht nur den Fußballverein. Sie berührt auch einen über 200 Jahre alten Weg, der entlang des Sportgeländes durch ein beliebtes Naherholungsgebiet führt. Viele Menschen nutzen ihn für Spaziergänge, unter anderem auf dem Weg zum Römerbad. Angelegt wurde er einst von den Freunden der Natur Hüfingen 1821. Als Begründung für die Absperrung werden Hinterlassenschaften von Hunden auf dem Fußballplatz angeführt. Der Unmut darüber ist nicht nur auf Spaziergänger beschränkt, die zum Teil nicht mal Hundehalter sind, auch der Tennisclub, der von den geplanten Veränderungen betroffen wäre, spricht sich gegen die Absperrung aus.
Besonders befremdlich finde ich den Vorschlag, den Weg stattdessen in das angrenzende FFH-Gebiet zu verlegen. Einen bestehenden Weg zu verlagern, um ein Sportgelände stärker abzuschotten, wirft Fragen auf – gerade wenn dafür ein geschützter Naturraum in Anspruch genommen werden soll. Es würde mich freuen, der FCH würde in zukünftigen Anträgen den Verlauf vom geplanten Zaun erläutern, da dies momentan alles nur auf Gerüchte beruht.
42 Zigarettenkippen an einer einzigen Bank
Auf diesem Foto sind exakt 42 Zigarettenkippen zu sehen – und zwar nur an einer einzigen Bank. Solche Hinterlassenschaften finden sich regelmäßig rund um die Sitzgelegenheiten am Fußballplatz, vor allem nach Spieltagen und Festen. Gleichzeitig über angebliche Hundehinterlassenschaften auf dem Platz zu fabulieren, macht die Sache nicht besser.
Was die Verwaltung empfiehlt
Die Verwaltung empfiehlt, die erforderlichen Mittel in den Haushaltsberatungen für 2027 vorzusehen.
Noch mehr von Hannahs Meinung:
Die Bevorzugung des Fußballs hat inzwischen unerfreuliche Ausmaße angenommen. Dabei geht es nicht darum, dem FC Hüfingen einen Kunstrasenplatz zu missgönnen. Es geht um die Frage, welche Prioritäten unsere Stadt setzt und ob sie alle Kinder, Jugendlichen und Vereine gleichermaßen im Blick hat.
Der FC Hüfingen beantragt einen städtischen Zuschuss von bis zu 400.000 Euro. Für den SV Mundelfingen wurde ein Zuschuss in gleicher Höhe bereits bewilligt. Gleichzeitig wurde die Förderung der Jugendmusikschule Donaueschingen für Hüfinger Kinder von 39 auf 20 Prozent der Gebühren reduziert. Die Folgen sind inzwischen bei den Familien angekommen: Sie müssen mehr für den Musikunterricht bezahlen. Die bisherige Förderung lag bei rund 41.000 Euro jährlich.
Und die Musikschule ist kein Einzelfall. Der Sozialpreis der Stadt wurde zunächst zur Überarbeitung vertagt und verschwand anschließend aus dem Haushalt, ohne dass öffentlich erklärt wurde, was aus ihm werden sollte. Auch die Mitgliedschaft im Naturpark Südschwarzwald wurde gekündigt, um 2.500 Euro zu sparen. Erst nach der Intervention des Naturparks wurde die Kündigung noch einmal überdacht und schließlich einstimmig zurückgenommen.
Bei der Kinderbetreuung wurden die Öffnungszeiten des verlängerten Betreuungsangebots von sechseinhalb auf sechs Stunden täglich reduziert. Das mag in einer Verwaltungsvorlage nach einer überschaubaren Anpassung aussehen. Für berufstätige Eltern, insbesondere Mütter, kann eine halbe Stunde am Tag jedoch einen erheblichen Unterschied machen. Und auch Familien, deren Kinder für den Schulweg auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, bekommen keinen Zuschuss.
Von der Feuerwehr möchte ich hier nicht anfangen, da diese am Donnerstag ziemlich sicher selber kommen wird um ihre Bedarfe anzumelden. Hier möchte ich nur darauf Aufmerksam machen, dass sehr viele sich um nicht vorhandenes Geld streiten. Da hat der Fußball heute vielleicht bisschen das falsche Timing.
