Vielen lieben Dank an die Technikgruppe der Klasse 9c der Lucian-Reich-Schule für die wunderschöne Idee mit den Schmetterlingen und der tollen Umsetzung! Vielen Dank an den Bauhof für die Unterstützung!
„Natur nah dran“ brummt und summt unbeeindruckt von der Sommerhitze
27. Juni 2026
Es ist der absolute Knaller wie sich die Flächen von Natur nah dran entwickeln. Es summt und brummt. Unzählige verschiedene Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Bleibt mal stehen und guckt:
Die Tafeln für „Natur nah dran“ sind da
23. Juni 2036
Mit großer Freude habe ich gestern die neuen Tafeln entdeckt – und ich freue mich gewaltig.
Danke! Danke! Danke!
Wie schön, dass darauf noch das alte Logo zu sehen ist. Ob das Absicht oder Zufall war, weiß ich nicht aber ihr habt mir damit eine riesengroße Freude gemacht.
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Diese Tafeln gehören für mich definitiv dazu.
Kurze Erklärung:
Auf Initiative der „Freunde der Natur Hüfingen“ hatte sich die Stadt Hüfingen im Herbst 2024 erfolgreich bei „Natur nah dran“ beworben. Die für „Natur nah dran“ ausgewählten Kommunen werden mit bis zu 15.000 Euro für die Planung und Umsetzung vom Umweltministerium und vom NABU gefördert.
Die Planung wurde in den letzten Monaten mit sehr viel Engagement vom Bauhof der Stadt umgesetzt. Die „Freunde der Natur Hüfingen“ bedanken sich ganz herzlich bei Michael Sproll und seinem Team vom Bauhof!
Vielen Dank an den Bauhof!
3. Mai 2026
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde dennoch engagiert gegen ein Stück Natur argumentiert: zu teuer, nicht abgestimmt, irgendwie grundsätzlich problematisch.
Dabei lohnt sich ein kurzer Blick auf die Realität: Naturschutzmaßnahmen wie „Natur nah dran“ werden mit bis zu 15.000 Euro gefördert. Sie kosten die Stadt also nicht nur nichts, sondern bringen zusätzliche Mittel, Wissen und vor allem Lebensqualität. Man könnte fast meinen, genau das sei der eigentliche Stein des Anstoßes. Es entsteht der Eindruck, als sei jedes Beet ein finanzielles Risiko und jede Blüte ein potenzieller Haushaltsengpass. Eine bemerkenswerte Perspektive – insbesondere in Zeiten, in denen gleichzeitig andere Ausgaben deutlich weniger kritisch hinterfragt werden.
Und was das angeblich fehlende Mitspracherecht angeht: Möglichkeiten, sich einzubringen, gibt es ausreichend. Sie setzen allerdings voraus, dass man bereit ist gemeinsam zu arbeiten anstatt im Mittelpunkt zu stehen und genau dies ist offenbar eine größere Zumutung als jedes noch so kleine Beet.
Die 40.000 Euro für ein neues Logo mit Männerkopf waren im Übrigen kein Problem. Interessanterweise stellte sich weder die Kostenfrage noch das Bedürfnis nach umfassender Mitwirkung als hinderlich heraus. Beteiligung scheint also vor allem dann gut zu funktionieren, wenn sie das Ergebnis nicht gefährdet.
Natur nah dran, der Schari und Jugendarbeit
7. April 2026
Was mir am Schari fehlt
Eigentlich war die Idee am Schari gemeinsam mit Jugendlichen etwas wachsen zu lassen:
Etwas, das nicht nur angelegt wird, sondern auch mit Beteiligung, Verantwortung und Identifikation zu tun hat.
Also nicht etwas für junge Menschen machen, sondern mit ihnen.
Und genau diese Beteiligung fehlt mir hier.
Ich liebe Blühflächen.
Aber man kann Flächen gestalten – oder Orte entstehen lassen.
Das ist nicht dasselbe. Und genau da liegt für mich der Unterschied.
Bei der Jugendarbeit hatte ich eigentlich auf mehr gehofft.
Nicht alle finden ihren Platz in Vereinen oder in den klassischen Angeboten.
Gerade deshalb wäre es schön gewesen, wenn aus so einer Fläche mehr geworden wäre als einfach nur ein ordentlich angelegtes Beet. Manche brauchen zuerst einen Ort, an dem sie überhaupt vorkommen dürfen.
Zwischen Tor und Friedhof
Die Winterlinde, die uns Guido Wolf geschenkt hat, steht jetzt vor dem Leänedli!
17. November 2025
Am 17. November wurde die Winterlinde gepflanzt die uns Guido Wolf bei seinem Besuch am 12. Mai versprochen hatte. Hüfingen hat jetzt eine Linde vor dem Leänedli!
„Einverstanden, Herr Hofgärtner, bin ganz Eurer Meinung“, sagte der Feldwaibel, „und bedaure nur, daß der alte Brauch mit Pflanzen von Linden so ganz abzukommen droht. Denn abgesehen von den Gemeindelinden ist keine Kirch, kein Kirchhof, keine Kapell oder Schützenhaus gewesen, wo früher nicht Linden hingepflanzt worden sind. – So ein Lindenbaum aber ist für den Landmann eine kleine Apothek, wo er den Lindenblütentee umsonst haben kann, für die Immen im Frühling aber eine wahre Honigweid. – Und daß auch der Holzbildhauer am liebsten zum Lindenholz greift, wenn er etwas Schönes machen will, ist bekannt.“
Lucian Reich 1853 im Hieronymus
Die Freunde der Natur Hüfingen bedanken sich herzlich bei Guido Wolf für die Winterlinde am Friedhof und ein besonderes Dankeschön geht an den Bauhof, Michael Sproll und Johannes Geißler für die Umsetzung von Natur nah dran.
Am Tor und Friedhof kann man Anfang November schon was sehen, hier wurde der Boden vorbereitet:
Projektbesprechung Natur nah dran mit Naturgartenplaner
28. Mai 2025

Am 28. Mai war Projektbesprechung mit dem Naturgartenplaner Sebastian Frey, Katja Wörner vom Nabu, dem stellve. Bauhofleiter Alexander Huber und unserem neuen Biotopbeauftragtem Johannes Geißler.
Es sind einige Orte rausgefallen und dafür ist ein Ort vorne beim H-Kreisel dazu gekommen. Ich werde unten die Beschreibungen aktualisieren.



Guido Wolf informiert sich über Natur nah dran
Die Stadt Hüfingen wird mit Unterstützung des Projektes „Natur nah dran“ Grünflächen mit Wildpflanzen in insektenfreundliche Blumenwiesen und Säume umwandeln.
In 2025 wurden 15 Kommunen (von ca. 35 Bewerbern) ausgewählt an diesem vom Umweltministerium BW geförderten Projekt teilzunehmen. Am 29. April 2025 führte der NABU in Singen eine erste Schulung für die teilnehmenden Kommun durch. Für die Stadt Hüfingen nahmen Tanja Geyer (Stellv. Bauamtsleiterin) und Michael Sproll (Leiter Bauhof) sowie Thomas Kring (Freunde der Natur Hüfingen e.V.) teil.
Michael Sproll, Tanja Geyer und Thomas Kring
Worum es geht?

Das Kooperationsprojekt „Natur nah dran“ von NABU und dem Land wird durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert. Ziel ist es, Städte und Gemeinden mit Rat und Tat dabei zu unterstützen Grünflächen im Sinne der Biodiversität umzugestalten.

Die Stadt Hüfingen hat sich hier letzten Herbst beworben und am 11. März gab es die Pressemeldung, dass wir unter den Gewinnern sind: https://rp.baden-wuerttemberg.de/neue-natur-nah-dran-kommunen-ausgewaehlt.
Im Schwarzwald-Baar-Kreis war bisher nur Bad-Dürrheim 2024 erfolgreich. Unser Bürgermeister und das Bauamt haben dies fast ganz alleine geschafft, lediglich die Freunde der Natur Hüfingen e.V. haben bisschen geholfen.
Das soll gemacht werden
Wir haben 6 Orte in der Kernstadt Hüfingen vorgeschlagen bei denen wir Hilfe brauchen etwas daraus zu machen. Was gemacht wird können wir noch nicht sagen, deswegen brauchen wir ja Hilfe. Ich möchte hier aber zuerst mal die 6 Orte vorstellen, damit jeder weiß worum es geht. Hoffentlich kann ich dies dann über das Jahr ergänzen.
Ort zwischen Landesheim und Mühlebach
Zwischen dem Mühlebach und dem Landesheim befindet sich so etwas wie eine Wiese/Rasen. Diese könnte man in eine dauerhafte Wildblumenwiese umwandeln.


Ort am Tor
Um das Tor werden jedes Jahr die Beikräuter entfernt und dann vorgezogene Pflänzchen im 50er Jahre Flair gepflanzt. Diese arbeitsintensive und auch langweilige Gestaltung soll durch adequate Wildstauden ersetzt werden.




Ort Kleiner Park um den Gedenkstein der Heimatzunft
Hier wird der Rasen angepasst und eventuell gibt es neue Wildstauden oder Büsche.


Ort beim Spielplatz „Schari“ an der Hohenstraße
Hier wird etwas für das Jugendhaus angelegt neben den Hütten. Wir wollten hier klein anfangen, da wir befürchten es wird zerstört werden.


Ort beim Hüfingen Kreisel, Aldi
Hier soll eine dauerhafte Blumenwiese angelegt werden.

































Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Das freut mich, dass der NABU und das Land unsere Gemeinde mit Fördergeldern bei der Schaffung von biodiversen Grünflächen unterstützen. Gleichzeitig haben die Menschen in Hüfingen einen Mehrwert durch die Umgestaltung der Flächen und können „naturnah“ erleben, wie nachhaltige Grünflächengestaltung möglich wird.
Am „Schari“ sehe ich eine schöne Möglichkeit, das Jufendreferat und Jugendliche bei der Gestaltung mit einzubeziehen.
Gutes Gelingen!