Hieronymus Kapitel 9

Hieronymus Kapitel 9

21. Oktober 2020 0 Von Hannah Miriam Jaag

Der Klausentag
Früher und jetzt

Neuntes Kapitel in unserer Podcast Reihe, gelesen aus dem Hieronymus von Lucian Reich:

In der ersten Ausgabe war noch ein Gedicht, welches Lucian Reich wohl als “allzu bekannt” in der zweiten Ausgabe weg gelassen hatte:

Scharmanti bruni Bire, welchi Nuß
und menge rothen Aepfel ab der Hurt,
e Gusebüchsli, doch wills Gott der Her
ke Guse drin. Vom zarte Bese-Ris
e goldig Rüethli schlank und nagelneu!
Lueg, so ne Muetter het ihr Chindli lieb!
Lueg, so ne Muetter ziehts verständig uf,
und wird mi Bürstli meisterlos, und meint,
er sei der Her im Hus, se hebt sie b’herzt
der Finger uf, und förcht ihr Büebli nit,
und seit: “Weisch nit, was hinterm Spiegel steckt?”
Und’s Büebli folgt und wird e brave Chnab”


Wir freuen uns über mehr Erkenntnisse zu diesem Podcast in den Kommentaren!

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Mehr zum Hieronymus gibt es hier: