Von den etwa 244 Arten Schnecken in Deutschland gibt es auf der Baar schon immer relativ wenig Vertreter, da die Tiere sehr kalkliebend sind. Dann wurden viele Arten durch die intensive Landwirtschaft, aber auch durch übereifrige Gärtner ausgelöscht. Wer also in seinem Garten Gift verwendet, sollte immer auch bedenken, dass nicht nur derjenige, der bekämpft wird von ihm ausgelöscht wird, sondern auch das Tier, das die Leiche frisst.
Dies bedeutet in der Konsequenz, dass sich das eigentlich bekämpfte Tier ungebremst vermehren kann. Dies sieht man wunderschön an der sogenannten Roten Wegschnecke, deren Fraßfeinde im Städtle fast komplett ausgelöscht wurden.
Tigerschnegel (Limax maximus) – ernährt sich von den Eiern der Roten Wegschnecke
Schwarzer Schnegel (Limax cinereoniger)
Rote Wegschnecke (Arion vulgaris)
Die allermeisten Schnecken ernähren sich nicht von lebenden Pflanzen, sondern von Aas, abgestorbenen Pflanzenteilen oder auch Algen und Pilzen.
Ein besonders hübscher Vertreter ist die Haarschnecke. Von der Haarschnecke gibt es auch wieder einige Unterarten mit verschiedenen wechselnden Namen, sowohl auf deutsch als auch auf wissenschaftlich. Dies soll uns hier aber nicht sonderlich interessieren.
Bis jetzt war nur bekannt, dass es bei uns in den Wutachflühen Haarschnecken gibt.
Die Bilder aus dem Jahr 2021 sind wegen eines alten, mangelhaften plugins leider nicht mehr verfügbar.
Unten konnte ich im Jahr 2021 den ersten Fund einer Haarschnecke an der Breg zwischen Hüfingen und Bräunlingen nachweisen.
Dieses Tier und noch drei weitere konnten am 11.07.2021 auf einem blühenden Giersch gesichtet werden. Leider wollte das Tier nicht aus dem Haus rausschauen.
Dies ist nichts neues und ich möchte unten an den Beitrag von Professor Dr. Günther Reichelt erinnern, den er uns hierzu im Oktober 2019 noch geschenkt hatte.
Hüfingen und Ökologie 12.10.2019 von Professor Dr. Günther Reichelt
In Hüfingen soll eine der rund 20 Biogasanlagen im Städtedreieck, diesmal zu Füßen des Schellenbergs, beim Palmhof, erweitert werden. Das sei nötig „zur Versorgung der Gewerbegebiete Stetten und Niederwiesen“ lässt der Besitzer durch seinen Planer mitteilen. Damit wird eine Änderung des Flächennutzungsplans bzw. Bebauungsplans erforderlich, welche der Gemeindeverwaltungsverband vornimmt. Dabei sind alle wichtigen Belange – dafür und dagegen – zu prüfen und gegeneinander abzuwägen.
Sagt das Gesetz. Und so sollte es sein.
Dazu gehören folglich nicht nur die Absichten des Unternehmens, sondern auch ob tatsächlich Bedarf dafür besteht. Und natürlich zählen dazu auch mögliche Auswirkungen auf die Umwelt, etwa das Grundwasser, die Trinkwasserversorgung, die zunehmende Versiegelung durch weitere Bauwerke sowie mögliche Einflüsse auf das Gesamtgefüge der ökologischen Faktoren einer Landschaft. Mal ganz abgesehen vom Landschaftsbild.
Dazu sind Fachkenntnisse nötig und nachvollziehbar einzubringen. Etwa zur Ökologie: heute ein Modewort zu jedermanns beliebiger Verfügung. In Wahrheit eine außerordentlich komplizierte Wissenschaft, die allein uns Auskunft über die tatsächliche Belastung sowie die Belastbarkeit unserer engeren oder weiteren Umwelt geben kann. Als ausgewiesener Forscher und Lehrer dieses Fachbereichs steht mir diese Aussage zu.
Hat also die gebotene Abwägung stattgefunden? Nun ja, der Planer (und Verkäufer?) hat den Bedarf aus seiner Sicht dargelegt. Das genügte offenbar, denn eine transparente Prüfung von anderer Seite unterblieb. Wohl brachte der anerkannte Naturschutzverband „BUND“ seine ausführliche schriftliche Stellungnahme zu den Auswirkungen der Maßnahme vor: fundiert und sachlich wohlbegründet mit Blick auf die gesamte Landschaft. Eingeschlossen die baulichen, die wasser- und landwirtschaftlichen Folgen. Sogar aus dem Gemeinderat waren einige warnende Stimmen zu hören, die auf die Trinkwassersituation, die Verdichtung durch Baukörper oder die Monotonisierung der umgebenden Landschaft, speziell durch vermehrten Maisanbau, verwiesen.
Doch das abwägende Gremium antwortete überwiegend mit Häme oder unterstellte, was so gar nicht behauptet worden war (Stichwort Anmoor). Der Planer (= Verkäufer?) beschwichtigte schließlich: alle negativen Folgen würden durch geeignete Maßnahmen vermieden. Das war’s dann.
Kein Wort zur Notwendigkeit der Erweiterung – Stichworte: Zukunft der Biogasanlagen im Kontext alternativer Energiequellen, welche Biomasse und woher? Welche Auswirkungen auf das gesamte ökologische Gefüge? Des Planers (und Verkäufer?) lakonische Zusammenfassung: wird alles berücksichtigt.
Denn da gibt es ja z. B. die „homepage“ von Hüfingen. Und die verspricht dem Leser unter dem (fragwürdigen) Begriff „Natur und Landschaft“ eine „großartige Natur- und Erholungslandschaft“, liegt die Stadt doch „inmitten einer weitgehend unberührten Naturlandschaft“. Folglich heißt es weiter: „Hüfingen fühlt sich in besonderer Weise der Ökologie und dem Umweltschutz verpflichtet“, und das sei Richtschnur „für jegliches Verwaltungshandeln.“ Ja, dann… alles „paletti“?
Aber da fällt mir das „Zentrallager Lidl“ ein, und ich denke an die einzigartigen Trollblumen, das Wollgras, den ehemals dort brütenden Kiebitz, oder an die Niederwiesen mit den verschlungenen Quellbächen zu Füßen des Schellenbergs und seine bunten Wiesen und Raine mit ihren botanischen Kostbarkeiten und vielfältigem Insektenleben.
Aus aktuellem Grund möchte ich das hier vom Juni wieder nach oben holen.
Ich dachte eigentlich, dass es im Kofenweiher länger geht, aber bitte geht auch dort nicht mehr schwimmen so lange es so warm ist. Wenn die Gewässer zu warm werden, wachsen oft Cyanobakterien. Diese sind umgangssprachlich als Blaualgen bekannt und können unter anderem auch ziemlich giftige Toxine produzieren.
Cyanobakterien
Cyanobakterien zeichnen sich durch ihre Fähigkeit zur oxygenen Photosynthese aus. Einige Cyanobakterien enthalten neben anderen Photosynthese-Farbstoffen blaues Phycocyanin und ihre Farbe ist deshalb blaugrün. Es gibt aber auch welche die kein Phycocyanin enthalten und daher nicht blaugrün gefärbt sind, von daher ist dies kein Zeichen für diese Bakterien.
Planktothrixrubescens, Burgunderrotalge aus dem Behlaer Weiher unter dem Mikroskop
Cyanobakterien sind als Prokaryoten nicht mit Algen verwandt, sondern zählen zu den ältesten Lebensformen überhaupt. Es sind mehr als 2000 Arten von Cyanobakterien bekannt und viele noch gar nicht beschrieben. Ich will jetzt hier nicht über Cyanobakterien dozieren, wer mehr wissen möchte, soll bei Wikipedia nachschauen: https://de.wikipedia.org/wiki/Cyanobakterien.
Worauf ich raus will ist, dass Cyanobakterien sehr unterschiedliche Toxine produzieren können, so das Neurotoxin BMAA (β-Methylamino-alanin). Bei einer Vermehrung von bestimmten Cyanobakterien, bei der sogenannten „Blaualgenblüte“, können Toxine wie BMAA in großen Mengen in das Wasser gelangen und das führt dann zu Vergiftungen.
Toxine im Gewässer
Es gibt also einiges im Wasser das Giftstoffe produzieren kann. Dies wird durch Regenmangel, Hitze und die Überdüngung beschleunigt. Es ist ja auch so, dass die Breg an vielen Stellen nicht sonderlich schnell fließt und gerade im Sommer auch Pfützen bildet und ganz austrocknen kann.
Breg bei Bräunlingen
Röthenbach bevor er in die Breg läuft
Verfaulender Krötenlaich durch überdüngtes Wasser
Es gibt also nicht nur das Gift, das durch den Menschen eingebracht wurde, sondern auch Bakterien die Toxine produzieren und jede Menge verschiedene Parasiten die sich bei Hitze wohl fühlen.
Giardia (Dünndarm-Parasit)
Würmer und Wurmeier
Staphylokokken
In den letzten Jahren wurden schon einige Hunde krank vom Höhlensteinweiher. Dann können auch tote Tiere im Wasser liegen, wie der tote Biber der am Abzweig zum Steinerbächle (Mühlibach) verweste. Dies alles fördert sich ja nicht gerade die Qualität.
Steinerbächle beim Kraftwerk
Stadtbächle wird vom Steinerbächle (Mühlibach) abgeleitet
der sogenannte Flutkanal wird in Hüfingen zum Mühlibach
Der Hölensteinweiher wird im Sommer zum „Gärteich“
verwesender Biber am Abzweig Flutkanal
Bitte lasst im Sommer eure Hunde nicht aus dem Wasser trinken! Ich empfehle auch Kleinkinder nicht unbedingt durch das Stadtbächle laufen zu lassen. Vor allem, wenn man kleine Wunden hat, kann dies schlecht ausgehen.
Unser Baggersee (Kofenweiher) und die Riedseen werden kontrolliert – trotzdem würde ich bei der Hitze aufpassen!
Das Strandbad an der Seemühle wurde übrigens deswegen in den 1950er Jahren geschlossen. Das Wasser war zu ungesund!
Passt auf euch auf!
Untersuchungen im April 2024 zu Glyphosat im Stadtbächle
Am 14. April hatte ich eine Wasserprobe aus dem Stadtbächle genommen und heute kamen die Ergebnisse.
Der ganze Prüfbericht ist weiter unten, hier die wichtigen Ergebnisse im einzelnen:
Das Abbauprodukt von Glyphosat AMPA ist deutlich erhöht im Wasser vom Stadtbächle.
Glyphosat und sein Hauptabbauprodukt AMPA (aminomethylphosphonic acid) adsorbiert an Ton und organischen Substanzen. Der verlangsamte Abbau durch Bodenmikroorganismen führt zur Akkumulation und später zu Auswaschung durch Regen.
Die Halbwertszeiten (Zeit, in der die Hälfte der Substanz abgebaut ist) können für Glyphosat, je nach Temperatur und Bodenbedingungen, von 3 bis zu 240 Tagen und für AMPA von 78 bis 240 Tagen reichen, unter Umständen sogar bis zu 875 Tagen. (LfL Bayern)
Gemäß § 12 Pflanzenschutzgesetz gilt: „(2) Pflanzenschutzmittel dürfen nicht auf befestigten Freilandflächen und nicht auf sonstigen Freilandflächen, die weder landwirtschaftlich noch forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, angewendet werden. Sie dürfen jedoch nicht in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern und Küstengewässern angewandt werden.“ https://www.gesetze-im-internet.de/pflschg_2012/__12.html
Am 23. Juli bekam ich die Fotos unten von unserem Biotopbeauftragten Johannes Geißler:
Vielen Dank an Johannes Geißler für die Fotos!
Gleich am Abend habe ich eine kleine Radtour gemacht, um eine Probe zu ziehen:
Probe aus dem Behlaer Weiher am Abend des 23. Juli 2025
Diese Probe habe ich mit dem Mikroskop angeschaut, um genau sagen zu können um wen es sich hier handelt:
Planktothrix rubescens, die „Burgunderblutalge“ unter dem Mikroskop
Der deutsche Name „Burgunderblutalge“ ist zwar sehr hübsch, aber Planktothrix rubescens ist keine Alge sondern es sind Bakterien, genauer gesagt Cyanobakterien. Ähnlich der sogenannten „Blaualgen“ die ebenso Cyanobakterien sind.
Burgunderblutalge
Die „Burgunderblutalge“ mit dem wissenschaftlichen Namen Planktothrix rubescens ist ein millimeterlanges Cyanobakterium mit unverzweigten Zellfäden. Der Name kommt aus dem Griechischen von „im Wasser umherirrendes rötliches Haar“.*
Die typische rote Färbung entsteht aufgrund des rötlichen Phycoerythrins, einem Hilfspigment der Photosynthese.*
Die Burgunderblutalge kann Giftstoffe produzieren, die ins Wasser abgegeben werden, wenn die Zellen zerstört werden. Für Säugetiere sind sie giftig! Aber kein vernünftiger Mensch wird im Behlaer Weiher baden wollen.
Planktothrix rubescens, „Burgunderblutalge“ im Behlaer Weiher
Ihr Name verdankt die Burgunderblutalge einer Legende von der Schlacht bei Murten: 1476 besiegten die Eidgenossen in der Schlacht bei Murten das Heer von Karl dem Kühnen, Herzog von Burgund. Später wenn sich das Wasser des Genfersees rot färbte, glaubte die Bevölkerung, es sei das Blut der in der Schlacht gefallenen Burgunder. Dabei handelte es sich um die Burgunderblutalgenblüte.
Die Schlacht von Murten Im Frühjahr 1476 marschiert Herzog Karl der Kühne in prachtvoller Rüstung mit seinem burgundischen Heer in Savoyen ein. Im Hintergrund der Genfersee.
