Wegerecht für alle ohne den Weg in die Biberauen vom Höllenstein zu verlegen!

Das Mühlöschle ist heute mit einem Gewerbegebiet überbaut

In Hüfingen konnte die Besiedelung schon im Endneolithikum nachgewiesen werden. Diese Zeit ist ca. 2800–2200 v. Chr. und bezeichnet die jüngste, neolithische Unterstufe am Übergang zur Bronzezeit. Es wird mit dem Beginn der „Schnurkeramik“ gleichgesetzt. Siehe auch Fürstenberg und Ziegeleschle.

Es gab schon vor dreitausend Jahren um die Breg recht viele Menschen. (Unten ist der Artikel aus dem Gräberfeld im Mühlöschle. )
Die Seemühle wird am 1. März 1291 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Menschen konnten sich nachweislich seit dreitausend Jahren frei zwischen der Seemühle, dem Höllenstein, dem Rotrain und dem Ziegeleschle bewegen.

Im Jahr 1820 hat Fürst Karl Egon mit Hofrath Anton Baur und zusammen mit Freunden der Natur den Weg ausgebaut und einen neuen Steg über die Breg zum Römerbad gebaut. (Akte über die Anlage auf dem Rotrain aus 1820 bis 1845). Dies war nötig, da es zum einen an der Breg entlang gefährlich war, aber man auch einen Steg benötigte, um auf die andere Seite zu gelangen. Vermutlich war dort auch früher schon ein Steg, da die Menschen vom Mühlöschle in das Ziegelöschle mussten. Unser Alt-Bürgermeister, Anton Knapp, hat diesen Steg wieder bauen lassen. (Bregbrücke).

Heute wird der Weg von vielen Hüfingerinnen und Hüfingern als Naherholungsgebiet genutzt. In den Auen vom Steinerbächle und Höllenstein leben mindestens zwei Biber und es ist nicht nur ein Biotop, sondern zählt auch als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet).

Jetzt ist es so, dass der FCH meint, der ganz Bereich gehöre ihnen allein und deswegen soll der Platz eingezäunt werden, damit niemand mehr dort laufen kann. Der Hüfinger Tennisverein hat Einspruch erhoben, da sich dort auch das Tennisheim und die Tennisplätze befinden. Damit der FCH sich hier durchsetzten kann, hat der Bauamtsleiter beschlossen den Weg an das Steinerbächle zu verlegen. Mitten in das FFH-Gebiet und durch „Biberland“.

Natürlich haben wir berechtigte Bedenken dass, wie beim Areal vom Frank, möglichst schnell Tatsachen geschaffen werden sollen, da hier Diskussionen mangels Argumenten von Seiten der Stadt, schwierig sind.

Deswegen jetzt frühzeitig eine Warnung an die Stadtverwaltung an dieser Stelle:

Wir wollen ein Wegerecht für alle auf den Wegen wie sie seit 3000 Jahren bestehen!
Und den Biber und unsere Natur lasst ihr in Ruhe!

Ein Gräberfeld im Mühlöschle aus der Bronzezeit

8. August 2022

Bei den Ausgrabungen auf dem Mühlöschle wurden im Jahre 1958 zwei urnenfelderzeitliche Gräber gefunden, die von den römischen Anlagen nicht gestört worden waren.

Die Urnenfelderkultur bestand etwa von 1300 v. Chr. bis 800 v. Chr. in der Urnenfelderzeit. Der Bestattungsritus (Leichenverbrennung auf einem Scheiterhaufen und die Beisetzung des Leichenbrandes in Urnen) ist durch weitere Kriterien, wie typische Bronze- und Keramikformen, definiert. Die Urnenfelderkultur folgt der Hügelgräberkultur der mittleren Bronzezeit.