Das sind viele unterschiedliche Entscheidungen auf unterschiedlichen Ebenen. Aber sie führen zu einer gemeinsamen Frage: Wie viel sind uns Bildung, soziale Teilhabe, Natur und die Unterstützung von Familien wert? Und warum scheinen bei manchen Angeboten selbst vergleichsweise kleine Beträge zur Disposition zu stehen, während für den Fußball Investitionen von mehreren hunderttausend Euro vorgesehen werden?
Auch beim Kinderferienprogramm lohnt sich ein genauer Blick. Das Programm umfasste 2026 insgesamt 62 Angebote und erreichte 1.345 Kinder. In der städtischen Berichterstattung wurde das Fußballangebot mit dem Bürgermeister besonders hervorgehoben und der FC Hüfingen mehrfach genannt. Die vielen anderen Vereine, Initiativen und Menschen, die ebenfalls Zeit, Geld und Ideen investieren, waren dabei deutlich weniger sichtbar. Sie verdienen dieselbe Aufmerksamkeit und Anerkennung. Dies erzeugt sonst unnötig Neid.
Was ist die Prioritätensetzung?
Fußball ist wichtig. Aber er ist nicht das Einzige, was Kinder und Jugendliche zusammenbringt. Turnen, Musik, Naturerfahrung, Kreativität, offene Jugendarbeit und inklusive Angebote gehören ebenso zu einer lebendigen Stadt. Der TuS Hüfingen allein hat weit über 1.000 Mitglieder und erreicht mit seinen verschiedenen Abteilungen zahlreiche Kinder und Jugendliche. Auch die offene Jugendarbeit und das Jugendhaus brauchen verlässliche finanzielle und personelle Rahmenbedingungen.
Vereine leisten viel, aber sie sind nicht für alle der richtige Ort. Nicht jedes Kind findet seinen Platz im Fußballverein oder in der Blasmusik. Eine Stadt muss auch an jene denken, die andere Interessen haben, andere Unterstützung brauchen oder sich in den klassischen Vereinsstrukturen nicht zu Hause fühlen.
Bei Entscheidungen über öffentliche Mittel darf nicht entscheidend sein, für welche Sportart oder Musik man sich persönlich begeistert. Entscheidend muss sein, was den Menschen in unserer Stadt zugutekommt – und zwar möglichst vielen. Ehrenamt verdient Unterstützung, unabhängig davon, ob es auf dem Fußballplatz, in der Musikschule, im Jugendhaus oder im Naturschutz stattfindet.
In Hüfingen gibt es mehr als Fußball und Blasmusik. Unsere Stadt sollte diese Vielfalt nicht nur in Sonntagsreden loben, sondern auch in ihren Entscheidungen sichtbar machen. Nicht nur dort, wo es um große Investitionen geht, sondern auch bei der Förderung derjenigen Angebote, die Kindern und Jugendlichen andere Wege eröffnen.
Bürgermeister Patrick Haas erinnert daran, dass alle drei Vereine auf die Dringlichkeit ihrer jeweiligen Anliegen hingewiesen hätten. Hausen habe schließlich auf das Vorhaben verzichtet. Für den SV Mundelfingen sei der Kunstrasenplatz bereits beschlossen worden. Beim FC Hüfingen habe der Gemeinderat dagegen festgelegt, zu prüfen, ob die Haushaltslage eine Förderung ab dem Jahr 2027 zulasse.
Heute gehe es darum, ob die erforderlichen Mittel im Rahmen der Haushaltsberatungen berücksichtigt werden sollen und ob sich die Stadt das Vorhaben leisten könne.
Haas betont, wie wertvoll ein Kunstrasenplatz sei. Gerade angesichts des Klimawandels sei dies ein wichtiger Aspekt, da ein Kunstrasenplatz nicht bewässert werden müsse. Zudem betreffe das Vorhaben viele Kinder.
Gleichzeitig weist der Bürgermeister darauf hin, dass die Haushaltslage in den Kommunen allgemein angespannt sei. Aus seiner Sicht sollte das Projekt des FC Hüfingen wohlwollend geprüft werden. Da die Kosten in Zukunft voraussichtlich weiter steigen würden, sei es sinnvoll, die erforderlichen Mittel bereits jetzt in den Haushalt aufzunehmen.
Karl Fritschi (Vorsitzender des FC Hüfingen) stellt die überarbeiteten Planungen für den Kunstrasenplatz vor. Der Platz soll nun direkt beim Clubheim entstehen und nicht mehr am ursprünglich vorgesehenen Standort.
Der Verein habe mit zahlreichen anderen Vereinen gesprochen und sich für ein verfülltes Kunstrasensystem entschieden. Beauftragt sei dasselbe Planungsbüro wie beim Kunstrasenplatz in Mundelfingen. Außerdem erhalte der Verein Unterstützung durch einen örtlichen Bauunternehmer.
Bei der Umsetzung setze der FC Hüfingen auf Eigenleistungen und ein Marketingkonzept, in das auch die Stadt eingebunden werden solle. Der Verein verfüge über rund 200 Sponsorenadressen und verspreche sich davon einiges. Fritschi erläutert auch ein mögliches Worst-Case-Szenario.
Zu den Kosten erklärt Fritschi, dass der reine Kunstrasenplatz aufgrund des gewählten verfüllten Systems preislich mit dem Platz in Mundelfingen vergleichbar sei. Die Lebensdauer des Belags werde mit etwa 15 Jahren angegeben; anschließend müsse dieser für rund 65.000 Euro erneuert werden.
Zusätzliche Kosten entstünden insbesondere durch die Flutlichtanlage mit rund 48.000 Euro sowie die notwendige vollständige Umzäunung des Platzes.
Die Finanzierung setzt sich nach den Angaben des Vereins hauptsächlich wie folgt zusammen:
- Städtischer Zuschuss: 400.000 Euro
- Erwarteter Zuschuss des Sportbundes: 226.450 Euro
- Vorgesehene Eigenleistung: 70.000 Euro
Fritschi zeigt sich zuversichtlich, dass der Verein Eigenleistungen im Umfang von 90.000 Euro erbringen könne. Der FC Hüfingen sei ein verlässlicher Partner mit engagierten Mitgliedern, die das Projekt umsetzen wollten. Der Verein habe bereits Erfahrung mit dem Bau von Sportplätzen, Sportheimen und Flutlichtanlagen. Zudem gebe es einen Förderverein und Gespräche mit möglichen Sponsoren.
Abschließend stellt Fritschi das Vorhaben als Investition in Kinder und Jugendliche sowie als Zukunftssicherung für den Verein dar. Darüber hinaus sieht er Synergien mit dem TuS Hüfingen und die Möglichkeit, eine moderne Sportanlage zu schaffen.
Er bedankt sich und hofft dass in der Sitzung am 10.12. die finale Entscheidung getroffen wird und bittet dies alles so in die nächsten Wochen mit zu nehmen.
Markus Leichenauer (CDU)
Markus Leichenauer bedankt sich für die Erläuterungen des FC Hüfingen. Mit Blick auf die bevorstehenden Haushaltsberatungen müsse zunächst geklärt werden, welche finanziellen Mittel zur Verfügung stünden und wie diese eingesetzt werden könnten. Er hoffe, dass möglichst viel Spielraum für freiwillige Leistungen bleibe. Den Haushaltsentwurf kenne er erst seit vorgestern; angesichts des Umfangs von rund 300 Seiten habe er diesen noch nicht vollständig durcharbeiten können.
Er würdigt das Engagement der vielen Menschen, die sich in den Vereinen einbringen, und hofft, dem FC Hüfingen am Ende eine positive Botschaft übermitteln zu können.
Leichenauer fragt nach der Verbindlichkeit des in Aussicht gestellten Zuschusses des Deutschen Sportbundes (DSB). Außerdem möchte er wissen, welche Vorkehrungen für den Hochwasserfall getroffen wurden und ob es entsprechende Planungen für die Umzäunung gibt. Dabei verweist er auf die Erfahrungen in Blumberg.
Für die städtische Förderung hält er denselben Maßstab wie beim SV Mundelfingen für angemessen. Es gehe um eine Investition und nicht um einen Betriebskostenzuschuss. Die Kosten einer späteren Erneuerung des Kunstrasenbelags nach etwa 15 Jahren müsse der FC Hüfingen selbst tragen. Er bittet darum, die einzelnen Positionen der Kostenaufstellung zu prüfen, und äußert sich zur Verbindlichkeit des Sportbund-Zuschusses noch unsicher.
Karl Fritschi (Vorsitzender des FC Hüfingen)
Fritschi erklärt, die Prüfung durch die Stadtverwaltung habe begonnen. Für das verfüllte Kunstrasensystem sprächen dessen Bewährung in der Praxis und die Hitzeentwicklung. Zum Zuschuss des Sportbundes erklärt er, dieser sei so zugesagt; für mögliche spätere Änderungen könne er nichts.
Zur Hochwasserproblematik stehe der Verein im Austausch mit dem Stadtbauamt und Thilo Mayer.
Kerstin Skodell (SPD)
Kerstin Skodell bedankt sich für die Vorarbeiten und die ausführlichen Informationen, die eine Grundlage für die anstehenden Haushaltsberatungen bildeten. Die Planung zeige, dass sich der Verein intensiv mit dem Projekt auseinandergesetzt habe. Sie begrüßt, dass nun der erste Platz in Angriff genommen werde und Flutlichtanlage sowie Umzäunung in der Kostenplanung berücksichtigt seien.
Eine Verzögerung könne das Projekt verteuern. Sie sieht den Kunstrasenplatz als Investition in die Zukunft der Kinder und möchte – vorbehaltlich der Haushaltsberatungen – ein positives Signal setzen.
Michael Steinemann (Bürgerforum)
Michael Steinemann stellt fest, dass ein Kunstrasenplatz inzwischen so viel koste wie ein Vereinshaus. Er stehe jedoch zu seinem Wort: Wenn es finanziell irgendwie möglich sei, werde er zustimmen. Er bedankt sich für die geleistete Arbeit und hält Abwarten nicht für die richtige Lösung. Abschließend äußert er die Hoffnung, dass der FC Hüfingen mit dem Kunstrasenplatz künftig sportlich bessere Ergebnisse erzielen werde.
Philip Wills (LBU)
Philip Wills stellt die Notwendigkeit eines eigenen Kunstrasenplatzes infrage und gibt einem Naturrasen den Vorzug. Er fragt, ob geprüft worden sei, Trainings- oder Spielmöglichkeiten an anderer Stelle zu nutzen. Im Umkreis gebe es zehn bis zwanzig Kunstrasenplätze; deshalb stellt er die Frage, warum nicht stärker mit anderen Vereinen zusammengearbeitet werde. Wenn die finanziellen Mittel vorhanden seien, sei ein Kunstrasenplatz durchaus eine gute Sache.
Karl Fritschi (Vorsitzender des FC Hüfingen)
Fritschi entgegnet, dass beide Vereine einen Kunstrasenplatz benötigten. Es gebe inzwischen kaum noch eine Jahreszeit, in der ein solcher Platz nicht gebraucht werde. Von 36 Vereinen verfügten bereits 24 über einen Kunstrasenplatz. Es gehe nicht allein darum, eine attraktive Anlage zu schaffen, sondern um eine notwendige Infrastruktur. Kinder könnten schnell mit dem Fahrrad nach Donaueschingen fahren, wo Kunstrasenplätze zur Verfügung stünden. Außerdem stehe der FC Hüfingen im Wettbewerb um Nachwuchsspieler, die später auch für die aktiven Mannschaften gebraucht würden.
Mete Ünal (SPD)
Mete Ünal greift die Hochwasserproblematik auf und fragt, ob nicht auch der Biotopbeauftragte mit seiner fachlichen Expertise in die weiteren Überlegungen einbezogen werden könne.
Thilo Mayer (Bauamtsleiter) erklärt daraufhin, dass er im Austausch mit dem Naturschutz stehe und bereits Fachgespräche stattgefunden hätten. Wege durch ein FFH-Gebiet zu verlegen, hätte er nie vor gehabt.
Hannahs redaktionelle Anmerkung zum Naturschutz
Die Aussage, es hätten bereits Fachgespräche mit dem Naturschutz stattgefunden, blieb in der Sitzung zunächst ohne nähere Angaben dazu, welche Stellen oder Fachpersonen beteiligt waren und welche konkreten Aspekte geprüft wurden. Gerade mit Blick auf die angrenzenden FFH-Flächen und geschützten Biotope wäre eine nachvollziehbare Darstellung der naturschutzfachlichen Einschätzung hilfreich.
TOP 5 Beratung und Beschlussfassung über den Feuerwehrbedarfsplan
Der bisherige Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Hüfingen stammt aus dem Jahr 2015 und musste aufgrund struktureller, baulicher und organisatorischer Veränderungen fortgeschrieben werden. Nach dem Feuerwehrgesetz Baden-Württemberg ist die Stadt verpflichtet, eine leistungsfähige Feuerwehr entsprechend den örtlichen Verhältnissen aufzustellen und zu unterhalten.
Der neue Bedarfsplan wurde vom externen Büro GT-Service unter Beteiligung der Hüfinger Feuerwehr erarbeitet. Grundlage waren unter anderem Daten zum Personalbestand, Ausbildungsstand und Einsatzgeschehen sowie Besichtigungen der
Feuerwehrhäuser.
Der Gemeinderat hatte den Plan am 26. Februar 2026 erstmals vorgestellt bekommen, die abschließende Beratung jedoch wegen offener Fragen vertagt. Dazu gehörte auch die Zukunft der Feuerwehr Hausen vor Wald, zu der am 3. Juli 2026 ein Workshop stattfand. Anschließend wurden die wesentlichen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen nochmals erläutert.
Der Feuerwehrbedarfsplan dient künftig als fachliche Grundlage für die Planung und Weiterentwicklung der Feuerwehr. Die Empfehlungen führen nicht automatisch zu Beschaffungs- oder Umsetzungsbeschlüssen. Einzelmaßnahmen sollen entsprechend ihrer Dringlichkeit, den verfügbaren Haushaltsmitteln und den jeweiligen Zuständigkeiten entschieden werden.
Der Plan ist regelmäßig zu überprüfen und bei wesentlichen Veränderungen fortzuschreiben.
Feuerwehrbedarfsplan 2026–2031
- Leistungsfähigkeit: Die Feuerwehr erreichte bei zeitkritischen Einsätzen im untersuchten Zeitraum in 96% der Fälle die vorgesehene Eintreffzeit der Ersteinheit.
- Personal: Die ehrenamtliche Struktur soll erhalten bleiben. Für Verwaltung und Gerätewartung wird mindestens eine Vollzeitstelle hauptamtliche Unterstützung empfohlen.
- Feuerwehrhäuser: Das Feuerwehrhaus Hüfingen wird erweitert. Mehrere weitere Häuser weisen funktionale oder sicherheitstechnische Mängel auf.
- Standorte: Mundelfingen gilt für die Abdeckung des Stadtgebiets innerhalb von zehn Minuten als unverzichtbar. Auch Behla, Sumpfohren und Fürstenberg sollen als Standorte erhalten bleiben.
- Hausen vor Wald: Die Abteilung soll bis 2031 konzeptionell weiterentwickelt werden. Zu prüfen sind Sonderaufgaben, Kooperationen mit anderen Abteilungen sowie bauliche Möglichkeiten am bestehenden Standort oder im Zusammenhang mit der künftigen Entwicklung des Stadtteils. Das Feuerwehrhaus hat erhebliche Sicherheitsmängel und nur sehr begrenzte Erweiterungsmöglichkeiten.
- Fahrzeuge und Kosten: Für 2027 bis 2029 sieht das Konzept größere Ersatzbeschaffungen vor. Die geschätzten städtischen Anteile liegen nach Zuschüssen bei 136.000 Euro für 2027, 440.000 Euro für 2028 und 450.000 Euro für 2029.
Wichtig: Der Bedarfsplan ist eine fachliche Planungsgrundlage. Er beschließt noch keine einzelnen Anschaffungen oder Baumaßnahmen. Diese müssen jeweils gesondert entschieden werden.
Beschlussvorschlag:
- Der Gemeinderat beschließt den als Anlage beigefügten Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Hüfingen als Planungsgrundlage für die Weiterentwicklung der Feuerwehr.
- Die Verwaltung wird beauftragt, die Handlungsempfehlungen gemeinsam mit der Feuerwehr zu priorisieren und bei künftigen Planungen und Haushaltsberatungen zu berücksichtigen. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel und geltenden Zuständigkeiten, erforderliche Einzelbeschlüsse bleiben vorbehalten.
Markus Leichenauer (CDU)
Markus Leichenauer bedankt sich für die Ausarbeitung des Feuerwehrbedarfsplans und betont, dass bereits viel Zeit und Energie in die Erarbeitung geflossen seien. Er hebt hervor, dass er die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute sehr schätze. Es werde von ihm nicht den Satz geben: „Dankeschön, ihr könnt nach Hause gehen.“
Die Nutzungsintensität der Feuerwehrhäuser müsse angemessen berücksichtigt werden. Leichenauer zeigt Verständnis für die Situation der Feuerwehr Hausen vor Wald, wendet sich jedoch gegen die aus seiner Sicht populistischen Plakate und bittet das Plakat zu entfernen.
Die CDU-Fraktion stimmt dem Feuerwehrbedarfsplan zu.
Kerstin Skodell (SPD)
Kerstin Skodell begrüßt den Feuerwehrbedarfsplan und hebt hervor, dass damit auch für die Feuerwehr Hausen vor Wald eine Perspektive für ein neues Fahrzeug bestehe. Sie spricht sich dafür aus, zeitnah einen Termin mit dem Bauamtsleiter zu vereinbaren, damit die erforderlichen Mittel in die Haushaltsplanung aufgenommen werden können.
Kerstin Skodell wollte außerdem drei Punkte im Protokoll festgehalten wissen. Da ich leider noch keine KI bin habe ich nicht geschafft das mit zu schreiben, – sorry.
Die SPD-Fraktion stimmt dem Feuerwehrbedarfsplan zu.
Michael Steinemann (Bürgerforum)
Michael Steinemann begrüßt die anwesenden Feuerwehrkameraden. Er erklärt, dass ihm der Feuerwehrbedarfsplan auch in Papierform vorliege. Die vorgesehenen Maßnahmen sollten sorgfältig geprüft werden; investiert werden solle nur dort, wo es sinnvoll sei.
In die internen Abläufe der Feuerwehr wolle er sich nicht einmischen. Ihm sei jedoch wichtig, alle sechs Abteilungen gleich zu behandeln. Für ein neues Feuerwehrhaus fehle derzeit das Geld. Er hoffe, dass sich die finanzielle Situation künftig verbessere und mehr Fördermittel zur Verfügung stünden.
Peter Albert (LBU) freut sich darüber, dass die Feuerwehr Hausen vor Wald erhalten bleibt, und bedankt sich dafür.
Stephan Happle (Bürgerforum) möchte zur externen Begutachtung Stellung nehmen. Diese ermögliche eine Gesamtbewertung der anstehenden Investitionen. Mit Blick auf die Zukunft der Feuerwehr Hausen vor Wald verweist er auf die bisherigen Diskussionen und stellt fest, dass sich die Abteilung positiv entwickelt habe.
Der Beschlussvorschlag wird einstimmig angenommen.
TOP 6 Wohnmobilstellplatz – Erhöhung der Gebühren
Die Verwaltung schlägt vor, die Stellplatzgebühr von derzeit 9 auf 13 Euro je Übernachtung zu erhöhen. Die letzte Erhöhung ertolgte 2021. Begründet wird die Anpassung mit gestiegenen Betriebs- und Unterhaltungskosten, der allgemeinen Preisentwicklung und der verbesserten Infrastruktur. Seit Juli 2025 steht eine neue Entsorgungsstation zur kostenfreien Entleerung von Schmutzwasser und Chemietoiletten zur Verfügung. Die Kurtaxe wird weiterhin gesondert erhoben.
Beschlussvorschlag:
- Die Stellplatzgebühr für den Wohnmobilstellplatz Hüfingen wird von derzeit 9,00 Euro je Übernachtung und Wohnmobil auf 13,00 € angepasst
- Die Anpassung tritt zum 01.01.2027 in Kraft.
- Die Verwaltung wird beauftragt, die für die Umsetzung erforderlichen Anpassungen der Gebühreninformation und der Abrechnungsmodalitäten vorzunehmen sowie die Gäste rechtzeitig über die Änderung zu informieren.
Bürgermeister Patrick Haas kündigt an, dass die neue Satzung in der Novembersitzung vorgelegt werden soll.
Kathrin Schwarz (CDU) hält die vorgeschlagene Gebührenerhöhung für gerechtfertigt. Sie verweist auf die Investitionen und geplanten Verbesserungen am Wohnmobilstellplatz, darunter die Optimierung der Stromsäulen und eine App für die Nutzung. Sie bedankt sich für die vorgesehenen Maßnahmen.
Mete Ünal (SPD) erklärt, dass die SPD der Gebührenerhöhung zustimmen werde. Zugleich äußert er die Hoffnung, dass die angekündigten Investitionen auch umgesetzt werden.
Michael Steinemann (Bürgerforum) bezeichnet den Wohnmobilstellplatz als attraktiv und schlägt vor, die Gebühr stärker als von der Verwaltung vorgesehen anzuheben: statt auf 13 Euro auf 15 Euro pro Übernachtung. Er stellt dazu einen entsprechenden Antrag. Die geplanten Verbesserungen, darunter WLAN, eine App und optimierte Stromsäulen, sollten ebenfalls angegangen werden.
Auch Philip Wills (LBU) spricht sich für eine stärkere Gebührenerhöhung aus. Im Verlauf der Diskussion unterstützen mehrere Gemeinderäte den Vorschlag, die Gebühr auf 15 Euro anzuheben.
Stephan Happle (Bürgerforum) fragt nach dem anzuwendenden Steuersatz. Michael Binninger (Amtsleiter Kämmerei, Haushalts- und Wirtschaftsplanung) antwortet, dass für den Wohnmobilstellplatz 19 Prozent Umsatzsteuer anfielen.
Weiteres Vorgehen
Die Entscheidung wird auf die Novembersitzung vertagt. Dann soll die Gebührenerhöhung gemeinsam mit der neuen Satzung erneut beraten werden. Dabei soll auch der Vorschlag einer Gebühr von 15 Euro berücksichtigt werden.
TOP7 Erschließung Baugebiet Loretto – Vergabe von Rettungsgrabungen
Im nordwestlichen Teil des Baugebiets Loretto/Ziegeleschle sollen auf den Teilflächen A bis E archäologische Rettungsgrabungen durchgeführt werden. Das Landesamt für Denkmalpflege hat das Leistungsverzeichnis erstellt. Bei der Ausschreibung wurden sieben Fachfirmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, vier Angebote gingen ein. Die Grabungen sollen die archäologischen Befunde vor den Erschließungsarbeiten dokumentieren und sichern.
Für 2026 sind im Haushalt rund 29.100 Euro eingestellt; für 2027 sollen weitere Mittel bereitgestellt werden.
Thilo Mayer (Bauamtsleiter) erläutert, dass im Bereich des Baugebiets Loretto ein römisches Kastell vermutet werde. Die endgültigen Kosten der archäologischen Rettungsgrabungen seien nicht bekannt.
Gunther Limberger (CDU) äußert Bedenken angesichts der Kosten von rund 99.000 bis 100.000 Euro für eine Grabung mit offenem Ausgang. Wenn man nicht gerade einen goldenen Kelch finde, sei das viel Geld. Ein Baustopp aufgrund unzureichender archäologischer Vorarbeiten wäre allerdings ebenfalls problematisch. Deshalb stimme er der Vergabe zu.
Mete Ünal (SPD) erklärt, dass auch die SPD-Fraktion zustimmen werde.
Stephan Happle (Bürgerforum) fragt nach dem aktuellen Stand im Baugebiet Ziegeleschle. Dort habe die Stadt Hüfingen bereits rund eine Million Euro ausgegeben.
