Haus Hofmaier

Wer gucken will, seit gestern gibt es jetzt ein Loch im Holz!



Beitrag vom 30. November 2023

Schwer geschädigt von Corona ging im Jahr 2021 die Bäckerei Hofmaier an der Hauptstrasse 25 in 4. Generation in Konkurs.

Der erste Bäckermeister war Karl Hofmaier, das älteste von elf Kindern des Maurermeisters Karl Hofmaier (21.01.1840-28.09.1905).

* 18.02.1870 – Karl Hofmaier, Bäckermeister, 5 Kinder mit Martha Dürringer.
* 12.04.1898 – Wilhelm Hofmaier, Bäckermeister, 6 Kinder mit Anna Ottilia Schaar.
*20.10.1934 – Klaus Wilhelm Hofmaier Bäckermeister.
Hubertus Hofmaier, Bäckermeister.

Hauptstrasse in den 1970ern. Haus Hofmaier ist hinter dem Zebrastreifenschild. Vorne ist Cafe Holm.
Hauptstrasse in den 1980ern nach der Renovierung von Klaus Hofmaier.
Fotos: Karl Schweizer
Bäckerei Hofmaier an Fronleichnam 15. Juni 2015
Bäckerei Hofmaier
Bäckerei Hofmaier Weihnachten 2017
Weihnachten 2015
Weihnachtsengel von Frau Hofmaier

Das Haus wurde dann im Jahr 2022 vom Konkursverwalter an einen Investor verkauft der das Haus seit Sommer umfassend renoviert.

Hauptstrasse 25 am 29. November 2023

Vielen Dank an Kerstin Skodell für die Besichtigung des denkmalgeschützten Hauses heute!
Es durfte keinem Hüfinger entgangen sein, dass dieses Haus momentan umgebaut wird. Die podologische Praxis platzt aus allen Nähten und soll erweitert werden.

Deswegen muss der Eingangsbereich umfassend saniert werden, damit die Praxisräume für alle Menschen barrierefrei erreichbar sind.

Eingangsbereich. Hier musste eine dicke Betonschicht entfernt werden.
Weiter hinten im Anbau war früher der Backofen.
Der Anbau steht nicht unter Denkmalschutz und wurde wohl erst in den 1970ern mit dem Haus verbunden.

Oben entstehen 4 Appartements und ganz oben eine Loft. Leider konnte man da heute noch nicht hoch, da dies noch zu gefährlich ist.

Ich werde aber weiter berichten.

1 Gedanke zu „Haus Hofmaier“

  1. Schade, dass es diese Traditionsbäckerei nicht mehr gibt. Ich habe als 14 jähriger Schüler in den Jahren 1976 bis 1978 mein Taschengeld aufgebessert mit arbeiten in der Backstube. Von Samstag morgen 4 Uhr bis Vormittag 11 Uhr. Es hat mir unheimlich viel Freude gemacht und gutes Geld gab es auch dafür. Klaus Hofmaier und seine Frau Roswita (Chefs) und Rolf Hofmaier (Geselle) haben mir sehr viel beigebracht. Ich habe Teig angerührt, Teig für Brot von Hand abgewogen und mit Hand zu Brotlaiben geformt. Ich durfte die Brötchen Maschine bedienen, die Backöfen bestücken und leeren, die Berliner mit Marmelade befüllen, die Tortenböden vorbereiten, die Süssteilchen mit Zuckerguss versehen und vieles backtechnische mehr. Aber ich musste auch die Backbleche von Hand reinigen und das Geschirr von Hand spülen. Schön war dann immer die gemeinsame Vesperpause in der Küche oben bei Hofmaiers. EIne Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe und ich mich immer wieder gerne daran erinnere.☺

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