Die Weihnachtsgeschichte in schwäbischer Mundart, geschrieben von Sebastian Blau
Zum Autor: Sebastian Blau – unter diesem Pseudonym hat Josef Eberle (1901–1986) ab 1928 seine schwäbischen Texte veröffentlicht. Er wurde in Rottenburg geboren, war Buchhändler in Tübingen und Berlin, dann Journalist und Schriftsteller, von 1927 bis 1933 Leiter der Vortragsabteilung des Süddeutschen Rundfunks. 1936 wurde er mit Schreibverbot belegt. Von 1945 bis 1971 war Eberle Mitherausgeber der »Stuttgarter Zeitung«. Neben vielen anderen Ehrungen wurde ihm der Ehrendoktor, der Titel eines Professors und – von der Universität Tübingen – eines »poeta laureatus« verliehen. (Quelle: Verlag / vlb)
Prof. Josef Eberle, alias Sebastian Blau, STZ-Herausgeber und Verleger.
„s‘ Weggetaler Kripple“ ist das klassische schwäbische Weihnachtsgedicht. Alle Jahre wieder herrscht zwischen Weihnachten und Lichtmeß in der Wallfahrtskirche im Weggental bei Rottenburg Gedränge, wenn die mächtige Weihnachtskrippe ausgestellt ist, die Leopold Lazaro geschnitzt hat. Von ihr hat sich Sebastian Blau, „der Meister aller Mundartdichter“ (so sein Dichterkollege Fritz Holder), anregen lassen zu seiner gedichteten schwäbischen Weihnachtsgeschichte. „s‘ Weggetaler Kripple“, so Fritz Holder weiter, „hat immer zweifache Wirkung: die einen rührt es zu Tränen, den anderen macht es das Herz heiter.“
So hatte auch ich die ehrenvolle Aufgabe in den Jahren 1980 bis 1987 das Gedicht alljährlich bei unserer Weihnachtsfeier in meiner damaligen Bundeswehreinheit in Ellwangen/Jagst vortragen zu dürfen.
Ich möchte Ihnen, geneigte Leser des Hieronymus, dieses Kleinod schwäbischer Dichtung nicht vorenthalten und habe deshalb das Gedicht im unten angehängten Podcast aufgenommen. Vielleicht finden Sie ja, zusammen mit Ihrer Familie, gerade am diesjährigen, doch etwas besonderen Weihnachten, die Zeit, sich das Gedicht anzuhören. Da es der schwäbische Dialekt ist, wie er in der Rottenburger Gegend gesprochen wird, dürfte es auch nicht zu schwer sein, es zu verstehen.
Podcast: S´Weggetaler Kripple, vorgetragen von Andreas Hofmann
Außerdem ist die Wallfahrtskirche Weggental, gerade in der Vorweihnachtszeit mit der aufgebauten großen Krippe immer einen Ausflug wert.
Wer in der Nacht vom 24.07. auf den 25.07.2023 in Hüfingen dabei war, als die neue Rad-/Fußgängerbrücke angeliefert und gesetzt wurde, mußte sich ob dem Verhalten einiger Leute die Augen reiben.
Einerseits wurden von der Stadtverwaltung außerhalb des Gefahrenbereichs Freigetränke bereitgehalten, um die Schaulustigen aus eben diesem fernzuhalten, andererseits ließ es sich dann aber der Chef der Stadtverwaltung nicht nehmen werbewirksam beim abnehmen der Stahlketten „zu helfen“ ohne dabei entsprechende Schutzbekleidung wie Helm, Stahlkappenschuhe und Warnweste zu tragen.
Und zu allem Überfluß rannte dann auch noch der Herr Bauamtsleiter der Stadtverwaltung Hüfingen, auch ohne Schutzausrüstung, aber immerhin mit einer Flasche Bier in der Hand, in vorderster Front herum und lief den Arbeitern an der Brücke zwischen den Füßen herum.
Ein derartiges vorschriftswidriges und leichtsinniges Verhalten von Amtsträgern läßt tief blicken und wirft die Frage auf, ob diese bei der Ausübung der Amtspflichten auch so leichtsinnig und regelwidrig auf Vorschriften pfeifen. Ganz zu Schweigen von der fehlenden Vorbildfunktion für Andere.
Oder ein Neubau, der schon vor Fertigstellung ein Sanierungsfall ist?
Von wegen Sommerloch. Da ist man mal gerade eine Woche im Urlaub und stellt nach Rückkehr fest, daß sich doch immer wieder Einiges tut. Über die, von ihrer optischen Erscheinung nicht gerade ansprechende Lärmschutzwand, sowie über ihren Zweck, den sie offensichtlich, nach Aussage vieler Anwohner, nur mäßig bis gar nicht erfüllt, wurde ja nun schon des öfteren berichtet. Genauso wie über die ganz offensichtlichen Baumängel, in Form von den weithin sichtbaren Rissen.
Wen wundert es da, wenn nun nach noch nicht einmal einem Jahr bereits die ersten Instandsetzungsarbeiten stattfinden. Nun fragt sich der Betrachter natürlich, was genau denn nun dort gemacht wird? An einigen der Elemente werden die Risse „verspachtelt“ und mit irgendwelchen Ventilen oder Bolzen versehen. Es stellt sich die Frage, warum wird das nicht an allen Elementen gemacht, denn Risse sind ja überall vorhanden. Was ist der Sinn und Zweck dieser Maßnahme? Bleibt das derzeitige Aussehen der Lärmschutzwand das Endgültige, oder wie wird die Wand letztendlich zum Wohngebiet hin aussehen? Vielleicht beantwortet diese Fragen das zuständige Regierungspräsidium Freiburg, das von mir diesbezüglich angeschrieben wurde.
Nachtrag vom 06.09.2021:
Heute kam bereits die Antwort des zuständigen Projektleiter beim Regierungspräsidium Freiburg, Abt 4 Mobilität, Verkehr, Straßen, Projektleitung Brücken- u. Straßenbau, die ich hier auszugsweise zitiere.
Zitat:
„Von der ausführenden Firma der LSW ist die Übergabe einer vertragsgerechten Leistung zugesichert.
Derzeit werden die Risse auf der Rückseite der Lärmschutzwand mittels eines Injektionsverfahrensmittels mit Klebepackern kraftschlüssig mit Epoxidharz verpresst.
Zum Abschluss der Arbeiten wird eine entsprechende Optik mit einheitlicher Farbgebung hergestellt.
Weitere Arbeiten an der Lärmschutzwand sind noch nicht abgeschlossen. Diese werden jedoch im Laufe des Spätjahres fertiggestellt sein.
Ich hoffe ich konnte Ihnen damit behilflich sein !
Zitatende!
Sanierung der neuen Lärmschutzwand
Einen, nach meinem Dafürhalten, weitaus schöneren Anblick bietet die Lärmschutzwand seit einigen Tagen von der Straßenseite her. Hier hat die Graffiti-Szene die Wand für sich entdeckt und legal, oder illegal, zumindest partiell verschönert.
Die Lärmschutzwand aus Sicht der B27
Ich finde die Darstellung sehr gelungen. Vielleicht sollte man sich von offizieller Seite Gedanken machen und sich dazu durchringen, ob denn die hässliche Seite zum Wohngebiet hin nicht auch und dann natürlich legal, auf diese Art und Weise verschönert werden sollte.
Wenn man das Ganze als Event in Form eines Wettbewerbs, mit klaren Vorgaben aufzieht und diverse Künstler dafür gewinnen könnte, wäre sowohl der Graffiti-Szene, als auch den Anwohnern sicherlich geholfen. So ein Event wäre bestimmt ein Gewinn für das Image von Hüfingen. Nur mal so als Anregung für alle zuständigen Verantwortlichen.