Thilo Mayer (Bauamtsleiter) erklärt, dass die weitere Entwicklung vom Bebauungsplan abhänge, da noch nicht alle Grundstücke erschlossen seien. Bereits im Bereich der hergestellten Straße habe es umfangreiche archäologische Befunde gegeben. Auch bei einer Fortsetzung der Erschließung werde mit weiteren Funden gerechnet. Wenn das Gebiet erschlossen werden solle, müssten die archäologischen Untersuchungen entsprechend berücksichtigt werden.
Peter Albert (LBU) erklärt, dass sie zustimmen werden.
Reinhard Isak (SPD) gibt zu bedenken, dass solche archäologischen Grabungen seiner Ansicht nach auch im Interesse des Landes lägen. Wenn sich die Kostenentwicklung fortsetze, sollte deshalb das Land ebenfalls einen finanziellen Beitrag leisten. Außerdem regt er an, sich mit anderen Gemeinden auszutauschen, um mögliche gemeinsame Lösungsansätze zu finden.
Beschlussvorschlag:
Eine Firma aus Engen wird mit den Arbeiten zur Rettungsgrabung in Höhe von 99.674,40 € brutto beauftragt.
Es wird einstimmig beschlossen.
TOP 8 Tischvorlage
Zusätzlicher Tagesordnungspunkt – Wasserleitung Hausen vor Wald (Tischvorlage)
Bei einer Suche nach einer Wasserleitung in Hausen vor Wald wurde festgestellt, dass ein Schieber defekt ist. Die Leitung konnte zunächst notdürftig repariert werden.
Kurzfristig wurde ein Angebot über 25.000 Euro eingeholt, um die Wasserleitung fachgerecht in der Straße zu verlegen.
Der Gemeinderat beschließt die Vergabe der Reparaturarbeiten einstimmig.
TOP 9 Informationen der Verwaltung und Anfragen aus dem Gemeinderat
Bürgerinformationsveranstaltung zum Projekt Hotel Frank
Bürgermeister Patrick Haas weist auf die Bürgerinformationsveranstaltung zum Projekt Hotel Frank am 12. November 2026 um 18 Uhr in der Festhalle hin.
Kofenweiher
Bürgermeister Patrick Haas berichtet über die bisherigen Rücksprachen zum Kofenweiher und erläutert die Probleme, die sich dort stellen. Ein wesentliches Problem sei die zunehmende Verlandung sowie der Eintrag von außen. In den unteren Schichten des Gewässers fehle es an Sauerstoff. Aufgrund der Trockenheit habe zudem kein Wasser aus der Breg zugeführt werden können.
Der Kofenweiher ist ein Gewässer erster Ordnung; zuständig ist daher das Regierungspräsidium Freiburg.
Als mögliche Lösung sei das Ausbaggern des Weihers diskutiert worden. Dies wäre allerdings mit sehr hohen Kosten verbunden. Eine weitere Möglichkeit wäre ein technisches System, das Sauerstoff in die tieferen Wasserschichten einbringt und so einer zusätzlichen Verlandung entgegenwirken soll. Außerdem müsse der Eintrag von außen reduziert werden.
Haas erklärt, dass Gespräche mit dem Regierungspräsidium Freiburg liefen. Gemeinsam werde an einer zukunftsfähigen Lösung gearbeitet.
Umleitung der B31
Thilo Mayer (Bauamtsleiter) informiert über den Stand der Umleitung im Zusammenhang mit der B31. Die Arbeiten lägen gut im Zeitplan. Die Ortsdurchfahrt Hausen vor Wald werde in Kürze gesperrt; am Freitag solle der Verkehr umgestellt werden.
Markus Leichenauer (CDU) übergibt eine Fragenliste zum Aquari und zu den Schwimmkursen.
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
das oben Geschriebene wurde von mir mit Hilfe von KI live während der Gemeinderatssitzung erstellt. Jetzt bin ich erschöpft – und falls sich irgendwo Fehler eingeschlichen haben, verbessere ich sie natürlich gerne.
Gute Nacht!













