Abbildung aus der Amtliche Berner Chronik von Diebold Schilling. Bern, Burgerbibliothek, Mss.h.h.I.3, p. 599 – Diebold Schilling, Amtliche Berner Chronik, Bd. 3 http://www.e-codices.ch/de/bbb/Mss-hh-I0003/599
Cyanobakterien
Cyanobakterien zeichnen sich durch ihre Fähigkeit zur oxygenen Photosynthese aus. Einige Cyanobakterien enthalten neben anderen Photosynthese-Farbstoffen blaues Phycocyanin und ihre Farbe ist deshalb blaugrün („Blaualge“) oder Phycoerythrin und ihre Farbe ist dann rötlich („Rotalgen“). Jeder kennt die Farben der verschiedenen Quellen vom Yellowstone Nationalpark, auch diese kommen von verschiedenen hitzebeständigen Cyanobakterien.
Cyanobakterien sind als Prokaryoten nicht mit Algen verwandt, sondern zählen zu den ältesten Lebensformen überhaupt. Es sind mehr als 2000 Arten von Cyanobakterien bekannt und viele noch gar nicht beschrieben. Ich will jetzt hier nicht über Cyanobakterien dozieren, wer mehr wissen möchte, soll bei Wikipedia nachschauen.
Worauf ich raus will ist, dass Cyanobakterien sehr unterschiedliche Toxine produzieren können, so das Neurotoxin BMAA (β-Methylamino-alanin). Bei einer Vermehrung von bestimmten Cyanobakterien, bei der sogenannten „Blaualgenblüte“, können Toxine wie BMAA in großen Mengen in das Wasser gelangen und das führt dann zu Vergiftungen.
Unter dem Wuhr auf der Gemarkung Bräunlingen gibt es ein Abzweig der Breg mit dem Namen „Flutkanal“. Hier fließt dann der sogenannte Gewerbekanal über den „Hermannswinkel“ und wird dann auf einmal Steinerbächle genannt.
Steinerbächle kommt womöglich von der alten Steinersäge die dort mal stand. Laut Chronik war am 24. September 1777 das Sägewerk Scherzinger an einen Vorfahren des Gottlieb Steiner von Hüfingen verkauft worden. Zwei Wasserräder in der Steinerschen Anlage dienten einst dem Betrieb einer Walkerei und einer Sägemühle. Sie wurden am 1. Dezember 1903 mit Genehmigung des Bezirksamtes Donaueschingen durch eine Turbine ersetzt.
Steinersäge aus der Chronik von Hüfingen (1984) gezeichnet von Franz Wintermantel.
Steinersäge, bzw. Sägewerk Scherzinger vielleicht 1950
Fotos: Karl Schweizer
Die Steinersäge ist irgendwann nach 1984 abgebrannt. Bei Karl Schweizer im Fotoalbum heißt sie Sägewerk Scherzinger.
Vermutlich heißt das Gewässer erst Gewerbekanal, dann Steinerbächle (wo die Säge war) und dann ab der Brücke Mühlebach.
Wasserkraftanlage
Im trockenen Jahr 2003 gab es ziemlich Ärger, weil der Kanal leer gelaufen war und deshalb die Fische darin elendig gestorben sind. Seit da macht man es besser und schaut, dass zumindest der Kanal voll bleibt. Deshalb wird dann auch das Kraftwerk aus geschaltet. Der Nachteil bei der Geschichte ist, dass die Breg beim Römerbad im Jahr 2022 total ausgetrocknet ist und die Fischer dort die Fische retten mussten.
Wasserkraftanlage
WKA Steiner Säge
12. August 2022
Gewerbekanal mit Kraftwerken
An diesem Kanal sind zwei Wasserkraftwerke. Einmal das beim Fußballplatz und das andere beim Landesheim. Das am Landesheim heißt „WKA Steiner Säge“.
Gestert Obet hät mich d` Barbara Riesle usem Holzschlag, des isch d`Regieseurin vu de Jostäler Freilichtspiel, ganz vergelschteret aagruefe. „ Mir finde aifach kaini Saichente us Glas, nu so Plaschtik Glumpp. Des kinne mir natierlich nit bringe. Mir wend selli wirklichkeitsnoh die Gschicht vum Glasmache in de Glashitti im Ferndobel verzehle. Au die Requisite und die Werkziig und die ganze Klamotte und d` Kulisse mien doch stimme“. Natierli han i beim Stückleschriebe genau des au welle und genau beschriebbe und verklickeret. Mit de Schauspieler und de ganze Mannschaft us Kulissebauer, und Liit hinter de Kulisse, hemer en Bildervortrag gmacht. So hend die sich ins Stückli niidenke kinne. Au de Staiberg und de Weg vun de Staibergkuppe, wo sie de Quarz, die Gaggeli, gholt hend , hemmer en ganze Mittag lang aaguckt und de zauberhaft Geist vun dem Ort ufflebe losse. S`eigentlich, tatsächlich Glasmache hemer in de Dorotheehnhütte in Wolfach aaguckt und uns vum Konrad Murr, eme Wolterdinger Nochber und langjährige Glaskocher in Wolfach, zeige und erkläre losse. Au des hend die Jostäler Gsellschaft denno druffghet. S’Köhlere hemer uns vum Reinhold Berger, einem der fundierte Kenner und Könner und aktive Schauköhler, in Wolpadingen, am Dachsbverg, zeige und erkläre losse. Modell für Riese, Gaggeli- Staipoche, Seilereimaschinle, historische Glasträger-Krätze hemer baut. Und au noch Glas-Saichente, e liicht derbe, aber aaschauliche Einlage in dem Stückle, hemer gsucht. Letztjohr het mer no gläserne kriegt. Aber jetzt wo`s druff aakumme isch, jetzt häts beigott doch no saumässig klemmt.
