De Poschtbot werft der d` Rechnung ii Sell Käschli isch us Brettli gsii Und hit zu Tag, us Edelstahl Im Baumärt häsch nit mol e Wahl
Überal isch Edelstahl, Edelstahl, Edelstahl
Wenn Grillet word uf de Terass Mit Schübling, frischem Bier vum Fass De Rooscht us Guss war ganz banal Hit zu Tag , nuu Edelstahl
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Bim Zahnarzt uf dem Marterschragge Do bisch jo immer am Verzagge Alls Edelstahl wo änni bliksch Au d` Bluemevas , des hät nint schicks
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Und muess dii Frau uf de „A- Zehn“ Ganz schnell emol zum Pippi gehn Klooschissle sind us Edelstahl Und schepperet luut bim kleinschte Strahl
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Sogar de Maa muess halt mol rolle Wa het er…anders mache solle Duravit Pissbecke i grosser Zahl Und jetzt, e Wand „Ganz-Edelstahl“
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E helzni Wand zum Nochber dorri Als Sichtschutz zu dem bleede Schnorri Do root de Baumärt Maa i mir „Nimm Edelstahl, s` isch nit mol diir“
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Und Ab- und Zue , Oh- jeemineh En Urne- Gang, sell isch nit schee Frühner war diesell us Ton Jetzt Edelstahl, me schriibs sich doch mit „Von“
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Gartehäger, landuff, landabb Die sind jetzt glitzig, do bisch babb Koe Schmiergle meh, koa Farb versaalbe Edelstahl, kasch ewig b` haalte
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De Handlauf a de Kirche Stuefe Der war emol us warme Bueche Jetzt, iisigkaalt im wärmschte Summer Au dä isch Edelstahl en bleede Kummer
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Seebestattung, „ Letzter Schrei „ Natierli sind mir do debei En Sturm kunnt uf, des Schiffli sinkt Nu d` Edelstahlbichs, die schwimmt und blinkt
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A om Ort isch der Stahl nit übel Bei Kläralage, Bäder, dä isch `s plaisiebel Drum will ich do au gar nit schelte Dä lass ich Edelstahl halt au mol gelte
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Am allermeischte aber muess mer beischte Bei Edelstahl- Lämpli, bei de meischte Ums Huus Solar- LED trapiert So kitschig, dass es om grad friert
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Us Ziitings- Rescht war` s Klopapier Bigott nomol, des war jo gar nit tier ? Uffgstupft a me Drähtlihoocke hert wie Stahl De Rollehalter hiet Zutag, natierli nuu sell Edelstahl
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Oh Heilige St. Leonhart Behüt iis doch vor dere Art Du schmiedescht sunscht so wie en Kaib Verschon iis doch vor sellem Hyp
Überal isch Edelstahl, Edelstahl, Edelstahl Des gruuset om, des isch e Qual Überal isch Edelstahl, Edelstahl, Edelstahl
Wie wichtig Netzwerke sind zeigt sich ganz deutlich bei Pandemien. Da besorgen digital versierte , besorgte Enkel den Ü 70 Omas und Opas Impftermine.
Von Kultusministerien im Stich gelassene Lehrer und Schüler bauen im Halbschatten der Kultusbürokratie uneigennützig wirkungsvolle Homeschooling- und Prüfungs- Netzwerke auf.
Ex Ärzte, Ex Pflegkräfte, Studenten und Migranten netzwerken segensreich beim Impfen.
Netzwerkelnde Abgeordnete und Lobbyisten wie Guttenberg, Nüsslein, Gauweiler und Sauter opfern sich auf bei Maskenbeschaffung und geben „Tolle“ Anlagentipps.
Bürgermeister und Kämmerer quälen sich in Sorge ums Geld der Bürger und trommeln spirituell nach der Pleite ebenfalls Betroffene zusammen und häkeln zur Verlustbewältigung an einem tröstenden, posttraumatischen Selbsthilfenetzwerk.
