Stadtnachrichten

Rathaus Hüfingen

Gelbes Band an Hüfinger Obstbäumen

vom 22. September 2025

Auch in diesem Jahr stellt die Stadt Hüfingen den Bürgerinnen und Bürgern wieder Obst zur Verfügung. Zusätzlich darf Fallobst, das sich bereits auf dem Boden befindet, geerntet werden.

Die Bäume, bei denen das Obst geerntet werden darf, sind mit einem gelben Band markiert und stehen am Feldweg Loretto, Feldweg alte B31 und Schosenweg sowie Hasenwäldle/Ruckhaldenweg.

Johannes Geißler mit gelben Band vor altem Apfelbaum
Unser Biopbeauftragter Johannes Geißler mit dem gelben Band.


Bei dem zur Verfügung stehenden Obst handelt es sich hauptsächlich um Mostobst, das sich hervorragend zur Weiterverarbeitung eignet. Auch Tafelobst steht in geringen Mengen zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass es in diesem Jahr relativ wenig Äpfel gibt.

Auf Nachfrage bei unserem Biotopbeauftragten Johannes Geißler können noch weitere Bäume zur Ernte freigegeben werden.

Mehr auf den Stadtnachrichten:

Stadtnachrichten

Hier ist der link zu den: Stadtnachrichten

Schadensmelder

Dann möchte ich an dieser Stelle auch noch auf den Schadensmelder hinweisen:

Veranstaltungen

Des weiteren gibt es hier den Veranstaltungskalender:

Im neu gestrichenen Tor
Vielen Dank an die Stadt für das schöne frisch gestichene Tor!
Bürgermeister vor dem Willkommensbild der Nachbarschaftshilfe
Kick-off der Nachbarschaftshilfe am 30. Oktober 2025


Stadtputzete

13. April 2025

Vielen Dank an die tollen und engagierten Kippenpicker und Müllwegräumer!
Vielen Dank an die Stadt und fb food für die gute Organisation!
Schade, dass unser GR sich für so etwas zu fein ist.
Um so größeres Lob an unsere tolle Jugend!

Neuer Biotopbeauftragter

9. April 2025

Diese Seite hier werde ich ab- und an aktualisieren, wenn es etwas besonders wichtiges gibt. Heute wollte ich euch auf unseren neuen „Biotopmann“ hinweisen. Das Foto hierzu habe ich hier aus den Stadtnachrichten unten rein:

Die Projekte unseres Inklusionsbeauftragten Lars Hauser

Titelbild Lars Hauser vor dem Rathaus

Sicher hat es der ein- oder andere schon mit bekommen: Wir haben seit dem Frühjahr einen neuen Inklusionsbeauftragten. Um genau zu sein: Den 1. Inklusionsbeauftragten in Hüfingen.

Dies kommt, weil die Stadträtin Petra Moog am 21. Februar den erfolgreichen Antrag gestellt hatte, diesen Begriff in Zukunft zu verwenden. Lars Hauser ist also jetzt der 1. Inklusionsbeauftragte der Stadt Hüfingen. Der gelernte Erzieher arbeitet Vollzeit in Tannheim in der Nachsorgeklinik und betreut Hüfingen jetzt also in seiner Freizeit.

Also ob dies nicht schon genug sei, hat er noch zwei große Projekte in Angriff genommen, die ich hier vorstellen möchte:

Kindergärten ins Landesheim und umgekehrt

Er möchte mit den zwei Hüfinger Kindergärten (St. Verena und Louise Scheppler) gegenseitige Besuchstage einrichten.
Aber hört selber:

Lars Hauser über sein Generationenprojekt

Spendenlauf für ein Hospiz, die Nachsorgeklinik und Mukoviszidoseforschung

Er hat schon öfters Megaläufe für einen guten Zweck gelaufen und möchte nächstes Jahr wieder einen Lauf nach Stuttgart starten.

Lars Hauser über seinen Spendenlauf für
Mukoviszidose e.V.
Kinder und Jugendhospiz Stuttgart
Tannheim Nachsorgeklinik

Foto vom Instagrammkanal: lars_spendenlauf_mukoviszidose

Fortsetzung folgt!

Lars Hauser vor dem Rathaus

Lars Hauser vor dem Hüfinger Rathaus am Marienbrunnen

Hüfingen und Ökologie

Im Juni hatte ich hier geschrieben, dass das Industriegebiet Palmhof unser Trinkwasser bedroht.

Dies ist nichts neues und ich möchte unten an den Beitrag von Professor Dr. Günther Reichelt erinnern, den er uns hierzu im Oktober 2019 noch geschenkt hatte.

Hüfingen und Ökologie
12.10.2019 von Professor Dr. Günther Reichelt

In Hüfingen soll eine der rund 20 Biogasanlagen im Städtedreieck, diesmal zu Füßen des Schellenbergs, beim Palmhof, erweitert werden. Das sei nötig „zur Versorgung der Gewerbegebiete Stetten und Niederwiesen“ lässt der Besitzer durch seinen Planer mitteilen. Damit wird eine Änderung des Flächennutzungsplans bzw. Bebauungsplans erforderlich, welche der Gemeindeverwaltungsverband vornimmt. Dabei sind alle wichtigen Belange – dafür und dagegen – zu prüfen und gegeneinander abzuwägen.

Sagt das Gesetz. Und so sollte es sein.

Dazu gehören folglich nicht nur die Absichten des Unternehmens, sondern auch ob tatsächlich Bedarf dafür besteht. Und natürlich zählen dazu auch mögliche Auswirkungen auf die Umwelt, etwa das Grundwasser, die Trinkwasserversorgung, die zunehmende Versiegelung durch weitere Bauwerke sowie mögliche Einflüsse auf das Gesamtgefüge der ökologischen Faktoren einer Landschaft. Mal ganz abgesehen vom Landschaftsbild.

Dazu sind Fachkenntnisse nötig und nachvollziehbar einzubringen. Etwa zur Ökologie: heute ein Modewort zu jedermanns beliebiger Verfügung. In Wahrheit eine außerordentlich komplizierte Wissenschaft, die allein uns Auskunft über die tatsächliche Belastung sowie die Belastbarkeit unserer engeren oder weiteren Umwelt geben kann. Als ausgewiesener Forscher und Lehrer dieses Fachbereichs steht mir diese Aussage zu.

Hat also die gebotene Abwägung stattgefunden?
Nun ja, der Planer (und Verkäufer?) hat den Bedarf aus seiner Sicht dargelegt. Das genügte offenbar, denn eine transparente Prüfung von anderer Seite unterblieb. Wohl brachte der anerkannte Naturschutzverband „BUND“ seine ausführliche schriftliche Stellungnahme zu den Auswirkungen der Maßnahme vor: fundiert und sachlich wohlbegründet mit Blick auf die gesamte Landschaft. Eingeschlossen die baulichen, die wasser- und landwirtschaftlichen Folgen. Sogar aus dem Gemeinderat waren einige warnende Stimmen zu hören, die auf die Trinkwassersituation, die Verdichtung durch Baukörper oder die Monotonisierung der umgebenden Landschaft, speziell durch vermehrten Maisanbau, verwiesen.

Doch das abwägende Gremium antwortete überwiegend mit Häme oder unterstellte, was so gar nicht behauptet worden war (Stichwort Anmoor). Der Planer (= Verkäufer?) beschwichtigte schließlich: alle negativen Folgen würden durch geeignete Maßnahmen vermieden. Das war’s dann.

Kein Wort zur Notwendigkeit der Erweiterung – Stichworte: Zukunft der Biogasanlagen im Kontext alternativer Energiequellen, welche Biomasse und woher? Welche Auswirkungen auf das gesamte ökologische Gefüge? Des Planers (und Verkäufer?) lakonische Zusammenfassung: wird alles berücksichtigt.

Denn da gibt es ja z. B. die „homepage“ von Hüfingen. Und die verspricht dem Leser unter dem (fragwürdigen) Begriff „Natur und Landschaft“ eine „großartige Natur- und Erholungslandschaft“, liegt die Stadt doch „inmitten einer weitgehend unberührten Naturlandschaft“. Folglich heißt es weiter: „Hüfingen fühlt sich in besonderer Weise der Ökologie und dem Umweltschutz verpflichtet“, und das sei Richtschnur „für jegliches Verwaltungshandeln.
Ja, dann… alles „paletti“?

Aber da fällt mir das „Zentrallager Lidl“ ein, und ich denke an die einzigartigen Trollblumen, das Wollgras, den ehemals dort brütenden Kiebitz, oder an die Niederwiesen mit den verschlungenen Quellbächen zu Füßen des Schellenbergs und seine bunten Wiesen und Raine mit ihren botanischen Kostbarkeiten und vielfältigem Insektenleben.

o

Nicht nur für Hunde: Gewässer im Hochsommer meiden

Breg bei Bräunlingen

Gestern habe ich die Warnung von Donaueschingen gepostet:

Im Riedsee wurden jetzt auch Cyanobakterien gefunden!

Aus aktuellem Grund möchte ich das hier vom Juni wieder nach oben holen.

Ich dachte eigentlich, dass es im Kofenweiher länger geht, aber bitte geht auch dort nicht mehr schwimmen so lange es so warm ist. Wenn die Gewässer zu warm werden, wachsen oft Cyanobakterien. Diese sind umgangssprachlich als Blaualgen bekannt und können unter anderem auch ziemlich giftige Toxine produzieren.

Cyanobakterien

Cyanobakterien zeichnen sich durch ihre Fähigkeit zur oxygenen Photosynthese aus. Einige Cyanobakterien enthalten neben anderen Photosynthese-Farbstoffen blaues Phycocyanin und ihre Farbe ist deshalb blaugrün. Es gibt aber auch welche die kein Phycocyanin enthalten und daher nicht blaugrün gefärbt sind, von daher ist dies kein Zeichen für diese Bakterien.

