Hieronymus Kapitel 6

Hieronymus Kapitel 6

14. Oktober 2020 0 Von Hannah Miriam Jaag

Feld- und Hirtenleben

Sechstes Kapitel in unserer Podcast Reihe, gelesen aus dem Hieronymus von Lucian Reich:


Hier erzählt der Forbachklaus den Kindern die Geschichte der längst versunkenen Stadt, die droben auf dem Laubhauserberg gestanden haben soll. Laubhausen soll eine keltische Stadt gewesen sei die zum Krumpenschloss gehöre, mutmaßten schon manche. Andere meinen es wäre eine Siedlung aus dem frühen Mittelalter. Sicher ist nur, dass vom Krumpenschloss sichtbar Mauern übrig sind, von Laubhausen selber nur viele Mutmaßungen. Solange am Ort nicht ordentlich archäologisch gegraben wird, sind alles nur Hypothesen. Vielleicht aber findet man irgendwann doch noch neben den nötigen Geldmitteln und dem Interesse irgendwelche aufschlussreichen Hinweise im Boden.

Ebenso verhält es sich mit der Sage von dem prächtigen Kloster, welches auf dem Tierstein gestanden habe. Hierfür sind die Anzeichen noch dürftiger. Das große Kreuz auf demselben wurde erst 1866 errichtet und dürfte von daher im Buch noch keine Rolle spielen. Aber auch um dieses Kreuz ranken sich schon viele Legenden.

Der Forbachklaus erzählt auch Geschichten zum Zindelstein und dem Karfunkelstein. Hiernach zog ein Kreuzfahrer von Zindelstein ins Heilige Land und kehrte mit dem Karfunkelstein zurück. Diesen legte der Ritter auf die Ringmauer und das Zündeln erhellte das ganze Bregtal und gab der Burg ihren Namen.

Zur Geschichte vom bösen Grafen auf dem Hammerschloß konnte ich leider nichts finden, auch nicht wo dieses Hammerschloß den sein kann.

Die Geschichte von den sieben Schwestern von Vöhrenbach und dem Wunderkirchlein läßt sich hier nachlesen.

Der letzte Wolf wurde auf der Baar 1805 bei Bachzimmern erlegt. So war wohl die Kuh bei Hüfingen das letzte Tier das vom Wolf gerissen wurde. Was es allerdings mit den zehn Pfund Wachs auf sich hat, kann ich nur erahnen. So musste der Hirte für sein Versagen die Kuh zu schützen, wohl Wachs für Kerzen besorgen?

Auch in diesem Kapitel begegnen uns wieder die Landfahrer. Der Lange Hans bring hier auf den Punkt was damals für alle gegolten hat:

Habt`s mit euers Gatting!

womit er sagen wollte, ein jeder solle sich zu seinesgleichen halten.

Wir freuen uns über mehr Erkenntnisse zu diesem Podcast in den Kommentaren!

Ich wünsche allen viel Freude beim Anhören des Podcasts und habt bitte Nachsicht mit meinem “Gestammle”, ich bin Wissenschaftlerin und immer noch des amerikanischen besser geläufig, als des allemanischen des vorletzten Jahrhunderts.

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Mehr zum Hieronymus gibt es hier: