Die Wiesenkinder – Naturkindergarten für Hüfingen

von Wiltrud Siegfried

Die Wiesenkinder stehen in den Startlöchern – die Genehmigung vom Baurechts- und Naturschutzamt kann täglich eingehen – dann wird es losgehen: Im Erlebnisraum Wald am Ortsrand von Hausen vor Wald, entsteht der erste Naturkindergarten unserer Kommune. Das 2.500 m2 große Waldstück wurde gemeinsam mit Förster Wolf anhand eines Kriterienkatalogs ausgewählt. Zuvor hatten die Eltern vom Verein Wiesenkinder e.V. insgesamt 45 andere Einrichtungen besucht, um ihr Konzept zu entwickeln. Hauptbereich zum Spielen und Lernen für Kinder ab einem Alter von drei Jahren wird der Wald sein, der in drei Zonen unterteilt wird:

  • Einen grünen Bereich im Umfeld der Schutzunterkunft, in dem die Kinder sich frei bewegen dürfen.
  • Einen gelben Bereich, den die Kinder nur mindestens zu zweit betreten werden. Er befindet sich etwas weiter entfernt.
  • Und einen roten Bereich außerhalb der gelben Zone, der für die Kinder tabu ist. Die natürliche Grenze zwischen gelbem und rotem Bereich bildet ein Bachlauf im Wald.


Zudem ist das Aufstellen eines Tipis, einer Schutzeinrichtung für Kinder und Erzieher:innen und das Errichten eines Materiallagers vorgesehen. Als Träger konnte der DRK-Kreisverband Donaueschingen e.V. gewonnen werden. Das Deutsche Rote Kreuz betreibt deutschlandweit 90.000 Einrichtungen für Kinder und ist damit gut aufgestellt in diesem Bereich.
Mittlerweile wurde der Kindergarten in die Bedarfsplanung der Stadt aufgenommen, was für den Träger bedeutet, dass ein Großteil der Kosten vom KVJS, Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, getragen wird, ungefähr ein Drittel der Kosten übernimmt die Gemeinde und beim DRK-Kreisverband verbleiben 7% der Kosten. Wie für alle anderen Kindertagesstätten zahlen Eltern auch für den Naturkindergarten eine einheitliche Gebühr. Apropos Kosten: Sie betragen für den Naturkindergarten einen Bruchteil der Kosten eines konventionellen Kindergartens.

Demonstration für Demokratie am 27. April 2024

Foto von einem Bild von Donaueschingen mit St. Johann und Brigach


Demonstration für Demokratie


Bürgermeisterkandidat und Liste Freies Forum für Demokratie

LBU Frauenpower

mit

Demonstrationen für Demokratie in Villingen und Donaueschingen am 27. Januar 2024

Demonstration für Demokratie
in Villingen
am 27. Januar 2024 um 12:00 Uhr
Demonstration für Demokratie
in Donaueschingen
am 27. Januar 2024 um 15:00 Uhr
Gezählte 1.400 Menschen
in Donaueschingen


Weil wir sind das Volk!

Lärmaktionsplan Stufe 4 – Elke Zimmer in Hüfingen

Beitrag von Wiltrud Siegfried am 24. April 2024

Beim Ortstermin am 19.04.2024 mit Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Baden-Württemberg, und Martina Braun, Landtagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen, stellte der Bürgermeister den aktuellen Lärmaktionsplan Stufe 4 und dessen Maßnahmen vor. Eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h ganztags ist vorgesehen auf der L 171 Dögginger Straße, auf der L 171 Hauptstraße/Donaueschinger Straße, auf der L 181 Schaffhauser Straße, auf der Hochstraße und auf der L 181 Bräunlinger Straße. Die Umsetzung der Geschwindigkeitsreduzierung erfolgt durch das Straßenverkehrsamt beim Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis. Im nächsten Schritt wird eine Verkehrsschau stattfinden, bei der die Straßenabschnitte begangen werden und die notwendige Beschilderung festgelegt wird. Die Stadt Hüfingen hat dazu in der vergangenen Woche das Straßenverkehrsamt angeschrieben und um eine Terminvereinbarung gebeten.

Darstellung aus dem Bericht der Rapp AG nach Beschlussfassung des Lärmaktionsplans Stufe 4 am 29. Februar 2024. Die grün markierten Streckenabschnitte sind mit Tempo 30 ganztags geplant.

Zudem wurde im Lärmaktionsplan festgelegt, dass bei anstehenden Belagserneuerungen ein lärmoptimierter Fahrbahnbelag eingebaut wird. Auch ruhige Gebiete wurden im Rahmen des Lärmaktionsplans untersucht, um sie vor „weiterer Verlärmung, insbesondere durch Verkehrswege oder Gewerbeansiedlungen, zu schützen.“

Der zweite Teil des Besuchs von Elke Zimmer und Martina Braun fand in den Enoteca Bel Nini statt. Frau Zimmer berichtete über die Ideen des Verkehrsministeriums, um die Klimaziele für das Jahr 2030 zu erreichen. Die Einführung des Landesmobilitätsgesetzes wird die gesetzliche Grundlage schaffen für verschiedene Instrumente der Kommunen. Hierzu gehören die Möglichkeiten einer Citymaut, eines Mobilitätspasses und On-Demand-Mobilität, also klimaneutrale Fahrangebote auf Bestellung, die von den Gemeinden ausgestaltet werden können.


Diskutiert wurden anschließend die Lärmbelästigung durch die Bundestraßen, die Hüfingen flankieren, Möglichkeiten zur besseren Nutzung des ÖPNV und zur Unterstützung des Fußverkehrs. Dabei ist mir aufgefallen, dass persönliche Empfindungen unsere Meinung mitunter stark prägen. Als Fazit kann ich festhalten: Veränderungen erfordern Geduld. Uns Menschen fällt es schwer, Gewohnheiten aufzugeben. Bei Einführung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h ganztags empfiehlt Elke Zimmer daher auch, die Verkehrsteilnehmer mit großen Bannern auf die Neuerung hinzuweisen, damit sie wahrgenommen wird.

Übrigens: Zur Schaffung der Infrastruktur für die Verkehrswende stehen den Kommunen in Baden-Württemberg mit dem Landesgemeindefinanzierungsgesetz diverse Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Hier gibt es also finanzielle Unterstützung.

GREENSILL – Affäre

Beitrag vom 20. Januar 2022 von Frank Meckes

In gut zwei Monaten jährt sich die Hüfinger GREENSILL-Affäre. Und uns als Bürgerinnen und Bürgern bleibt nach der Aufregung in 2021 eine Frage offen: „Was ist bis heute eigentlich dazu geschehen“?

Der Hüfinger Gemeinderat hatte eine Anlagenrichtlinie. Diese war gut, klar definiert und hat wohl auch über viele Jahre funktioniert. Einziger Fehler der Anlagenrichtlinie zum GREENSILL-Fall war, dass sie nicht eingehalten wurde.
Menschliches Versagen? Oder schlicht Nichtbeachtung? Es schien auch so in der öffentlichen Aufarbeitung, dass die drei Millionen Anlagevolumen bei der GREENSILL-Bank schnell untergebracht werden mussten. Warum? Weil die Stadt Anlagen suchen musste, die das Geld vermehren und nicht mindern, so die Begründung. Die Banken vor Ort schienen hier keine Option zu sein, was dann wohl auch für uns Bürgerinnen und Bürger ein schräges Signal darstellt, wenn man diesen Gedanken weiterdenkt.

Also Geld angelegt, GREENSILL-Bank durch die Bankenaufsicht gestoppt und eingefroren, Geld weg. Ohne hier fachlich näher darauf einzugehen, könnte man auch eingestehen, dass dem Anlagegeschäft auch das Risiko des Verlustes anhaftet. Dies kann jedem passieren. Doch wenn es um öffentliche Gelder geht, ist nun etwas anderes im Hüfinger Fall kritisch zu sehen.

So war in der Presse nach geraumer Zeit zu lesen „Wir haben den Schuldigen gefunden“. Mit groben ungelenkem Fingerzeig wurde auf das schwächste Glied der Verwaltungskette gezielt. Hoffentlich nicht das Kettenglied, deren Stelle aktuell ausgeschrieben ist. Dabei lächelnd in die Kamera zu blicken war eine Ohrfeige. Die wurde zwar in der sehr viel später einberufenen öffentlichen Gemeinderatssitzung zurückgenommen mit der Bürgermeisteraussage: „Ich stelle mich hinter jeden einzelnen Mitarbeiter“. Aber es ist auch manchmal besser, sich zum richtigen Zeitpunkt vor die Mitarbeitenden zu stellen.

Viele Bürgerinnen und Bürger waren wirklich wütend über die Kommunikation Seitens der Verwaltung. Die zahlreichen Besucher und die massive Bürgerbeteiligung in der Bürgerfragestunde zeigten eine deutliche Ablehnung dieses Verhaltens gegenüber dem Vorsitzenden des Rates. Während hier die SPD klare Kante zeigte, kam von der CDU nur ein „das ist nun geschehen und da kann man nichts mehr machen“. Ob hier die Parteizugehörigkeit des Bürgermeisters eine Rolle in dieser gleichgültig wirkenden Haltung der Grund war, wird nie zu erfahren sein.

In der gleichen Gemeinderatssitzung holte sich der Bürgermeister Unterstützung durch Experten dazu. Der Finanzexperte drängte sich selbst mit einem merkwürdigen Vortrag über die Höhe von einer Million, wenn man Scheine aufeinanderstapeln würde, eher ins Aus. Aber der Designeranzug saß. Dagegen machte der anwesende und wohl hochbezahlte Rechtsanwalt aus der Bankenstadt Frankfurt ein klein wenig Hoffnung, dass zumindest ein Teil des verzockten Geldes zurückkommen könnte.

Was danach passierte, ist schnell erzählt. Um die Sommerpause wurde eine neue Anlagerichtlinie entwickelt. Ob diese nun besser oder schlechter ist, bleibt abzuwarten. Auch an diese wird man „sich halten“ müssen, wenn sie funktionieren soll.

Mehr war nicht zu hören. Mehr war nicht zu lesen. Außer, dass ein anonymer Stempel-Sprayer in Hüfingen den Text „3 Millione michel“ versprüht hat. Damit blieb das Thema der Öffentlichkeit erhalten, trotzdem seitens des Bürgermeisters dazu keine Stellungnahme mehr kam. Dennoch, liebe Sprayer, denkt hier auch daran, dass die Kinder des Schultes mit dem Tagesablauf ihres Vaters nichts zu tun haben, und durch diese Sprays quasi tagtäglich damit öffentlich konfrontiert wurden.

Es wird also in 2022 spannend, ob und wenn, was noch von der GREENSILL-Affäre zu hören sein wird. Oder ist sie schon unter dem Teppich verschwunden? Doch bei einem können sich alle sicher sein: dieses Thema wird bei der nächsten Bürgermeisterwahl nicht einfach unter den Tisch fallen.

Mindestens da sind sich viele einig.

Generation Z

von Fey, 13 Jahre aus Hüfingen (Name ist der Redaktion bekannt)

Können wir bitte darüber sprechen, dass diese Generation das ekelhafteste ist, was es je gab?

Du musst ein perfektes Gesicht haben, denn solltest du das nicht haben, bist du wertlos und hässlich.
Doch hast du ein wunderschönes Gesicht, ist es sowieso künstlich gemacht.

Solltest du keinen Körper wie Kylie Jenner haben, bist du ebenfalls hässlich.
Du musst einen dicken Arsch haben, pralle Brüste sind auch ein Muss.
Die Schenkel dürfen aber auf keinen Fall zu breit sein, genauso wie auch der Bauch.
Und dass mittlerweile Wert auf Füße gelegt wird, darüber brauchen wir erst gar nicht sprechen.

Du musst zwar gut in der Schule sein, denn wenn du’s nicht bist, bist du dumm.
Doch wenn du’s bis, bist du ein Streber und denkst sowieso, du wärst etwas Besseres.

Bist du mit ein paar Jungs befreundet, weil du dich dort einfach wohler fühlst, bist du ein „Pickme“, weil eine Freundschaft zwischen den beiden Geschlechtern ja nicht mehr existiert.

Next: Beziehungen

Bist du mit einem Jungen lang genug zusammen oder bist nicht bereit für mehr, geht er dir fremd oder in den Puff. Ist ja klar, der Junge will was Neues!
Nicht selten heißt es: „Bitte, du willst es doch auch.“ oder „Bitte, ich habe so Druck“ oder „Du bist so langweilig!“
Aber das Traurigste ist ja, dass die Mädchen, die dazu eigentlich noch gar nicht bereit sind, es einfach über sich ergehen lassen, weil sie emotional abhängig sind und den Jungen oder sogar Mann, nicht verlieren oder enttäuschen wollen.

Mittlerweile gibt es so viele Mädchen im Alter von 12-15 Jahren, die sich einen Mann im Alter von 18-23 Jahren suchen, weil sie „Daddy Issues“ entwickeln oder in Männern mehr Hoffnung sehen, nicht verletzt zu werden als von pubertierenden Jungs.
Natürlich ist nicht jeder so, doch in dieser Generation gibt es immer weniger Menschen die loyal, fair und intelligent sind. Und ja, da sind auch Mädchen mit eingeschlossen.

Du kannst es dieser Generation nicht recht machen. Egal was du versuchst, oder wie du bist. Es geht einfach nicht.

Die Anzahl der Fremdgängern, steigt.
Die Anzahl der Vergewaltigern, steigt.
Die Essstörungsrate, steigt.
Die Anzahl der Depressiven, steigt.
Die Anzahl der dummen Menschen, steigt.

Doch eines sinkt. Die Hoffnung für eine gute Zukunft.

Da frage ich mich: Wie konnte die alte Liebe, in der man sich noch Liebesbriefe schrieb, zu sowas peinlichem werden?

Bunt, dynamisch und vielfältig: SPD stellt Liste für Kommunalwahl vor

von Mete Ünal, Vorsitzender des SPD Ortsvereins

Am vergangenen Montag fand die Nominierungsversammlung der Hüfinger Sozialdemokraten für die kommende Kommunalwahl statt. Mit großer Begeisterung präsentiert die SPD eine Liste, die unter dem Leitsatz „Für Hüfingen. Für Dich.“ Vielfalt und Dynamik in Hüfingen widerspiegelt.

Die Liste zeichnet sich durch ein erfrischendes Maß an Diversität aus. Von jung bis erfahren, von verschiedensten Lebenshintergründen geprägt, spiegeln die Kandidatinnen und Kandidaten die gesamte Bandbreite der Gesellschaft wider. So sind neben Azubis, Studenten, Müttern und Vätern auch Rentner und Selbstständige vertreten. Mit einem durchschnittlichen Alter von 40,9 Jahren bringt die Liste nicht nur die Stimme der jungen Generation, sondern auch die Erfahrung älterer Mitglieder mit sich.

„Unsere Liste repräsentiert die Zukunft unserer Stadt“, sagt Mete Ünal, Vorsitzender des SPD Ortsvereins. „Wir sind stolz darauf, die Menschen zu präsentieren, die nicht nur die Vielfalt unserer Gemeinschaft widerspiegeln, sondern auch die Herausforderungen und Chancen unserer Zeit verstehen und angehen wollen.“, sagt die Vorsitzende Henrieke Knust aus Sumpfohren.

Benjamin Martin, Alexander Buttler, Reinhard Isak, Julia Lehmann, Diana Hornung, Sasa Hustic, Axel Kasprzak, Kerstin Skodell, Marko Wolf, Birgit Nolting, Dr. Antje Breitsprecher, Marica Schaulies, Mete Ünal, Maximilian Vogel, Christine Harms-Höfler, Lisa Münzer

Die Kandidatinnen und Kandidaten auf der SPD Liste setzen sich für Themen wie Bildung, soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung ein. „Wir setzen uns außerdem für den Ausbau der Kinderbetreuung ein. Besonderen Fokus legen wir dabei auf die Erweiterung der U3 Betreuung. Klare Bedingung: Kitas gebührenfrei und gut erreichbar zu machen.“, so Julia Lehmann (Listenplatz 3).

Überdies wollen die Sozialdemokraten die Gesundheitsvorsorge für Jung und Alt stärken. „Deswegen ist es wichtig Anreize für die Ansiedlung von mehr Hausärzten in Hüfingen zu setzen und mit den Entscheidern auf Landesebene ins Gespräch zu gehen. Den Alltag von Seniorinnen und Senioren möchten wir damit unterstützen, indem in Hüfingen ein Mehrgenerationenhaus mit integrierter Tagespflege und Kindergarten geschaffen wird.“, sagen Benjamin Martin und Diana Hornung aus Hausen vor Wald.

„Auch das Wohnen wird bei uns in der Region stetig teurer. Mit sozialem Wohungsbau möchten wir den Markt entzerren und finanziell Schwächeren bezahlbaren Wohnraum bieten.“, das möchte Maximilian Vogel aus Behla.

Für die Zukunft möchten die Hüfinger Sozialdemokraten ein umfassendes Verkehrskonzept voranbringen. „Wir denken nicht von Projekt zu Projekt, sondern erarbeiten einen Ansatz, der verschiedene Formen der Mobilität und eine langfristige Stadtentwicklung miteinschließt.“, so Alexander Buttler (Listenplatz 4).

Die Weiterentwicklung des Nahwärmenetzes und anderer Formen regenerativer Energiegewinnung darf nicht weiter stillstehen. „Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien gewährleisten wir kostengünstige und klimafreundliche Energie auch für künftige Generationen.“, so Lisa Münzer (Listenplatz 9)

„Wir stärken Hüfingen als Wirtschaftsstandort. Dazu braucht es Verlässlichkeit. Indem wir gezielt in unsere Infrastruktur investieren und als zuverlässiger Ansprechpartner dienen, unterstützen wir gezielt heimische Unternehmen und ihre Vorhaben.“, so Sasa Hustic (Listenplatz 8)

„Eine Stadt mit Wohlfühlcharakter ist unabdingbar mit Kunst, Kultur und Tourismus verbunden. Indem wir öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Museen sinnvoll stärken, stärken wir gleichzeitig unser Gemeinwesen und sichern die Attraktivität unserer Stadt.“, sagt Birgit Nolting (Listenplatz 5).

„Öffentliche Einrichtungen wie das Aquari bilden einen Teil moderner Gesundheitsvorsorge. Künftige Generationen sollen nicht am Riedsee das Schwimmen erlernen müssen. Wir haben innovative Ideen, mit denen es uns gelingt auch weiterhin ein kostengünstiges Hallenbad für alle zu erhalten.“, das liegt Dr. Antje Breitsprecher (Listenplatz 11) am Herzen.