Ausgrabungen 1958 auf dem Mühlöschle
Foto: Karl Schweizer

Grab 1 lag unter dem westlichen Graben der römischen Straße in etwa 1,20 m Tiefe unter der heutigen Oberfläche, Grab 2 lag in 80 cm Tiefe. *

Beide Gräber durften zusammen mit einer Bronzenadel, die während der Grabung 1957 als Einzelfund geborgen wurde, der Beweis dafür sein, dass sich in der Breg-Schleife, die später von der römischen Siedlung eingenommen wurde, ein urnenfeldzeitliches Gräberfeld befunden hat. *

Ausgrabungen 1958 auf dem Mühlöschle
Foto: Karl Schweizer

Beide Gräber waren echte Urnenflachgräber ohne weitere erkennbare Grabanlage, bei denen sämtliche Beigefäße und sonstigen Grabbeigaben innerhalb der Urne auf dem Leichenbrand niedergelegt waren.*

Hier eine Liste der Funde von Edward Sangmeister:

Liste der Funde aus Grab 1 (1)
Urne und Beigefäße der Urnenfeldgräber im Mühlöschle (2)
Liste der Funde aus Grab 2 (1)

Beide Gräber seien Musterbeispiele für die gegenseitige Durchdringung der untermainisch-schwäbischen und der rheinsch-schweizeischen Gruppe im Gebiet des Hegaus.

Die Kegelhalsurne aus Grab 1 tendiert gerade wegen ihres Kegelhalses zur untermainisch-schwäbischen Gruppe während in der Verzierung die Halbbuckel, vielleicht auch die Reihe stehender schraffierter Dreiecke auf die rheinisch-schweizerische Gruppe hindeuten.

kammstrichverzierter Schulterbecher (1,2), kannelurenverzierter Schulterbecher (3), flache Deckschale mit Innenverzierung aus Kanneluren (4), Kegelhalsurne (5),

Schalen und Schüsseln mit schwach gewölbter Wandung

Ganz eindeutig zur untermainisch-schwäbischen Gruppe dürfte die Amphore gehören.

Amphore (1), Urne (5), Schulterbecher (3, 7), Schalen (2, 4), flaschenartiges Gefäß (6)

Aufgrund der Keramik ist eher an eine Zugehörigkeit beider Gräber zur rheinisch-schweizerischen Gruppe zu denken, während nur in den Urnen und in der Amphore der Einfluß der untermainisch-schwäbischen Gruppe zu spüren ist.


Urne bei der Ausgrabung 1958
Foto: Karl Schweizer

bronzene Mohnkopfnadel (2), schwalbenschwanzförmiger Anhänger (6a), Anhänger in Kammform mit blitzähnlichen Auswüchsen am Aufhängering (6b),

Eine Begegnung zwischen den Kulturen am Rande der Baar wird durch den Einzelfund der Mohnkopfnadel vom Bereich des ehemaligen Urnengräberfeldes Hüfingen deutlich, mag sie doch belegen, dass hier der Friedhof vielleicht schon in dieser Stufe begann.

Wir befinden uns in einer Zone des Austauschs von Kulturelementen, der in der schwierigen Deutung der letzten Bronzezeiterscheinungen schon faßbar, in der Auseinandersetzung der untermainisch-schwäbischen und der rheinisch-schweizerischen Gruppe der älteren Umenfelderkultur fortgesetzt und in der Vorrangstellung der Schweiz in der jüngeren Urnenfelderkultur besonders deutlich wird. (1)

Edward Sangmeister meinte 1962, dass die Gräber sicher aus Ha A2 seien.

Urnenfeldkultur in Hüfingen

Die Urnenfelderkultur wird in mehrere chronologische Stufen eingeteilt, die als Bronzezeit D, sowie Hallstatt A und B (Ha) bezeichnet werden, da die Unterscheidung zur eisenzeitlichen Hallstattkultur zunächst undeutlich war.

So haben wir hier die späte Hallstattzeit A2. Diese war 1100 v. Chr. bis 1050 v. Chr.

Also sind die Gräber gut 3.000 Jahre alt.

Grabungen im Mühlöschle 1958. Fotos von Karl Schweizer.


(1) Gräber der Urnenfeldkultur von Hüfingen, Ldkrs. Donaueschingen, Edward Sangmeister, Badische Fundberichte, 22. Jahrgang, Seite 9-13 (1962). Vielen Dank an die Universitätsbibliothek Heidelberg für die digitale Version unter https://doi.org/10.11588/diglit.43789#0447

(2) Chronik der Stadt Hüfingen von August Vetter 1984.

1250 Jahre Wolterdingen

Wolterdingen Glaskunst

Unten das Programm für die Freilichtspiele vom 12. – 14. September

3. August 2025

Im Jubeljahr werden in der vielfältigen Gemeinde auch vielseitige Formate vorgestellt. Nach dem Festbankett, der Ausstellung mit den 50 Sachen und dem Jubiläums Volksfest war ein Vortrag über die Wolterdinger und die Baarschwarzwälder Glaskunst. Denn die Wolterdinger Glasfabrik, d ‚Glasi und d‘ Schliefi, war wohl das aussergewöhnlichste und kunstvollste Gewerbe der Bregtal Gemeinde. Über diese dort ausgeübt Glaskunst gab es im Kehlnhof Museum in Bräunlingen eine Vortrag über die Kulturgeschichte des Glasmachens von der Antike bis in die Glasfabrik Wolterdingen. Im Kehlnhof Museum deshalb, weil ausgerechnet in unserem Jubiläumsjahr die zur Habsburger Stadt gehörende Glasgemeinde Bubenbach 300 Jahre alt wird. Sie war so etwas wie der Urknall der Baarschwarzwälder Glaserei im Dreieck Bubenbach, Herzogenweiler und dem Höhepunkt Wolterdingen. Im musealen Ambiente des Kehlnhofes mit stilgerechten Glasobjekten wird über die grosse Glaskunst in Wort und Bild
erzählt.

Finissage mit 50 Sachen

5. Mai 2025

Am bedeutungsvollen Internationalen Tag des Museums, am 18.5.2025 fand die Finissage der erfolgreichen, kurzweiligen Ausstellung: „Wolterdingen in 50 Sachen“ statt.

Bis dann kann man aussagestarke Objekte aus Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Spiritualität der sehr alten und ungewöhnlich  vielfältigen Jubiläumsgemeinde Wolterdingen auf sich wirken lassen. Bronzelappenbeile, Doppelspitzbarren, Mineralien und ein rarer Fulgurit sind naturkundliche Objekte. Andere Dinge wie eine St. Kiliansskulptur, Gewerbe – und Industriehistorische  Beispiele, eine Original Bregtäler Holzklassebank und die überdimensionale, beeindruckende Gemarkungsgrundkarte geben einen optischen und erklärenden Einblick in die Eigenart des Ortes. Gesellschaftliches Leben wird durch Feuerlöschgerät, einen Schellenbaum und einen Film über die 1200 Jahrfeier vor 50 Jahren dargestellt. Ein Wasserverteilstein als Symbol einer frühen Wasserversorgung durch Diechelleitungen vor dem  Sammlungseingang stellen die Versorgungslage dar. Vorläufiger Höhepunkt der Gemeindeentwicklung ist der enorme Hochwasserdamm. All das kann in einem stilvollen und informativen Begleitkatalog nachvollzogen werden. Die Bregtäler Ballade, vorgetragen von Walter Köhler, der zur Einstimmig auf der Bregtalbahn Holzklassebank Platz nimmt, wird die Poesie des Bregtälers, des legendären Romulus, musikalisch aufleben lassen.

Interessierte sollten die in dieser Art einmalige Ausstellung in den FF Sammlungen am Karlsplatz Donaueschingen  bis zum 18.5.2025 besuchen. Denn danach werden die Objekte wieder für lange Zeit in verschiedenen Depots, Sammlungen und Archiven eingelagert werden.
Die Bevölkerung der Region ist herzlich zu dieser finalen Abschlussveranstaltung  eingeladen.

Ausstellung in den FF-Sammlungen über 1250 Jahre Wolterdingen

2. April 2025

In den Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen am Karlsplatz Donaueschingen werden 50 für Wolterdingen aussagestarke, bezeichnende Objekte, Dinge, Artefakte, Sachen ausgestellt. Anhand dieser Sachen kann der Besucher der langen und vielfältigen Vita der Jubiläumsgemeinde nachspüren.

Die ältesten Wolterdinger sind zurück

Seit kurzem sind zwei Sachen der Heimatgemarkung zurückgekehrt. Vor weit über 3000
Jahren haben Bewohner in der Bronzezeit mit diesen Fundobjekten Holz bearbeitet, Katen gebaut, Bäume gefällt, Brennholz und Kohlenmeiler Holz gespalten. Es sind Bronze Lappenbeile. Äxte die aus Bronze, einer Legierung aus Kupfer und Zink, hergestellt, geschmiedet werden. Lappenbeil deshalb, weil zunächst eine Bronze Platine geschmiedet wurde und da zwei seitliche Lappen aufgebogen wurden. In dieses Auge, in diese Röhre wurde dann der Beilstiel eingepasst. Beide Metalle gibt es in Mitteleuropa nicht. Nur im Norden, in Britannien und dem Balkan. Also mussten diese Geräte von sehr weit her und kostspielig eingeführt werden. Im Flecken Wolterdingen wurden diese wertvollen Werkzeuge benutzt. Also war da was, in der Bronzezeit. Mehr wissen wir noch nicht. Nur dass diese archäologische Rarität hier gefunden wurde. Wo, wann, von wem ist in der Archiv- Beschreibung im archäologischen Landesarchiv Rastatt leider nicht vermerkt.

Wer sich vom Mythos Bronze Lappenbeil anregen lassen will, kann dies in einer Vitrine in der Ausstellung

Fulgurit – Au des no

Wolterdingen in 50 Sachen

„Erklär mir Wolterdingen“

08. September 2023

Am Freitag 08.09.2023 war ein Bildvortrag zur Einstimmung zum 1250 Jahrfest

Motto : „Vom Bronce Lappenbeil zur Hochwasserregulierung“.

Freiluft Veranstaltung an der HW- Dammarena

Wolterdinger Bronce Lappenbeil 3000 Jahre alt

Hochwasserregulierungswehr 2009

Als Geburtsstunde einer Gemeinde gilt üblicherweise die schriftliche Erwähnung in einem Rotulus, mundartlich „Rodel“, eines Klosterprotokolles. Im Quellenland gehört Wolterdingen unter die Top-Ten der Ersterwähnungen. Nur um knappe 15 Jahre von Heidenhofen geschlagen.

Anno 775 wird in einem „Baumgarten“ eines Amtssitzes oder auch eines Klosters ein derartiger Rodel unterschrieben. Dass aber Wolterdingen zu den ältesten Gemeinwesen im Baarschwarzwald gehört, kann man sogenannten Artefakten ablauschen. Denn im Gewann Gehren wurde, wie erst jetzt bekannt, ein ungefähr 3000 Jahre altes Bronce-Lappenbeil gefunden. Und aus der Eisenzeit, der Keltenzeit vor etwa 2500 Jahren, wurden 12 Eisenbarren, sogenannte Doppelspitzbarren gefunden. Die Manganerzvorkommen im Unteren Bregtal und der Eisen- Keltenfürst vom Magdalenenberg legen deshalb nahe, dass hier schon damals ein erfolgreiches Gemeinwesen angesiedelt gewesen sein muss.