Papa Winnie spannt derweil ein Microschallnetz über unsere Häupter mit 1 000 Windrädern, damit Seltene Erden fressende Batterien in „God’s Own Car Country“ geladen werden können und uns das Verbrenner- Feinstaubnetz nicht den Atem nimmt.
Gnadenlose Netzwerker sind auch anthropogene Behlaer Abwasserpilze, die abertausende Kleinlebewesen in einem Weiherbiotop kahl fressen.
Die christlichen Kirchen zerreissen gnadenlos die in Jahrhunderten gesponnenen, aber schwer missbrauchten Menschenfischernetze.
Der Borkenkäfer vernetzt die Plantagen-Fichten zu vorzeitiger Vollernte. Das Desaster mutiert unerwartet zum Goldesel, weil chinesische und amerikanische Hamsternetzwerker den nostalgischen Werbespruch aus der Holzwurmkiste fördern. „Noch nie war Holz so wertvoll wie heute“.
Nur an Hinterzartens Schanze am Zartenbach schafft man es, dass das präzise Landes- und Orbitale Vermessungsnetzwerk heimlich, still und leise zerreisst. Wie ein zartes Spinnenetz.
Ein Netzwerk von über 5 000 Mitknüpfern verhindert, dass am Windgfällweiher das Naturschutzfangnetz reisst und der Verrummelung geopfert wird..
Brückenabbruch Behörden kehren die Hälfte des 110 Jahre alten Bewehrungsnetzwerk des Wahrzeichens Bregbrücke Wolterdingen ohne Beweis unter den Tisch.
Die meist ungeimpften, flinken Kassiererinnen an den Discounterkassen hinter dürftigen Masken und Acrylscheiben halten das systemrelevante Versorgungsnetzwerk für uns Bürger heldenhaft am Leben.
Unser aller Fritz Keller versuchte das löchrige, marode Fussballnetz zu flicken und zu stopfen. Unduldsam und gähwütig hat er sich selbst darin verfangen.
Für Kunst am Bau muss die Öffentliche Hand Kosten aus unserem Steuersäckel einplanen. Da kommen aber die „Half-Pipe“ Lieferanten dem Kunden Bundestrassenbau im kunstsinnigen Brigobannis mit einem „Bonus Track“ grossherzig entgegen.
Als kreative Netzwerker giessen sie einen Sonderbeton und beschenken so dem gebeutelten Hüfingen ein monumentales „Grafitto- Netzwerk“. Grossformatig ala Anselm Kiefer in Beton. Eine Hommage an alle Netzwerker ganz im Sinne zu Brogobannis altrömischem Motto:
„Se ipse pinxit“.
Wikimedia Commons Vincent de Groot – http://www.videgro.net
Im Corona Summer 2020 hät de Wälderkabaretist Marti Wangler, alias Fidelius Waldvogel, dem Virus en gifizige Straich gspilet. Er hät e Bulldogg- Kabaret an de Südhalde vum Haberjockelshof im Schwärzebach aagsait und uffgführt. Mit sim Eicher Bullodogg und sim Forstwage- Ahänger, Kummedibühni, Vesperstüble und Scharchkannapee i eim, isch er unnne uff de Matte gstande und an de Halde i me Art Amphitheater isch sie Zueschauerbandi entweder uff Strauballe oder uf itne Bulldogg im Abstand vu über 5 m stimmungsvoll versammlet gsii. Es war en warme und en richtig fidele Wälderobet. De Fidelius hät wiedermol s Kälble so richtig renne lau. Wo er aber dene Tönnjes Fleischmafiosi d Zündung mit herte Fakte iihgstellt hät, isch es au mol nochdenklich und bestimmungsvoll wore. Wo ni des glese han, dass mer möglichst mit Bulldogg kumme soll, han i min Unimog, de „Nepomog“ wieder mol badet und und eweng bürschtelet. Wa de Fidelius kahn, des mit sim uusbaute Forstmobil- Wohnwage, des kann ich au. Also han den alte Sau- Ahänger no schnell zu me Henne- Wohnmobil um- und uusbaut. Des gschmiedet Aug a de Frontwand, a dem die Schlachtsaue zum Metzger gfiehrt wore sind, wo die quickende Sühli mit em Kälberstrick aabunde waret, des han i draa lau. Wiedermol bestätigt sich der Satz vum Christopher Clark, dass mer derlei „Artefakt“ uuglaublich vill ablausche khan. I dem Fall Saueschicksal und Instinkt- Drame. Wer weiss ob i den Karre nomol bruuch, wenn mer amend wieder mol Huusschlachte därf ?
Paar Woche später han ich wiedermol bim Lese vu de Badische, ohne dass i Fliegepilz gfresse han, so e richtige nordische Berserkerwuet kriegt. Nit dass ich au scho paar mol so e Kischte, e kleis Wohnmobil aagmietet het, zum d Olympiade z Lillehammer, Nordische Ski- Weltmeisterschafte, e Schottland- Irland- Island und Portugalreis gmacht het und für so Reise des au ganz aagmesse find. Aber wan i do über de Windgfällweiher lese han miesse hät mer Zündung ghörig verstellt. Es isch mer jedesmol en Graus, wenn i im Vorbeifahre z Hifinge am Wohnmobilstellplatz sieh, wie dä uff em Pflasterplatz die Wieber und Manne i ihrne Faltsessel mit dene Bierdose- Flasche- Chips- und Nissli- Mulde hucke sieh und d Zieht totschlah sieh. Konn Schritt is Städtli, kon Spaziergang as Römerbad, kon Bsuech im Caffe Süesse Winkel oder gar e Esse im Frank. Wenns hoch kunnt word de Smart usem Ahhänger- Trailer, die beide Harley vum Motorradhänger oder 2 Motorinis us de Unterflurgarage vum Wohnmobilbolle uussiglau. No gohts zum gscharrig poschte im Aldi, Lidl oder Netto. Nit emol des Honda – Aggregätli stellt mer ab, dass de Fernsehgrossbildschirm s oefältig Mittagsprogramm vu Pro7, RTL, Vox oder Servus TV uffnähme khaa. Me könnt jo ebbis verpasse.
Für den Hype, wie mer dere überzogene Modi sait, 500 000 Diesel- Wohnmobilkischte sind alloenig im Dietsche zueglau. Do schwätz konn vu Feinstaub, die fahret jo i de Natur ummenand. S Bescht isch aber; die stond fascht s ganz Johr leer. Wohnunge wered verkauft, Lebensversicherunge verdummbeiltlet. Dass en Kauf betriebswirstchaftlich grechnet wochenlang e Ferienwohnung, e Gasthuus oder e Hotel ermögliche dät, word de Grosse Freiheit gopferet. Die stond leer, s Aagebot schrumpft und Gastronomie verarmt.
Dem Hype will mer jetzt helfe. Wie de Hype mit Traumschiff und de Ferieflieger landet, dess woess mer zwischezeitlich. Uff em Schrott. Aber Borgemäeschter und Gmondrät kamer so Lokvogel- Aagebot immer guet verkaufe. Frog isch nuu, wer zahlt der Preis und wer hät ebbis devu.
De Preis zahlt die wietere Verrummelung am Windgfällweiher, d Natur, Flora , d Fauna, s Verkehrsuffkumme, D Lanschaftsvesrchandelung und Versiegelung. De Müll, de Abfall und au d `Kläralag wege dem bleede Chemoklo- Abwasser.
Es isch en Trugschluss zum glaube, dass de Skizirkus, d Gastronomie, d Caffee, die Freizeitaalage, die Höfkäserei, de Hof- Buurelade, oder de sanfte Tourismus vu dere Ü 70 Klientel ebbis hät.
