Warum manche für Selbstverständliches Anerkennung bekommen und andere darin verschwinden.
Es gibt eine Form von Ungleichheit, die selten diskutiert wird, weil sie so alltäglich ist, dass sie kaum auffällt. Männer engagieren sich und werden dafür gefeiert. Frauen engagieren sich und es wird erwartet. Das Muster ist einfach. Ein Mann übernimmt eine Aufgabe im sozialen Bereich, zeigt Einsatz, investiert Zeit, tut etwas für andere, und plötzlich verändert sich die Perspektive. Er ist engagiert, vorbildlich und inspirierend. Dass genau diese Arbeit seit Jahrzehnten von Frauen gemacht wird, bleibt dabei unsichtbar. Wenn sich Frauen sozial engagieren ist es selbstverständlich.
Pflege, Organisation, Kümmern, Da sein, Dranbleiben – Frauensache.
Das sind keine besonderen Leistungen. Das sind Erwartungen und genau darin liegt der Unterschied. Nicht in der Tätigkeit, sondern in der Bewertung. An vielen Orten gibt es eine sehr klare Arbeitsteilung: Die einen repräsentieren Gemeinschaft, die anderen halten sie am Laufen. Sichtbar ist das, was sich gut erzählen lässt.
Das Projekt, die Rolle, der Termin, der Auftritt, das, wofür es Fotos gibt, Titel, Dankesworte – Männersache.
Unsichtbar bleibt, was Gemeinschaft tatsächlich trägt. Nämlich Termine koordinieren, Menschen anrufen, Mitdenken, Auffangen, Erinnern, Einspringen, einfach da sein.
Das eine wird gesehen, das andere wird vorausgesetzt. Und genau hier kippt die Wahrnehmung. Wenn Männer tun, was bei Frauen ohnehin erwartet wird, wird daraus etwas Besonderes. Etwas, das heraussticht, das Anerkennung bekommt. Währenddessen läuft im Hintergrund weiter, was immer schon lief. Still, verlässlich und ohne Bühne.
Und so entsteht ein vertrautes Bild: Einige wenige stehen im Licht, viele tragen. Das ist kein Zufall. Das ist ein System. Denn wer für Selbstverständliches Anerkennung bekommt, steht im Mittelpunkt und wer Selbstverständliches leistet, verschwindet darin. Vielleicht erklärt das auch, warum bestimmte Formen von Engagement so gut funktionieren. Sie bieten etwas, das selten ist: Sichtbarkeit. Und die Sichtbarkeit ist ungleich verteilt. Für Männer kann soziales Engagement zur Bühne werden, für Frauen bleibt es oft Hintergrund. Nicht, weil sie weniger tun, sondern weil das, was sie tun, anders bewertet wird.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht: Wer engagiert sich? Sondern wessen Engagement wird gesehen und wessen als selbstverständlich verbucht? Denn vielleicht fehlt es nicht an Einsatz, sondern an Aufmerksamkeit. Vielleicht wäre die ehrlichere Form von Anerkennung eine andere. Nicht nur die zu loben, die sichtbar helfen. Sondern endlich die zu sehen, die es die ganze Zeit tun.
Sichtbarkeit ist keine Leistung! Sie ist oft nur das, was übrig bleibt, wenn andere die Arbeit gemacht haben.
In ihrem Blog hat Hannah Miriam Jaag die Ermordung von Willibald Strohmeyer, des aus Mundelfingen stammenden Pfarrers von St. Trudbert, sehr eindringlich dokumentiert. Beim Durchlesen ihres Beitrags über dieses schlimme Verbrechen musste ich das Kriegstagebuch meines Vaters hervorholen. Denn auch er berichtet darin über die Vorgänge im Münstertal in den chaotischen letzten Kriegswochen.
