Hieronymus Kapitel 22

Hieronymus Kapitel 22

6. November 2020 0 Von Hannah Miriam Jaag

Die Wanderjahre
Neuigkeiten aus der Heimat
Mater dolorosa

Zweiundzwanzigstes Kapitel in unserer Podcast Reihe, gelesen aus dem Hieronymus von Lucian Reich:

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist weiss-1024x97.jpg

Was es mit der Bildtanne in Triberg auf sich hat, läßt sich auf den überaus interessanten Seiten von Dieter Hund nachlesen

Ein Felleisen ist ein lederner Rucksack, der früher von Handwerksgesellen auf Wanderschaft getragen wurde.

Postbote mit Felleisen (Paris musée de la poste etwa 1850)
Foto: Vincent de Groot – Wikipedia

Hieronymus in Ulm

Über Ulm, den Schwörtag, das Rathaus und auch das Münster läßt sich vieles schreiben. Für alle interessierten verweise ich auf die überaus interessanten Seiten des Vereins für Kunst und Altertum in Ulm und Oberschwaben.

Es war anläßlich der Rückkehr des fürstenbergischen Hofes nach der Residenz Donaueschingen. Das Söhnlein des Verwalters in Hüfingen, welches außerordentliches Talent zum Singen und Klavierspielen entwickelte, war bestimmt, beim Festspiel in dem kurz vor dem Kriege neueingerichteten Hoftheater eine kleine Begrüßungsarie zu singen.

An früherer Stelle habe ich erwähnt dass der “Verwalter” der Großvater von Lucian Reich war. So ist mit dem “Söhnlein” der Onkel von Lucian Reich gemeint, also der Bruder seine Mutter. Der Bruder von Maria Josefa Reich (18. März 1788 -12. November 1866) war Johann Nepomuk Schelble (16. Mai 1789 in Hüfingen – 7. August 1837 in Hüfingen), der Gründer des Cäcilienvereins in Frankfurt a. M..

Johann Nepomuk Schelble (1789 -1837)
Zeichnung von unbekannt.

Koalitionskriege

Wer sich genauer für die Wirren der Koalitionskriege interessiert, sei auf die Seite des Geschichts- und Heimatvereins Villingen verwiesen:

Villingen im Zeitalter der Französischen Revolution(1770-1815) von Michael Tocha.

Für Hüfingen ist in der Chronik von August Vetter (1984) einiges dazu nachzulesen.

Im Brief vom Feldwaibel heißt es u.a.:

“N.B. Bald hätt’ ich’s vergessen – der Schwarz Weißgerber laßt Dir sagen, Du sollest ihm doch einen schönen Ulmerkopf schicken, den seinigen hab er verloren durch die Spitzbuben-Einquartierung.”

Ulmerkopf

Bild 1 von 4

Ulmerkopf aus der Privatsammlung von Anton Manger, Pfeifenbauer aus Wollbach/Unterfranken. Foto: Jenny Schmitt

Wir freuen uns über mehr Erkenntnisse zu diesem Podcast in den Kommentaren!

Zur Übersicht geht’s hier:

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist weiss-1024x97.jpg

Mehr zum Hieronymus gibt es hier: