Hieronymus Kapitel 23

Hieronymus Kapitel 23

10. November 2020 0 Von Hannah Miriam Jaag

Heimkehr und Heiratsantrag
Unverhoffte Rückkehr
Der eigene Herd

Dreiundzwanzigstes Kapitel in unserer Podcast Reihe, gelesen aus dem Hieronymus von Lucian Reich:

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Schloss Werenwag oder “Hochveste Werrenwag“, wie Lucian Reich schreibt, befindet sich im Oberen Donautal der Gemeinde Beuron.

Schloss Werenwag
Foto: Roland Nonnenmacher auf Wikipedia

1629 erhielten die Grafen von Fürstenberg das Schloss, das sie 1721 an die Freiherren von Ulm zu Erbach verkauften. Erst im Jahr 1830 kam Werenwag wieder in den Besitz der Fürsten von Fürstenberg. (Wikipedia)

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Burg Wildenstein, Postkarte ca. 1910
Foto: Wikimedia

Nur die hohe, fürstenbergische Burg Wildenstein schaute kühn noch dem Tagesgestirn ins leuchtende Antlitz. Eine Gestalt aus längst verflossener Zeit, schien der ernste, schmucklose Bau den Pilgrim im Thale zu begrüßen.

Auf steilem Pfade stieg der Fremde den zackigen Felsgipfel hinan. Vor der Zugbrücke, welche, mit ihren langen Armen eine riesigen Spinne vergleichbar, den breiten Felsspalt überdeckte, stand er eine Weil still, das Haus mit seinem gewaltigen viereckigen Turme zu beschauen. Das Dach hing nur lose in eisernen Schlaudern darüber, denn die festgewölbte Stirne des Baues trotzt auch dem zerschmetternden Wurfgeschoß. War die Brücke aufgezogen, so fanden nur noch Raben und Geier den Eingang in das einsame Felsennest.

Dumpf dröhnte die alte Brücke, als der Wanderer in luftiger Höhe über den Abrund schritt, um durch das finstere Tor in den engen Burghof zu gelangen.

Das Herz-Jesu-Fest „welches Hüfingen immer viele Gäste aus der Umgebung zubrachte“ wird heute noch in Fürstenberg gefeiert. Das traditionelle Fest findet stets zehn Tage nach Fronleichnam statt und gehört heute noch zu den kirchlichen Höhepunkten der Fürstenberger.

Jakobusbrunnen

Und noch ein Kirchenfest: Das Jakobifest.

In Hüfingen ist schon seit dem Mittelalter ein Abzweig zum Jakobusweg. In früheren Zeiten gab es in Hüfingen viele Pilger. Ein Pilger auf dem Weg war deshalb ein Jakobsbruder.

Eine etwa 300 Jahre alte Fahne der Jakobuspilgerbruderschaft erinnert noch heute an diese Pilgerwanderungen. Die Jakobusfahne wird an Fronleichnam bei Prozessionen mitgeführt und wurde vom FF Hofmaler Franz Joseph Weiß gefertigt (siehe Kapitel 17). Ebenfalls erinnert der Jakobusbrunnen vor dem Hüfinger Stadtmuseum und der Jakobusaltar in der Hüfinger Stadtkirche St. Verena und Gallus an die Jakobusverehrung.

Bildstock zu Ehren des Stadtpatrons St. Jakobus von Bernhard Wintermantel 1987

Wir freuen uns über mehr Erkenntnisse zu diesem Podcast in den Kommentaren!

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