Das mehrbändige Tagebuch hatte ich vor acht Jahren schon einmal unter die Lupe genommen und mir Gedanken darüber gemacht: Was der Krieg aus einem macht, so hatte ich meinen Text überschrieben und weiter: Einsichten aus dem Kriegstagebuch des Vaters.1
Im Folgenden will ich einige Passagen herausgreifen, die Hannahs Dokumentation der Ermordung von Pfarrer Strohmeyer noch ergänzen können. Vorauszuschicken ist, dass der Vater als Hauptmann der Infanterie und Ritterkreuzträger nach einem Lazarettaufenthalt in Badenweiler am Jahresende 1944 unbedingt zu seiner Einheit zurückkehren wollte, die noch im Baltikum in Rückzugsgefechten vor der Roten Armee lag. Stattdessen aber wurde er überraschend dem SS-Armeekorps unterstellt, dessen Generalkommando in Badenweiler lag; dies – wohlbemerkt – ohne zur SS übertreten zu müssen. Hier die datierten Auszüge:
8. Februar
Ich machte Quartier im Kloster St. Trudbert. Die Schwestern müssen zusammenrücken, tun es aber bereitwillig, mitsamt dem Freiburger Altersheim, das schon im Kloster untergeschlupft ist. Auch in die Stille des Pfarrhauses brachte ich Unruhe; die Haushälterin jammerte im voraus um ihre spiegelblank gewichsten Böden, doch der Pfarrer, ein würdiger Greis, schmunzelte mir heimlich zu. Im Hintergrund standen zwei Kapläne mit undurchdringlichen Gesichtern. Die Jagdbomber schwärmten wie die Hornissen. Sie kamen in Rudeln zu Vieren, Achten und Zwölfen und machten sich mit wildem Aufheulen und Knattern über die Straßen in der Ebene draußen, über die Kolonnen und Fahrzeuge her. Kopfüber stürzten sie sich auf Staufen, dreimal an diesem Tag, es krachte und schütterte, qualmte und brannte. Auch Krozingen und Heitersheim bekamen ihr Teil. […] Am Nachmittag kreisten sie hoch überm Tal, da zischten ihre Bomben hernieder und barsten mitten im Dorf und weit die Halden hinauf. Ein Toter, ein Verwundeter; ein Haus völlig weggeblasen. Am Abend kamen mit den Flüchtlingen vom Rhein auch die Leute von Staufen, Frauen und Kinder, verstört und erschöpft, mit Fahrrädern und Handwagen. Hundert Tote hat dieser Tag in dem sonst so heimeligen Breisgaustädtchen gefordert.
12. April
Der Vater war inzwischen zusammen mit einem SS-Mann namens Kubat im Südschwarzwald unterwegs, um die Möglichkeiten des Wehrwolf-Einsatzes hinter der Front auszuloten, was sich freilich als ziemlich illusionär herausstellen sollte.
[…] Das tollste, was ich durch Kubat kennenlernte, ist die „Kompanie Brandenburg“, ein abenteuerlicher, blutrünstiger Haufen von deutschen Galgenvögeln und französischen Desperados; Marokkaner, Chinesen und sogar ein Jude sind darunter, und natürlich fehlen auch Mädchen nicht. Die Männer tragen zur Tarnung die Uniform des Heeres, gehören aber zur SS. Die Gesellschaft hat ihren Schlupfwinkel im hintersten Münstertal, wird zu allen möglichen Unternehmen eingesetzt und ist auch zu allem fähig. Sie ist mit Maschinenpistolen, Sprengstoff und Blausäurepräparaten ausgerüstet, zählt hervorragende Pistolenschützen zu den Ihren und macht zu Übungszwecken Jagd auf Fahnenflüchtige. Das wichtigste Wort ihres Sprachschatzes heißt „umlegen“, und wenn einer von einem Auftrag nicht mehr zurückkommt, so hat er eben „Pech gehabt“, wobei nicht einmal feststeht, ob nicht die eigenen Kameraden nachgeholfen haben, zumal wenn es sich um Franzosen handelt. […]
In diesen Kreisen hörte ich bald da, bald dort davon reden, daß man sich auf einen Bandenkrieg im Rücken des Gegners vorbereitete, Verpflegungsstützpunkte und Sprengstofflager anlegte. […]
Kriegsende
Am 7. Mai 1945 endete der Krieg auch für den Vater, nachdem das inzwischen eingekesselte Armeekorps noch einen Ausbruchversuch von Hammereisenbach aus über die Baar hinweg in Richtung „Alpenfestung“ unternommen hatte, in dessen Verlauf Behla, Zollhaus und Randen noch lichterloh brannten und speziell zwischen Achdorf und Fützen (auf dem noch ungeteerten und aufgeweichten „Wellblechsträßchen“) große Verluste durch französischen Jagdbomberbeschuss zu beklagen waren. Truppweise schlug man sich weiter durch bereits besetztes Gebiet noch bis ins Bodensee-Hinterland, um sich dort schließlich aufzulösen, als die Nachricht von der unmittelbar bevorstehenden Kapitulation durchgesickert war. Zu Fuß auf Schleichwegen und vorwiegend nachts machte sich der Vater (noch immer in Uniform) auf den Heimweg nach Kandern im Markgräflerland.
13. Mai
Um Sechs Morgenmilch von der Kuh weg und über den Berg nach Bürschau hinunter, ich brauchte längst keine Landkarte mehr. Zweites Frühstück bei freundlichen alten Leuten. Als sie hörten, daß ich geradewegs über den Köhlgarten gehen wollte, rieten sie mir dringend ab, weil dort noch eine Gruppe SS ihr Unwesen treibe und jeden heimkehrenden Soldaten zwinge, sich ihr anzuschließen. Den alten Pfarrer von Obermünstertal hätten sie in den Wald geholt und erschossen. Ich war wie vor den Kopf geschlagen, dankte den beiden Alten und ging.
Ich ging geradenwegs über den Köhlgarten. Die Jagdhütte war mir wohlbekannt, die droben versteckt im Wald lag. Der Pfarrer von Obermünstertal, der gute alte Herr, bei dem ich vor Monaten Quartier gemacht hatte! Ich wußte nicht, was ich bei der Jagdhütte wollte und was ich tun würde, wenn ich dort jemanden von der Bande träfe. Es mußten die Galgenvögel sein, Kriminelle aus aller Herren Länder, die der SS zu mancherlei dunklen Zwecken gedient hatten und in Untermünstertal untergebracht waren. Zum Glück stand die Hütte leer, Tür und Fenster waren eingeschlagen. Ungeschoren kam ich über das Lipple ins Kandertal.
Ungeschoren erreichte der Vater schließlich auch Kandern, freilich nur deshalb, weil ihn eine Wegstunde davor die Eltern eines Waldarbeiters dazu überredet hatten, in den Anzug ihres Sohnes zu schlüpfen und mit Spazierstock und Bauernburschenhut vollends nachhause zu wandern. In französiche Kriegsgefangenschaft geriet er dann doch noch, vom November 1945 bis Mai 1947 – „viel Zeit für Katharsis und Selbstreflexionen“, so schrieb ich in meinem Beitrag „Einsichten aus dem Kriegstagebuch des Vaters“.
1 Haumann, H. und Schellinger u. (Hg): Vom Nationalsozialismus zur Besatzungspolitk. Fallstudien und Erinnerungen aus Mittel- und Südbaden. Verlag regionalkultur, 2018
Foto von unbekannt aus einem alten Zeitungsschnipsel
Am 25. Oktober 2018 hatte ich das Vergnügen seine letzte öffentliche Rede bei der Buchvorstellung von Wolf Hockenjos in der übervollen Donaueschinger Bibliothek zu erleben:
Leider gab es danach wegen Corona keine Gelegenheit mehr.
Einweihung des Gedenksteins am 25. Oktober 2024 mit MdB Thorsten Frei, Erster Landesbeamter Schwarzwald-Baar-Kreis a.D. Joachim Gwinner, Bürgermeister von Donaueschingen Severin Graf, Bürgermeister von Hüfingen Patrick Haas, Weggefährten Wolf Hockenjos, Prof. Dr. Helmut Gehring und Dr. Hans Joachim Blech.
Letztes Refugium für Lebewesen, die als “Unkraut” und “Ungeziefer” aus unserer Agrikulturlandschaft vertrieben wurden: Feldblumen, Eidechsen, Hummeln, Käfer, Spinnen, Schmetterlinge. Wie sind denn nun die beiden widersprüchlichen Schöpfungsgeschichten zu interpretieren: Ist alles dem Menschen nach dessen Gutdünken untertan oder wurde ihm der Garten zur Obhut übergeben? Wenn ich einmal überschlage, wie viel Pflanzenarten allein im Ried seit 50 Jahren verschwunden sind, komme ich leicht auf 30 Arten; bei den Vögeln dürften es wohl 20 sein. Und wer hat schon mal die Insekten untersucht? Mir fällt die vergoldete Inschrift eines Feldkreuzes bei Aasen ein: “Herr, beschütze unsere Fluren” – Ja, warum sollte er das denn, wenn wir es nicht tun?
1926 in Schladen/Harz geboren. Volksschule und vergebliche Domestikationsversuche durch das Deutsche Jungvolk ebendort. 1939 Aufbauschule in Wolfenbüttel; dort auch ab 1941 Flieger-Hitlerjugend. Lessingschule in Braunschweig von 1941 bis zur Heranziehung als Luftwaffenhelfer im März 1943; eingesetzt rund um Braunschweig. Ab Juli 1944 Soldat bis zur endlichen Befreiung durch die Alliierten, zuletzt auf dem „geordneten Rückzug“ in die Alpen mit kurzer Gefangenschaft. 1945 Landarbeiter in Schladen; dort Gründung und Leitung einer „Kutlurgemeinschaft“ 1946-1948. Nachgeholte Reifeprüfung für Kriegsteilnehmer und erfolgreiches Studium in Göttingen und Freiburg (Biologie, Geografie/Geoligie, Chemie; Philosophie/Psychologie) von 1946-1951. Sodann Wissenschaftlicher Sachbearbeiter am Forschungsinstitut für Höhenlandwirtschaft Donaueschingen bis 1954, danach Lehrer an Gymnasien in Freiburg, Baden-Baden und Villingen. Kreisbeauftragter für Naturschutz 1959-1970.
1964 Berufung ans neue Studienseminar Rottweil als Fachleiter und Fachberater für Biologie; Ernennung zum Professor 1970 und 1980. Lehrauftrag für Ökologische Grundlagen des Umweltschutzes an der Fachhochschule Furtwangen 1978-1983. Seit 1988 im „Ruhestand“ in Donaueschingen.
Rund 150 Publikationen in internationalen und regionalen wissenschaftlichen Zeitschriften. Autor und Mitautor bei rund 30 Fach- und Sachbüchern zu geowissenschaftlichen, ökologischen und Umwelt- Themen, darunter die Hochschullehrbücher: „Biologische Geographie“ mit J. ILLIES (1963) und „Praktische Arbeitsweisen der Vegetationsgeographie“ mit 0. WILLMANNS (1973). Bücher u.a.: „Luflbildatlas v. Baden-Württemberg“ (1971); „Ökologie exemplarisch: der Bodensee“ (1972), „Wurzeln der Umweltkrise“ (1997); „Arche Noah 2000 (1981) „Ökologie exemplarisch: der Rhein“ (1983, 1986); „Waldschäden durch Radioaktivität?“ (1985), „Ökologie und ihre biologischen Grundlagen“ (1985); „Wach sein für morgen“ (1992); „Die Baar 1945-1995 – Landschaftswandel im ländlichen Raum“ (1995); „Baarwanderungen“ (2004).
Sonstiges: Verschiedene Bürgerinitiativen, u.a. auch Vorsitz im Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg und Mitglied mehrerer Landesbeiräte 1976 bis 1991. Gewähltes Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften. Bundesverdienstkreuz a.B. (1980), Staatsmedaille Baden-Württemberg in Gold (1986), Verdienstmedaille Baden-Württemberg (1989).
Saatgänse… seit 1994 sind die treuesten Wintergäste der Baar, seit Jahrhunderten bekannt und bezeugt, nur noch ein Wintermärchen – es war einmal.So wie die anderen Wintergäste aus dem hohen Norden, die schönen Singschwäne mit den “gemalten Augen (…); so wie der trillernde Brachvogel im Ried; so wie die über dem Mittelmess balzend im Sturzflug meckernde Bekassine. Selbst die auf den Wiesen fast überall gegenwärtige laute Brutgenossenschaft der Kiebitze ist Vergangenheit. Wo sind die Hunderte von Tafelenten auf der Donau? Wo die Rebhühner, wo der auf den Bulten und Schollen knicksende kleine Steinschmätzer? Und wo ist das schwefelgelbe Gewoge der Trollblumen, das tiefe Rot des Knabenkrauts, wo sind die goldenen Sterne des Spatel-Greiskrauts, die Silberflöckchen der Wollgräser, und wo … Ja, wo sind sie geblieben? Doch wer sie nicht kannte, wird ihnen auch nicht nachtrauern. Und wir, die den Verlust beklagen was haben wir für sie getan?
der 27. April 2026 war ein bisheriger Beobachtungshöhepunkt in unserem Garten. Zum ersten Mal, seit wir vor 30 Jahren hierher gezogen sind, sah ich einen Tatzenkäfer und eine farbenprächtige Zauneidechse. Beide fast gleichzeitig in der Abendsonne. Ein absoluter Oberhammer. Den Großen Tatzenkäfer bestimmte google lens. Er ist mit 15 bis 20 mm der größte Blattkäfer in Mitteleuropa. Zur dieser Gattung gehören weltweit über 50.000 Arten und über 470 in Deutschland. Der bekannteste ist der Kartoffelkäfer, aber auch das Lilienhähnchen gehört dazu. Auf die Schnelle dachte ich, naja, das ist nur ein Mistkäfer. Also lieber mal genauer hingucken, dachte ich anschließend. Beim Bestimmen kam der Hinweis, dass er auffallend dicke Füße besitzt, die an „Tatzen“ erinnern. Seht Ihrs auf dem Bild? Interessant ist, dass er aufgrund zusammengewachsener Flügeldecken nicht in der Lage ist zu fliegen. Bei Gefahr kann er eine rötliche giftige Flüssigkeit aus dem Mund absondern, was ihm im Englischen den Namen „bloody nosed beetle“ (Blutrünstiger Käfer) eingebracht hat. Man nennt das Reflexbluten. Primär setzt er das zur Verteidigung gegen Fressfeinde ein. Für uns Menschen ist dies in der Regel ungefährlich, sofern das Sekret nicht in offene Wunden oder in die Augen gelangt. Am besten also das Tier nicht anfassen.
Eine Zauneidechse in unserem Garten in einem Spalt unserer Steinmauer, was für ein herrlicher erstmaliger Anblick, ich freute mich sehr. Wie bei vielen Vögel bekannt und üblich, ist auch bei der Zauneidechse das männliche Geschlecht sehr farbenfroh im Gegensatz zum blassen Weibchen. Der „Herr“ sonnte sich und verschwand sofort in seiner Höhle, wenn wir zu nahe kamen, zeigte sich aber Gott sei Dank bald wieder. Als wechselwarmes Tier braucht es die Sonnenwärme. Die Zauneidechse überwintert fünf bis sechs Monate in Kältestarre in frostfreier Tiefe von etwa 80 Zentimetern. Wo das wohl bei uns der Fall war? Zauneidechsen sind in der Regel sehr standorttreu und bewegen sich nur in einem Radius von ca. 20 Metern. Das ist ein Hammer. Wie Blindschleichen können auch sie bei Gefahr ihren Schwanz abwerfen. Nach der Paarung erfolgt die Eiablage von Mitte Mai bis Ende Juli, vereinzelt auch noch im August. Dazu werden sandige Plätze aufgesucht, die von der Sonne erreicht werden. Das Weibchen gräbt kleine Löcher und setzt darin 5 bis 14 weichschalige Eier ab. Die Entwicklungszeit der Eier im Sandboden ist stark von der Umgebungstemperatur abhängig; bei 21 bis 24 °C beträgt sie zwei Monate. Die Schlüpflinge sind etwa 5-6 cm lang. Frisch geschlüpft müssen sie sich auch vor ihren eigenen Eltern in Acht nehmen, um nicht gefressen zu werden. Wie bei den Kannibalen. Ihre Geschlechtsreife erreichen sie nach anderthalb bis zwei Jahren.
