Frohe Weihnachten!

Weihnachtsliedchen aus Bruder Martin
von Wenzel Kalliwoda.
gespielt von Ursula Albert

Es kommt die gnadenvolle Nacht,
Die uns den hellsten Tag gebracht.
Wie freute sich der Engel Schaar,
Da Gottes Sohn geboren war!

Froh jubelte der Engel Heer:
ā€œGott in den hƶhen Gott sei Ehr’!
Und Friede, Freud’ und Seligkeit
Herrlich’ auf der Erde weit und breit!

Aus goldnen Wolken fangen so
Die Boten Gottes himmlisch froh;
Und himmlisch froh und hoch entzückt
Hat sie der Hirten Schaar erblickt.

Die hocherfreuten Hirten geh’n,
In Windeln Gottes Sohn zu seh’n;
Erblicken in der Krippe Ihn,
Und sinken auf die Kniee hin.

Und Jeder, der das Kindlein sah,
War froh und sprach: der Herr ist da!
Es kommt sein gnadenvolles Reich
Welch’ Kind ist diesem Kinde gleich?

O, wie viel Trost und Freunde gab
Mit ihm Gott in die Welt hernab!
O, wie uns unser Vater liebt,
Daß er den liebsten Sohn uns gibt.

Ja Gottes Lieb’ ist unbeschrƤnkt,
Ein Gott, der seinen Sohn uns schenkt,
Schenkt Alles uns was heilsam ist,
Er schenkt es uns durch Jesum Christ.





Conrad Franz Xaver Gruber schrieb 1818 die Melodie zum bekanntesten Weihnachtslied der Welt, Stille Nacht, heilige Nacht, das Joseph Mohr 1816 gedichtet hatte. Hier eine Klavierfassung gespielt von Ursula Albert.

Stromschnellen – die Vernissage

Am 24. Januar 2025 war die Erƶffnung der Ausstellung „STROMSCHNELLEN …eine Jugend…“ mit Arbeiten von Walter Gramming, Peter Gramming, Monika Burkart und ushi f.

E freie frohe Muth
e gsund und frƶlich Blut
goht über Geld und Guth.

>Johann Peter Hebel

Peter Gramming: ā€žStromschnellen, unser Ausstellungstitel, wird von mir umgesetzt mit blauer, reflektierender Kunststofffolie, gewunden wie Flüsse. Eben wie Brigach und Breg, wie die Donau, an der ich heute wohneā€œ



Hier einige Eindrücke:

  • 4 bunte Bilder

Monika Burkart widmet sich in ihrer Arbeit für die gemeinsame Ausstellung dem Blumenteppich. ā€žAm Hochrhein geboren und aufgewachsenā€œ, so erzƤhlt Monika Burkart, ā€žhat mich der alljƤhrliche katholische Fronleichnamsbrauch der geschmückten AltƤre an der Straße durch meine Kindheit begleitet. Das Sammeln der Blumen mit anderen Kindern, das Legen des Blumenteppichs vor dem Altar in der Früh am Morgen war immer ein Ereignis und Erlebnis für mich in dieser Zeit. Meine Mutter hatte die jƤhrliche Motivwahl und die Ausgestaltung einer Prozessionsstation übernommen. Entsprechend war sie interessiert an der Thematik. So fuhren wir in den frühen sechziger Jahren hierher nach Hüfingen, in den Ort, der zumindest im südbadischen Raum für seine langen und schƶnen Teppiche bekannt war. Ich war sehr beeindruckt von der Farbigkeit, der Motivvielfalt und enormen LƤnge, so dass ich mich jetzt, Jahrzehnte spƤter, noch daran erinnern kann. Dieser Bezug zur Stadt ist der Auslƶser dafür, mich mit dem Thema Blumenteppich auseinanderzusetzen und mich ihm mit textiler Technik zu nƤhern.ā€œ

Die Künstlerin ushi f. zeigt uns Einblicke in die besonderen und unvergesslichen Momente ihrer Jugend, positiv wie negativ, – vom erstmals real empfundenen Glück der Sommerferien in einem Dorf bei Bad Kissingen, der ersten Begegnung des Berliner Stadtkindes mit WƤldern, BƤchen und Flüssen, über die tief empfundene Traurigkeit angesichts der Feststellung, dass Zeit Dinge verƤndert, bis hin zu Angst und Schrecken über die Teilung Berlins, die ushi f. als 13jƤhrige Teenagerin unvermittelt traf. Mit Fragen über die IndividualitƤt von Erinnerungen, SubjektivitƤt und Gemeinsamkeit konfrontiert uns die Künstlerin und macht uns bewusst, dass wir ohne unsere Jugend mitnichten die wƤren, die wir sind.

Walter Gramming setzte sich in Vorbereitung der Ausstellung mit Fotografien auseinander, die in Hüfingen entstanden. ā€žEnde der 60er Jahreā€œ, so Gramming, ā€žentstanden in der scheinbar kurzen Abfolge von kaum zwei Jahren Fotos, die meinen Abschied aus der Kindheit und den Start in die Jugend markieren. Doch erst als ich letztes Jahr begann die Fotografien für diese Ausstellung improvisierend/zeichnerisch umzusetzen wurde mir ihre viel größere Bedeutung bewusst.ā€œ

ā€žDie STROMSCHNELLEN,ā€œ stellt Walter Gramming fest, ā€ždas sind wir selbst, sind zugleich der Fluss und das Hindernis, wir sind der Fels und die Brandung, sind nur auf Sand gebaut und treiben mit den
Wellen.ā€œ

Die Ausstellung war bis am 13. April 2025 im Stadtmuseum Hüfingen.
https://www.stadtmuseumhuefingen.de/

Konzert mit Panflƶte in St. Verena und Gallus

Wir wünschen allen einen schönen und friedlichen 3. Advent!

Konzert am 20. Juni 2021

Vielen Dank an die Künstlerin Tanja Futter an der Panflöte und den Künstler Thomas Heinsohn an der Gitarre für das Exklusivkonzert in St. Verena und Gallus für den Hieronymus.

„Von guten MƤchten“ von Siegfried Fietz und Dietrich Bonhoeffer


Kanon von Johann Pacheibel (1653-1706)


„Der Frühling“ von Antonio Vivaldi (1725)

Niemandem zum Leid, jedem zur Freud

Allegorische Darstellung der Fakultät für Medizin von Rudolf Gleichauf.
Weibliche Sitzfigur mit den charakteristischen Attributen Schlange und Schale.
Skizze für das Ensembles der vier Gründungsfakultäten in der Universität Heidelberg.

Satire tritt nach oben, nach unten treten ist einfach nur Machterhalt

*…in welcher man bekanntlich alles Bildliche und Farbige beseitigt,
und selbst den Himmel noch weiß angestrichen hätte,
wenn ihm beizukommen…
*https://hieronymus-online.de/hieronymus-kapitel-12/

Donauquelle Folge 352

Die Donauquelle gluckst vor Freude,Ā 
weil sie jetzt weiß wo es beginnt, 
ein langer Weg, ein langes Leiden,Ā 
das jetzt nicht nur im Sand verrinnt.
Der Ruf tƶnt nun wie Donnerhall,
auch in den fernen LƤndern.
Furtwanger beruhigt euch nun,
jetzt kƶnnt ihr nichts mehr Ƥndern

F.Hucke ( Haimaddischder )

https://www.blackforest-fritz-art.com/

Moden anno dazumal

Bilder und Ton zur Ausstellung von Ingeborg Jaag im Hüfinger Stadtmuseum vom 08. Oktober 2021 bis 02. Januar 2022.

Trompeter

Brautkleid von Maria Josepha Heinemann zu ihrer Hochzeit am 19. September 1881 mit Johann Carl Nober.
1780 Geiger im Rokoko
1789 Chemisenkleid Empire
  • Figur zur Biedemeierzeit
  • Figur zur Biedemeierzeit

Alt Jungfere aus Villingen als Zuschauerinnen.
Elisabeth von Ɩsterreich in einem Wiener Hofkleid.
Nach einem Bild von Franz Xaver Winterhalter 1865
Nach August Macke 1914

Unterhosen galten zunƤchst als hƶchst anstößig, so dass man sie nicht beim Namen nennen mochte. ā€žDie Unaussprechlicheā€œ – mehr brachte man nicht über die Lippen. Auch die Kirchen hatten Bedenken gegen das Tragen von geschlossenen Unterhosen, da „die Frauen zu ungebührlichen Bewegungen verführt werden“.

  • Unterwäsche


  • Dame 1915
    1915
  • Figur im Tippelrock


Chanel
Chanel


1950er
  • Modebild
Plauener Spitzen
Plauener Spitze

Der Sarwürker Georg Baum aus Behla mit dem Wappen der Schellenberger.

Sarwürker Georg Baum


  • Stammtafel Katharina Schelble geborene Gƶtz

Mehr zum Hüfinger Künstlerkreis gibt es hier: https://hieronymus-online.de/hufinger-kunstlerkreis/

  • Hüfinger Hansel und im Hintergrund Batistle

Den Teil der Villinger Honoratioren lassen Sie sich von einem Villinger erklƤren.

  • Eiermann und alte Dame

Hier das Gespräch der Kuration Ariane Faller-Budasz mit der Künstlerin Ingeborg Jaag am 08. Oktober 2021.

Das Gespräch der Kuration Ariane Faller-Budasz mit der Künstlerin Ingeborg Jaag am 08. Oktober 2021

Brigobanne TƤtowierstube

Die alte Künstlertraditon des Hüfinger Künstlerkreises lebt fort in der Moderne. Hier der Text zum Bild vom Künstler Dede Hegenauer:

Bei uns im Schwarzwald Baar Kreis hatten wir eigentlich gar keine Bollenhüte. Dennoch aber auch sehr schöne Trachten. Das Bild malte ich in Anlehnung an ein Bild von Rudolf Gleichauf aus dem 19. Jhdt. und es zeigt ein Mädchen in traditioneller Baaremer Bauerntracht. Ich würde auch davon Drucke erstellen lassen. Wer mag, kann mir gern schreiben! Grüße aus eurer Baaremer Stube

Dede Hegenauer
brigobanne-taetowierstube (Ƥt) gmx.de
Das Bild links stellt ein junges Mädchen dar als Schnitterin in der fruchtbaren Baar; das Kopftuch aufgebunden, mit breiten Zöpfen und grünen Ranken geschmückt, mit der Sichel in der Hand von der Arbeit ausruhend, sitzt sie im Freien neben sich den Krug und ein Sträußlein Erdbeeren.
Baaremer Schnitterin von Rudolf Gleichauf
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