Planktothrix rubescens, die Burgunderrotalge unter dem Mikroskop

Planktothrix rubescens, Burgunderrotalge aus dem Behlaer Weiher unter dem Mikroskop

Cyanobakterien sind als Prokaryoten nicht mit Algen verwandt, sondern zählen zu den ältesten Lebensformen überhaupt. Es sind mehr als 2000 Arten von Cyanobakterien bekannt und viele noch gar nicht beschrieben. Ich will jetzt hier nicht über Cyanobakterien dozieren, wer mehr wissen möchte, soll bei Wikipedia nachschauen: https://de.wikipedia.org/wiki/Cyanobakterien.

Worauf ich raus will ist, dass Cyanobakterien sehr unterschiedliche Toxine produzieren können, so das Neurotoxin BMAA (β-Methylamino-alanin). Bei einer Vermehrung von bestimmten Cyanobakterien, bei der sogenannten „Blaualgenblüte“, können Toxine wie BMAA in großen Mengen in das Wasser gelangen und das führt dann zu Vergiftungen.

Toxine im Gewässer

Es gibt also einiges im Wasser das Giftstoffe produzieren kann. Dies wird durch Regenmangel, Hitze und die Überdüngung beschleunigt. Es ist ja auch so, dass die Breg an vielen Stellen nicht sonderlich schnell fließt und gerade im Sommer auch Pfützen bildet und ganz austrocknen kann.

Breg bei Bräunlingen

Röthenbach bevor er in die Breg läuft

Verfaulender Krötenlaich durch überdüngtes Wasser

Es gibt also nicht nur das Gift, das durch den Menschen eingebracht wurde, sondern auch Bakterien die Toxine produzieren und jede Menge verschiedene Parasiten die sich bei Hitze wohl fühlen.

Giardia
(Dünndarm-Parasit)

Würmer und Wurmeier

Staphylokokken

In den letzten Jahren wurden schon einige Hunde krank vom Höhlensteinweiher. Dann können auch tote Tiere im Wasser liegen, wie der tote Biber der am Abzweig zum Steinerbächle (Mühlibach) verweste. Dies alles fördert sich ja nicht gerade die Qualität.

Steinerbächle beim Kraftwerk

Stadtbächle wird vom Steinerbächle (Mühlibach) abgeleitet

der sogenannte Flutkanal wird in Hüfingen zum Mühlibach

Der Hölensteinweiher wird im Sommer zum „Gärteich“

verwesender Biber am Abzweig Flutkanal


Bitte lasst im Sommer eure Hunde nicht aus dem Wasser trinken!
Ich empfehle auch Kleinkinder nicht unbedingt durch das Stadtbächle laufen zu lassen. Vor allem, wenn man kleine Wunden hat, kann dies schlecht ausgehen.


Unser Baggersee (Kofenweiher) und die Riedseen werden kontrolliert – trotzdem würde ich bei der Hitze aufpassen!

Das Strandbad an der Seemühle wurde übrigens deswegen in den 1950er Jahren geschlossen. Das Wasser war zu ungesund!


Passt auf euch auf!

Untersuchungen im April 2024 zu Glyphosat im Stadtbächle

Am 14. April hatte ich eine Wasserprobe aus dem Stadtbächle genommen und heute kamen die Ergebnisse.

Der ganze Prüfbericht ist weiter unten, hier die wichtigen Ergebnisse im einzelnen:

Das Abbauprodukt von Glyphosat AMPA ist deutlich erhöht im Wasser vom Stadtbächle.

Glyphosat und sein Hauptabbauprodukt AMPA (aminomethylphosphonic acid) adsorbiert an Ton und organischen Substanzen. Der verlangsamte Abbau durch Bodenmikroorganismen führt zur Akkumulation und später zu Auswaschung durch Regen

Die Halbwertszeiten (Zeit, in der die Hälfte der Substanz abgebaut ist) können für Glyphosat, je nach Temperatur und Bodenbedingungen, von 3 bis zu 240 Tagen und für AMPA von 78 bis 240 Tagen reichen, unter Umständen sogar bis zu 875 Tagen. (LfL Bayern)

Glyphosat

Gemäß § 12 Pflanzenschutzgesetz gilt: „(2) Pflanzenschutzmittel dürfen nicht auf befestigten Freilandflächen und nicht auf sonstigen Freilandflächen, die weder landwirtschaftlich noch forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, angewendet werden. Sie dürfen jedoch nicht in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern und Küstengewässern angewandt werden.“
https://www.gesetze-im-internet.de/pflschg_2012/__12.html

Wie Glyphosat wirkt hatte ich hier erläutert: https://hieronymus-online.de/efsa-sieht-glyphosat-nicht-kritisch/

Wasserprobe aus dem Stadtbächle
Stadtbächle wird vom Mühlebach abgeleitet
Über der Ableitung vom Stadtbächle
Stadtbächle fließt in die Breg
Stadtbächle fließt an der Feldwegbrücke in die Breg

Ferienbummlers Rundgang in der Baar

von Franz Josef Schelble 1899
aktualisierte Version, Original vom August 2021

Nach der lieben Vaterstadt

Die den grünen Kirchturm hat

Eine humoristische Dichtung

Heimatzauber

Wenn in schwülen Sommertagen
Schnaken mich und Hitze plage, 
Wenn zu ernstem, regem Schaffen
Geist und Körper mir erschlaffen,
Und die schöne Ferienzeit
Reget vieler Menschen Neid:
Drängt es mich, den Sohn der Baar,
Abzudampfen jedes Jahr
Nach dem lieben Oberland,
hin, wo meine Wiege stand,
Nach der Baar, der ährenreichen, 
Nach der Heimat ohne gleichen.


Seh’ ich dann zum erstenmal
In der Abendsonne Strahl
Wiederum mein Städtlein ragen,
Da vermag ich kaum zu sagen,
Wie es mir vor lauter Lust
Wohlig wird in meiner Brust,
Und das Herz mir jünger schlägt,
Wie von Zauberkraft bewegt.
So hat’s mir, dem alten Mann,
Meine Heimat angethan.


Rasch dann geht’s der Herberg zu;
Doch es läßt mir keine Ruh,
Renn’ das Städtlein auf und ab,
Und wo ich Bekannte hab’,
Kehr ich ein, sie rasch zu grüßen,
Eile dann mit schnellen Füßen
Durch das Thor, um dort zu seh’n
Ob die Häuser all noch steh’n

Mühlenbach etwa 1920


Und im Mühlenbache klar
Sich noch spiegeln immerdar;
Und als ersten Wallfahrtsort
Grüße ich Loretto dort,
Wo, umrauscht von alten Linden
Beter – Trost des Himmels finden.

Loretto

Eh’ die Nacht sich niedersenkt,
Wird der Schritt zurückgelenkt,
Und an einem runden Tisch
Labet mich ein Schöpplein frisch,
Das des Hauses Töchterlein
Allzeit freundlich schenkt ein.
Wenn die Wächter dann, die alten,
Spieße schleppend, Rundgang halten,
Sag’ ich, von des Schlafes Nacht
Überwältigt: „Gute Nacht!“


Schließ ich dann zu sanften Ruh
Meine müden Augen zu,
Ach, wie schlaf’ ich da gesund
Bis zur frühen Morgenstund!
Wacht mich dann der Glocke Ton
Vor dem Morgengrauen schon,
Ha, da heißt es: “Ausgeträumet”,
Länger wird jetzt nicht geträumet,
Spute, alter Knabe, dich,
Sieh der Himmel rötet sich;
Auf, hinaus ins weite Feld,
In die schöne Gotteswelt,
Wo der Hauch der Freiheit weht,
Jeder Unmut rasch vergeht!

Sechsuhrläuten von St. Verena und Gallus

Fange dann zu laufen an,
Was nur einer laufen kann,
Heute hier, und morgen dort,
Und so geht es fort und fort.
Und so ging’s auch gestern wieder
Berge auf und Berge nieder,
Bis die Stern’ am Himmelsbogen
Mählich kamen aufgezogen
Und des Mondes volle Pracht
Still vom hohen Himmel lacht.

Wie ich diesen Tag verbrachte,
Wie ich fühle, was ich dachte,
Teilt Euch dieses Büchlein mit,
Leser nimm vorlieb damit!


1. Hinweg

Nach der Weid, wo’s Vieh sich tummelt,
Bin ich gestern hingebummelt,
Hausen, zubenannt vor Wald,
hatt ich erreichet bald
Und den Weg, mit Staub bedeckt,
Raschen Schritts zurückgelegt.


Unterwegs da konnt‘ ich schauen,
Wie die neue Bahn sie bauen,
Wie sie schaufeln, wie sie graben
Und gar saure Arbeit haben.
Waledetto, Sakramento
Und verworrenes Lamento
Von der Welschen wilden Chor
Drang an mein erstauntes Ohr.

Bauarbeiten zur Höllentalbahn bei der Luttlinger Bruck 1899 und im Jahr 2021


Habe mich auch unterhalten
Unterwegs mit einer alten
Aber schönen Italiana,
Zubenamet Giuliana,
Die dem Mann das Essen brachte,
Heiter mit mir sprach und lachte
Doch zumeist italienisch,
Denn von Deutsch verstand sie wenig.
Als sie endlich angekommen
Und ihr Mann mich wahrgenommen,
Hui; was der für Augen macht‘,
Hätt‘ mich sicher umgebracht,
Wenn ich nicht noch grimmiger
Ausgesehen hätt‘ wie er!

Hausen vor Wald von Hans Schroedter (1872-1957)

Als ich that durch Hausen schreiten,
War ich eingedenk der Zeiten,
Da wir vor so vielen Jahren
Einst im Pfarrhaus lustig waren,
Wo das Bier so hell und klar
Und der Pfarrherr heiter war.
Guter Max (Max Hochweber), längst gingest Du
Allzufrüh zur ew’gen Ruh!


Darauf ging’s ohne Aufenthalt
Durch den frischen Tannenwald,
Durch des Waldes Einsamkeit,
Wo in Ruhe weit und breit
Keinen Laut ich konnt‘ erlauschen
Als der Bäume flüsternd Rauschen.
Und so wanderte ich weiter
Nervenstark, beruhigt, heiter.
Legt‘ mich dann ins weiche Gras,
Dacht‘ an dies‘ und dacht‘ an das,
Dacht‘ an meine teuren Lieben,
Sie so fern von mir geblieben.
Und in Waldes Schattenruh
Sanken mit die Augen zu.


Rasch fuhr ich vom Schlafe auf
Fortzusetzen meinen Lauf.
Fürbaß ging es weiter dann
Aus dem kühlen, dunkeln, Tann.
Ha, wie war mein Aug‘ entzückt,
Als es in die Landschaft blickt,
Und die weiten, schönen Auen
Von der Höhe konnt‘ erschauen,
Wo der Felder gold’ner Segen
Schon der Ernte wogt‘ entgegen!
Sah die Berge dort, die blauen,
Grüßend zu mir rüberschauen,
In der schwülen Morgenluft
Eingehüllt in leisen Duft;
Und der schneeigen Alpen Kranz
Winke fern in Sonnenglanz.

Glocken von Mundelfingen


Feierlich von Mundelfingen
Hörte ich die Glocken klingen,
Und auf Gottes freier Flur,
Zu dem Tempel der Natur,
Senkte sich in meine Brust
Stiller Andacht selige Lust,
Und mir war’s, als müßt‘ ich beten,
Dankend vor den Schöpfer treten,
Daß er dieses Tages Pracht
Mir so wonnesam gemacht.



2. Auf der Weid.

Sah die „Weid“ dann vor mir liegen,
Wo ich schnell hinabgestiegen.
In der saubern Hütte drin
Grüßet mich die Sennerin
Urschel, eine fesche Maid,
Wirtin auch auf Josephs Weid.

Klementine und Josef Frank 1926


Plötzlich hörte ich ein Klingen,
Leise Laut zum Ohre dringen.


Nun was war’s? Das Telephon
Gab der Urschel Instruktion,
Daß sie mich bewirten sollte
Und mir reichen, was ich wollte.
Aß dann Speck, trank Bier dazu,
Überließ mich kurzer Ruh‘
Und der Rinder glatte Scharen
Sah ich nach den Ställen fahren,
Sah die Farren, sah die „Kälble“
Und ich wollt‘, mir wäre selber
Wohl wie diesen Viechern hier
In der Freiheit Luftrevier.

Postkarte von 1925

Glücklich Kinder preis‘ ich euch.
Denn in eurem lust’gen Reich
Lebt ihr hier in Wald und Wiese
Herrlich wie im Paradiese,
Kerngesund, zufrieden, heiter,
Alle Tage lustig weiter.
Munter sieht euch jeder Morgen,
Kennt nicht Verdruß noch Sorgen.

Postkarte 1904

Euch ist stets der Tisch gedeckt,
Immer euch die Mahlzeit schmeckt.
Tafelmusik auch erklingt,
Wo ihr schmauset, wo ihr trinkt.
Sagt, wer spielt euch auf so schön?
Eurer Glocken traut Getön
Und vom nahen Waldeshang
Luft’ger Vöglein süßer Sang,
Und mit kräft’gen Mu, Mu, Muh
Brüllet ihr den Satz dazu.
Also grast ihr mit Behagen
Und verderbet nie den Magen;
Bei dem Trank aus klarem Quell
Bleiben Euch die Köpfe hell,
Denn auch ohne Alkohol
Ist es euch ganz pudelwohl;
Das Gespenst „Nervosität“
Niemals euch zu Leibe geht;
Seht drum auch nie mürrisch aus
Und braucht hier kein Narrenhaus.
Mensch, sieh diese Viecher an
Nimm Dir ein Exempel dran!

Wenn die Brems‘ und Sonne sticht,
habet ihr zu leiden nicht,
Könnt euch in die Ställe legen,
Ruhig der Siesta pflegen.


Und in eurer Republik
Treibt ihr keine Politik,
Und der Hader der Parteien
Kann euch nimmermehr entzweien,
Könnt auch ohne Fraktionen
Friedlich hier beisammen wohnen.
Solltet ihr in Streit geraten,
Braucht ihr keine Advokaten,
Denn ihr machet jeden Strauß
Sofort mit den Hörnern aus.
Auch die Frag‘ „woher, warum“
Geht euch nicht im Kopf herum;
Ja, ihr habt es sehr bequeme,
Philosophische Probleme
Regen euern Geist nicht auf,
’s geht doch alles seinen Lauf.
Brauchet euch um nichts zu kränken,
Ja, baucht nicht einmal zu denken;
In der Zukunft dunklen Schoß
Schauet ihr ganz sorgenlos,
Denn ihr werdet totgeschlagen,
Eh‘ ihr fühlt des Alters Plagen.

Mühlrad in Achdorf

3. Achdorf, Blumberg, Stutz

Also denkend eilt‘ ich fort
Von dem vielberühmten Ort.
Als die Sonne hoch schon stund,
War ich in des Thales Grund,
Wo ich sah die Wutach schäumen
Zwischen Felsgeklüft und Bäumen.
Auch durch Achdorf wohlbekannt
Bin ich eilend durchgerannt,
Sah dort Scheffels Linde prangen;
Doch ich bin vorbeigegangen,
Ließ mich nicht vom Durst verführen,
Dorten eins zu pokulieren,
Wollte Blumberg rasch ereilen
Und daselbst ein wenig weilen.

Scheffellinde Achdorf und eine Flasche Bohemia

Liebe Leut, wie schmeckte da
Eine Flasch‘ Bohemia!


Nahm dann einen Imbiß ein,
Tank ein Gläschen guten Wein,
Eine Tass‘ Kaffee dazu,
hielt im Grase Mittagsruh.
Blumberg, stilles Ruhenest,
Gerne bin ich hier gewest,
Und im Hause Troll vor allen
Hat es trefflich mir gefallen
Denn wo könnt‘ es besser sein,
Als wo der Mahontsverein
Manche kreuzfidele Nacht
Lustig zechend zugebracht?

Drauf ging es im Sonnenbrand
Steil hinan die Bergeswand;
Durch den langgestreckten Wald
Naht ich mich dem „Stuze“ bald.
Welch ein Anblick wunderbar
Bot sich hier dem Auge dar!
Worte können’s nicht beschreiben,
Könnte Stunden hier verbleiben,
Würde doch nicht satt mich sehen.
Endlich mußt‘ ich weitergehen
Und verlassen diesen Ort
Eilend nach der Heimat fort.

Eichbergstutz

4. Rückkehr über Behla und den Wolfsbühl.

Schon lag Behla hinter mir,
Und am nahen Waldrevier
Hatte ich erreichet gleich
Behlas Schilfbewachs’nen Teich,
Wo die Buben Kolben schneiden
Und die Gänse lustig weiden,
Wo ein Haus auf Pfähl‘ gebaut
Düster aus dem Wasser schaut.

Behlaer Weiher 2020
Der Weiher ist ein Rest von mittelalterlichen Fischweihern auf deren Damm heute die B27 liegt.

Hab die Straße dann gemieden,
Mich im Wald herumgetrieben,
Meinem lieben Wolfesbühl,
Wo ich in dem Dickicht kühl,
Zu dem feuchten Waldesgras
Oft als Knabe Beeren las.
Holde Zeit, wo bist Du hin,
Da ich noch mit Kindessinn
Heiter in das Leben schaute
Manches Luftschloß mir erbaute,
Aber schon zufrieden war,
Wenn ich in der Knabenschar
Einen Beerenplatz gefunden?
Ha, wie ließen wir und munden
Erd-, und Him- und Heidelbeeren!
Konnten wir noch mehr begehren?
Und auch nach der Zukunft bin
Schaut‘ ich mit bescheidenem Sinn.
Wie das war, frei nicht verhehlt,
Sondern treulich hier erzählt.


Schon fing ich Lateinische an
Vollen Ernsts beim Kapelan,
Und worauf ging mein Bestreben?
Dachte mir: „Ein Herrenleben
Ist gewiß so übel nicht
Weil es da an nichts gebricht.“
Als ich mich studierend plagte
Und die gute Mutter fragte:
„Wennd‘ emol en Herr worscht si,
S’ka nit fehle“, saget sie,
„Sag mir doch, wo worscht no au
Dir am liebschte koche lau?“
„Motter,“ sag i, „wißt’rwa?
Brotni Knöpfli, Eier dra,
Zettelisuppe, Auge druf
Und am Sunntig Gugelhupf!“
Das war meiner Wünsche Ziel,
Und das deuchte mir schon viel.


So in Waldes Einsamkeit
Dachte ich der Jugendzeit,
Dachte, wie wir einst als Knaben
Uns herumgetrieben haben,
Und des Übermutes voll
Uns gebärdet oft wie toll,
Streich‘ auf Streiche ausgeführet,
Reue jedoch nie verspüret.
Wie ich als ein kleiner Fant
Strampelnd auf dem Kopfe stand,
Und in raschem, leichten Schwung
Machte flott den Rädlisprung,
Was wir alles unterfangen,
Wie wir in den „Gumper“ sprangen,
Wie wir schwammen, wie wir tauchten;
Heimlich auch Zigarren rauchten,
Bochelestengel, Lindenblatt
Qualmten an Tabakes Statt,
Bis uns wurde wind und weh
Und die Farbe weiß wie Schnee;

Bochele (Wiesenkerbel)

Wie wir Grundeln, Kroppen fingen,
Und sie an das Feuer hingen,
Und sie gar nicht ausgeweidet
Ohne Schmalz zum Mahl bereitet;
Wie im Herbst wir ausgefahren
Auf die Weid mit Kinderscharen,
Wo wir vor dem frühen Nachten
Lustig uns ein Feuer machten,
Holz und Stroh zusammentrugen,
Daß die Flammen hoch aufschlugen,
Und Kartoffeln, die das Feld
Anerbeten uns gestellt,
In den Gluten samt der Schale
Brieten uns zum leckern Mahle.
Und wie schmeckte Bier und Weck
Sonntags uns beim Wägelibeck!
Doch erst in der Kronengaß
Gab es für uns manchen Spaß,
Wenn wir, echte Strolchenknaben,
„Mezler“ dich geärgert haben!
Bist uns manchmal nachgesprungen;
Hast den Riemen kühn geschwungen,
Hast uns aber nie gepackt,
Denn wir sind davongejagt!

Stadtmüller Philipp Frank (1860)


Doch vom Müller Frank, dem großen,
Kriegt ich einmal auf die Hosen,
Weil wir; – o der Greuelthat-;
Abgestellt sein Mühlenrad.

Mühlrad hinter der Stadtmühle 1925


Doch genug von meinem Treiben!
Will es weiter nicht beschreiben;
Wollt‘ ich alle Streich‘ erzählen,
Würd‘ es mir an Tinte fehlen.

Schwimmbad an der Seemühle etwa 1920

Denk‘ ich dein, o Knabenzeit,
Wird es mir im Busen weit,
Ja schon die Erinnerung
Macht das Herz mir wieder jung.
Doch auch Schatten steigen auf,
Denk‘ ich, wie im „Zeitenlauf“
Mancher, der „fidel“ einst war
In der lust’gen Knabenschar,
Ach so frühe von hienieden
Nach dem Jenseits abgeschieden!
Schlafet sanft, vom Freund betrauert,
Ach, wer weiß, wie lang es dauert,
Deckt auch mich zur letzten Ruh
Irgendwo der Rasen zu!

5. Begegnung im Walde.

So der Knabenzeit gedenkend
Und die Schritte weiter lenkend
Kam ich an des Waldes Rand,
An den Gipsbruch hingerannt.


Und was hört ich? Helles Singen,
Heitern Ruf zum Ohre klingen.
Ha, wie freute mich der Laut
Meiner Heimatsprache traut!
Wollte länger nicht mehr lauschen,
Wollte lieber Worte tauschen,
Und mit eig’nen Augen schauen,
War für Mädchen, was für Frauen
Beeren lesend in dem Schatten,
Also mich entzücket hatten.
Und so lief ich, Rock am Arm,
Hurtig nach der Mädchen Schwarm
Kaum jedoch erreicht ich sie,
Als da plötzlich eine schrie:

„Jesses Gott, dä rennt on hear,
Ear sieht us fascht wie en Bäar!
Jesses, Meidli rennt mit,
Sellem Kerli trau i nit!“
Und sie rannten – , und gar bald
Waren sie hinaus zum Wald,

Und ich rannte kreuz und quer
Ihnen folgend hinterher.
Endlich sah sich eine um
„Meildi“, sagt sie, „o wie dumm,
Daß mer wie die Gäns‘ sont rennne;
Sella Herr dä sott i kenna,
S’ischt dr sell, wo alli Johr
Umenanderrennt in dr Boor,
Und wo uf de Römerplätz
Grabe duet no alte Schätz.
Loset, ’s ischt kon schlimme Ma,
Wo om ebbis due ka!“
Alsdann hielt der Flücht’gen Schar
Wie ich ihnen nahe war,
Fragt ich: „Was rennt ihr,
Warum flieht ihr vor mir?
Seh‘ ich denn so schrecklich aus,
Daß ihr vor mir reißet aus?“
Sprach dann eine: „Jo, sischt wohr,
Blibet doch, es hott ko Gfohr!“
Hett ech Sie nu früher kennt,
Wär ech nit so bsesse grennt
Als sie ihren Namen nannten
Waren’s Töchter von Bekannten
Meiner frühen Jugendzeit,
Die jetzt hinter mir so weit,
Töchter derer, die vor Jahren
Mir bekannt, befreundet waren.
„Ach“, dacht ich im Weitergehen,
„Konntest wieder einmal sehen,
Wie’s den fremdgewordenen Mann
In der Heimat gehen kann!“

Heute ist der alte mittelalterliche Weg über die ehemalige Hüfinger Allemende versperrt.
Eine Koalition aus SPD/CDU/FDP hat das alte Niedermoor für einen symbolischen Betrag an einen Großkonzern mehr oder weniger verschenkt.

6. Hüfingen.

Jetzt ging es gemütlich, heiter
Durch die Felder heimwärts weiter,
Nach der lieben Vaterstadt,
Die den grünen Kirchturm hat,
Wo die Rinder in den Gassen
Die Visitenkarten lassen,
Wo in einer Gasse still
Traulich lockt das Krokodil,

Hochzeitsgesellschaft vor dem Krokodil vielleicht in den 1930er Jahren
Film von Ernst Kramer

Wo die alte Schächerkatze
Nächtlich noch auf ihrem Platze
Nach dem Wanderer lauernd späht,
Der bezecht nach Hause geht,

D’Schächerkatzen und d’Schächerkapelle


Und wo mitten durch das Städtlein
Plätschernd fließt ein muntres Bächlein;
Wo die Leut‘ mit ihrem Treiben
Glücklich noch beim alten bleiben
Und recht fleißig alle Zeit
Leben in Zufriedenheit;
Nach der Stadt, wo jedes Jahr
Ich im Herbst so gerne war,
Und wohin, solang ich lebe,
Jedes Jahr zu kommen strebe.


In dem Thore grüßt‘ ich froh
Meinen Freund Antonio,
Der als Wirt die Ochsengäste
Höchst galant bedient auf’s beste.
Als ich eintrat in die Krone,
Wo ich ganz gemütlich wohne,
Ha, wie schmeckte da der Wein
Und das Abendessen fein‘!

Ochsengasse etwa 1910

Legte dann die müden Glieder
Ziemlich früh zur Ruhe nieder.
So war dieses Tags Verlauf.
Punktum, fertig, Streusand drauf!






Kunstrasen für den Fußball, Essen für die LRS vom FFA, Telelader, Feuerwehrgerätehaus, Hubarbeitsbühne, Straßensanierung Opferdinger Straße, Forstwirtausbildung, Sozialpreis

Hier geht es um die Gemeinderatssitzung am 24. Juli 2025.

18:10 Uhr Ausschuss für Umwelt und Technik

Bauantrag Nr. 25/2025
Errichtung einer Agri-Photovoltaikanlage mit Batterien zur Erzeugung, Speicherung und Einspeisung von elektrischer Energie in Sumpfohren. Der Ortschaftsrat von Sumpfohren hat zugestimmt und auch der Gemeinderat mit einer Enthaltung.

Bauantrag Nr. 26/2025
Neubau eines Wohnhauses mit Garage in Fürstenberg.

Auch hier hat der Ortschaftsrat und der Gemeinderat einstimmig zugestimmt.

Das erste Haus in dem unseligen Baugebiet. Spannender Weise fast an der Schweinefabrikanlage. Ob die vorher die Winde gemessen haben? Immerhin wurden auf dem Bauplatz nicht vorher illegal Bäume abgesägt.

Bauantrag Nr. 27/2025
Dachsanierung mit Loggia in Hüfingen. Es wird einstimmig zugestimmt.

Bauantrag Nr. 28/2025
Umbau und Sanierung eines Einfamilienhauses mit Unterkellerung und Neubau einer Doppelgarage in Hüfingen. Es wird einstimmig zugestimmt.

Bauantrag Nr. 31/2025
Erweiterung der bestehenden Untergeschoss-Wohnung in Fürstenberg.

Auch hier hat der Ortschaftsrat und der Gemeinderat einstimmig zugestimmt.

Bauantrag Nr. 32/2025
Anbau an bestehendes Wirtschaftsgebäude (Lagerhalle) in Hausen vor Wald.

Auch hier hat der Ortschaftsrat und der Gemeinderat einstimmig zugestimmt.

Bauantrag Nr. 33/2025
Errichtung einer ortsveränderlichen Zelthalle in Leichtbauweise in Hüfingen.

Der Gemeinderat hat einstimmig zugestimmt.

Bauantrag Nr. 34/2025
Erweiterung des bestehenden Wohn- und Geschäftshauses durch Anbau und Umnutzung der landwirtschaftlichen Einstellhalle in Sumpfohren.

Auch hier hat der Ortschaftsrat und der Gemeinderat einstimmig zugestimmt.

Bauantrag Nr. 35/2025
Anbau landwirtschaftliche Halle in Behla.

Auch hier hat der Ortschaftsrat und der Gemeinderat einstimmig zugestimmt.

Bauantrag Nr. 37/2025
Erweiterung einer bestehenden Freiflächenphotovoltaikanlage in Hüfingen.
Der Ausschuss möchte erst eine Abklärung mit dem Landratsamt, ob es einen Präzedenzfall geben würde. Dies soll geprüft wurden und im September nochmal vorgelegt werden.
Es wird beschossen dies auf 25. September zu verschieben.

Bauantrag Nr. 38/2025
Errichtung einer Eingangsüberdachung in Hüfingen.
Der Gemeinderat hat einstimmig zugestimmt.

Es gibt keine Fragen vom Ausschuss.

Biber in der Gemeinderatssitzung

Sitzung des Gemeinderates – 24.07.2025 – 18:30 Uhr

TOP2
Bürgerfragestunde

Keine Fragen, obwohl fast 60 Leute da sind.

TOP3
Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlichen Sitzungen

Die Freiwillige Feuerwehr hat Ehrenmitglieder beschlossen.

