Gottfried Schafbuch

„Jede Provinz liebt ihren Dialekt, denn er ist doch eigentlich das Element, in welchem die Seelen ihren Atem schöpfen.“— Johann Wolfgang von Goethe Ein Ehrenbürger, der dem merkwürdigen Slogan der Stadtverwaltung „Wir stehen auf Geschichte“ tatsächlich Bedeutung hätte geben können. Die Stadt erklärt ja über sich: „Man weiß, wo man herkommt, steht auf geschichtsträchtigem Boden und … Weiterlesen

Roswitha Schafbuch

Als ältestes von fünf Kindern von Gottfried Schafbuch und seiner Frau Paula, geborene Nabholz, wuchs Roswitha zusammen mit ihren Geschwistern in der Hauptstraße auf und zog später in den Wagrain um. Sie galt als das Synonym für die Muettersproch schlechthin und hielt die Erinnerungen an den großen Heimatdichter durch Vorträge wach. „Kratzete“ oder „Doroste“ waren … Weiterlesen

Die Schwestern Perpetua und Consolata alias Karolina und Theresia Schafbuch

aktualisierter Beitrag vom 19. Juli 2024 Schwester Perpetua, (Karolina genannt Lineli), geboren am 31.01.1907  in Hüfingen  gestorben am 02.01.1991 in Bonn und Schwester Consolata, (Theresia, genannt Reseli) geboren am 16.10.1901 Hüfingen gestorben im Jahr 1983 in Bonn, waren Ordensschwestern der Benediktinerinnen „Schwestern von der Ewigen Anbetung“, dem Kloster „Maria Hilf“ in Bonn-Endenich. Sie waren die Schwestern des … Weiterlesen

76 Jahre nach der Abstimmung für einen Südweststaat

Wahlergebnisse 1950

Südbaden nach dem Krieg Nach dem Zweiten Weltkrieg war die politische Zukunft Badens keineswegs entschieden. Das Land war durch die Besatzungszonen geteilt: Südbaden gehörte zur französischen Besatzungszone, Nordbaden zur amerikanischen. Gleichzeitig wurden Pläne für einen Zusammenschluss der südwestdeutschen Länder vorangetrieben. Am 24. September 1950 wurden die Menschen in Baden erstmals dazu befragt. Das Ergebnis war eindeutig: 59,6 % … Weiterlesen

S’Hondinger Mareile

S’Mareile hätt si Scheese packtmit Butter, Schtriiß und Gickel.Im Lade hättes no o zwacktund goht druff zu Frau Bickel.“O jeeli, bruuchet Ihr hitt ninnt?Ech ha so gueti Sache.En Gickel, nu fer Eu bestimmt,zum Broote oder Bache.”“Ein Kikal, was ist das wohl nur?Ich kann Sie nicht verstehen.Das Kikal traget auf den Flur,auf daß ich es kann … Weiterlesen

S Hüfinger Krokodil, zappe mer mol dorch d Krokodilwelt

Zum Krokodil Hüfingen geht es auch hier: Das Krokodil in Hüfingen 14. April 2025 Dass de Name vum Huefinger Krokodil i de Hinterstadt vunere Baiz z Karlsruhe mit dem Name Krokodil stamme dai, des hät de Sigwarte Roland iis verkartet. Au die i dere badische Fächerstadt e aagsehnene Vereins- Gesellschafts- und Kulturwirtschaft, die gihts immer … Weiterlesen

Akte über die Anlage auf dem Rotrain aus 1820 bis 1845. Geschichte der Freunde der Natur Hüfingen.

18. Dezember 2025 Im Landesarchiv in Freiburg liegt die Akte Rotrain Staatsarchiv StAF B 695/1 Nr. 731. In dieser Akte wird der Beginn und der Zweck des Vereins der Freunde der Natur Hüfingen vor 200 Jahren beschrieben. Die Akte umfasst etwa 140 Seiten und beschreibt die Aktivitäten von 1820 bis nach dem langsamen aussterben 1845 … Weiterlesen

Di jung Donau

Di jung Donau von Gottfried Schafbuch Vernehm liischt du i de Windle.D’Modder Boor giit uff dech acht.Zwischet Schloß und hohne Kerchdermlehrt si ’s Laufe dier ganz gschlacht.Kum kascht du e kleinweng tripple,Duet mer scho vill Ehr dier aa. Nitt nu d’Wiege ischt e Kunschtwerk; au din Tempel nebedra.Dor de Park duescht no scharwenzle,’s bruddlet d’Briig … Weiterlesen

Wir lieben Geschichte. Aber welche eigentlich?
Oder wie das Altarbild von Seele Hüfingen fast in den Ruin trieb

Da momentan wieder viel über Geld diskutiert wird, möchte ich an einen Text von Gottfried Schafbuch unten erinnern. Das berühmte Altarbild von Johann Baptist Seele in der Stadtkirche hätte Hüfingen 1812 beinahe in den Ruin getrieben. Die Kosten entsprachen damals etwa einem Siebtel der Jahreseinnahmen der Stadt. Trotzdem entschieden sich die Bürger dafür, das Kunstwerk … Weiterlesen

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