Maximilian Vogel, Norbert Tost, Marica Schaulies, Dr. Antje Breisprecher, Birgit Nolting
Mete Ünal Vorsitzender, Oliver Freischlader als Vertreter für den Kreisvorstand, Kerstin Skodell Fraktionssprecherin

Kerstin Skodell auf Platz eins

Ferner möchte Fraktionssprecherin Kerstin Skodell unter der Prämisse „Fortschritt braucht Gerechtigkeit“ betonen: „Die SPD in Hüfingen entscheidet seit Jahrzehnten ohne Fraktionszwang. Die Gemeinderäte der SPD Fraktion entscheiden nach den Grundwerten Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität nach Hüfinger sachlichen Bedürfnissen. So waren wir und wollen wir auch in Zukunft Garanten dafür sein, dass sich für Familien, für Jugendliche, für Senioren weiter gut nach vorne entwickeln kann.

Reinhard Isak übernimmt freiwillig den letzten Platz

Das Feld den jungen Menschen überlassen möchte Gemeinderat und ehemaliger Fraktionssprecher Reinhard Isak: „Nur eine gute Mischung, einmal durch alle Gesellschaftsschichten, durch Frauen und Männer, mit Alten und Jungen, schafft ein Beratungsklima in dem letztlich die vielen verschiedenen Interessen zu einem harmonischen Ausgleich gebracht werden können. Dafür möchte ich mich weiter einsetzen und als langjähriger Gemeinderat mitgestalten.“

Für ihn sind neben den harten wirtschaftlichen Eckpunkten der Kommune auch die oft vernachlässigten „weichen Standortfaktoren“ wichtig. Ohne diese sei für Isak eine gedeihliche Entwicklung für Hüfingen nicht denkbar.

Die SPD ruft nun die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich aktiv an der kommenden Kommunalwahl zu beteiligen und ihre Stimme für eine bunte, junge und vielfältige Zukunft abzugeben.

Lisa Münzer, Maximilian Vogel, Christine Harms-Höfler, Marica Schaulies, Mete Ünal, Dr. Antje Breisprecher, Marko Wolf, Birgit Nolting, Axel Kasprzak, Kerstin Skodell, Diana Hornung, Sasa Hustic, Reinhard Isak, Julia Lehmann, Benjamin Martin, Alexander Buttler

Sie alle wollen in und für Hüfingen etwas bewegen:

1. Kerstin Skodell (Podologin B.Sc.), 2. Mete Ünal (Rettungssanitäter, Jurastudent), 3. Julia Lehmann (Sozialarbeiterin in Maria Hof ), 4. Alexander Buttler (Fachpfleger Intensiv & Anästhesie, Teamleiter), 5. Birgit Nolting (Lehrerin an der Lucian Reich Schule), 6. Miguel Quilamba (Maler und Lackierer), 7. Maria Rosshardt (Einzelhandelskauffrau), 8. Sasa Hustic (Diplom Sozialpädagoge B.A.), 9. Lisa Münzer (Floristin in Ausbildung), 10. Axel Kasprzak (Erste-Hilfe Ausbilder), 11. Dr. Antje Breitsprecher (Diplom Biologin), 12. Reinhard Isak (Heimleiter i.R.); Für Behla: 1. Maximilian Vogel (Zimmermann in Ausbildung), 2. Marica Schaulies (Einzelhandelskauffrau); Für Hausen vor Wald: 1. Benjamin Martin (Elektroinstallateur und Fertigungsleiter), 2. Diana Hornung (Werkzeugmechanikerin); Für Mundelfingen: 1. Christine Harms-Höfler (Dipl. Verwaltungswissenschaftlerin), 2. Marko Wolf (Betriebswirt); Für Sumpfohren: Henrieke Knust (Medizinstudentin)

Wald am Fürstenberg Südhang wird umgebaut

Die Fichten am Südhang Fürstenberg sind alle gefällt!

Südhang Fürstenberg
am 16. Februar 2024

Pressemitteilung „Naturschutzgroßprojekt Baar“ vom 5. Januar 2024

Voraussichtlich ab Mitte Januar bis Ende Februar werden am Südhang des Fürstenberges auf zirka einem Hektar standortfremde Fichten im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Baar (NGP-Baar) entnommen. Im Frühjahr 2024 sollen rund 800 heimische Laubbäumen gepflanzt und damit ein standortangepasster und lichter Mischwald begründet werden. Das NGP Baar hatte für diese Maßnahme Flächen erworben. So soll der Biotopverbund zwischen den Freiflächen oberhalb, westlich und unterhalb des jetzigen Fichtenbestandes verbessert werden. Der artenreiche und lichte Zielbestand soll dazu vielfältige Strukturen und baumfreie Korridore aufweisen. Von der Verbesserung des regionalen Biotopverbundes sollen Arten wie der Baumpieper (Anthus trivialis) und die Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus) sowie der Silberfleck-Perlmutfalter (Boloria euphrosyne) und das Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica) profitieren.

Auskünfte rund um die Maßnahme und zum NGP Baar gibt Jörg Fünfgeld.

Hintergrundinformationen zum Naturschutzgroßprojekt Baar

Seit März 2013 werden Teile der Baar und der Baaralb, aufgrund ihrer gesamtstaatlichen und internationalen Bedeutung für den Naturschutz, als „Naturschutzgroßprojekt Baar“ durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und des Landes Baden-Württemberg gefördert. Ziel des NGP Baar ist es zum einen, die Wald-, Trocken- und Feuchtlebensräume für den Arten- und Biotopschutz sowie den regionalen und internationalen Biotopverbund zu sichern. Zum anderen wird aber auch die qualitative und quantitative Verbesserung von bedeutsamen Lebensräumen angestrebt. Damit leistet das Naturschutzgroßprojekt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Biodiversität, also der biologischen Vielfalt. Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist Träger des Naturschutzgroßprojektes Baar. Daneben sind der Landkreis Tuttlingen und die folgenden zehn Kommunen beteiligt: Bad Dürrheim, Blumberg, Bräunlingen, Brigachtal, Donaueschingen, Geisingen, Hüfingen, Königsfeld, Mönchweiler und Villingen-Schwenningen. Die Gesamtfläche der Fördergebiete von 4.289 Hektar gliedert sich in 17 Teilflächen.

An der Witwenblume findet nicht nur das Esparsetten-Widderchen (rechts), sondern auch eine Skabiosen-Langhornmotte Nahrung.

Stellungnahme Fraktionssprecher Bürgerforum/DIE GRÜNEN FRAKTION

6. Januar 2024 Peter Albert

Zum bevorstehenden Fraktionswechsel von Michael Steinemann möchte ich mich folgendermaßen äußern:

In der Tagespresse wurde ausführlich darüber berichtet. Bedauerlicherweise wurde ich als Fraktionssprecher von der Zeitung um keine Stellungnahme gebeten, obwohl unsere Gruppierung dadurch den Fraktionsstatus verliert.

Hannah Miriam Jaag und ich wurden am Nachmittag des 2. Januar, kurz vor der Veröffentlichung
im Südkurier, von Michael Steinemann über sein Vorhaben, unsere Fraktion vorzeitig verlassen zu wollen, per Zoom informiert.

Die Fraktionsarbeit von uns Dreien war im Hüfinger Gemeinderat die ganzen Jahre über vertrauensvoll, sachorientiert und daher auch erfolgreich.
Unsere kleine Fraktion hat in 4 ½ Jahren einiges erreicht, was viele Außenstehende anfangs nicht für möglich gehalten hatten. Auch persönlich sind wir uns in der Fraktion dabei näher gekommen. Noch Ende Dezember hatten wir uns zu einer kleinen Weihnachtsfeier mit Partner*innen getroffen.

Leider wurden Hannah Miriam Jaag und ich zu keinem Zeitpunkt in diesen Entscheidungsprozess miteinbezogen. Wir wurden von einem Tag auf den anderen vor vollendete Tatsachen gestellt und hatten keine Chance, mit Michael Steinemann über seinen Fraktionswechsel zu sprechen.

Wir sind menschlich sehr enttäuscht.

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