Streuobstmassaker in Hüfingen

Streuobstmassaker in Hüfingen

29. Januar 2022 22 Von Hannah Miriam Jaag

Nachdem der Plan so gut in Fürstenberg aufgegangen ist, dass zuerst die “Besitzer” das Streuobst platt machen und dann die Stadt die Fläche kauft für das neue Baugebiet, erleben wir in Hüfingen in der Kernstadt jetzt die Wiederholung.

So hat ein Hüfinger Stadtrat heute seine Streuobstwiese für euern Bürgermeister platt gemacht. Dies ging natürlich nur mit Insiderwissen aus seiner “ehrenamtlichen Tätigkeit”. Womöglich kauft der Bürgermeister das Grundstück nur, wenn die störenden Bäume vorher entfernt sind. Ganz sicher wird der Stadtrat für das geräumte Bauland sehr gut entschädigt werden.

Falls noch einer gezweifelt hat, wissen jetzt wohl die Letzten, warum die Männer sich so gerne in den Stadtrat wählen lassen.

Insgesamt acht alte Obstbäume wurden mit grober Gewalt samt Wurzel aus dem Boden gerissen.

Bildschirmfoto von den Karten der LUBW vom Streuobstbestand.
Es wurde über 2.000 m2 Streuobstbestand vernichtet.

Da dachten die Männer, dass sie den Südkurier ja so gut im Griff haben, dies alles nicht zu erwähnen. Funktioniert ja auch. Mich versuchten sie mit Drohungen davon abzuhalten Fotos zu machen oder hier etwas zu schreiben.

Es wird Zeit, dass in Hüfingen die Leute endlich hinter dem Ofen vor kommen, bevor der Bürgermeister sein Zerstörungswerk vollendet!