Minzblattkäfer

Liebe Bürgerpostleser, 

dieses Foto erhielt ich Mitte Mai 2023 von Hubert Schätzle, Hinterwälderzüchter aus Todtnau-Präg. Diese Käfer seien ihm beim Zaun aufhängen aufgefallen, er habe so etwas noch nicht gesehen. Ich auch nicht, deswegen habe ich gegoogelt und ihn zurückgefragt, ob die Käfer etwa ein Zentimeter groß seien. Ja, das sei so. Dann war ziemlich klar, dass es Minzeblattkäfer sein könnten. Was werden die wohl zum Fressen brauchen? Genau, Minze. Das war meine nächste Rückfrage an Hubert Schätzle, ob es dort Minze gäbe, worauf er antwortete, darauf habe er nicht geachtet. 

Auffallend und typisch für die Art ist die unterschiedliche Färbung der Käfer, die Oberseite kann grün, kupferfarben, blau bis violett ja sogar schwarz mit blauem Schein sein. Ist das nicht der Hammer? Normaler Weise geht man doch davon aus, dass die Farbe bei einer Art eindeutig bestimmt ist. Aber, wie wir hier sehen, muss das nicht immer so sein.

Hubert Schätzle, vielen Dank für die Überlassung dieses tollen Bildes, das diesen kleinen Beitrag ermöglicht.

Herzliche Grüße
Franz Maus

Tausendfüßler

Liebe Bürgerpostleser, 

jetzt mal wieder etwas aus der Insektenwelt. Dass das Insekt auf dem ersten Foto ein Tausendfüßler ist, wird Ihnen vollkommen klar sein. Wegen ihm hätte ich auch keinen Beitrag geschrieben, wobei es schon ein schickes Tierchen ist. Ich habe die Füßchen versucht zu zählen, es sind auf keinen Fall 1.000, ich bin auf etwa 75 Beinpaare gekommen. 

Zum Beitrag animiert hat mich die Kombination der beiden Tiere. Hand aufs Herz, haben Sie so etwas schon einmal gesehen wie auf dem Bild unten? Im ersten Moment dachte ich, oh, Frau Gabriele Schroll hat mir einen Tausendfüßler geschickt, aber nur einen kurzen Moment dachte ich das. Schnell war klar, dass die Beine anders angeordnet sind und auch viel länger, es sind 14 Beinpaare. Seit neustem nutze ich die google lens app, die anhand von Bildern ein Ergebnis liefert. Es sei ein Spinnenläufer, auch Spinnenassel genannt und jetzt kommts, ein Hundertfüßler, ist das nicht der Hammer? 


Da dachte ich mir, dass das einen Beitrag wert ist. Interessant ist, dass der Tausendfüßler eine Überklasse der Hunderfüßler ist. Sie haben vorne und hinter sehr lange Antennen und Gabriele Schroll stellte die berechtigte Frage, wo denn vorne und hinten ist bei dem Kerle. Mir wars mit der Zeit klar, dass oben der Kopf ist, weil die zwei schwarzen Punkte die großen Augen sind. Das letzte und längste Beinpaar dient nicht der Fortbewegung und fungiert wahrscheinlich als rückwärtiges Tastorgan. Na sowas kann man da nur sagen. Das bestätigt dann auch, wo vorne und hinten ist. Nun der Hundertfüßler war ursprünglich um das Mittelmeer verbreitet und kommt nun aber durch den Menschen in allen Erdteilen außer der Antarktis vor. Er ist sehr wärmeliebend und profitiert auch vom Klimawandel. 

Na, nicht schlecht, dass es neben dem Tausend- auch den Hundertfüßler gibt. Vielen Dank an Gabriele Schroll.

Herzliche Grüße
Franz Maus

Baummarder

Liebe Bürgerpostleser, 

in letzter Zeit gings rund im Vogelhaus, kann ich Ihnen sagen. Das Eichhörnchen ist ja nichts Neues, aber, wieso schaut es so aus dem Haus hinaus? Ich will Sie nicht auf die Folter spannen, unten lief eine Katze über die Terasse und die fressen auch Eichhörnchen. Aber, es ist nichts passiert zwischen Katze und Eichhörnchen. 

Dann sah ihn Anita zuerst am 26. April, ja was denn? Der absolute Hammer für mich, ein Baummarder, der als menschenscheu im Wald lebend beschrieben wird. Als Jägerstochter hat sie es gleich erkannt. In meiner Kindheit war es ein Traum, einen zu Gesicht zu bekommen, jetzt, Jahrzehnte später geht der Traum in Erfüllung. Geduld ist manchmal angesagt im Leben. Wieso Baum- und nicht Steinmarder? Der Baummarder hat eine gelbliche Kehle, eine dunkle Schnauze und größere Ohren mit weißer Umrandung.

Tage vor dem 26. April bemerkte ich, dass der obere Spannring nach unter verschoben war, und dachte, wer könnte das wohl sein. Die Frage war, wie kommt er da hoch. Vom Blumenkübel springt er rein ohne Probleme.

Dann gab es ein Spiel, was muß ich ändern, dass er es nicht mehr schafft. Denn der haute sich die Hucke voll, mindestens zehn Minuten blieb er drin. Also Blumenkübel weggestellt, ohne Erfolg, er sprang vom Torbogen aufs Futterhausdach und drehte sich mühevoll ins Haus. Als nächste Maßnahme wurde das Vogelhaus 50 cm vom Torbogen weg versetzt. Da das alles tagsüber passierte, konnte wir herrlich beobachten, wie er über eine halbe Minute versuchte, vom Torbogen zu springen, er ließ es bleiben. Er fand aber eine Lösung, er sprang von der Stuhllehne hinein.

Dann versetze ich das Haus noch einmal und vergrößerte den Abstand der Gartenmöbel. Ich kann Ihnen sagen, er war total frustriert, dass er nicht mehr an die Futterquelle kam. Ich ahnte aber, dass er bald unser zweites Vogelfutterhaus finden würde, wo er locker von Boden reinspringt.

Hier wie da ist er sehr zutraulich, man kann bis auf zwei Meter an ihn heran. Dieses Spiel läuft seit über drei Wochen. Dass Marder Körner fressen, ist normal, habe ich in der Zwischenzeit mitbekommen. Dass er so einen Kohldampf schiebt, kann ich mir nur erklären, weil er eine sie ist, die ihren Nachwuchs säugen muss. Sie sieht ehrlich gesagt so mitgenommen aus, wie Fuchsmütter im Mai/Juni, wenn sie leergesäugt werden. 

Mich hat interessiert, ob von meinen whatsapp Kontakten jemand so etwas schon erlebt hat, es kam keine Rückmeldung von den etwa 300 Statuslesern. Allerdings in der weiteren Nachbarschaft bei Familie Zimmermann zeigte er/sie sich am 12. April in ihrem Vogelfutterhaus. Damals sah sie noch besser aus.

Was ich auch nicht wußte, dass Marder herrliche Männchen machen können. Bild rechts ließ jemand befürchten, dass er im Vogelhaus gefangen sei.

Ich bin hocherfreut und dankbar, dass ich diese Geschichte erleben durfte und mein Baummardertraum in Erfüllung ging. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung, falls Sie auch ein solches Erlebnis hatten.

Herzliche Grüße
Franz Maus

Tannenmeise

Liebe Bürgerpostleser, 

der Zusammenprall von Kleinvögel mit Scheiben endet nicht immer tödlich, Gott sei Dank. Durch den Zusammenstoß ist oft das Gehirn betroffen, was sich in einer Benommenheit zeigt. 

Diese Tannenmeise war leider betroffen am 5. April 2023 um 10.30 Uhr, einem kalten und klaren Frühlingstag. Sie hat sich mit der Zeit sehr gefreut, dass ich sie in meine wärmende Hand nahm. Sie schien es richtig zu genießen. Nach drei Minuten konnte ich sie auf den Holzstoß setzen, von wo sie weiterfliegen konnte. 

Bei der Tannenmeise ist die Situation auch so wie zum Beispiel bei der Elster, dass man das Auge wegen der pechschwarzen Farbe schwer sehen kann. Das wirkt eigenartig. Auf diesen Bildern sind die schönen Äuglein aber prima zu sehen. 

Freuen Sie sich mit über die Rettung dieser Tannenmeise.

Herzliche Grüße
Franz Maus

Waldameisen

Liebe Bürgerpostleser, 

vor kurzem hatte Monika Gauger aus Löffingen diese Bilder im Status und wollte wissen, wer sie erklären könne. Auf den Ameisenhaufen eine Vielzahl von Ameisenanhäufungen, sie verstehen, was ich meine. Ich hatte eine Vermutung, weil ich aber so etwas in der Dimension noch nie gesehen hatte, gab ich die Frage an Dr. Hans-Peter Straub vom Naturschutzamt weiter. Er schickte mir die Homepageadresse https://waldameisen.blog/fruehlingserwachen/

Dort heißt es: Das Frühlingserwachen der Waldameisen beginnt mit einem Sonnenbad auf dem Nest. Zunächst werden die Arbeiterinnen aus den erwärmten oberen Etagen des Nestes aktiv. Sie krabbeln auf das Nest und tanken dicht aneinandergedrängt Sonnenenergie. Danach kriechen sie zurück in den Ameisenbau und geben die aufgenommene Energie des Sonnenlichts als Wärme an die Arbeiterinnen weiter unten im Nest ab. Sie wirken also wie „Wärmeflaschen“. Neue Arbeiterinnen aus den tieferen Schichten wandern an die Nestoberfläche und baden ebenfalls in der Sonne und die Anhäufungen werden immer größer. Dieses Sonnenbaden kann je nach Standort des Ameisenhügels von März bis April beobachtet werden. Ich habe den Eindruck, dass dieses kalte Frühjahr mit wenig Sonne die Ameisen besonders zum Sonnenbaden animiert, wenn sie denn einmal scheint. Hammermässig finde ich die zahlreichen Ameisenknäuel. Übrigens, mit zunehmender Wärme im Nest entwickeln sich aus den Wintereiern die geflügelten Geschlechtstiere, junge Königinnen und Männchen. Auch diese können mit etwas Glück für kurze Zeit auf dem Nest beobachtet werden, bevor sie sich auf den Hochzeitsflug begeben.

Wissen Sie, wie Waldameisen durch den Winter kommen? Sie gehören als Insekten zu den wechselwarmen Tieren. Den Winter verbringen sie in einer Art Winterstarre. Dass sie im Winter nicht erfrieren, verdanken die Waldameisen ihrem hügelförmigen Nestbau. Die kontinuierliche Zersetzung des Nestmaterials setzt auch während des Winters genügend Wärme frei und bewirkt, dass die Nestbewohnerinnen den Winter überleben. Ja, wie so üblich, die Naturgesetze sind sensationell. Jetzt genießen Sie die einmaligen Bilder und Frau Monika Gauger, ihr vielen Dank dafür.

Herzliche Grüße
Franz Maus

Milane

Liebe Bürgerpostleser,

eine ganz einfache Frage, was ist auf dem Bild unten zu sehen? Ich hatte dieses Bild auch im Status und nur wenige gaben die richtige Antwort. Ich habe so etwas auch noch nie gesehen, wußte aber sofort, was es ist. Ich sah nämlich kurz vor den Besitzer dieses Gebildes, eine Weinbergschnecke, die über den Winter ihr Haus damit verschlossen hat. Was mir auch neu war, dass unterhalb des Kalkdeckels ein Schleimdichtungsfolie von der Schnecke geschaffen wurde, vielleicht damit es nicht hineinzieht. Der „Schneckenhammer“, finden Sie sicher auch.

Epiphragma einer Weinbergschnecke*

Das nächste Bild hat mich fasziniert, weil ich noch nie soviele Milane auf ein Bild bekam. Es war Ostermontag, ich war auf Friehofsbesuch in Kommingen und sah diese „Milanwolke“ an der Südseite des Komminger Hausberges „Worberg“. Dort richtete ein Landwirt seinen Acker für die Frühjahrsaussaat her. Die Milane vermuteten dabei natürlich, dass sie etwas Essbares finden würden. Ich fuhr schnell dorthin und dabei gelang mir dieses Bild. Sage und schreibe 20 Milane, meistens rote, vielleicht ein paar schwarze konnte ich zählen. Zählen Sie nach, ich denke Sie finden sie. Eine Beobachterin des Bildes meinte, es seien vielleicht Bussarde, aber eine Kontrolle ergab, dass es Milane waren. Auf dem Ausschnitt sieht man deutlich, was Sache ist. 

Für mich war das ein schönes besonderes Erlebnis.

Herzliche Grüße
Franz Maus


*P.S. von Hannah:
Wer sich für unsere Schnecken interessiert kann hier gucken:

Eichengerbsäure

Liebe Bürgerpostleser, 

Ingo Kirchhoff aus Wietzen hat dieses Mal wieder eine Geschichte erlebt, um die es heute geht. Thema ist, „wenn ich das gewußt hätte, dann wäre das nicht passiert“. Ich denke, das geht uns allen immer mal wieder so. Auch der Spruch passt, „im Nachhinein ist man immer schlauer“. Nun, was ist passiert? Ingo hat am Wochenende einen übervollen Anhänger mit gespaltenem Eichen- und Buchenholz  im Freien stehen lassen, so nach dem Motto, was nass wird, wird auch wieder trocken. Man muss sagen, er hat sauber gearbeitet. Eine Woche stand der Kipper auf seinem schön gepflasterten Hof und ausgerechnet in dieser Woche regnete es nicht nur, sondern es schneite auch, wenn man genau hinschaut auf dem Bild oben, sieht man die „Schneemengen“. Und jetzt kommt es, Regen und Schneeschmelze haben die Gerbsäure aus dem Eichenholz ausgewaschen und den Kipper und einige Pflastersteine versaut. Am eindrucksvollsten sieht man es auf dem letzten Bild, mit den richtig blau-schwarzen Holzscheiter. Nicht einmal ein Kärcher schaffte die Säuberung von den betroffenen Teilen, wer hätte das gedacht? Ingo schreibt, er hätte eine „Megakrawatte“. Ich denke, wir würden sagen einen „dicken Hals“.


Reinhold Mayer, mein Ansprechpartner in jeglichen Holzfragen, hatte sofort die Erklärung parat: „Grundsätzlich dürfte die Reaktion darauf beruhen, dass sich Gerbstoffe mit eisen-(II)-haltigen Verbindungen durch Oxidation zu blau-schwarzen unlöslichen Eisen-(III)-Salzen umsetzen. Deshalb dürfen gerbstoffhaltige Holzoberflächen (z.B. Eiche, Kastanie etc.) nicht mit eisenhaltigen Stoffen in Verbindung kommen. Entscheidend ist dabei das Vorhandensein von Wasser / Feuchtigkeit. Dass tauender Schnee vielleicht zu einer intensiveren Reaktion führt, kann sein“.

Also Ingo, ich glaube, den meisten von uns wäre es gegangen wie Dir, mir auf jeden Fall. Vielen Dank Dir für die lehrreiche Geschichte und die Bilder.

Herzliche Grüße
Franz Maus

Froschlaich

Liebe Bürgerpostleser, 

das ist wieder eine Geschichte. Aber lesen und sehen Sie selbst. 

Meine Nichte Nadine Scherer aus Hondingen schickte mir das erste Bild und fragte mich, was das auf ihren Pflastersteinen sein könnte.

Ich vermutete Laich. Aber was sucht der an der Stelle? Weiter sagte sie mir: „Es liegen noch mehrere solcher Klumpen auf Pflastersteinen herum und einer sogar auf dem Terassentisch, was soll ich damit machen“?