Mensch, wäre das schön, wenn sich ein Weibchen für unseren Prachtburschen finden würde. Die Zauneidechse war Reptil des Jahres 2020, in der Roten Liste der BRD rangiert sie in V, das heißt Vorwarnliste.
Ich wäre sehr dankbar, wenn ich von Euch erfahren könnte, ob Ihr die Zauneidechse auch in eurem Garten habt. Sie ist sehr nützlich, indem sie zahlreiche Insekten und Wirbellose, darunter Blattläuse, Schnecken, Raupen, Käfer und Spinnen frißt. Zauneidechsen sind auch ein Zeiger für gesunde Lebensräume, ihr Vorkommen deutet auf wertvolle, strukturreiche Biotope hin.
Ein forstpolitischer Essay Mit einem Vorwort von Dirk Stenzel sowie einem Interview mit Hans Joachim Schellnhuber
Verlag Natur + Text Rangsdorf 2026 208 Seiten ISBN 978-3-942062-79-4 27,00 Euro
Anglizismen sind unter Förstern und Waldfreunden eigentlich eher ungewöhnlich. Mit dem erklärungsbedürftigen Begriff Overshoot im Titel seines Essays geht der Autor, bekannt als streitbarer Jurist und Forstwissenschaftler, zweifellos ein Risiko ein. Doch schon auf dem Buchcover will er damit klarstellen, dass es ihm hier nicht allein um ein Waldthema geht, sondern um eine höchst aktuelle klimapolitische Weichenstellung: Um die Frage nämlich, wie Wälder so gestaltet werden können, dass sie unterm Vorzeichen des Klimawandels sowohl ökonomisch ertragreich bewirtschaftet werden können, als auch ihre Funktion als natürliche CO2-Senke besser erfüllen.
Im Englischen wird der Begriff Overshoot verwendet, wenn ein bestimmtes selbstgestecktes Ziel nicht eingehalten werden kann, so erläutert ihn der Klimatologe Hans Joachim Schellnhuber, vormals Leiter des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), der von Wilhelm Bode abschließend interviewt wird. Das trifft zweifellos auch für die im Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 vereinbarte und von 190 Staaten ratifizierte Leitplanke zu: für den allenfalls zu akzeptierenden Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur auf deutlich unter 2°C über dem vorindustriellen Niveau, was offenbar nicht gehalten werden kann: Schon 2024 dürfte die angestrebte 1,5°C-Grenze durchbrochen worden sein.
Angesichts dieser Dramatik vergleicht Bode die gegenwärtige Lage der Forstwirtschaft mit jener um 1800, als Holznot herrschte und die deutsche Forstwissenschaft sich mit ihren Bemühungen um Nachhaltigkeit der Holzversorgung und mit ihren forstgesetzlichen Initiativen weltweit einen vorzüglichen Ruf erworben hat. Leider jedoch hat die damals gefundene Lösung, die „Altersklassenwirschaft“, gleichaltrige Reinbestände hervorgebracht, die heute im Zuge des Klimawandels abgewirtschaftet haben. Es brauche daher eine „Waldwende“, ein neues Erfolgsmodell: den Dauerwald.
Die Idee hierzu hatte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Eberswalder Forstwissenschaftler Alfred Möller, der den Dauerwald propagierte als einen sowohl ökologisch wie ökonomisch überlegenen „Waldorganismus“; aufgegriffen und praktiziert wurde diese waldbauliche Alternative von vergleichsweise wenigen Waldeigentümern, oft genug geschmäht und abgetan als „forstliche Zeugen Jehovas“. Wilhelm Bode hat die Möller´sche Idee zuvor schon in mehreren Schriften gewürdigt und empfohlen.
Denn das „Mehrgenerationenhaus“ des ungleichaltrigen und gemischten Dauerwalds hat sich in den jüngsten Extremjahren mit all ihren Stürmen, mit Trockenperioden, Bränden und Starkniederschlägen als erstaunlich resilient erwiesen, was nicht zuletzt seiner Struktur, vor allem jedoch dem überlegenen Waldbodenzustand zu verdanken ist, wenn Kahllegungen dauerhaft unterbleiben und Schadflächen erst gar nicht entstehen. Umso besser taugt der Waldtyp daher auch als natürliche CO2-Senke. Zumal er mehr zu Bauzwecken verwendbares Holz produziert als der Altersklassenwald, in dem mehr Schwachholz anfällt. Und hier setzt in seinem Vorwort auch der Architekt Dirk Stenzl an, der eine Lanze für den städtischen Mehrgeschoss-Holzbau bricht und eine Bau-Wende fordert. Denn die Verwendung von Beton, Stahl und Glas hat dazu geführt, dass der Bausektor als „Elefant im Klimaraum“ (Schellnhuber) für 40 % (!) der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist.
Im Bauholz wird das klimaschädliche Gas langfristig gespeichert, weshalb die Dauerwaldnutzung hinsichtlich ihrer CO2-Bilanz sogar besser abschneidet als unbewirtschaftete Waldreservate, wie sie von der Naturschutzseite favorisiert und gefordert werden. Hier stellt sich Wilhelm Bode nachdrücklich auf die Waldnutzerseite, soweit eben nicht labile Monokulturen bewirtschaftet werden, sondern ökologisch wie ökonomisch hochwertiger Dauerwald; und dies nicht mit Großmaschinen, sondern per bodenschonender Erntetechnik.
Im Interview äußert sich dann sogar der Klimatologe verhalten optimistisch: Die „Wald-Bau-Pumpe“, die Speicherung von Kohlenstoff in lebenden Wäldern auf „rehumifizierten Böden“ (Bode) und in Verbindung mit „städtischem Mehrgeschossholzbau“ (Stenzel), ist für Schellnhuber „das vielleicht eleganteste Prinzip planetarischer Selbstheilung“. Wilhelm Bodes Overshoot verspricht nicht weniger als „eine mehrfache Win-win-Strategie für die Lebensbedingungen aller Bürger in unserem Land“.
Heute war Pantomime in Hüfingen. Ja, wirklich: Pantomime. Mit Baccalà. „Menschliches und Allzumenschliches“ – ganz ohne Worte, dafür mit umso mehr Ausdruck, Bewegung und erstaunlich viel Gefühl für Zwischentöne.
Eine Produktion im Auftrag der Randenkommission. Regie: Kami Manns
Jazz-Saxophon: Volker Wagner
Unterstützt durch den Verein Agglomeration Schaffhausen sowie die Jakob und Emma Windler-Stiftung.
Und man staunt: Es gab sogar Blasmusik! Offenbar aber die falsche – sonst hätte man ja davon vorher gehört.
Schade, dass die Stadt nicht darauf hinweisen wollte. Versteckt in einem Nebensatz bei Nachrichten aus dem Kreis – wer liest das schon? Fast schon tragisch, dass bestimmte Herren Stadträte vorher nicht um Erlaubnis gefragt wurden. Man darf gespannt sein, ob das „Freie“ Forum noch entdeckt, dass für einen ganz kurzen Moment nicht der Verkehr, sondern Kultur Vorrang hatte.
Leider war der Weg aus dem Rathaus bis vor die eigene Haustür offenbar zu weit, um den Künstlern etwas Respekt zu zollen. Umso größer der Respekt – und ja, auch der Mut – der Künstler, die sich in solche Gefilde wagen, wo man lieber unter sich bleibt und das Fremde vorsorglich übersieht. Danke dafür. Wirklich.
Am Samstag sind sie in Villingen. Vielleicht trifft ihre Kunst dort auf ein Publikum – und auf eine Stadt –, die merkt, wenn direkt vor ihrer Tür etwas Besonderes passiert.
Das Landratsamt hat nach langem Kampf endlich grünes Licht gegeben und die Umwandlung von der Pizzeria zur Pizzeria mit Eisdiele ist abgeschlossen. Wie alle wissen, wird Giuseppe den Engel nicht weiter führen, aber es ist Rettung in Sicht.
Seit Sonntag, 26. April 2026, hat das Eiscafé Tre Fontana wieder auf!
mit genehmigter Doppelnutzung als Pizzeria und Eisdiele
Hier geht es um die Gemeinderatssitzung am 23. April 2026
Ausschuss für Umwelt und Technik 18:15 Uhr
Bauantrag Nr. 03/2026
Errichtung eines Einfamilienhauses mit Carport in Sumpfohren. Durch das Vorhaben wird eine schmale Baulücke zwischen der Dorfstraße (K5741) und dem Mühlenbach bebaut. Der Ortschaftsrat hat einstimmig zugestimmt und auch der Gemeinderat.
Bauantrag Nr. 12/2026
Errichtung eines Schuppens in Behla. Vorgesehen ist der Abbruch des bestehenden baufälligen Schopfes und Wiederaufbau bzw. Errichtung eines neuen Schuppens an der gleichen Stelle. Der Ortschaftsrat hat einstimmig zugestimmt und auch der Gemeinderat.
Bauantrag Nr. 14/2026
Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage auf dem Hohen II.
Was mir auffällt ist, dass hier immer noch Bauvorgaben stehen an die sich auf dem Hohen II eh niemand hält. Es ist Hüfingens Wilder Osten mit Schottergärten, Barrikaden-Zäunen und vermutlicher Drogen-Umschlagplatz. Aber viel kann man hinter der durch ganz merkwürdige Umstände zustandegekommenen Halfpipe nicht erwarten. Wie hatte ich schon im März geschrieben: „Planungssicherheit war selten so langlebig wie auf dem Hüfinger Hohen“
Auch hier hat der Gemeinderat einstimmig zugestimmt.