„Verzwiefel nit, Barabara, des krieger mer au no naa!“, han ich sie beruhigt und Seelemassage am Telefon, Telefonseelsorge gmacht. E weng isch mir aber s’Stiftli doch au gange, nochdem de Impressario Helmut Lüber de ganz Hochschwarzwald und de Breisgau i Altersheim, Krankehieser, Sozialstatione und private Speicher durchgwühlt het. Nint, nu Plastik Pissente. Alls het mer fortgworfe, des schwer, versaicht, alt Glasglumpp.
Uff unsere eigene, private, umfangreiche Fundbühne hemer ai einzige, ai gozige ghet. Mir sotet aber 10 – 12 haa. Wo denno s` Telefon als Zaiche fum Ufflege pieps hät, han i zerscht mol e liichte Schnappathmung ghet. Paar Minute später bin i draa gange. Internet, ebay, alli zahlreiche bekannte Altepflegerinne: Alles nint. Morge ruef ich beim Konrad Murr in Wolfach aa, dass die uns 10 mundbloosene mache. Des wär nit ganz billig. Die hend uns aber au beim ganze Glasmacherwerkzieg freundschaftlich und selbstlos gholfe. Des wird e uuruhige Nacht.
Halt emol, Borgeli, kunnts mir, ich han jo au im Schwizer ebay, bim Ricardo, en Account. Do han ich scho mol en einmalig rare norwegische Spark (Art Schlitten- Rolator) gfunde. Heilige Schwarze Madonna vu Einsiedle, jetzt muesch mol helfe!
Also gib ich kuntenend ii:
„Pissente“. Het mir glii denke kinne, dass die Galöri des Wort nit kennet.
Zweite Begriff uff alemannisch: „Saichente“, oh je des isch sogar de Schwizer z’derb, z’uugobelt. Oder sind so Näme gsperrt, uusgfiltert ?
Dritte Begriff, fachmännisch, schriftdeutsch, literarisch-hygienisch und klinisch uubedenklich: „Urinflasche für Männer“. Im Bruchteil vu Sekunde e lange Liste wieder zerscht mit Plastikflasche, PE, PET, Acryl, alle mögliche Forme und Designs.
Halt, oha, an Position 17: „Glasurinflasche aus Armeebestand“. Des Wort für Männer, Homme oder Mascule, hät mer sich natierlich gspart. Nit wie beim teutonsiche ebay, wo i de Machart streng zwische Manne und Fraue unterschiede wird. Oachene Schwizer wisset, dass es konni Fraue i de Armee giht. Also au konni ergonomisch modellierte Pieselflakons. Sogar s’Frauewahlrecht isch in Appezell- Userrhode erscht anne 1978 iigführt wore. Armee-Fraueurinflasche, do stellet sich jedem SVP-ler d’Stiernackehoor. Sogar de CVP- ler und de Freisinnige.
En Herr Hermann Lörli us Neftenbach bietet, O-Ton „ 4 ASM Armeehospital, Militär: Urinflasche“ für SFR. 25.- an. „Verkaufe die Urinflaschen aus Räumung eines Militärnotspitals. Habe diese gerettet. Die Flaschen sind noch aus Glas!“ Im Fotole kaa mer feinste schwizer Präzisions- Eichstrich im Deziliterbereich erkenne. Unsere vu de Bühni zoaget nu Vierteli aa. Gottverdelli, Hurekaibesaich, das Glück isch einfach mit den Doofen, denk ich und druck sofort, nuu 20 Minute noch em Aaruf vun de Barbara, und ohne lang z’fackle uf de Kaufknopf. Do wird Barbara und de Helmut aber gucke. Wieder nuu 20 Minute später kunnt e Strompost vum nette Hermann Lörli: „Kauf geht klar“. Die vier het emer scho mol und mail- Address vum Lörli han i jetzt au. Mir sottet jo mindeschtens 10 Saichente als Requisite und als Hauptgag, als stumme Star vum Obet, i der deftig- derbe Scene han. Probiere kann mers jo mol. Also mail ich im Hermann Lörli und erklär ihm händeringend, für was eigentlich und wie viel so Saichbuddel im Schwarzwälder Alemannien, im Jostal im Summer 2018, dringend bruucht wered. 10 Minute später kunnt wieder e elektronische Feldpost. „Wunderbar, ich hab insgesamt 14 Pulle damals beim Uusbaine vum Feldspital erbeutet. Die könnet ihr für 80.- Stutz han“. Schnell guck ich wo Neftenbach liet, irgendwoher kenn ichs? Aha, glii bei Winterthur gege Andelfinge. Do hät jo min Grosscousin, de Gourmekoch, de Cuesinier Jörg Kuhn gwohnt. Und zu allem Dusel dezue, kunnt der jetzt am Samstig zu mir. S’nächste mail goht an Lörli, an Jürg, an Lüber. Dutti-kompletti, vermeld ich, alle 14 Glasente sind kauft. De Jürg Kuhn vu Elgg, grad nu 20 km nebedraa, holt sie am Friitig ab beim Lörli, zahlt sie und schmugglet die hochgeheime, intime geheimnisträger us eidgenössische Armeebeständ am Samstig nus ins „Schwobbe“, in Schwarzwald. (ob des 3 Johr später beim Neutralitäts Waffeembargo Ukraine Krieg au no gange wär? ) Wa könntet die gläserne Enteli, die bestimmt feierlich vereidigte Gheimnisträger, alles an Jämmerlichkeite, Trüebsinn, Aagebereie und Kraftmeiereie verzelle, wenn sie frei quacke und schnattere könntet ?
Innerhalb vu 2 Stunde hät de Geheimdienst und s` Netztwerk vu Beziehungskischte des Saichenteproblem schnell, günschtig und unbürogratisch uffgleist.
Die einzige offene Froge sind noch:
Übergibt de heimatverbundene, helvetisch Miltaria – Sammler Lörli im Jürg Kuhn die War. Der hät sich nämlich dem Wehrdienst bei de folkloristische Armee durch Gourmee- Koch Aktivitäte in New-York und Irland schmählich als fast vaterlandslose, treulose, ehrlose Deserteur entzoge. Darf so ebber so zerbrechliche, intime, geheimnisvolle Militärbestände ussem Ländli uusschaffe ?
Wenn aber au no beim genetische Fingerabdruck bei einere vu dene Glasente ruuskumme sollte, dass die im Tornischter vum heldehafte General Guysant gsii isch, wird die Saichent no zu einere hochghandelte Reliquie. Oder hät amend eine devu de Adolf Oggi unterm Feldbett bim WK parat ghett ? Wenn de Nationalrot vum Armeedepartement Ueli Muurer sin Harndrang in so einere Pulle gstillt hät, denno wär sie derziit schwer zum vermärte.
Uff jeden Fall sind mir de wehrhafte Schwizer Armee, em Maketender Hermann Lörli und im Postillion und Kurier Jürg Kuhn zu immerwährendem Dank verpflichtet. Ohne den selbstlose, alemannische Kulturtransfer wär unsere Jostal-Freilichtstückle- Scene mit dem Glasbuddel- Ufftrag vum Sychehuus im Dreisamtal ums Hoor, im wahrschte Sinn vum Wort, jämmerlich de Orkus nab.
Grüezi mitenand, Merci vielmols und nünt für Ueguet, ihr schwiezer Militaria Sammler.
Stillgestanden!
Rührt euch!
Paar Woche später bsuechemer d Glasi Hergiswil. Dä wo die Glasmacher Blessing, Sigwart, Beha us Herzogewieler ännizüeglet sind noch em Glasi- Niedergang am Wolfsbach. Au die Glasi isch zwische de Weltkrieg am Vagante gsi. Huuresaich aber au. Weil Urinente aber offesichtlich vu nationaler Bedeutung waret, hät de Bundesrot für die Volklore Muli- Fahrrad- Schüssibengel Armee 40 000 Saichente z Hergiswil postet. Dodemit war d Buddi fürs erscht grettet. Wohrschienlich sind mini 14 Entili no us dem hochnoble, weitsichtige Rettungsfond. Swissair und Credit Swiss lond grüesse und Hergiswil sait mercy villmols.
Won i wieder mol s Gräch uffgrummt han, isch mer des Helvetisch Vorkriegsfahrrad unterkumme. Waa siehn i doo: Am Unterrohr isch koe Trinkflasch wie hit zu Tag aamuntiert, sondern so e Militärsaichente Marke „Glasi Hergiswil“.
diese Geschichte hat sich folgendermaßen zugetragen: Hans Hasenfratz aus Mundelfingen schickte mir die beiden Bilder. Ein Bild zeigt eine Igelmutter mit sechs kleinen Igeljungen.
Er erwähnte, dass sie Glück gehabt haben. Denn der Sohn wollte mit der Greiferanlage Stroh verlegen, als die Igelmutter sozusagen aus der Packung fiel. Sofort schaute er nach und entdeckte Gott sei Dank auch die sechs Jungigel. Der Karton diente nur als Zwischenlager, anschließend verkroch sie sich die Familie in einen Heuhaufen. Dort schaute Hans immer mal wieder nach ihnen, darauf achtend, dass sie nicht gestört werden. Dann schickte er mir das Bild unten mit der eindringlichen Frage, „wer war das“?
„Heute, am 24. Juli 2025, zwischen 11 und 17 Uhr wurden zwei Jungigel tot aufgefunden, in der Nähe war ein zweiter Altigel“. Diesen hat Hans entfernt und weiter weg gebracht. Ich könnte mir vorstellen, sie ahnen es, wieso er das gemacht hat. Er stellte mir die Frage, ob Igel Kannibalen seien. Zunächst antwortete ich, das kann ich mir nicht vorstellen. Mir fiel allerdings eine Geschichte aus meiner Kindheit ein, dass mein Vater im letzten Moment einen Katzenkater davon abhalten konnte, unsere Jungkatzen zu töten.
Verhalten sich Igel womöglich auch so? KI gab folgende Aussage: „Ja, es gibt Berichte über Infantizid = Kindestötung bei Igeln, insbesondere bei Männchen. Vermutlich deswegen, wenn sie das Gefühl haben, dass die Jungtiere nicht ihre eigenen sind“. Interessanter Weise ist in der Zwischenzeit die Igelmutter mit Ihren vier Jungen verschwunden. Keine Wunder würde ich sagen, sie hat nach diesen traumatischen Erlebnissen eine neue Behausung gesucht.
Bekannt ist das Kindertöten bei Löwen, wenn der alte „Chef“ abgetreten ist, trachtet der neue den Kindern des alten „Chefs“ nach dem Leben. Grausam aber wahr. Die Natur ist manchmal nicht zimperlich.
Vielen Dank Hans Hasenfratz für die Bilder und den ermöglichten Bericht.
Mit dieser Aussage klagt das allseits beliebte Wildtier, der heimische Igel, an, ein stachliger Umweltindikator in Zeiten des Artenrückgangs und des globalen Klimawandels, des Rufens nach mehr Biodiversität und Handeln. Ungehört die Klagen der Igelschützer – bis jetzt, das muss enden. Denn der Igel ist nicht mehr omnipräsent, nicht jedes Kind begegnet heutzutage noch Igeln… Denn der Igel ist gefährdet und bedroht – er hat es in die Vorwarnstufe der Roten Liste gefährdeter Säugetiere geschafft! Genau das ist Anlass, Igels Klage zu vernehmen – und für das Wildtier und damit auch für die Artenvielfalt endlich nachhaltig zu handeln!
Wir sprechen für das geschützte Wildtier Igel! Wir sind sein Sprachrohr: Wir sprechen PRO Igel!
Igel sind nicht einfach „süße Stacheltiere“, nein, sie sind wichtige Nützlinge im Kreislauf der Natur! Heutzutage haben sie durch Menschen verursachte Maßnahmen und/oder Taten massiv zu leiden.
Jeder, der Igel mag oder sich deren Bedeutung als Umweltindikator klar macht, sollte aufhorchen, denn trotz der Gesetzesvorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes, die Zuwiderhandeln unter Strafe stellen, trotz des Staatsziels Tierschutz im Grundgesetz ist die Lage dramatisch ernst:
Igel werden eingesperrt in zugemauerten Parzellen, in sterilen Gärten, die durch in den Boden eingerammte Einfriedungen Lebensräume begrenzen und zerschneiden. Die Freizügigkeit der Igel wird immer mehr eingeschränkt!
Igel finden immer seltener Unterschlupf und Nistgelegenheiten in aufgeräumten Landschaften, in sterilen Gärten oder Monokulturen. Igel leiden Wohnungsnot!
Igeln sind nachtaktive Insektenfresser, ihnen mangeln Nahrungstiere. Der Einsatz von Pestiziden und Fungiziden verursacht den Insektenrückgang nachweislich, auch nachtaktive Spezies gehen inzwischen zurück. Igel leiden zunehmend Hunger!
Igel finden in zunehmenden Extremwetterlagen bei Dürrezeiten oftmals nichts zu trinken Wasser ist Lebenselixier. Igel leiden Durst!
Igel werden immer öfter Opfer des Straßenverkehrs, insbesondere der Mähroboter bei Nacht und sonstiger motorbetriebener Gartengeräte, werden verletzt, verstümmelt, getötet. Der menschliche „Fortschritt“ hat zahlreiche Opfer. Igel könnten aussterben!
Wir rufen Politik und Gesellschaft auf, ihrer Pflicht nachzukommen, den Auftrag gesetzlichen Schutzes von Fauna und Flora ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln. Die Diskrepanz zwischen Gesetz und vernichtender Realität muss ein Ende haben!
Wir fordern für den Igelschutz
Ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter JETZT! Blicken Sie dem Igeltod ins Auge! Mindern Sie Tierleid – retten Sie den Igel!
Kommunale Vorschriften für tierfreundliche öffentliche Grünpflege inkl. eines entsprechenden Laubmanagements. Schaffen Sie Igeln Unterschlupf!
Naturnah gestaltete und entsiegelte Gewerbegebiete sowie öffentliche Anlagen wie Parks, Friedhöfe, Schulhöfe, Verkehrsinseln und Randstreifen innerhalb der Städte. Fördern Sie die Biodiversität im Sinne der Igel!
Für Igel passierbare Grundstückseinfriedungen. Geben Sie dem Igel sein Recht auf Freizügigkeit!
Verbote des Einsatzes von Insektenvernichtungsmitteln. Tun Sie etwas für die Nahrungstiere der Igel!
Für Wildtiere zugängliche Wasserstellen. Löschen Sie Igels Durst!
Untersagen sogenannter Schottergärten und Anpflanzung invasiver Pflanzen. Schaffen Sie Raum, für das Wildtier Igel!
Mit igel-freundlichen – hoffnungsvollen – Grüßen, denn die Hoffnung stirbt zuletzt! Vorstand Pro Igel e.V.
(Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Heike Philipps / Ulli Seewald. Kontakt: vorstand (ät)pro-igel.de)
wir waren übers Wochenende in Aitern-Rollsbach im Auerhahn, um endlich den Gutschein der Vorderwälderzüchter zur Pensionierung einzulösen. Dort sind wir bereits Stammgäste, denn die Ruhe dort gefällt uns sehr gut. Übrigends, beim Einmarsch der Franzosen 1945 sollen die Bergbewohner die Ortschilder abmontiert haben, so dass sie zunächst nicht gefunden wurden.
Nun, fällt Ihnen an Kreuz oben etwas auf? Ich könnte mir vorstellen, eher nicht. So ging es mir zunächst auch. Erkennen Sie, was da los ist? Im Status meinte jemand, ob das die Asiatische Hornisse sei, weil die Tierchen doch viel schwarz aufweisen. Nein. Es sind Hausfeldwespen. Sie müssen erkannt haben, dass das ein herrlicher Brutplatz für sie ist hinter dem Plexiglas. Denn sie brauchen Wärme, weil sie kein Nest haben, sondern nur einschichtige Brutwaben. Gott sei Dank hat der Erbauer genügend Abstand gelassen, so dass sie problemlos rein- und rauskommen. Oder hat er diese Verwendung der Gottemutter Nische womöglich geplant? Ich bin begeistert, wie die Wespen herausbekommen haben, dass das für sie das richtige Plätzchen ist.
Das Bild oben im Titel zeigte ich schon einmal bei meinem ersten Feldwespen Beitrag im Jahre 2017, ich erhielt es von Konrad Köstel aus Achern. Damals war die Brutwabe in einer Wäscheleinenstange.
Ein paar Worte zu den Hausfeldwespen: Sie sind volkommen harmlos, ihr Stachel kann die menschliche Haut kaum durchdringen. Die Arbeiterinnen leben vom Nektar von Doldenblütern, aber zur Aufzucht der Brut wird tierisches Eiweiß benötigt in Form von Fliegen und Steckmücken. Ihre Taille ist die schmalste aller Wespenarten und typisch sind die hängenden Hinterbeine im Flug. Überwintern tun nur die begatteten Königinnen, die anderen Tiere sterben – wie bei allen Wespenarten – ab.
Nächstes Jahr im Oktober wird es ein 2. internationales Workcamp in Hüfingen geben und wir freuen uns jetzt schon darauf.
Vielen Dank an den Tennisclub mit Gerhard Tobisch und die Stadt Hüfingen, insbesondere den Bauhof und Bürgermeister Patrick Haas, für die großzügige Unterstützung!
Gestern haben wir den Biber in die Gemeinderatssitzung gebracht und alle Fotos können auf unserer Webpage angeschaut werden.
Vom 04.-20. Juli 2025 war hier ein internationales Workcamp.
Das zweiwöchige Workcamp verband praktischen Naturschutz mit gelebtem interkulturellem Austausch. Die Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen Ländern, wie Finland, Spanien, Frankreich, Slowakei, Griechenland, Ukraine, Tschechien, Italien und sie waren im Tennisheim untergebracht.