Nachtrag vom 07.09.2021
Am 07.09.2021 habe ich noch die nachfolgenden Detailaufnahmen von der Lärmschutzwand machen können
Diese Aufnahmen zeigen die Abschlußstücke der Lärmschutzwand. Das linke Bild zeigt den Abschluß Richtung Norden, das rechte Bild den Abschluß Richtung Süden. Kaum vorstellbar, dass das so gewünscht ist!?Diese zwei Bohrungen in der Lärmschutzwand zeigen, wie tief die Risse tatsächlich sind. Die Bohrungen sind ca. 15cm tief.Diese Bilder dürften Muster des endgültigen Anstrichs zeigen.
Es bleibt abzuwarten, was an der Lärmschutzwand noch alles saniert wird. Laut der Antwort des Regierungspräsidiums soll ja bis zum Spätjahr die Wand fertiggestellt sein.
Kinder lieben ja Märchen, so auch das Märchen von Michael Ende mit dem Titel „Die unendliche Geschichte“. Noch lieber sind Kindern aber Dinge, die sie anfassen, begreifen und benutzen können. Wo sie ihre Zeit zusammen mit Freunden verbringen können.
Seitens der Stadtverwaltung erging am 07.05.2020 die Entscheidung, dass im Neubaugebiet Auf Hohen II ein Spielplatz gebaut werden soll, der sich vornehmlich an jüngere Kinder bis 6 Jahre richtet.
Was sich auf dem Spielplatz alles an Ausstattung befinden soll, läßt sich am oberen Bild feststellen, wobei erwähnt werden muß, dass ein Gemeinderat der Fraktion der BFSO/Grünen sogar die Eltern bei der Ausstattung des Spielplatzes beteiligen wollte. Dazu kam es dann leider nicht.
Am 23.07.2020 wurde im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung eine Firma mit der Lieferung der Geräte beauftragt.
Wenn man sich heute, über ein Jahr nach Beschlußfassung und fast ein Jahr nach Auftragsvergabe für die Ausstattung, das Gelände des zukünftigen Spielplatzes anschaut, stellt man fest, da hat sich nach einem Jahr leider noch nichts getan. Hoffen wir mal, dass der Spielplatz keine unendliche Geschichte wird und die jüngeren Bewohner im Neubaugebiet noch in den Genuß kommen, diesen auch benutzen zu können, bevor sie dem entsprechenden Alter entwachsen sind. Vielleicht erklärt sich ja die Stadtverwaltung gegenüber den betroffenen Eltern mal, wann es soweit sein soll.
In den letzten Tagen und Wochen hat die Hüfinger Lärmschutzwand am Neubaugebiet Hohen II in den sozialen Medien an Aufmerksamkeit gewonnen. Leider nicht unbedingt im positven Sinne. So haben sich viele Anwohner darüber beklagt, dass der Lärmpegel eher zugenommen hat, seit die Wand steht. Vermutet wird, dass dies durch die südliche Lücke, zwischen Straßenmeisterei und B31 entsteht. Dort, so zumindest der Eindruck, wird der Lärm von der B31 aufgenommen und entlang der Lärmschutzwand Richtung Norden getragen und auch ins Wohngebiet reflektiert. Messungen mit einer App auf dem iPhone am Samstagvormittag ergaben, dass der Pegel direkt an der dem Wohngebiet zugewandten Seite der Wand zwischen 49dB und 55dB schwankt.
Aufmerksam, auf die in den sozialen Medien veröffentlichten Beiträge, wurde auch der für den Wahlkreis Tuttlingen/Donaueschingen gewählte Landtagsabgeordnete Niko Reith (FDP). MdL Reith kam spontan nach Hüfingen, um sich selbst ein Bild von den geschilderten Umständen zu machen. Ebenfalls vor Ort war die Stadträtin Dr. Hannah Miriam Jaag. Auch ein direkt betroffener Anwohner gesellte sich dazu und berichtete von seinen Erfahrungen, die er seit Vollendung der Lärmschutzwand machen konnte.
Bei einem Spaziergang entlang der Mauer, auf der dem Wohngebiet zugewandten Seite, konnte der eine oder andere Eindruck bestätigt werden.
Herzlichen Dank an MdL Niko Reith, dass er sich die Zeit genommen hat, um seine persönlichen Erfahrungen zu machen.
MdL Nico Reith und Stadträtin Dr. Hannah Miriam Jaag
Bollwerk für die Ewigkeit, oder ein Sanierungsfall noch vor der Vollendung?
Was liegt näher als an einem sonnigen Sonntagvormittag die nähere Umgebung zu erkunden, zumal wenn man die letzten Tage und Wochen etwas gesehen hat, was die Aufmerksamkeit auf sich zieht, weil man glaubt, nicht richtig gesehen zu haben.
So bin ich also am Sonntagmorgen die wenigen Meter zur Lärmschutzwand im Neubaugebiet Hohen II gegangen und habe mir diese aus nächster Nähe angeschaut. Aufgefallen war mir nämlich am Morgen des 7. April 2021, nachdem der Schnee anfing zu schmelzen, dass die Lärmschutzwand offensichtlich mit Rissen übersät ist. Das Beitragsbild oben zeigt den Zustand der Wand am besagten Tag.
Beim heutigen näheren Betrachten haben sich diese Risse bestätigt und ich lasse einfach mal die Bilder sprechen. Offensichtlich hat man aber auch seitens der Verantwortlichen schon diese Umstände bemerkt, denn an den Elementen Nr. 5, 34, 94 und 163 wurden „Messvorrichtungen“ angebracht und mit einem Datum beschriftet. Offensichtlich kann man damit den Fortschritt der Risse beobachten… Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, warum auf der der B27 zugewandten Seite der Lärmschutzwand die rechte Spur auf Höhe der Lärmschutzwand bereits wieder für den Verkehr gesperrt wurde? Ist es nur wegen der Arbeiten, die derzeit an der Wand durchgeführt werden, oder sind das schon die ersten Sicherungsmaßnahmen, weil man befürchten muß, dass die Wand auf die Fahrbahn fällt?
Es bleibt jedenfalls spannend, wie es mit der Wand weitergeht…
Durch Anklicken der Bilder werden diese vergrößert angezeigt!
Durch eine Initiative der vier Städte in der Südbaar soll eine Modellregion für den ländlichen Raum entstehen.
Angespornt durch das Modell in Tübingen „Öffnen mit Sicherheit“ haben der Oberbürgermeister von Donaueschingen, sowie die Bürgermeister von Hüfingen, Bräunlingen und Blumberg einen Brief an den Ministerpräsidenten, sowie an den zuständigen Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg geschrieben. Darin wird angeregt, dass die Südbaar als Modellregion eingerichtet wird, um zu Erproben, wie im ländlichen Raum, ähnlich wie in der Stadt Tübingen, eine Öffnung von Handel und Gewerbe während der Corona-Pandemie, unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist. Das „Tagesticket Südbaar“ soll ein Schritt zurück in die Normalität geben. Befürwortet wird diese Initiative durch die für unsere Region gewählten Landtagsabgeordneten der CDU, FDP und B90/Die Grünen, sowie durch den Landkreis Schwarzwald-Baar und die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Stadtoberhäupter haben sich, wie aus dem beigefügten Brief ersichtlich, auch schon genaue Gedanken gemacht, wie dieses Pojekt ablaufen könnte. Nach meinem Dafürhalten eine tolle Aktion die Anerkennung verdient und hoffentlich in Stuttgart auf offene Ohren stößt. Sollte dieser Antrag bewilligt werden, bleibt zu hoffen, dass die Bevölkerung zahlreich mitzieht und damit unserem regionalen Handel und Gewerbe eine Chance gibt, sich zu beweisen.
Wir schreiben den 02. Januar 2021, 09:10 Uhr. Das neue Jahr ist gerade mal 33 Stunden alt, da flattert den werten Hundebesitzern in Hüfingen auch schon der „Hundesteuer Veranlagungsbescheid für das Jahr 2021“ in den Briefkasten. Bemerkenswert ist, dass der 02. Januar ein Samstag ist, der Briefumschlag keinen Poststempel trägt und das Schreiben selbst auf den 07.01.2021 datiert ist.
Respekt liebe Stadtverwaltung, da habt Ihr Euch mal selbst überholt. Wenn es nur bei allen Dingen so schnell gehen würde, dass man einem Verwaltungsakt der am 07.01.2021 ergeht, 5 Tage voraus ist. Alter Schwede, das macht Euch so schnell keiner nach. Aber ganz ehrlich, darauf braucht Ihr nicht stolz zu sein. Im Gegenteil, zeigt es doch mal wieder, wie gierig die Stadt Hüfingen auf die Hundesteuer ist. Wohlgemerkt ganz leicht verdientes Geld, denn bei der Hundesteuer handelt es sich ja um eine sogenannte Aufwandssteuer, also eine öffentlich-rechtliche Abgabe, der keine bestimmte Leistung gegenübersteht, sondern die nach dem Gesamtdeckungsprinzip zur Finanzierung aller kommunaler Aufgaben mitverwendet wird. Dass die Stadt Hüfingen bei der Hundesteuer zu den teuersten Gemeinden im Schwarzwald-Baar-Kreis gehört sei nur nebenbei erwähnt. Erst im Jahr 2019 wurde die Hundesteuer für den 1. Hund von 100€ auf 125€ erhöht. Für den 2. Hund zahlt man dann auch schon das Doppelte. Wen wundert es da noch, dass es die Spatzen bereits von den Dächern pfeifen, dass für die kommenden Jahre schon wieder an der Schraube zur Erhöhung der Hundesteuer in Hüfingen gedreht werden soll.
Zum Vergleich seien hier von anderen Städten/Gemeinden im Umkreis die Sätze für die Hundesteuer, jeweils für den 1. Hund (Stand 12/2020) aufgeführt: Donaueschingen: 108€ Brigachtal: 108€ Königsfeld: 90€ Bräunlingen: 90€ St. Georgen: 96€ Schönwald: 84€ Furtwangen: 100€ Villingen-Schwenningen: 120€ Hüfingen: 125€ Blumberg: 130€
Der Durchschnitt bei der Hundesteuer liegt im SBK bei ca. 98€. Selbst in Freiburg, dem Sitz unseres zuständigen Regierungspräsidiums kostet der 1. Hund nur 102€ und in der Landeshauptstadt Stuttgart auch nur 108€.
Dass es auch anders geht, zeigen einige Beispiele aus dem Großraum München: München: 100€ Poing: 50€ Erding: 35€ Tutzing: 40€ Germering: 50€ Gräfelfing: 26€
Lebensfreude pur!
Gedanken über unseren Status als Hundebesitzer
Es ärgert uns sehr, dass wir uns als Hundebesitzer von sehr vielen Seiten anfeinden lassen müssen. Unsere Hunde verursachen Schmutz. Unsere Hunde bellen. Unsere Hunde laufen „überall“ herum und womöglich sogar ohne Leine. Unsere Hunde werden als gefährlich eingestuft, wenn sie jemanden anspringen.
Wir lieben unsere Hunde. Wir machen uns aber täglich zum Gespött zahlreicher Menschen!
Und: Wir machen uns zu Zielscheiben für Hundehasser, Rentner, Jogger, Fahrradfahrer, Forstmenschen, Nachbarn und… und… und…!
Haben wir auch „Freunde“? Natürlich! Die sitzen in den Finanzgremien der Regierung und natürlich zwangsläufig in der Wirtschaft, die wir ja allein mit rund 4 Milliarden Euro im Jahr doch recht tatkräftig unterstützen.
Wir stellen uns die Frage: Hat sich schon mal jemand bei uns bedankt, weil unsere Hunde offensichtlich eine Vielzahl von Arbeitsplätzen sichern und das dauerhaft und zuverlässig? Hat jemals ein Mensch das Wort „DANKE“ in den Mund genommen, da das Steueraufkommen aus Hundesteuer auch in die Finanzierung der Kitas fließt?
Haben wir je ein Dankschreiben der Kommune erhalten, weil wir jährlich einige hundert Euro an Hundesteuer zahlen, die die Gemeinde für alles, nur nicht für Tiere verwendet?
Wurden aus Mitteln der Hundesteuer jemals für die Hunde „Spielplätze“, also Hundewiesen gebaut? Vielleicht mal Badeteiche? Oder nur ein winziges Freilaufgebiet, wo man sich mit anderen Vogelfreien ungestört zum Austausch treffen kann?
Nein, denn die Hundesteuer ist eine öffentlich-rechtliche Abgabe, der keine bestimmte Leistung (etwa das Reinigen der Straßen von Hundekot oder das Aufstellen von Hundekotbehälter und Kottütenstationen) gegenübersteht und die nach dem Gesamtdeckungsprinzip zur Finanzierung aller kommunalen Aufgaben mitverwandt wird und es handelt sich um eine Aufwandsteuer. Also leicht verdientes Geld für die Kommune, für das sie nicht mal eine Gegenleistung erbringen muß. Deshalb kann man das ja auch mal locker um ein Viertel des bisherigen Betrags erhöhen, und wer sich 2 Hunde leistet, zahlt für den zweiten gleich das Doppelte.
Was uns richtig ankratzt ist aber das Wissen, dass unsere Hunde bis heute nicht als soziale, lebende, denkende und fühlende Wesen angesehen werden. Sie sind „Luxusgüter“, die entsprechend besteuert und gemaßregelt werden. Da denkt niemand daran, dass Hunde wundervolle Sozialpartner sind, die Alten, Kranken und Behinderten helfen. Hunde verlängern unser Leben, machen uns gesünder und wir verkommen nicht als Couch-Potatoes. Wir sparen also auch noch den Krankenkassen Geld! Für viele ältere Menschen ist ihr Hund der einzige Sozialkontakt den sie noch haben. Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, wie diese sich das mit einer schmalen Rente noch leisten sollen?
Allen Rentnern (ohne Hunde), die uns mit unseren Hunden heute frohgemut beschimpfen, beleidigen und bedrohen sei mal gesagt: Auch IHR braucht vielleicht mal einen Therapiehund, der Euch besucht und Freude bringt. Und zwar dann, wenn menschliche Besucher schon lange die Segel vor Eurer ewigen Nörgelei gestrichen haben!
Seit Millionen von Jahren begleiten Hunde den Menschen und wie danken wir es? Wir besteuern, kontrollieren, beobachten, zeigen an, maßregeln und schätzen ein. Wir beuten aus, und zwar mental und finanziell.
Hunde sind gern gesehen, wenn sie Blinden die Augen ersetzen, wenn sie Drogen, Falschgeld und Sprengstoff finden und wenn sie einen Verbrecher jagen. Sozialkompetente Tätigkeiten nennt man das wohl! Wer hat sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wenn er im Gasthaus vor seinem Rehrücken sitzt, wem er diesen eventuell zu verdanken hat? Wahrscheinlich dem Jagdhund, der zur Nachsuche eingesetzt wurde, weil der Bock nicht richtig getroffen wurde und verletzt im Unterholz verschwunden ist. Das Stück Fleisch auf dem Teller gehört genau genommen dem Hund, der das Wild gefunden hat!
Aber für die meisten Menschen sind Hunde doch nur eins: Ein lästiges Luxus-Übel! Wesen, denen man Intelligenz, Sozialverhalten, Konfliktbewältigung und die Fähigkeit zu emotionalen Regungen einfach pauschal abspricht! Allenfalls Forschungsobjekte sind sie.
Und wir Hundemenschen? Wir sind ohnehin alle komplett verblödet. Warum? Wir lieben unsere Hunde. Wir reden mit ihnen, leben in einem sozialen Verband mit ihnen. Wir versorgen unsere Hunde, wie wir einen kranken Verwandten versorgen würden. Wir weinen um unsere Hunde, wenn sie sterben und wir beerdigen sie so, wie man eben jemanden beerdigt, den man sehr geliebt hat. Wir teilen unsere Couch mit unseren Hunden, manchmal unser Essen, immer aber unsere Liebe.
Und dann gibt es noch die Individuen, die wir nicht als Menschen bezeichnen würden. Die, die ihre Hunde ausbeuten, quälen, brechen und misshandeln. SIE sind diejenigen, um die sich unser Staat kümmern müsste. Denen das Handwerk gelegt werden muss, die vor Steuern ersticken sollen. Aber das wäre ja zu einfach!
Bei über 5 Millionen Hunden in deutschen Haushalten ist es einfacher, sich an deren Haltern schadlos zu halten, als an den vergleichsweise wohl wenigen Menschen, die aus reiner Profitgier die „Ware Hund“ für sich ausnutzen.
Vielleicht sollte unsere Regierung in Bund, Land und Kommune endlich einmal darüber nachdenken und adäquat handeln. Mal im Sinne der Tiere und deren Halter. Mal moralisch das Tier zu sehen und als das, was es ist: Ein fühlendes, denkendes Wesen, welches uns als Menschen das Leben ein Stückchen lebenswerter macht. In einer Zeit, wo echte menschliche Freundschaften rar geworden sind und wir uns manchmal nur auf die Liebe unseres Tieres verlassen können. Das aber zu 100% und in allen Lebenslagen. Ein Hund belügt dich nicht, er zeigt was er von dir hält, im Gegensatz zu vielen Mitmenschen.
„Was wird das?“, haben sich in den letzten 2 Wochen viele Spaziergänger und Radfahrer gefragt, die den Jakobssteg überqueren wollten und feststellen mußten, dass dieser, kaum fertiggestellt, schon wieder gesperrt war.
Auf der Westseite der Breg wurde nämlich ein stattlicher Baum plötzlich mit einem Gehweg umrandet.
Des Rätsels Lösung besteht darin, dass der Anstieg/das Gefälle vom Steg zur Straße mehr als 6% beträgt. Deshalb wurde für Rollstuhlfahrer und Benutzer von Rollatoren, durch den als Serpentine angelegten Gehweg, dieser Anstieg entschärft und abgeflacht. So ist es jetzt möglich, durch den wesentlich geringeren Anstieg, diese Hürde einfacher und ohne Kraftaufwand zu nehmen.
Hier läßt sich der Unterschied der Steigung sehr gut erkennen.
Seit gestern ist der Jakobssteg wieder offen und auch der Gehweg fertig. Eine feine Sache für Mitbürger, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind und deshalb auf die Hilfe von Rollstühlen und Rollatoren angewiesen sind. Angesichts einer Bauzeit von gerade mal 2 Wochen ging das ja auch sehr fix. Das „Tüpfelchen auf dem i“ wäre allerdings gewesen, wenn man diese Baumaßnahme während des 2-monatigen Zeitraums durchgeführt hätte, als der Jakobssteg wegen Renovierung ohnehin abgebaut war. Sowas nennt man dann Effizienz.
Ich habe mir, aufgrund von vermehrten Nachfragen, die Mühe gemacht und die geplanten Ausbildungseinrichtungen für die Erweiterung des StOÜbPl Donaueschingen( Abb. links), den bereits vorhandenen auf dem TrÜbPl Heuberg gegenübergestellt (Abb. rechts). Laut offiziellem Datenblatt für den TrÜbPl Heuberg gibt es dort, mit Ausnahme des „ÜbRm Unmanned Aircraft System“ (Übungsraum Drohne), alle Ausbildungsstätten, die für Donaueschingen gefordert werden.
Desweiteren fragt man sich natürlich, wenn der TrÜbPl Heuberg durch Polizei, Bundespolizei und Technisches Hilfswerk in Mitnutzung ist, wie hoch ist dann dessen tatsächliche Auslastung durch die Bundeswehr selbst? Ich denke, dass da noch genügend Kapazität vorhanden ist, um den geforderten Übungstagen für das Jägerbataillon 292 gerecht zu werden. Wäre der TrÜbPl Heuberg durch die Bundeswehr genügend ausgelastet, würde man doch sicherlich keiner Fremdnutzung zustimmen?
Fragen über Fragen, die sich, umso länger man sich damit beschäftigt, aufkommen. Wir bleiben dran!
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