Sitzung des Gemeinderates um 18:30 Uhr
TOP2 Bürgerfragestunde
TOP3 Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlichen Sitzungen
Der Bürgermeister bekommt einen Leasingwagen.
TOP4 Vorstellung der neuen Schulleiterin der Lucian-Reich-Schule
Seit dem 1. März 2026 gibt es eine neue Rektorin an der Lucian-Reich-Schule. Die neue Rektorin, Christiane Schell, war früher Konrektorin als Franz Dury noch Rektor war und kennt sich hervorragend aus. Sie hat sich heute dem Gemeinderat vorgestellt und ich bin sicher sie ist ein großer Gewinn für Hüfingen.
TOP5 Naturpark Südschwarzwald
Die Stadt Hüfingen hat zum 3. Dezember 2025 ihre Mitgliedschaft im Naturpark Südschwarzwald e. V. zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Grundlage eines Beschlusses des Gemeinderats im Zuge der nicht öffentlichen Haushaltsberatungen gekündigt. Der Geschäftsführer des Naturparks, Herr Roland Schöttle, hat angeboten, dem Gemeinderat die Beweggründe und Hintergründe der Arbeit des Naturparks persönlich darzustellen. Darüber hinaus soll aufgezeigt werden, welche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten sich für die Stadt Hüfingen im Rahmen einer Mitgliedschaft im Naturpark ergeben. Es soll durch die Vorstellung und Diskussion eine Entscheidungsgrundlage entstehen, um die Kündigung noch einmal kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zurückzunehmen.
Aufgaben und Ziel des Naturparks
Erhaltung, Pflege und nachhaltige Entwicklung der Kulturlandschaft Südschwarzwald
Besondere Bedeutung der Erholungsfunktion
Leitmotiv „Schützen durch Nützen“
Der wirtschaftende Mensch steht im Mittelpunkt
→ Nachhaltige und naturverträgliche Entwicklung des Naturparks als Erholungsregion → Gesetzliche Grundlage: § 27 Bundesnaturschutzgesetz
Der Gewinn von Hüfingen aus dem Naturpark Südschwarzwald
Ich habe mich schon im Dezember beim Lesen des Haushalts darüber geärgert, dass die Entscheidung zur Kündigung der Mitgliedschaft beim Naturpark Südschwarzwald still, leise und heimlich getroffen wurde. Damals hatte ich nicht die Kraft, mich auch hier noch zu äußern, weil zu dieser Zeit bereits mehr passiert ist, als ich tragen konnte – von der Absage und der Verunglimpfung an den gesamten Naturschutz in der GR Sitzung im November bis zur Fällung der Bäume beim Frank in einer Nacht- und Nebelaktion.
Heute sage ich es klar und ohne Ironie wie fatal diese Kündigung für Hüfingen sein wird:
Hannahs Meinung:
Die „Debatte“ um den Naturpark zeigt erneut, welche Richtung in Hüfingen eingeschlagen wird:
Nicht Zukunft, nicht Qualität, nicht Substanz – sondern kurzfristiges Kleinrechnen auf Kosten dessen, was eine Stadt lebenswert macht. Die Zahlen sprechen eigentlich für sich. Die Mitgliedschaft hat sich mehrfach gerechnet. Fördermittel flossen zurück, Projekte wurden ermöglicht, der Beitrag hat sich amortisiert. Trotzdem wurde gekündigt.
Das Problem ist also offenbar nicht das Geld.
Das Problem ist, wofür man Geld auszugeben bereit ist – und wofür nicht. Für neue Baugebiete, weitere Versiegelung, technische Eingriffe und immer neue Projekte findet sich regelmäßig Bereitschaft. Für Landschaft, Naturschutz, Aufenthaltsqualität und langfristige Entwicklung dagegen erstaunlich wenig.
Wer so entscheidet, setzt klare Prioritäten.
Und es bleibt ja nicht beim Naturpark. Die offene Jugendarbeit wurde 2021 stillgelegt, das Jugendhaus jetzt auch geschlossen, dem Naturschutz wurde generell eine Absage erteilt, kulturelle Förderung zusammengestrichen – die Musikschule sei obsolet – und an anderer Stelle wird ohne erkennbares Gesamtkonzept Substanz zerstört. Alte Bäume fallen schneller als neue Ideen wachsen.
Nun trifft es auch den Bereich Tourismus und Identität. Denn der Naturpark ist mehr als ein Vereinsbeitrag. Er ist Sichtbarkeit, Förderung, Vernetzung, regionale Stärke und die Chance, Teil eines größeren Ganzen zu sein.
Wer das wegwirft, schwächt die Stadt nach außen und nach innen zugleich.
Besonders bitter ist dabei die Symbolpolitik: Geschichte wird beschworen, Tradition wird inszeniert, Logos werden gestaltet – aber reale Geschichte, gewachsene Landschaft und konkrete Zukunftschancen verlieren an Wert, sobald sie Pflege, Offenheit oder Haltung erfordern.
Hüfingen könnte mehr sein als eine Stadt des Abwehrens, Kürzens und Verhinderns. Aber dafür müsste man endlich begreifen:
Jugend, Kultur, Natur und Lebensqualität sind kein Luxus!
Sie sind das Fundament. Wer dieses Fundament Stück für Stück abträgt, darf sich über den Niedergang nicht wundern.
Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, mich bei dem Geschäftsführer des Naturparks, Herrn Roland Schöttle, dafür zu bedanken, dass er den Versuch unternimmt, Bürgerinnen und Bürger sowie die Stadt Hüfingen vor den kurzsichtigen Kürzungen dieses Gemeinderats zu bewahren und auch für die Transparenz die hiermit hergestellt wird.
Kathrin Schwarz redet für die CDU und meint, dass es womöglich ein Schnellschuss war und die CDU unterstütze die Rücknahme der Kündigung. Reinhard Isak redet für die SPD und ist ähnlicher Meinung wie die CDU. Auch Michael Steinemann vom Freien Forum rechtfertigt sich dafür, dass sie 2.500 Euro sparen wollten ohne richtig darüber nachzudenken. Schön, dass jetzt anscheinend gedacht wird!
Der Gemeinderat widerruft die Kündigung der Mitgliedschaft im Naturpark Südschwarzwald einstimmig!
DANKE!
TOP6 Anpassung der Raumnutzungsentgelte – Trauorte
Die Raumnutzungsentgelte für Eheschließungen wurden zuletzt im Jahr 2022 angepasst und sollen zum 1. Juni 2026 erhöht werden.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig die Anpassung der Gebühren.
TOP7 Friedhofsgebühren
Die Bestattungsgebühren wurden letztmals 2022 angepasst und sollen auch zum 1. Juni 2026 erhöht werden.
Es wird auf Antrag der SPD ein Absatz aufgenommen, dass für Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr keine Grabherstellungskosten anfallen. Der Kämmerer wendet ein, dass die Kommunalaufsicht diesen Absatz streichen wird.
Der Gemeinderat beschließt die Anpassung der Gebühren zum 1. Juni 2026
TOP8 Vergabe von Bauleistungen – Erweiterung Feuerwehrgerätehaus Hüfingen
Noch etwas erfreuliches:
Eine Firma aus Immendingen soll mit den Fliesenarbeiten in Höhe von 91.209,34 € brutto beauftragt werden.
Für die Bodenbelagsarbeiten gibt es zwei Alternativen:
Eine Firma aus Villingen-Schwenningen soll mit den Bodenbelagsarbeiten in Höhe von 32.862,68 € brutto beauftragt werden. Hier sind die Stoßfugen deutlich unauffälliger und das Material ist insgesamt robuster. Dies wird für Feuerwehren empfohlen.
oder die günstigere Variante:
Bodenbelagsarbeiten in Höhe von 22.160,71 € brutto. Hier wird billigere Bahnenware verlegt, wodurch die Stoßfugen sichtbarer sind und die Materialstärke geringer ausfällt.
Daniel Bucher spricht für die CDU und meint, dass man hier nicht unbedingt sparen sollte, da es sonst im Endeffekt teurer wird. Die SPD ist der selben Meinung und auch Michael Steinemann vom Freien Forum will die bessere Variante.
Es wird einstimmig die robustere Variante ausgewählt.
Aktuell hat die Elektroakustische Anlage einen Defekt, wodurch die Durchsagen nicht mehr alle Klassenzimmer erreichen. Da die Anlagenteile bereits über 25 Jahre alt sind, gibt es keine Ersatzteile zur Reparatur und Instandsetzung mehr. Die Anlage besteht aus zwei Zentralen die komplett getauscht werden müssen. Der weitere Umfang der Arbeiten beinhaltet, die Inbetriebsetzung, Programmierung, Funktionsprüfung und Einweisung in die neue Anlage.
Eine Hüfinger Firma wird einstimmig für die Elektroarbeiten in Höhe von 39.971,51 € brutto beauftragt.
TOP 10 Informationen der Verwaltung und Anfragen aus dem Gemeinderat
Für das Areal vom Frank gäbe es einen ersten Entwurf und die Nachbarschaftshilfe läge momentan noch beim Registergericht in Freiburg zu Eintragung.
Michael Steinemann beschwert sich über das Hochbeet von Natur nah dran. Ist aber doch bisschen peinlich jetzt im Gemeinderat so damit anzukommen, aber immerhin mal kein hinten rum nachtreten, sondern vor versammelter Mannschaft. Eigentlich war die Idee am Schari gemeinsam mit Jugendlichen etwas wachsen zu lassen. Etwas, das nicht nur angelegt wird, sondern auch mit Beteiligung, Verantwortung und Identifikation zu tun hat. Aber was will man machen ohne Jugendhaus? Ich habs nicht abgeschafft.