Profitiere duet zerscht mol die FF- Forstverwaltung die jetzt de Wald zu Waldfriedhöf, Waldhundefriedhöf, Truppeübungsplätz jetzt au no Motorhome- Stellplätz umbaut.
Usserdem die exclusiv- hochpreisige Wohnmobilhersteller, d` KFZ Versicherungsgsellschafte und KFZ Steuerstelle, d` Zubehörlieferante und den Lieferante vu dene mitgschloepfte Poser Fahrzeug und die Discounter In Schwarzwald kunnt und bliebt so guet wie koe Geld. Wertschöpfung kehrt sich um i Wertvernichtung uff Koschte vu unsere Schwarzwaldhoemet. Portugiese honds des Johr klar gsait: „ Mir wend euch nit und scho gar nit euer Corona“. Und hond sie verjagt.
Vorschlag zur Güte: Die Discounter sollet doch ihre grosse, nachts sowieso leer stehende Parkplätz vermiete und au s Wasser, de Strom und d` Chemo- Entsorgung billig verramsche, denn des sind die Onzige, die vu dem noch anhaltende Hype, vu dere überzogene Tourismusmodi ebbis hond.
Altbuur s Troom, de Lebenslohn
Und Bierein sait: „Mit Nepomok und Henne- Mobil, no wärs für mich au weng e Fraid“
Waa ?? , e Wohnmobil, bisch noo ganz bache Dennoo mit fufzg, sechzg, sibetzg Sache Dorch Wälderwaald, Vogese, Schwobbe Häsch nuu no Fürtz, im Hirni dobbe
Glaubscht du ich huck in sone Karre Des sagt der glii, des isch en Schmarre Und wer pass uf die Hiener uff Dass Gickel kraijet, hucket druff
Des dät der baigott scho noo passe, Des schee verspaaret Geld verprasse Do muensch no warte bis i gang Denno, vu mir uus, kaansch e zweitsmol ran
Eifältgi Wohnmobil- Gaisse gihts überall Do bruucht Altbuur au kai Moral Sobald die merke s`goht ans Pflege Sind die schnell fort, no häsch de Sege
Mir ischs im Hintertal all no viel lieber „Die grosse Freiheit“, des isch e Fieber A jedem Ecke, Waldrand daigets rum Vor Langwiel wered die ganz dumm
De Smart, de Quad und d`Rollerli Im Trailer, wie bei uns halt s` Vieh Im Motorhoem de Fernseh aa, De ALDI Wii, bis mer nimmi kaa
Kumm blos no mit me Allrad Gschier, Mit Wüeschtereife, Sandblech, Windegschnier Die spinne doch, die bleede Lakel Zu dene wit du ghöre, du alte Dackel ?
De alti Sauwage baut mer um Zu me Mobil Henne – Unikum So kenne mer dorch Gegend reise Im Wirtshuus noo de Hof verscheisse
So bruucht mer d`Henne nit verstelle Wie S` Waldvogels Fidel, des han ich scho all mol welle S` eige Spiegelei und au en Bregel Manchmol im verkarrete Huhn sin Schlegel
Altbuur Hienerwadel, des macht Freid Mit Unimog , Hiener , nuu zu zweit E langi Naase de Wohnmobiliste Mit ihrne affige, bleede Kischte
Frei nach Droste Hülshoff:
Mundart
D` Mundart isch en traute Gascht Wo mit mir fühlt, wo mit mir lacht Isch, wenn sie nett verzelle duet Mir au e wohri Zauberfluet Gschichtli us mim Kopf uffstieget Wo lang a mir no hange bliibet Vu Kind und Kegel, Ziig und Sach Do bliebt d` Erinnerung halt wach Gstaalte us mim Lebe gräsle Me mont des sei scho alls verläese ? Gschätzti Fründ und gueti Liit Usre z`friedne, frohe , guete Ziit