Klar, was macht man mit Laich? Ins Wasser verfrachten ist die richtige Nothilfemaßahme.

Jetzt ist die Frage, was könnte da passiert sein, wieso liegen etwa fünf Teillaiche herum? Ich brauchte Rat und fragte Dr. Hans-Peter Straub vom Naturschutzamt. Er vermutet, dass ein Greifvogel, am wahrscheinlichsten ein Roter Milan, die laichbereite Grasfroschdame – die Zuordnung konnte er anhand des Laiches machen – packte und diese dann ihren Laich portionsweise verlor unter anderem auch auf dem unbedachten Terassentisch. Ist das nicht eine Hammergeschichte? 

Wie ist das weitere Vorgehen? Die Frage, ob die Embryonen noch leben, wird sich mit der Zeit herausstellen, ob Kaulquappen entstehen. Wenn sie entstehen, dann wird es Zeit, dass Sie in ein Gewässer umgesiedelt werden, damit Sie fressen können und genügend Sauerstoff bekommen. 

Vielen Dank Nadine für die Ermöglichung dieser interessante Geschichte.

Herzliche Grüße
Franz Maus

Katze und Vogelhaus

Liebe Bürgerpostleser, 

das ist mein zweites Vogelhaus an unserem Kirschenbaum im Garten. Am 10. März war es stark besucht von Erlenzeisigen, auch auf dem Boden. Ich zählte rekordverdächtige 21 Vögel. Ein paar Tage vorher war ich völlig von den Socken, stellen Sie sich vor, unsere schwarze Gastkatze hockte im Vogelhaus. Ja, wie ist die denn da hineingekommen? Ich vermute mit einem Sprung aus dem Stand. Bild drei zeigt sie kurz nachdem sie das Futterhaus verlassen hat. Ich glaube nicht, dass das Unterfangen von Erfolg gekrönt war. Denn ich habe sie seither nicht mehr im Vogelhaus gesehen. Man sieht sie aber am Boden auf der Lauer und ich denke, dass sie schon den einen oder anderen Piepmatz erwischt und verzehrt hat. Sicherlich hängt das Vogelhaus etwas tief, das werde ich nachbessern.

Wer von Ihnen auch schon Katzen im Vogelhaus erlebt hat, kann sich gerne bei mir melden. Ich bin gespannt auf die Mitteilungen und sage schon Dankeschön.

Herzliche Grüße
Franz Maus

Haselnuss

Liebe Bürgerpostleser, 

am Samstag, den 18. März 2023 habe ich meinen Sohn Emanuel angestellt, er solle mit dem Besenstiel unseren Korkenzieherhaselstrauch in Schwung bringen. Ist das Ergebnis auf dem Bild unten nicht beeindruckend?

Über Mittag dachte ich über die Frage nach, wenn jetzt der Blütenstaub als männliche Samen in solchen Mengen umherschwirrt, dann müßte es doch weibliche Gegenüber geben, die befruchtet werden. Denn an tauben Nüssen hat logischer Weise keiner Interesse. Also habe ich den Strauch näher inspiziert und nach kurzer Zeit sind mir die kleinen Gebilde mit den roten Fäden aufgefallen, das erste Mal in meinem Leben. Sie sind wirklich klein, etwa einen halben Zentimeter lang. Schauen Sie doch einfach mal dieses Wunderwerk selber an.

Haselnussblüte
Haselnussblüte und eine Blattknospe zum Vergleich. 

Braucht der Haselnussstrauch die Biene zum Befruchten der Blüten, was denken Sie? Nein, es erfolgt Windbestäubung, auch Selbstbestäubung ist an der Tagesordnung. Aber die Biene braucht den Haselnusspollen im zeitigen Frühjahr als Eiweißquelle. Sehen Sie die gelbe „Hose“ am Hinterbein? 

Wissen Sie noch, dass es auch blaue „Hosen“ gibt zum Beispiel von der Traubenhyazinthe und von der Phazelia?

Herzliche Grüße
Franz Maus