TOP4
Antrag der Hüfinger Fußballvereine auf finanzielle Beteiligung von Kunstrasenplätzen

Die Fußballvereine FC Hüfingen e.V. und SV Mundelfingen e.V. beantragen jeweils eine finanzielle Beteiligung der Stadt Hüfingen zur Umwandlung ihrer bestehenden Rasenplätze in moderne Kunstrasenplätze.

Die Vereine planen, einen wesentlichen Teil der Finanzierung eigenverantwortlich zu stemmen. Eine
finanzielle Beteiligung der Stadt könnte durch eine pauschale Kostenbeteiligung erfolgen sowie ergänzend durch die Bereitstellung von Sachmitteln (z. B. Material, technische Unterstützung).
Die erheblichen finanziellen Auswirkungen seien im Rahmen der Haushaltsplanung allerdings ebenfalls sorgfältig abzuwägen und vom Gemeinderat ins Verhältnis zu den langfristigen Vorteilen für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger zu stellen.
Als Diskussionsgrundlage könnten die 400.000€ dienen, die aktuell für einen Platz in der langfristigen Haushaltsplanung vorgesehen sind. Diese wurden dem FC Hüfingen bei der Jahreshauptversammlung im Frühjahr 2024 unter der Bedingung zugesichert, dass ein gemeinsames Nutzungskonzept mit dem SV Mundelfingen und dem FC Hausen vor Wald erstellt wird.
Der FC Hausen vor Wald verzichtet auf einen eigenen Kunstrasenplatz, wenn die Nutzung des Kunstrasenplatzes in Mundelfingen und/oder Hüfingen sichergestellt wird. Dieser Aspekt sollte in der Diskussion zusätzlich berücksichtigt werden.
Neben der Entscheidung über die Anzahl der Plätze sind auch die Höhe der städtischen Finanzierungsbeteiligung sowie der zeitliche Rahmen eingehend zu beraten.
Die Vereinsvorstände werden im Gemeinderat die Projektvorstellungen und Konzeptionen persönlich präsentieren.

Der hintere Platz (2) soll umgewandelt und eingezäunt werden.

Die Kosten für die Umwandlung. Hier möchte ich auf die Kosten von 42.200 € für den Zaun aufmerksam machen.

Achtung!
Bevor ich über die Ansichten der Gemeinderäte berichte, kommt nun zuerst meine Meinung:

In Mundelfingen bin ich zwar noch nicht so oft vorbeigelaufen wie in Hüfingen, aber die paarmal sogar mit Hund und es hat mich keiner beschimpft, im Gegenteil. Auch war ich in Mundelfingen schon im Clubhaus auf einer Party eingeladen und ich schätze das Engagement in Mundelfingen für Parität und Inklusion ausserordentlich. Auch gibt es dort mehr Mitglieder als in Hüfingen.
Apropos Mitglieder, der TUS Hüfingen hat fast doppelt so viele Mitglieder wie der FC Hüfingen und Mundelfingen zusammen. Die Jugendarbeit vom TUS in der Stadt Hüfingen ist deutlich engagierter und die Sporthallen könnten sicher auch mal ein kleines Upgrade verkraften in den nächsten
Jahren.

Eine meiner Laufstrecken geht am FC Hüfingen vorbei und obwohl ich mich immer am Tennisplatz vorbei drücke, wurde ich auf deren Grundstück schon mehrfach blöd angemacht. Und zwar nie von den Tennis Spielern! Ich bin damit nicht alleine, auch andere haben mir davon berichtet.
Dazu kommt der Zaun, den der FC Hüfingen plant zu bauen, damit niemand mehr am Tennisplatz vorbei zum Römerbad laufen darf.

Der FCH besteht darauf alle Hüfingerinnen und Hüfinger des Wegerechtes zu berauben!
Und das mit unserem Geld!

Falls dies durchgesetzt wird, nehme ich den Handschuh auf. Ich werde nicht kampflos auf meine Laufstrecke verzichten wegen ein paar rücksichtslosen Fußballer!

Dann noch eine Anmerkung über die Vorlage in der steht:
 „Ohne Kenntnis des FCH hat der damalige Bürgermeister in der Versammlung am 5. April 2024
verkündet, dass im Haushaltsplan der Stadt Hüfingen für das Jahr 2027 Mittel von 400.000,- € für den Bau eines Kunstrasenspielfeldes in Hüfingen eingeplant wurden.“

Wie konnte der Ex so großzügig ohne Gemeinderatsbeschluss mit unserem Geld umgehen? Das schreit förmlich nach einem Wahlkampfgeschenk, das nicht funktioniert hatte und das wir jetzt ausbaden dürfen, wie so viele andere Schulden des Ex. Der Ex fühlte sich an Verträge seines Vorgängers nicht gebunden und hatte dies oft lautstark verkündet. Aber der Gemeinderat ist bisher immer Abmachungen gefolgt und das ist auch richtig so.


18:40 Uhr
Alle drei Vorstände vom FC Hüfingen, Mundelfingen und Hausen vor Wald sind anwesend und erläutern, was sie warum möchten. Hauptproblem sei das Wasser, das im Sommer immer mehr knapp wird und oft auch die Entnahme aus Bächen verboten ist. Auch reiche ein einziger Platz nicht für die vielen Gruppen, wie man in den Nachbarstädten sieht.

19:05 Uhr Meinung des CDU Fraktionssprecher:
Es handelt sich um ein großes Investitionsvolumen von 400.000 Euro und er drückt seine Hochachtung für die betriebswirtschaftliche Vereinsführung aus. Beide Kunstrasenplätze finden die Zustimmung der CDU Fraktion. Allerdings sorgt er sich über die Folgekosten. Die CDU hätte gerne eine zeitliche Streckung. Also Mundelfingen ab nächstes Jahr und FC Hüfingen erst in zwei, oder drei Jahren.
Er fragt nach der Umzäunung und ob die den Weg sperren wollen.

FC Hüfingen will den Weg sperren und besteht darauf.

19:13 SPD Fraktionssprecherin:
Bedankt sich für die gute Absprache und Zusammenarbeit. Die SPD steht hinter den zwei Plätzen. Sie betont aber, dass sich auch die SPD nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt festlegen will. Auch hätten die Gemeinderäte die Verantwortung für andere Vereine und möchte jetzt nichts versprechen.

19:06 Freies Forum Fraktionssprecher:
Hüfingen wird die nächsten Jahre rote Zahlen schreiben und es gibt jede Menge Investitionen und die Rücklagen werden angegriffen werden müssen. Jeder Verein hat Bedürfnisse und die Folgekosten sind nicht zu unterschätzen. Die Fraktion unterstützt nur einen Kunstrasenplatz.

19:20 LBU:
Ist auch für einen einzigen Platz und hat Bedenken wegen des Mikroplastiks.

Mikroplastik sei heute kein Problem, da andere Materialien benutzt werden.

Die LBU und CDU hätten gerne eine Formulierung für einen Beschlussvorschlag die auf den September vertagt wird. Der Gemeinderat stimmt zu im September über die Finanzierung für den FCH abzustimmen.

Der Kunstrasenplatz für Mundelfingen 2026 wird mit einer Enthaltung beschlossen.

TOP5
Neuvergabe der Essenslieferung für die Mensa der Lucian-Reich-Schule

Seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 ist eine Firma aus Rheine Lieferant der Schulverpflegung. Die Menükomponenten werden tiefgekühlt angeliefert und vom Mensateam je Schicht regeneriert und ausgegeben. Das FF Altenpflegeheim Hüfingen hat gegenüber unserem Bürgermeister Interesse an einer Übernahme der Essensbelieferung für die Lucian-Reich-Schule signalisiert. Durch die neue Küche stehen beim FFA zusätzliche Kapazitäten für eine Belieferung der Schulmensa zur Verfügung. Die erforderliche Sachkunde, Erfahrung und das notwendige Personal zur zuverlässigen Versorgung sind vorhanden.
Der Gemeinderat hat der Verwaltung fraktionsübergreifend den Auftrag erteilt, die Möglichkeiten einer Vergabe der Essenslieferung an das FF Altenpflegeheim zu prüfen und in die Wege zu leiten. In der Folge wurde der bestehende Liefervertrag zum 31.08.2025 gekündigt.

Der Gemeinderat soll die Direktvergabe des Lieferauftrages für die Mensa an der Lucian-Reich-Schule ab 01.09.2025 für die Dauer von 12 Monaten zum Preis von 3,18 € netto je Mahlzeit an das FF Altenpflegeheim Hüfingen vergeben.
Die Verwaltung soll beauftragt werden, in der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres 2026 über die Entwicklung der Essenszahlen, die Zufriedenheit der Nutzer mit dem Essen und die allgemeine Situation der Mensa an der LRSH zu berichten.

Der Gemeinderat stimmt dem einstimmig zu.

TOP6
Beschaffung eines Teleladers zur Beschickung des Schubbodens bzw. Bunkers für die Hackschnitzelheizung Bleichewiese

Bislang wurde der Bunker der Hackschnitzelheizung Bleichewiese von einem Bauhofmitarbeiter mit dem Schaufellader des Bauhofs befüllt (Stundenaufwand aktuell 10 Stunden/Woche). Der Schaufellader des Bauhofs ist aber bereits mit eigenen Arbeiten des Bauhofs ausgelastet.
Der Maschinen-Stundenaufwand für die Beschickung des Schubbodens steigt mit der Inbetriebnahme der neuen 2-MW-Hackschnitzelheizung weiter. Der Telelader ist besser geeignet für die Beschickung als der Schaufellader des Bauhofs. Der Telelader wird sowohl bei der Anlieferung als auch bei der
Beschickung des Schubbodens der Heizzentrale Bleichewiese eingesetzt werden.