Über diese uralten Ursprünge, die Beuurkundung und die anschliessende ungewöhnlich vielfältige Entwicklung von Wolterdingen kann man sich bei diesem Bildvortrag an der Dammarena zu den 1250 Jahrfeiern im Jahr 2025 einstimmen. Gestreift wird die historische Entwicklung bis in die Neuzeit in Wort und Bild. Keltische Rennöfen, uralte logische Verkehrswege, Geologie, Landschaftsgeographie, Steinbruchwesen, Holzwirtschaft, Landwirtschaft, Mühlen und Sägereien, Ziegelei, Kalkbrennen, Wasserversorgung, Hydrologie, Bregtalbahn, Glasfabrik, Handel und Gewerbe und geistliche und weltliche Bildung werden kurz erläutert.

All das führte zu der aussergewöhnlichsten, vielseitigsten Gemeinde im Baarschwarzwald. Gerade am Beispiel Wolterdingen wird der Historiker Kernsatz sehr deutlich: „ Die Geschichte wird von der Landschaftsgeographie geschrieben, nicht von den Herrschenden“.
Den Besuchern dieses ersten Test- und Probelaufes, dieser Info Veranstaltung für Bürger, Aktive und Helfer an der Dammarena, wird eine Sitzunterlage und warme Bekleidung und etwas Selbstverpflegung empfohlen. Ausser Leinwand, Beschallung und Projektion wird keine Infrastruktur zu diesem gemütlichen, stimmungsvollen und idyllischen Vortrag bereitgestellt.

Die Bevölkerung der ganzen Region ist zu dieser kostenfreien „Schnupper“ Freiluftdarbietung, zur Motivation und zu diesem Appetitanreger herzlich eingeladen.
Festkommitee und Ortsverwaltung 1250 Jahre Wolterdingen

Funde aus der Jungsteinzeit auf dem Ziegeleschle

Da scheinbar Interesse besteht und es hier bald noch mehr Infos gibt, wollte ich diesen Artikel vom 17. September 2023 mit der Steinaxt bisschen weiter nach oben kramen:

Auf Loretto und in dem neuen Gewerbegebiet Ziegeleschle wurden Magnetometerprospektionen (auch Geomagnetik genannt) durchgeführt. Auf dem hierdurch angefertigten digitalen Bild ließen sich dort Siedlungsreste erkennen.

Das Magnetfeld der Erde wird durch die magnetischen Eigenschaften verschiedener Materialien, wie Gesteine, Böden, gebrannte Lehmziegel oder Holzreste gestört ‒ also auch von archäologischen Überresten. Zur Aufzeichnung dieser Magnetfeldstörungen kommt ein hochempfindliches Cäsium-Magnetometer auf einem Rollwagen zum Einsatz. Auch Unterschiede zwischen den physikalischen Eigenschaften des Zielobjekts und dem umgebenden Boden lassen sich hierbei messen.

Ausgrabungen
Ziegeleschle
15. März 2023

Die Firma ArchaeoTask hatte das Gelände mit dem Bagger und Sonden durchsucht und es konnten Artefakte aus dem Endneolithikum gefunden werden.

Das Endneolithikum bezeichnet die jüngste neolithische Unterstufe am Übergang zur Bronzezeit. Es wird mit dem Beginn der „Schnurkeramik“ (veraltet auch Streitaxt-Kultur) gleichgesetzt und reicht in Süd- und Mitteldeutschland von ca. 2800–2200 v. Chr.
(*und nein, liebe CDU, „die Eiszeit“ war es nicht.)

Steinaxt aus dem Endneolithikum.
Grabbeigaben aus der Jungsteinzeit.

Eine Silexklinge wird durch Abschlag aus Feuerstein (Silex) hergestellt.

Die Artefakte oben wurde beim diesjährigen Römerfest vom Denkmalamt ausgestellt. Dabei war auch noch ein mittelalterlicher Mühlstein, der womöglich als Baumaterial dort oben benutzt wurde.

Fragment eines Mühlsteines aus dem Hochmittelalter (11./12. Jahrhundert)

Bei den Ausgrabungen auf dem Mühlöschle wurden im Jahre 1958 zwei urnenfelderzeitliche Gräber gefunden. Die Urnenfelderkultur (1300 v. Chr. bis 800 v. Chr.) war später.