
An diesem Frauentag dürfen Frauen nicht mal in der Provinzpresse sprechen, da die Wahlen wichtiger sind. So werden sich die Männer wieder gegenseitig hypen und wetten, wir bekommen einen schwäbischen Ministerpräsidenten? Welch Überraschung! Ein Großteil der Bevölkerung wird einfach mal ignoriert und dann behauptet „die wollen ja gar nicht“ oder noch besser, für uns wäre ja gesorgt, weil wir mitgedacht würden.
Dieses Jahr bin ich in der UNESCO City of Media Arts
Willkommen in Karlsruhe!
Die badischen Künstler wurden früher von Karlsruhe bezahlt und unterstützt. So ist in der Residenzstadt der gesamte Hüfinger Künstlerkreis zu finden.


Damals wurde Badische Kunst und Kultur unterstützt und auch finanziert.
Seit 1950 das Wahlergebnis für die Wiederherstellung Badens von Stuttgart missachtet wurde, stehen wir unter der Fremdherrschaft der württembergischen Landkreisordnung und werden von Stuttgart regiert. Seit Karlsruhe nicht mehr für uns zuständig sein darf, geht das Geld vom Land fast nur in schwäbische Kultur.
Ist schon sehr nostalgisch in Karlsruhe, wenn man sieht, was wir alles verloren haben.
Nicht nur eine Haupt- und Residenzstadt, sondern auch unsere Kultur liegt in Trümmern, begraben unter der schwäbischen Vorherrschaft.
Großherzog Karl Leopold I. Friedrich von Baden (29. August 1790 – 24. April 1852) hat das Denkmal zwar den Toten des Theaterbrandes gewidmet, aber die Verwüstungen kommen der württembergischen Übernahme des Badnerlandes gleich.

von
Großherzog Leopold
Den Todten
zum Gedächtniss
und den Lebenden
zum Trost
Was dies alles mit dem Frauentag zu tun hat
Es gab und gibt eine badische Fortschrittlichkeit und auch einen badischen Liberalismus. Angefangen mit der frühen Aufhebung der Leibeigenschaft 1783, der ersten deutschen technischen Hochschule in Karlsruhe, einer fortschrittlichen Verfassung von 1818, dem ältesten demokratischen Naturschutzverein 1821, dem ersten deutschen demokratischen Landesparlament und dem ersten deutschen Frauenverband in Hüfingen anno 1849 .
In Karlsruhe lebt der Geist des Frauenverbandes fort, den die Männer aus Stuttgart in die Küche zur schwäbischen Hausfrau verbannen wollen.
Das Radieren nach Vorbildern von Rembrandt war unter künstlerisch dilettierenden Aristokraten des
18. Jahrhunderts außerordentlich beliebt. Auch die badische Markgräfin Karoline Luise erlernte neben der Zeichnung und der Malerei 1760 diese druck-grafische Technik. Ihr Talent zeigt sich hier in der gekonnten Wiedergabe der theatralischen Gesten:
Dargestellt ist die alttestamentarische Erzählung des verzweifelten Jakob, dem die blutigen Kleider seines vermeintlich verstorbenen Sohnes Josef gebracht werden.
Bereits zu Lebzeiten wurde die Künstlerin hochgepriesen. Ihre Pastelle, für die sie berühmt war, fanden Eingang in viele europäische Sammlungen des 18. Jahrhunderts. Entsprechend glücklich war der von Markgräfin Karoline Luise beauftragte Kunstagent, dass er bei einer Pariser Auktion das bereits für einen anderen Interessenten eingepackte Bild doch noch für seine Klientin sichern konnte. Bilder Carrieras wie dieses, das die personalisierte Dichtkunst im Augenblick der Inspiration zeigt, waren der Markgräfin sicher auch Vorbild für ihre eigene Pastellmalerei.

von Maurice Quentin de La Tour
(1704-1788)
Le Comte lebte mit ihrem Liebhaber, dem Maler und Kunstschriftsteller Claude-Henri Watelet vor den Toren von Paris. Dort arbeiteten sie gemeinschaftlich und empfingen gleichgesinnte Kunstinteressierte.
Zum Bekanntenkreis Claude-Henri Watelets gehörte auch Markgräfin Karoline Luise zu Baden.

Die hier gezeigten kleinen italienischen Landschaften hatte sie vermutlich Karoline Luise nach Karlsruhe geschickt, bevor sie die badische Markgräfin auf deren Parisreise 1771 kennenlernte. Der Austausch derartiger Arbeitsproben war üblich und von inspirierendem Einfluss für die künstlerische Tätigkeit.
Frau, Leben, Freiheit!
28. Februar 2026
ژن، ژیان، ئازادی
Jin, Jiyan, Azadî,
Solidarität mit den tapferen Perserinnen und Persern!

8. März 2025

Heute dürfen in der Provinzpresse paar Frauen sprechen und morgen werden wieder ausschließlich die Männer gehypt. Über 50% der Bevölkerung werden einfach mal ignoriert und dann behauptet „die wollen ja gar nicht“.
Diese Jahr viele Grüße aus Wien!
Es gab in Wien keine Demo zum Frauentag, sondern nur eine antisemitische Veranstaltung für ein Kalifat und ich bin gleich wieder weg. Die eigentliche Veranstaltung war im Rathaus mit der gesamten Zivilgesellschaft. In Österreich übernimmt der Stadtrat, Landtag und Bürgermeister und gibt allen demokratischen Kräften eine Bühne. Eine wirklich sehr gelungene Veranstaltung!

Die meisten Ukrainerinnen waren im Rathaus

Zwei einsame Ruferinnen vor der antisemitischen Veranstaltung der KPÖ

Aus dem Rathaus

Im Rathaus gab es bestimmt an die 50 solcher Tafeln zu wichtigen Österreicherinnen

Sitzungssaal im Rathaus Wien

Festsaal vom Rathaus
Die Muse der Geschichtsschreibung mit den Schreibtafeln der festgehaltenen Heldentaten sinniert in weiser Vorausahnung des Zukünftigen über den letztlich unveränderbaren Lauf der Geschichte.
Badische Dorfschrapnelle auf dem Frauentag in Berlin
am 8. März 2024
Wir wehren uns gegen die Diffamierung der Genderpolitik!
Der Zug ging vom Oranienburger Platz zum Brandenburger Tor.
Neder von Nizza Thobi am Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor
Ähm Vorschlag – vielleicht sollte Frau zumindest am Frauentag den Cis-Männern mal für einen Tag das Mikrofon weg nehmen? Gilt auch für Hüfingen!

























DER WEITE WEG
Ich komme eine weiten Weg
Ich schleppe mich durch tausend Jahre
Der Angst und Ohnmacht Sklaverei
Dem Manne ich gefügig sei
Man(n) gab mir viele schöne Namen
Ich hieß Madonna, Loreley
Man(n) sperrte mich in gold’ne Rahmen
Damit ich eine Augenweide sei
Ich komme eine weiten Weg
Man(n) brachte meiner Seele bei
Im lichterlohen Feuerschein
Vom Teufel sie besessen sei
Ich komme eine weiten Weg
Verachtung hab’ich lang ertragen
Man(n) brachte mir sehr deutlich bei
Daß ich von den natur geschlagen
Man(n) gab mir viele schöne Namen
Ich hieß Madonna, Loreley
Man(n) sperrte mich in gold’ne Rahmen
Damit ich eine Augenweide sei
Ich komme eine weiten Weg
Gebeugt, bespuckt und oft geschlagen
Und immer wurd’mir beigebracht
Ein jeder hätt’sein Kreuz zu tragen
Ich komme eine weiten Weg
Ihr wollt mich blind, doch seh’ich klar
Daß ich die Rolle spielen soll
Schön dumm und still, wie’s immer war
Man(n) gab mir viele schöne Namen
Ich hieß Madonna, Loreley
Man(n) sperrte mich in gold’ne Rahmen
Damit ich eine Augenweide sei
Ich komme eine weiten Weg
Hab’mich der Tyrannei entwunden
Auf duß mich keiner mehr belügt
Und niemand über mich verfügt
Man(n) gab mir viele schöne Namen
Ich hieß Madonna, Loreley
Man(n) sperrte mich in gold’ne Rahmen
Damit ich eine Augenweide sei
Man(n) gab mir viele schöne Namen
Ich hieß Madonna, Loreley
Man(n) sperrte mich in gold’ne Rahmen
Damit ich eine Augenweide sei
Man(n) gab mir viele schöne Namen
Ich hieß Madonna, Loreley
Man(n) sperrte mich in gold’ne Rahmen
Das ist vorbei, jetzt bin ich frei