Es soll eine Firma aus Rottenburg beauftragt werden einen Telelader zum Angebotspreis von
109.440,25 € netto zu liefern.

Der Gemeinderat stimmt dem mit zwei Enthaltungen zu.

TOP 7
Vergabe verschiedener Arbeiten für den Hackschnitzelkessel II am Standort Bleichewiese

Die Isolierarbeiten der Rohrleitungen für den Hackschnitzelkessel II soll an eine Firma aus Grosselfingen in Höhe von netto € 54.714,56 (inkl.2% NL) vergeben werden.

Die Bodenbelagsarbeiten-Epoxidharz für die Heizzentrale II am Standort Bleichewiese soll an eine
Firma aus Blumberg-Opferdingen in Höhe von netto € 22.407,00 vergeben werden.

Die MSR-Technik für den Hackschnitzelkessel II soll an eine Firma aus Hüfingen in Höhe von netto € 116.089 € vergeben.

Auch hier stimmt der Gemeinderat mit zwei Enthaltungen zu.

TOP 8
Erweiterung Feuerwehrgerätehaus Hüfingen – Vergabe von Bauleistungen

Eine Firma aus Hüfingen soll für die Fensterbauarbeiten in Höhe von 86.303,56 € brutto beauftragt werden.

Eine Firma aus Hüfingen soll für die Elektroarbeiten in Höhe von 293.368,62 brutto € beauftragt werden.

Eine Firma aus Hüfingen soll für die Heizungsbau- und Sanitärarbeiten in Höhe von 305.435,90 € brutto beauftragt werden.

Hier wird mit einer Enthaltung zugestimmt.


TOP9
Beschaffung Hubarbeitsbühne für den Bauhof

Für den Bauhof soll eine Hubarbeitsbühne für den Preis von 164.220 € brutto angeschafft werden.

Hier wird einstimmig zugestimmt.


TOP 10
Vergabe Straßensanierung Opferdinger Straße Mundelfingen

Der Gemeindeverbindungsweg von Mundelfingen nach Opferdingen befindet sich abschnittsweise in einem nicht mehr verkehrssicheren Zustand. Daher hat der Ortschaftsrat bereits im Jahr 2022 einen Haushaltsantrag für die Sanierung des Verbindungsweges gestellt.

Eine Firma aus Leipferdingen soll als wirtschaftlichster Bieter mit einer Angebotssumme von 44.688,90€ brutto beauftragt werden.

Auch hier wird einstimmig zugestimmt.

TOP 11
Reparaturvergabe Oberlichter Haus Schellenberg Lucian-Reich-Schule

An der Lucian-Reich-Schule sind im Lernhaus Schellenberg die Motoren der Oberlichter defekt und können nach vorangegangener Prüfung auch nicht wiederinstandgesetzt werden. Dies führt vor allem in den Sommermonaten zu einem Hitzestau in diesen Klassenzimmern und die Räume lassen sich hierdurch auch schlechter belüften.

Eine Firma aus dem Brigachtal soll für die Fensterbauarbeiten in Höhe von 26.608,99 € brutto beauftragt und eine Hüfinger Firma wird für die Elektroarbeiten im Rapportlohn beauftragt.

Dem wird auch einstimmig zugestimmt.

TOP 12
Forstwirtausbildung im Städteviereck

Die Kommunen Hüfingen, Bräunlingen, Blumberg und Donaueschingen im Städteviereck haben große Waldbestände in ihrem Eigentum. Damit verbunden gibt es für die umfangreiche Forstwirtschaft in jeder der Kommunen einen Forstbetrieb mit Revierleitern und Waldarbeitern.
In allen Städten gibt es unbesetzte Forstwirtstellen. Deshalb fanden Termine zwischen den Förstern, Bürgermeistern und der Verwaltung statt, um sich über die Möglichkeiten einer gemeinsamen Forstwirtausbildung abzustimmen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass ein gemeinsamer Ansatz mit allen vier Kommunen auf der Südbaar am besten geeignet wäre.
Die Ausbildung von Forstwirten im eigenen Forstbetrieb hat viele Vorteile. So werden die Waldflächen, die handelnden Personen und Abläufe schon während der Ausbildung kennen gelernt. Die Erfahrung hat weiterhin gezeigt, dass auch die Bindung an den Ausbildungsbetrieb während der Ausbildung geprägt wird. Dadurch entsteht eine deutlich höhere Chance, dass die Auszubildenden den Forstbetrieben erhalten bleiben und somit freie Stellen besetzt werden können.

Wenn sich die Gemeinderäte der vier Kommunen für die gemeinsame Ausbildung aussprechen würden, wäre als nächstes die Anerkennung für die Ausbildung im Verbund zu beantragen. Dies ist erforderlich, damit die Auszubildenden in allen vier Kommunen gleichermaßen eingesetzt werden dürfen.
Die Auswahl in welcher Rechtsform ein solcher Verbund geführt werden könnte wird aktuell geprüft. Denkbar wäre hierbei die Gründung eines Zweckverbandes. Da die vier Kommunen bereits Mitglied des bestehenden Zweckverbandes Volkshochschule Baar sind, könnte es auch eine Überlegung sein, die Ausbildung als neuen Aufgabenbereich an diesen bestehenden Zweckverband anzugliedern. Weitere Details dazu sind im Projektverlauf noch abzustimmen.

In dieser Sitzung soll der Gemeinderat informiert werden und es werden die einzelnen Stellungnahmen hierzu eingeholt. Auch sollen die erforderlichen Mittel im Haushaltsplan 2026 bereitgestellt werden. Für die einzelne Kommune wäre im ersten Jahr mit einmaligen Kosten von rund 25.000,- € zu rechnen.

Meine Meinung hierzu ist, dass der Zweckverband Volkshochschule Baar zwar schon existiert, aber der momentane Geschäftsführer nicht die Kompetenzen hat, so etwas zu leisten. Seit seinem Antritt 2021 haben alle Mitarbeiterinnen, die konnten, das Weite gesucht und er hat die VHS ideologisch geprägt. Vielleicht wäre die Forstwirtausbildung eine gute Gelegenheit, einen neuen Zweckverband zu gründen und den der Volkshoschule Baar aufzulösen. Somit hätte man auch das hierfür nötige Geld frei sogar das Doppelte!
Eigentlich wäre auch der Kreis für so etwas zuständig, wir bezahlen ja nun wirklich genug Kreisumlage.

Es war der Amtsleiter vom Forstamt, Dr. Frieder Dinkelaker, da und hat die Fragen der Gemeinderäte detailliert beantwortet.

Alle Gemeinderäte stimmen dem zu.

TOP 13
Änderung der Richtlinie für die Vergabe des Sozialpreises der Stadt Hüfingen

Seit 2018 werden jährlich mindestens zwei PreisträgerInnen von der Jury aus den eingegangenen Vorschlägen ausgewählt und ausgezeichnet. Die Zusammensetzung der Jury ist in § 4 der Richtlinien für die Vergabe des Sozialpreises der Stadt Hüfingen geregelt. Diese Regelung über die Zusammensetzung der Jury soll geändert werden. Also es sollen noch mehr Männer in dieser Jury etwas zu sagen haben.

Meine Meinung hierzu ist eindeutig und ich bin froh hier und jetzt Gelegenheit zu haben, diese kund zu tun:

Es steht ausser Frage, dass alle bisherigen Sozialpreisträgerinnen und Sozialpreisträger diesen verdient haben. Alle haben großes geleistet und tun dies immer noch; auch ich habe mehrfach schon eine Dame vorgeschlagen von der ich hoffe, dass sie dieses Jahr endlich berücksichtig wird. Aber, jetzt kommt das Aber 🙂

Wir sind in Hüfingen ein Team und sollten endlich zusammen arbeiten. Es ist mir wichtig, dass nicht irgend welche Grüppchen gegen andere Grüppchen arbeiten. Der Sozialpreis zupft nun einen Menschen aus einem Grüppchen raus und lobt ihn. Diese Jury, egal in welcher Zusammensetzung und wieviele, wird wieder aus Männern bestehen die sich wichtig fühlen möchten. Ja, sie sind auch wichtig, da ihre Aufgabe sein wird Hüfingerinnen und Hüfinger rauszuzupfen die dann gesondert geehrt werden.

Wir sind ein Team! Bitte zupft keinen raus und ehrt ihn gesondert! Wie wäre es das Geld in eine gemeinsame Nachbarschaftsfeier zu investieren? Ein bunter Abend in der Stadthalle mit allen Ehrenamtlichen die kommen möchten?

Die CDU und SPD beantragen eine Vertagung da sie anscheinend die selben Überlegungen dazu haben wie ich. Also ich bin nicht alleine mit meinen Gedanken.

Es wird erst mal vertagt, da der Sozialpreis in dieser Form eh zu diskutieren ist.


Nachbarschaftshilfe

Die Veranstaltungen waren gut besucht und am 30. September ist die Kick-off Veranstaltung.

Bürgerenergiegenossenschaft

Für eine Bürgerenergiegenossenschaft soll es am 29. September eine Infoveranstaltung geben.

Zecken auf der Baar

Etwa zwanzig Zeckenarten kommen in Deutschland vor. Die Schildzecke Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus) ist dabei die deutsche Zeckenart, die am häufigsten Menschen befällt. Andere häufige Schildzeckenarten sind hier z. B. die Igelzecke (Ixodes hexagonus), die Schafzecke (Dermacentor marginatus), in Süddeutschland auch die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus). Weltweit die häufigste Art, die auch auf dem Menschen parasitiert, ist die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus), die in Deutschland wegen zu geringer Wärme aber nicht dauerhaft leben kann.

Zecken übertragen beim Zeckenstich aufgrund ihrer Lebensweise häufig Krankheitserreger zwischen den Wirten, ohne jedoch selbst zu erkranken. Es handelt sich dabei um mehr Arten von Krankheitserregern als bei jeder anderen parasitischen Tiergruppe. Auch Menschen sind durch Erkrankungen wie Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Babesiose, Ehrlichiose, Rickettsiosen oder Neoehrlichiose betroffen.

Borelliose

ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi oder verwandte Borrelien ausgelöst wird. Die in drei Stadien verlaufende Erkrankung kann verschiedene Organe in jeweils verschiedenen Stadien und Ausprägungen betreffen, speziell die Haut, das Nervensystem und die Gelenke. Bei dem dritten Stadium der Erkrankung könnte es sich dabei um eine Autoimmunerkrankung handeln. Die Infektion mit Borrelia burgdorferi kommt beim Menschen, verschiedenen Säugetieren und Vögeln vor, und sie geschieht in der Regel über einen Zeckenstich.

Bei einer Borelliose ist wichtig, dass sie korrekt diagnostiziert wird und dann möglichst schnell mit Antiobiotika behandelt. Die Prognose nach frühzeitiger antibiotischer Behandlung im ersten Stadium ist gut! Deshalb ist eine frühzeitig Diagnose wichtig.

Nach einer Borelliosefinfektion können rote Flecken auftreten.
Foto: James Gathany (CDC), Public domain, via Wikimedia Commons

Diese roten Flecken treten nur bei Borelliose auf!
Gegen eine Borelliose kann man nicht impfen!

Hier auf der Baar gibt es aber eine deutlich schlimmere Gefahr:

FSME – Frühsommer-Meningoenzephalitis – TBEV

Diese ist der Grund für meinen Artikel hier!

Endemiegebiete in Deutschland liegen vor allem in Baden-Württemberg, in Bayern, im südlichen Hessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen. Darüber hinaus sind einzelne Kreise in sechs weiteren Bundesländern betroffen. Eine aktuelle Karte der FSME-Risikogebiete, eine Zusammenfassung der FSME-Epidemiologie in Deutschland und die FSME-Impfquotenwerden jährlich im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht: www.rki.de/fsme-karte

Karte der FSME-Risikogebiete 2022
veröffentlicht im Epidemiologischen Bulletin des RKI 9/2023

Erreger

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und verwandte Virusenzephalitiden werden durch ein Virus des Genus Flavivirus in der Familie der Flaviviridae verursacht. Weltweit gibt es drei relevante Virussubtypen mit hoher phylogenetischer und antigener Ähnlichkeit, die impfpräventabel sind.

Das heißt: Man kann impfen!

In Deutschland kommt der europäische Subtyp vor, der vor allem durch die Zecke Ixodes ricinus übertragen wird. Daneben gibt es auch einen fernöstlichen und einen sibirischen Subtyp, die in Europa im baltischen Raum und an der finnischen Küste sowie im asiatischen Raum vorkommen und dort von der Zecke Ixodes persulcatus übertragen werden. Tick-borne encephalitis (TBE) ist der englische Überbegriff für alle Virussubtypen; der deutsche Begriff „FSME“ bezeichnet die Erkrankung mit dem europäischen Subtyp.

In den FSME-Verbreitungsgebieten Deutschlands sind kleinräumig in sogenannten Naturherden ca. 0,1-5% der Zecken mit dem Virus infiziert.

Die o.g. Zecken können auch das Bakterium Borrelia burgdorferi übertragen, das zur Lyme-Borreliose führen kann. Diese Erkrankung tritt wesentlich häufiger als die TBE auf, da etwa 10-35% der Zecken mit Borrelien befallen sein können.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich 7–14 Tage, in Einzelfällen bis zu 28 Tage.

Klinische Symptomatik

Der typische Verlauf einer FSME-Erkrankung ist biphasisch und beginnt mit unspezifischen, grippeähnlichen Beschwerden. Nach einem kurzen symptomfreien Intervall von bis zu einer Woche folgen die spezifischen neurologischen Manifestationen der FSME (Meningitis, Enzephalitis, Myelitis). Ein hoher Anteil der Infektionen (ca. 70–95%) verläuft jedoch asymptomatisch oder die zweite Krankheitsphase bleibt aus. Bei schweren Verläufen besteht insbesondere bei Erwachsenen die Gefahr von bleibenden neurologischen Ausfällen, in der Regel in Form von Paresen, aber auch von Anfallsleiden oder lange andauernden Kopfschmerzen. Diese Symptome können oft Monate nach der Erkrankung persistieren. Häufig kommt es jedoch selbst nach schweren Verläufen zur völligen Heilung. Schwere Krankheitsverläufe werden bei Erwachsenen häufiger beobachtet als bei Kindern. Bei ca. 1% der Erkrankten führt die Erkrankung zum Tod.

Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen

1. Präventive Maßnahmen

Expositionsprophylaxe

Ein wichtiger Grundsatz der Prävention der FSME und auch der Borreliose ist, Zeckenstiche nach Möglichkeit zu vermeiden.

Nach naturnahem Aufenthalt in Gebieten mit Zeckenvorkommen wird ein sorgfältiges Absuchen des Körpers nach Zecken empfohlen. Insbesondere bei Kindern können die Zecken am Haaransatz sitzen. Bei Zeckenbefall muss die Zecke umgehend entfernt werden. Dabei sollten möglichst alle Teile der Zecke entfernt werden, um eine Entzündung zu vermeiden. Hierzu greift man die Zecke mit einer Pinzette oder einem speziellen Zeckenentfernungsinstrument nahe der Hautoberfläche, also an ihrem Kopf (niemals am Körper!) und zieht sie langsam und gerade aus der Haut. Die Zecke sollte dabei auf keinen Fall vor dem Entfernen mit Öl oder Klebstoff beträufelt werden. Dies würde das Tier unnötig reizen und könnte dazu führen, dass es seinen Speichel und somit mögliche Infektionserreger abgibt. Nach Entfernung der Zecke ist eine sorgfältige Desinfektion der Wunde empfohlen. Falls der Tetanusschutz nicht (mehr) gegeben ist, sollte dieser aktualisiert werden.

Impfung

Die Immunisierung stellt einen wirksamen Schutz für potenziell gefährdete Einwohnerinnen und Einwohner und Besuchende von Risikogebieten dar.

Für die Grundimmunisierung sind drei Impfstoffdosen erforderlich. Auffrischimpfungen sind bei fortbestehender Exposition in Abständen zwischen drei und fünf Jahren erforderlich, je nach Alter und verwendetem Impfstoff (siehe Fachinformationen).

Weitere Informationen finden Sie in den Antworten auf häufig gestellte Fragen zur FSME-Impfung.

Bitte, lassen Sie sich und Ihre Kinder impfen!

Foto: Wikimedia/Scott Bauer, Agricultural Research Service of USDA

Misogyne Provinzpresse feierte ihre Monopolstellung

Während sich in Konstanz das Südkurier-Patriarchat gegenseitig selber lobt, machen ihre Provinz-Schreiberling was von ihnen erwartet wird. Klar, man möchte ja nicht auf der Straße landen wie die Journalisten der Neckarquelle. Demokratie wird eh überbewertet, bei der möchten ja nur vermeintliche Minderheiten oder gar Frauen mitreden.

Wie mir der 1. Landesbeamte gesagt hatte, ist meine Rechtsauffassung eh eine falsche. Recht haben die hoch bezahlten Männer die in der momentan passenden Partei sind und egal wie die Fakten liegen, was die sagen gilt. Immer!

Unter der Überschrift „Ankommen und Vertrauen schaffen“ im Südkurier und „Ein Jahr Bürgermeister Patrick Haas“ im Schwabo erschien ein identischer Artikel. Männer bejubeln mal wieder Männer; erstaunlich, dass der Landrat nicht um seine überflüssige Meinung zu Hüfingen gefragt wurde. Aber das kommt dann wieder im nächsten Wahlkampf für seine CDU. Als ob die Hüfingerinnen sich alle in der Küche verstecken würden.

Nichts, aber auch gar nichts, würde hier laufen ohne die Hüfingerinnen!

Das weiß auch unser Bürgermeister und zumindest er erwähnt Frauen, auch wenn es die Typen vom Südkurier nicht sonderlich interessiert.

Aber vielleicht ganz gut, ansonsten würden den Frauen nur Unwahrheiten in den Munde gelegt werden, wie man weiter unten sieht. So werden Zitate von Frauen manipuliert, Falschbehauptungen getätigt, Großkonzerne geschützt und ganz offen bestimmte Männer im Wahlkampf bejubelt. Eine Missbilligung vom Presserat hierfür wird kurzerhand ignoriert und Mann genießt seine Monopolstellung zur fröhlichen Manipulation. Dabei hätte Mann letztes Jahr in Hüfingen sehen können, dass zumindest in den Fällen in denen wir wählen dürfen, dies auch unabhängig tun.

In einer Demokratie sollte es das Prinzip einer Zeitung sein, alle Bevölkerungsschichten abzubilden und auch Ehrenamt wertzuschätzen, anstatt ein misogynes Weltbild und Geschichtsklitterung als Standart zu setzen.

Die letzte unabhängige Zeitung der Region wurde vom Schwabo übernommen

Beitrag vom 30. September 2024

Wir hatten es schon im März diesen Jahres gehört, aber am 25.09.2024 war ein Artikel zur Übernahme der Neckarquelle in der taz – was uns die Monopolpresse der Region aus Gründen verschweigt.

Als letzte unabhängige Zeitung in Südbaden hatte die Neckarquelle damals über die Einleitung des Schmutzwassers in das Biotop Behlaer Weiher und das Streuobstmassaker im Ziegeleschle berichtet. Laut taz lag die unabhängige Berichterstattung damals vor allem am Chefredakteur und des Inhabers der Neckarquelle. Der Schwabo findet die „knapp 30 Mitarbeiter überflüssig“, kündigte den Journalisten und bezahlt künftig auch keine Tariflöhne mehr. Immerhin zogen die Gekündigten vor das Arbeitsgericht und klagten. Es wird hoffentlich zumindest eine Abfindung für die Journalisten raus springen, was aber der Region gar nichts nützt. Somit gibt es in Südbaden keine freie Presse mehr. Kein Wunder, dass das Durchschnittsalter der verbliebenen Leser der Monopolpresse im Schnitt bei 70 Jahren liegt.

Das ist einfach nur traurig und es wird mir Angst und Bange um unsere Demokratie.

Schwarzwälder Bote bezieht Stellung im Bürgermeisterwahlkampf

vom 22. Juni 2024

Nachdem der Südkurier im Kommunalwahlkampf aktiv eine Liste schlecht gemacht hatte, indem er aus einem deutlichen „Ja“ ein „Nein“ machte, bezieht nun der Schwarzwälder Bote im Bürgermeisterwahlkampf klar Seite für den Amtsinhaber und bewirbt ihn auf der 1. Seite.

Der Artikel hierzu wurde von einem Südkurier Schreiberling verfasst und immerhin hatte der über alle Kandidaten etwas zusammengeschrieben.

Allerdings sollte man sich aus Fairnessgründen mal überlegen, dass auch die SPD hierzu gefragt werden solle, da sich der Amtsinhaber ausschließlich mit deren wirklich schwer erkämpften Federn schmückt.

Aber wenn der CDU Mann schon mit der SPD angibt, lässt sich berechtigt fragen: Wo wäre Hüfingen wohl ohne SPD?

Südkurier manipuliert Zitate im Wahlkampf

Beitrag vom 5. Juni 2024

Da hat der Südkurier schon immer in der Berichterstattung ganz klar Position bezogen und scheute sich nicht, falls nötig, hierfür auch Zitate zu manipulieren oder falsch darzustellen. Weiter unten findet man eine Rüge vom Presserat hierfür. Auch jetzt im Kommunalwahlkampf macht der Südkurier wieder sehr deutlich auf welcher Seite er steht.

Unten mal wieder ein kleines Beispiel aus unserer „Presse“, wo einfach mal wieder eine Aussage in das Gegenteil verdreht wird. Die Frage war, ob die Jugendarbeit ausgeweitet werden sollte:

Schwabo druckt das „Ja“ ab.
Südkurier kürzt manipulativ und ersetzt das „Ja“ durch ein rotes Kreuz.

Es gibt noch mehr Beispiele aus dem Wahlkampf, für die ich jetzt aber keine Lust noch Zeit habe.

Wer sich für das Thema Jugendarbeit und die Positionen der LBU interessiert, soll hier gucken:
https://www.lbu-huefingen.de/themen/

Schwabo übernimmt Lüge vom Bürgermeister in der Überschrift

Beitrag vom 06.01.2024

Eigentlich wollte ich dazu nichts schreiben, da der Südkurier sich dieses Mal alle Mühe gegeben hat. Jetzt ist es leider so, dass der Bm eine kleine Lüge konstruiert hat, um vom Inhalt meiner letzten Rede abzulenken.

Die merkwürdige Behauptung ich habe die Sitzung vorzeitig verlassen stimmt nicht und soll nur davon ablenken was ich gesagt habe.
Sonst müsste man sich ja mit meinen aufgeführten Tatsachen auseinandersetzen.
Dann stand in der Zeitung noch was von Klima – jeder kann lesen, dass die Klimaveränderung kein Thema war.

Diese kleinen Ungenauigkeiten wären jetzt nicht so dramatisch, da der Südkurier auch eine nette Überschrift gewählt hatte. Allerdings meinte der Schwarzwälder Bote jetzt so richtig gegen mich auftrumpfen zu müssen. Jeder weiß, dass dieses Blatt der FDP sehr nahe steht und von daher passt es den FDP Männern natürlich in den Kram vom Thema meiner Rede abzulenken.

Die Überschrift dient dazu vom Inhalt meiner Rede abzulenken.
Der Autor kann nichts für die Überschrift!

Ich möchte meine Leser bitten, diese Behauptungen klar zu stellen, da ich ja gegen Gerüchte und die Zeitung keine Chance habe.

Südkurier verbietet Leserbriefe

4. August 2023

Unsere regionale Monopolpresse hat die Rüge vom Presserat lediglich in so weit beeindruckt, als dass man keine Jubelbarden mehr erfindet unter der Benutzung real existierender Menschen.

So wird in der Einheitspresse am 26. Juli ein Foto eines (nach meinem subjektiven Empfinden) deutlich angeschwipsten Bm beim „lösen der Tragseile“ ohne jegliche vorgeschriebene Schutzausrüstung gezeigt. (ja, ich habe einen Screenshot!)

Der Leserbrief eines, ob der Fahrlässigkeit, empörten Bürgers wird zensiert, da die Anschuldigung gegen unsere Obrigkeit noch der Recherche benötige.
Wer das zu recherchierende Foto sehen möchte, sei auf den Artikel im SK verwiesen: „Wenn eine 30-Meter-Brücke einschwebt: Nächtliches Spektakel an der Schaffhauser Straße“. (Ein Spektakel hinterster Provinzialität war dies allemal. )

Und hier der zensierte Leserbrief

Aus der Rüge vom Presserat:

Nach § 15 Beschwerdeordnung besteht zwar keine Pflicht, Missbilligungen in den betroffenen Publikationsorganen abzudrucken.
Als Ausdruck fairer Berichterstattung empfiehlt der Beschwerdeausschuss jedoch eine solche redaktionelle Entscheidung.

Einmal mehr haben unsere Provinz-Schreiberlinge bewiesen, dass sie an einer fairen Berichterstattung keinerlei Interesse haben.
Vor allem jetzt da der Wahlkampf 2024 schon begonnen hat.

Missbilligung vom Presserat an den Südkurier

31. März 2023

Nachdem ich mich im Dezember an den Presserat gewendet habe, wegen der falschen Berichterstattung über die Haushaltssitzung am 29.12.2022 (siehe unten), hat der Presserat jetzt dem Südkurier seine Missbilligung ausgesprochen.

Der Beschwerdeausschuss hält den Verstoß gegen die Ziffer 2 des Pressekodex für so schwerwiegend, dass er gemäß § 12 Beschwerdeordnung die Maßnahme der Missbilligung wählt.

Hier der ganze Text:

Falsche Berichterstattung im Südkurier

29.12.2022

Als wir 2019 in den Hüfinger Gemeinderat gewählt wurden, wusste ich noch nicht, dass die angebliche Wahrheit vom Südkurier zum Gefallen der hier Herrschenden gemacht wird. 

Spätestens seit der falschen Berichterstattung zum Lidl Zentrallager 2020 wusste ich Bescheid. Damals wurde behauptet wir hätten uns enthalten und unsere Argumente dagegen wurden ignoriert. Leserbriefe wurden ebenfalls ignoriert, da der Südkurier das ausschließliche Monopol hätte über Stadträte zu berichten. Wir selber dürften gar nichts klarstellen. Eine Woche später landete der Lidl eine ganzseitige Werbeanzeige und seit damals werden wir vom Südkurier ignoriert. 

Angeblich hätten wir uns enthalten

Auch die jahrelange, gut dokumentierte, Einleitung von Mischwasser in das Biotop wurde ignoriert. Wobei das Ignorieren meiner Meinung nach noch besser ist, als Unwahrheiten zu behaupten.

Jetzt zum Haushalt 2023 hat mich eine erneute Unwahrheit ziemlich aufgebracht. Auch hier wird wieder behauptet, wir hätten uns enthalten, was nicht stimmt. Meine Vermutung für diese erneute falsche Behauptung ist, wenn der Südkurier die Wahrheit schriebe, müsste er ja unsere Argumente berücksichtigen. 

falsche Behauptung am 29.12.2022

So funktioniert Journalismus meiner Meinung nach nicht!

Seit 2020 sammle ich alle falschen Behauptungen vom Südkurier. Gerne kann ich noch andere Fälle nachliefern. Der falsche Haushaltsartikel ist aus dem Schwarzwälder Boten kopiert, da der Schwabo 1:1 die Behauptungen vom Südkurier übernimmt. Es gibt im Städtedreieck um Donaueschingen, Bräunlingen und Hüfingen keine freie Berichterstattung mehr

Ich fordere, dass der Südkurier auch im Hinblick seines Monopols hier den journalistischen Grundaufgaben in Zukunft gerecht wird und mich entweder weiter ignoriert oder die Wahrheit berichtet

Aber wie mir schon der “Erste Landesbeamte” schrieb, stimmt meine Vorstellung eines Rechtsstaates nicht mit der Realität überein. Auch hier muss mich wohl damit abfinden. Wahrheit hat nichts mit Fakten zu tun.

Melodien der Baar – neu mit dem Leänedli!

1. Version vom 7. Oktober 2022

Kirchenglocken der Baar


St. Verena und Gallus

St. Verena und Gallus

Sechsuhrläuten


St. Leonhardskapelle

S’Leänedli




Vielen Dank an Arthur Lehnert fürs Bimmeln!


St. Georg, Mundelfingen

St. Georg, Mundelfingen.

Sechsuhrläuten

Vielen Dank an Michael Steinemann fürs Aufnehmen!


St. Silvester, Sumpfohren

St. Silvester, Sumpfohren

Zwölfuhrläuten


St. Georg, Behla

St. Georg, Behla

Zwölfuhrläuten


St. Peter und Paul, Hausen vor Wald

St. Peter und Paul, Hausen vor Wald

Zwölfuhrläuten


St. Maria, Fürstenberg

St. Maria, Fürstenberg

Zwölfuhrläuten


Lorettokapelle

Loretto, Hüfingen
Vielen Dank an Artur Lehnert fürs Läuten!

Loretto

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Ich freue mich über mehr Aufnahmen!